Kombinatorik

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Roll over Beethoven

„Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.“

Albert Einstein

Roll over Beethoven

„Aufgeblasenheit ist der zuverlässigste Schwimmgürtel im Strom des Lebens“

Roll over Beethoven

„Was die Raupe ‚Ende der Welt‘ nennt, nennt der Rest der Welt ‚Schmetterling‘.“

Laotse

Brexit - Sternschnuppen über Europa

Gestern stand der Ausgang des Referendums „Austritt aus der EU – Ja oder Nein?“ in Großbritannien fest.

51.9 Prozent der Briten stimmten für einen Austritt – Brexit = British exit – aus der Europäischen Union.

Politiker fast aller Couleur mussten ihren Unmut über den Ausgang des Referendums kundtun.

Was mich erst sehr überraschte, aber irgendwann ziemlich genervt hat, war das Palaver um die wirtschaftlichen Folgen sowohl für Großbritannien als auch die der Europäischen Union.
Der Tenor aller Politiker war einhellig, dass alle nur verlieren könnten, besonders Großbritannien. Endzeit-Szenarien einer verarmten Insel wurden gemalt. Bilder von Unternehmen, die den Bach heruntergingen, wurden in dunklen Fsrben gemalt. Die armen Unternehmen, die Geschäfte mit britischen Firmen machen, sollten nun  pleite gehen etc.

Die Firmen werden auf weiterhin Geschäfte mit Firmen in Großbritannien machen, nur unter anderen Prämissen, z.B. (höhere) Einfuhrzölle, andere Direktiven beim Im‑ und Export.
Warum sollte man alles abbrechen?

Universitäten, allen voran die Uni Tübingen, krakeelten laut heraus, es könne nun keine Kooperationen mehr mit Unis über dem Teich geben. Irgendwann kam heraus, dass die Uni Tübingen im überdurchschnittlichen Maße von EU-Geldern aus Fördertöpfen profitiert hatte. Es wird auch weiterhin Möglichkeiten geben, mit internatinalen Unis zusammen zuarbeiten.

Man sollte das Augenmerk weg von der nehmen.

Die Bevölkerung von Großbritannien hat über lange Zeit diesen Abspaltungsprozess von der EU abgewickelt. Großbritannien war nie ein wirkliches Vollmitglied, sondern hatte einen Sonderstatus.
Den Briten gingen die EU-Regularien auf die Nerven, da es anscheinend für alles eine EU-Vorschrift geben musste.

Ein kurioses Beispiel bezüglich Feinstaubs hat es in , , gegeben.
Der EU--Kommissar, Karmenu Vella, erklärte, Stuttgart müsse Fahrverbote verhängen, weil am Stuttgarter Neckar-Tor eine überdurchnittliche Belastung stattfände. Ansonsten drohten Bußgelder.

Gegen solche Bevormundungen ging es u.a. auch in Großbritannien, nämlich sprach man sich dagegen aus, dass die EU sowas vorschriebe und nicht die lokalen Parlamente. Das Wort Gängelung, Repressionen und „Diktatur“ fielen.

Ebenso missfiel den Briten der EU-Mitgliedsbeitrag, der laufend stieg, aber nicht für die Ziele der EU benutz wurde.
Man sprach sich auch gegen die Flüchtlingspolitik der EU aus, stieß aber auf taube Ohren.
Auch wollten sie die zunehmende Zentralisierung von Entscheidungen nach Brüssel – von den Hauptstädten der Mitgliedesstaaten – in Bezug auf Angelegenheiten der Mitgliedesstaaten nicht mehr mittragen.

Man sollte sich mit den Pro‑ und Kontra-Argumenten des Brexits befassen, und nicht nur auf Großbritannien einprügeln, denn vieles, was von britischer Seite angemakelt wird, ist richtig.

Martin Schulz, Feudalherrscher der EU Präsident des Europäischen Parlamentes, hat nun gefordert, man müsse  EU-Reformen durchsetzen.

Dies hört sich eher nach Hohn an, als nach Verstehen.

