Artikel-Schlagworte: „Klischees“
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Wenn Du zunimmst, bist du fresssüchtig.
Wenn Du abnimmst, besteht Verdacht auf Magersucht.
Wenn Du Dich schön kleidest, bist Du eingebildet.
Ziehst Du Dich einfach an, vernachlässigst Du Dich.
Wenn Du weinst, bemitleiden Dich alle.
Wenn Du aber sagst, was Du denkst, bist Du arrogant.
Wenn Du Dich wehrst, bist Du ein Problemmensch.
Egal was Du tust, man wird Dich immer kritisieren.
Wenn Du stolz auf Dich bist, so wie Du bist, verbreite dies.
Sollen die Leute doch reden!!!
Nach einer Idee von Rainer Salzer

Vom 22. bis zum 25. September hält sich der Papst in Deutschland auf Einladung der Bundesregierung auf.
Im Vorfeld wird schon heftig(st) darüber diskutiert, weil er vor / in dem Bundestag eine Rede halten wird.
Der Papst ist das Oberhaupt der katholischen Kirche und das Staatsoberhaupt des quasimonarchistischen Vatikanstaats.
Man kann davon ausgehen, dass er nicht nur eine Rede als Staatschef, sondern auch als Oberkatholik halten und auf „moralische Punkte“ – aus seiner Sicht – und als „mahnendes Organ“ Stellung beziehen wird.
Viele Mitglieder des Bundestags (MdB) beteuern allerdings, dass der Papst als Staatschef des Vatikans ruhig auftreten könne und über Politik, Wirtschaft etc. reden dürfe.
Kritische Stimmen sehen das andes.
Man kennt schließlich den Papst, und seine Hauptaufgabe ist eben nicht der Staatschef, sondern der Oberhirte.
Der Papst wird nicht sparen und seine religiös-verklärte „Weltansicht“ verbreiten.
Er wird wieder und wieder das – für ihn – leidige Thema Abtreibung, Verhütung, Homo-Ehen und auch Präimplantationsdiagnostik (PID) anschneiden und darauf zu sprechen kommen.
Einige MdB meinen zwar, er rede nicht über religiöse Theman, aber sie werden sehen, dass dies ein Trugschluss ist.
Etwas einhundert Abgeordnete wollen aus Gründen des Laizismus dem Auftritt des Papstes fernbleiben, was auch deren Recht – z.B. Meinungsfreiheit – ist.
Deutschland ist ein laizistischer Staat.
Es wäre nicht schlimm, wenn der Papst als „reiner“ Staatschef redete und nicht missionierte, doch so wird es nicht kommen.
Was man sich auch fragen sollte, ist, was der Papst sich herausnimmt, die Verfassungsrichter zu sich zu bestellen.
Die Verfassungsrichter sind ein neutrales Organ.
Dieses Verhalten des Papstes lässt zu dem Schluss kommen, dass er den Verfassungsrichtern missionarisch ins Gewissen sprechen will, was „heikle Themen“ im Sinne des Papstes angeht.
Der Vatikan lässt die laute Kritik in gewohnt arroganter Art abperlen und schlägt dreist auf die Kritiker ein.
Kurienkardinal Brandmüller nimmt scheinheilig Stellung und sagt platt, dass niemand an seiner Religionsausübung gehindert werden dürfe, was das Thema – nicht überraschend – völlig verfehlt.
Aber wie die „Kirchenmänner“ nun mal sind, setzen sie noch einen drauf und behapten, die Kritiker verstärkten das „Bild des hässlichen Deutschen“ in der Welt.
So sind die „Kirchenmänner“ eben!
Austeilen, austeilen, austeilen …
… aber wenn sie Widerspiel bekommen, werden sie ausfallend (wie immer)!