Verstehen, warum Großbritannien aus der EU austreten wird, täte vielen Politikern gut!

oxi-d-sch-2

Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen

„Brexit – eine Sternschnuppe fiel“

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„Wenn Journalisten in vorauseilendem Gehorsam so berichten, wie es der Staat will – dann verraten Sie ihren .“

Nachrichten Baden Württemberg BW Dietmar Syntronica Herzbeben

Die Elefantenrunde und das Chaos der Berichterstattung !

Um es kurz zu machen …

Die Grünen und die SPD nehmen doch an der Elefantenrunde im SWR – Südwestrundfunk – teil.

Bis dahin war es ein dummer langer Weg!

Wie wir berichteten, wollen die o.g. Parteien nicht teilnehmen, weil die AfD – Alternative für Deutschland – eingeladen war. Die AfD würde laut Prognosen in den Landtag von Baden-Württemberg einziehen und ist somit ein relevanter Partner in der Elefantenrunde. 

Die Spezialdemokraten Sozialdemokraten spuckten erstmal Galle gegen die Einladung und zofften gegen den Einladenden – den SWR.
Wenn man jemanden zu einer Party einlädt, und diesem passen die anderen Gäste nicht, bleibt man fort, aber fordert nicht wie die SPD, das Andere gehen müssen bzw. ausgeladen werden.
Der SWR lud in verausschauendem Gehorsam die AfD aus – auf Druck der SPD.

Wer sich als Journalist so verhält, wie die Verantwortlichen beim SWR, ist ein Verräter an seinem .
Man erinnere sich an Art. 5 GG – Pressefreiheit!
Wenn die SPD eingreifen wollen, sollte man als unabhängige Presse sowas abchmettern.
Wenn die Sozis nicht wollen, sollen sie zu Hause bleiben!

Was die ‪Elefantenrunde‬ angeht, verdrehen der ‪‎SWR‬ – eingeschlossen dem Intendanten, Herrn Boudgoust – nun die Tatsachen.
Die Grünen und die Sozis wollten nicht teilnehmen, wenn die AfD teilnimmt.
Plötzlich behauptet der SWR, sie hätten nicht teilnehmen wollen, weil die AfD und „Die Linken“ dort gewesen wären.
In bekannten Nachrichtenquellen kann man nachlesen, dass die Grünen und die Sozis sich nicht gegen „Die Linken“ aussprachen.

Manche Leute sprechen im Zusammenhang mit dem SWR von „Lügenpresse“.

Bild: www.pixelio.de  ID:  38474 von www.einstellungstest-polizei-zoll.de

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„Wenn du wissen willst, wie kultviert eine Kultur ist, dann schaue, wie sie ihre Frauen behandelt.“

Khan Abdul Ghaffar Khan

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„In den Sternen steht die nicht. Sie zeigen nur, was längst vergangen.“

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„Die Willkommenskultur hat zu keiner Zeit die Mehrheit des Volkes repräsentiert..“

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Gestern und heute, vom 31.10. bis zum 1.11.2015, fand in der Kongresshalle Böblingen die Wellness‑ und Gesundheits-Messe mit dem Titel „Fühl Dich wohl“ statt.
Wir haben sie besucht und sind mit einigen Anbietern ins Gespräch gekommen.
Die Personen, mit denen wir uns unterhielten und die wir befragten, waren sehr freundlich und kompetent.
Wir fühlen uns wohl auf der Wohl-fühl-Messe.

Was uns allerdings sehr gestört hat, waren die Stände der Esoteriker und Scharlatane, die nach unserem Empfinden noch stärker vertreten waren als die vorigen Male.

Mit Thai-Massage können wir uns noch anfreunden.
Mit Naturheilmitteln kann man bis zu einem bestimmten Punkt noch Erfolge erzielen, was auch bewiesen ist.

Was unsere Intelligenz beleidigte, waren Stände von sog. „Heilpraktikern“, „Geistigem Heilen“, „Geobiologischen Störungen“, „Sichtbarmachen der Lebensenergie“ und anderem pseudo-wissenschaftlichem Schwachsinn.

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Am Stand von „Energiepyramiden“ erzählte man uns allen Ernstes, Pyramidenenergie könnte jeder spüren. Als eine Person beim Berühren der Pyramide einwandte, er spüre nichts, sagte der Esoteriker, es könne sein, dass manche Menschen eben nicht so sensibel seien, doch die umfließe uns alle.
Er zeigte uns eine Sache, die unseren Verstand noch mehr beleidigte – „Das dunkle Blutbild“.
Er stellte dar, dass normalerweise Blutkörperchen (Erythrozyten, Thrombozyten und Leukozyten) in Haufen (Clustern) durch die Adern flössen. Dies könne zu Schlaganfällen, Herzinfarkten und Thrombosen – durch Verstopfungen – führen.
Wenn man aber täglich neben oder unter der Pyramide meditiere, flössen plötzlich die Blutkörperchen einzeln durch die Adern.
Die Bilder, die er uns zeigte, waren weiße Objekte, die wie Leukozyten aussahen, und in einer schwarzen Flüssigkeit schwammen. Was man damit beweisen wollte, blieb uns schleierhaft.

geobio

Ebesnso gab es einen Stand, an dem versichert wurde, dass „geobiologische Störungen“ überall seien.
Man kennt ja die Lügen über sog. „Erdstrahlen“ oder Verwerfungen in den esoterischen Gittern, die angeblich die Erde durchzögen und negativ auf den Organismus wirken (könnten).
Nachweisen konnten die Personen von diesem Stand nichts, außer dass sie daran festhielten, es gäbe Beweise, die mit normslen Messgeräten nicht nachweisbar seien. Mit welchen Messgeräten man dies nachweisen könnte, sagten sie nicht, auch nicht, wo man so was kaufen könne.

hypno
Bei der Dame, die „Hypnosetherapie“ anbot, kam man uns mit dem Uralt-Argument, man müsse sich eben auch öffnen. Die „Hypnotherapeutin“ wollte uns weismachen, dass es viele Leute gäbe, die sehr schwer erkrankt seien und sie ihnen geholfen habe, obwohl manche an „unheilbarem Krebs“ erkrankt gewesen seien.
Alles durch die „Macht der “.

lebensenergie
Dann waren wir bei der „Neuheit“ schlechthin.
Ein Mann meinte, er könne die Lebensenergie der Leute sichtbar machen.
Dazu nahm er so was wie eine transparente Creme, drückte einer Frau eine kleine Aluminiumstange in die Hand, die mit einem Kugelschreiber ähnlichen Gegenstand über ein Kabel verbunden war. Dieser steckte über ein Kabel am Laptop und sollte so de Lebensenergie sichtbar machen. Was genau mit dem „Ding“ passierte, konnte uns der Bediener nicht sagen. Für uns sahen die Dinge auf dem Laptop eher aus wie ein schlecht programmierter Bildschirmschoner, der „kaputte“ Muster anzeigte.

alternatives
Sog. „Heilpraktiker“wollten uns klarmachen, dass „Globuli“ hülfen als Alternative zur „Schuldmedizin“. Unser Intervenieren, dass es wohl eher „Hochschulmedizin“ heißen müsse, kamen sie nicht nach. Sie priesen lieber ihre Zuckerkügelchen ohne chemisch und physikalisch nachweisbaren Heilmitteln an. Es kam auch wieder das längst bekannte „Argument“ zum Tragen, dass das Wasser – und die Zuckerkügelchen – die Struktur der unendlich verdünnten „Heilmittel“ annähmen.
Wenn es die Quantenmechanik und die Brownsche Molekülbewegung nicht gäbe, könnten sie zu sehr geringer Wahrscheinlichkeit recht haben.

Wir waren von den Ständen, die Schuhe anpriesen, oder Wohlfühlurlaube anboten oder Menschen zu Sport motivieren wollten, sehr angenehm angetan und diskutierten sehr gut mit ihnen.

Was aber einen sehr negativen Eindruck bei uns hinterlassen hat, waren die Esoteriker wie oben beschrieben.
Wir werden weiter diese Scharlatane als das Überführen, was sie sind.

Sie bewegen und erreichen nichts, sondern ziehen Rat suchenden Personen nur Geld aus der Tasche, ohne etwas zu leisten.

Ein sehr dreckiges Geschäft mit der Hoffnung!

oxi-d-sch

Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen

„Fühl Dich wohl“ mit bitterem Nachgeschmack

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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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