Die Ameise war jeden Tag sehr fließig , hat gemacht und getan.
Sie hat sich für alle aufgeopfert und hat Vorräte gesammelt.
Im Herbst kam die Grille, die sie immer beobachtet hatte, auf sie zu.
„Es ist bald Winter“, sagte die Grille zur Ameise, „du musst mir etwas abgehalten, damit ich über den Winter komme.“
Dies hörte die Ameistenkönigin – nennen wir sie Angela Ⅿ. oder A. Meise oder so – und sagte zur Grille:
„Wir Ameisen haben das ganze Jahr über emsig gearbeitet und unser Lager für den Winter gefüllt.
Das war sehr harte Arbeit und alle haben ausnahmslos mit angepackt.
Du bekommst nichts ab, denn anstatt zu arbeiten und etwas zu leisten, hast du die ganze Zeit nur Sirtaki getanzt.“
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Moderne Zeiten,
endlich hat Baden-Württemberg und insbesondere auch Stuttgart hier den Anschluss gefunden.
Es werden Autos angezündet, es wird demonstriert und randaliert.
Es wird wild in Parks gecampt, Abfall und Unrat liegen gelassen oder einfach weg geworfen.
Es werden Gebäude besetzt und es werden sich Schlachten mit den Ordnungshütern geliefert.
Man spricht über uns – bundesweit und darüber hinaus, wir kommen in den Nachrichten, wir sind globalisiert!
Allerdings hat es mir hier vorher besser gefallen, Ihnen auch?
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Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen. Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen, indem ihr Klassenhass schürt. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient. |

Der Vorsitzende des Elternbeiträte bemängelt, dass in Baden-Württemberg die Schüler in den Schulbussen schlimmer eingepfercht seien als Vieh in einem Transporter Richtung Schlachthof (, was sehr übertrieben ist).
Später erfuhr man, dass dies aber auch für andere Bundesländer, also ganz Deutschland, gelte.
Die Eltern bemängelten, dass zu viele Schüler in den Bussen transportiert würden, womit sie sicherlich Recht haben.
Auch fielen Schüler ab und an um, was aber nicht näher spezifiziert wurde.
In Baden-Württemberg werden für die Schulbusse 170 Millionen Euro bereitgestellt, was laut des Eltern zu wenig sei.
Dies ist sicherlich eine prekäre Situation.
Ich diskutiere nun mal kurz in der Manier eines Stuttgart-21-Gegners.
Die S21-Gegner greifen ja inkontextuell irgendwohin, um zu kritisieren, ob es angemessen ist oder nicht.
Die grün-rote Landesregierung ist angehalten, diesen Manko zu beseitigen.
Es wird ein sog. Volksentscheid initiiert, der illegal ist.
Die S21-Gegner werden echauffiert.
Der Volksentscheid kosten Geld.
Ebenso die Polizeieinsätze gegen die verbohrten S21-Gegner.
Wenn die Landesregierung endlich anerkennen würde, dass S21 durch und durch legitimiert ist und die täglichen Eskarpaden der S21-Gegner verurteilen würde, anstatt noch anzuheizen, könnte man sehr viel Geld sparen.
Allein die Schlichtung, die von den S21-Gegnern schon im Vorfeld aus Farce deklariert wurde, aber unbedingt von ihnen durchgezogen werden musste, kostet allein schon ca. 400 000 Euro.
Die Polizeieinsätze gegen die S21-Gegner werden mit 40 Millionen Euro beziffert.
Herr Kretschmann, dieses Geld könnten Sie besser in die Bildung stecken!
So, nun aber genug mit Geplänkel à la S21-Gegner!

Am Wochende – vom 29.7. bis zum 31.7.2011 – fand auf dem Elbenplatz in Böblingen das dritte Afrika-Festival Böblingen statt.
Wir haben es besucht und erfuhren viel über die Seele Afrikas – Bräuche, Kunst, Traditionen, Tänze, Musik, Kultur und natürlich auch Essen und Trinken.

Die Künstler auf dem Basar verkauften handgemachte Dinge.
Ein kleines Erlebnis am Rande …

Als wir den Händler Ugame (oben zu sehen) besuchten und ihn interviewten, durften wir uns – weil wir eben so nett sind – mit geschlossenen Augen aus einer Holzschale Glückssteine nehmen.
Das Ergebnis – unabhängig voneinander:

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Liebe Leser,
wenn Ihr etwas Zeit (und ein paar Cent übrig) habt, macht Folgendes:
- Ruft in einem beliebigen Hotel an!
- Erkundigt euch nach Zimmerpreisen etc.!
- Dann stellt die frage, ob die Bibel im zimmer aufliegt.
- Falls die antwort ja ist, sagt, dass Euch alle zugesagt hätte, Ihr aber aus Gewissensgründen keinen Betrieb unterstützen könnt, der sich missionarisch betätigt.
- Man könnte auch dazu auffordern, wenn denn schon die Bibel dort liegt (dort liegen bleiben soll), dass zumindest der Koran, die Tora, der Talmud, der Tanach, die Veden, die Bhagavad Gita, das Buch der Mormonen, das Guru Granth Sahib, das Tao-Te-King und das ägyptische als auch tibetische Totenbuch sowie der Gilgamesh-Epos und die akkadischen Beschwörungemits ausgelegt werden sollten.
Alles nur im Sinne von Integrationsfördung und Toleranz, denn man weiß ja nie, wer zu Besuch kommt
Posted diese Zeilen und helft mit die Säkularisierung voranzutreiben!
(Nach einer Idee von Gurso Rijnderwald)

Esoteriker, zu denen man auch religiöse Menschen rechnen kann, beziehen sich in Diskussionen gerne auf die „geistige Welt“.
Die „materielle Welt“ ist böse und schlecht, die Menschen werden von ihr verdorben, und sie denken in ihr nur noch „weltlich“.
Das ist aber nicht nur so, wenn man „profitorientiert“ denkt.
Ohne die „geistige Welt“ lebt nicht „wirklich“.
Ein glücklicher Mensch, der glücklich verheiratet ist, Erfolg im Beruf hat und viele Freunde hat und auch noch sozial engagiert und dabei angesehen ist, kann sich laut der Esoteriker niemals „frei entfalten“ ohne die „geistige Welt“.
Alles, was er macht, ist nur oberflächlich und kalt, weil er nicht die „geistige Welt“ mit einbezieht.
Er kann sich auch nicht richtig entfalten, weil die „geistige Welt“ fehlt.
Auch wenn er sich sagt, er sei „glücklich“ und habe alles erreicht, was er wollte, so halten die Esoteriker dagegen: „Das hat er nicht.“
Aus dem oben erwähnten Grund eben!
Man muss in der „geistigen Welt“ leben, weil man ansonsten nur ein Sklave der „materiellen Welt“ ist. Die „geistige Welt“ ist die „ganzheitliche Erfüllung des Lebens“.
Wer allerdings arm, aber glücklich ist, befindet sich auch nicht in der „geistigen Welt“, denn er muss sich ändern.
Am schlimmsten sind also die dran, die nicht in der „geistigen Welt“ sind …
Was ist die „geistige Welt“?
Keine Ahnung!
Das können nämlich die Esoteriker auch nicht definieren.
Wenn dann nur so, wie es oben zu lesen ist.
Es geht nur darum, dass sie einem „Lebensberatung“ oder diesbezügliche Seminare anbieten, die dann sehr teuer sind.

Heute lief im „Wahrsage-TV“ wieder eine kuriose Episode.
„Rund-um-Blick und Aura-Reinigung“
Eine wohl selbsternannte „Wahrsagerin“ legte für die Zuschauer, die sich für Geld „live“ einwählten, den „Rund-um-Blick“ mit Karten.
Erstaunlich ist, dass jemand – vornehmlich junge Frauen – seinen bzw. ihren Namen sagen muss, und die Moderatorin erfährt beim Auflegen der Karten, was dem Anrufer erwartet.
Die Anrufer waren positiv überrascht, was barnum-mäßig dahinredet doch alles passieren wird oder auch nicht, aber auf Fall eventuell. Wenn alle Stricke reißen passiert es aber möglicherweise.
So plätschern die Minuten und die Telefonrechnungen dahin.
„Darf ich Deine Aura reinigen?“ fragte die Moderatorin nachdem sie ihren aussagefreien Sermon abgelassen hatte.
Niemand verneinte.
Die Moderatorin nahm den „Engels-Aura-Reiniger“ und fuhr damit über die Karten, die sie vorher aufgelegt hatte.
Bevor noch jemand etwas sagen konnte – Die Techniker im Hintergrund hatten wohl auch die Telefonverbindung schon längst gekappt. – meinte die Moderatorin noch: „Alles Liebe!“ und widmete sich dem nächsten Opfer.
Hauptsache der Rubel rollt!

























