Artikel-Schlagworte: „Kommendes“

An diesem Wochenende ist Parteitag der Piratenpartei.
Nach dem Einzug der Piraten in Berlin genießen sie hohe Sympathien.
Wir als autarke und sachkundige Bürger, die in verschiedenen Sektoren agieren, waren Piratenmitglieder, sind aber ausgetreten, weil die Piraten zwar groß herumgetönt haben, dass sie alles besser machen wollen, doch es hakte an einfachen Dingen, wie z.B. Präsenz bei den Bürgern vor Ort zu zeigen.
Ein Beispiel gilt immer noch als Paradebeispiel.
Es war uns eine Herzensangelegenheit, im Landkreis Böblingen den gelben Sack bzw. die gelbe Tonne einzuführen.
Es ist so, dass man Plastikmüll (Verpackungen aus Kunststoffen) zur Sammelstelle bringen muss, was natürlich die Umwelt belastet, weil man dort erstmal hinkommen muss.
Die Piraten haben zwischen Abendessen und während viele direkt im Internet recherchiert hatten, wahrgenommen, dass wir etwas vorgeschlagen hatten, versprachen auch, darüber eine Präsentation zu machen, doch das wurde nichts.
Auch das Thema Streetview – Foto-Kartographierung durch Google (Maps) – war ein heißen Eisen, was wir als einzige durchgezogen hatten.
Mehrere Themen wurden behandelt, doch keins durchgezogen, alles nur angekratzt, und auf später verlegt.
Bei den Treffen war es wichtiger in den Restaurants, in denen wir uns trafen, lecker zu speisen und Musik zu hören, nebenher im Internet zu surfen, als über (tages)politische Themen zu sprechen und vor allem Lösungen zu finden.
So sind wir bei den Piraten wieder ausgetreten.
Der Parteitag an diesem Wochenende soll endlich Antworten auf Fragen der Zeit geben.
Wir sind sehr skeptisch, denn wir sprechen aus Erfahrung.
Die Piraten kratzen heikle Themen an – z.B. Stuttgart 21 (S21), Netzsperren begl. Kinderpornographie, Freiheit der Wissenschaft – doch es wird nur drüber reflektiert anstatt Lösungen zu finden und diese auch zu verfolgen.
Bei den Netzsperren haben die Piraten im Nachhinein „schöne“ Pressemitteilungen herausgebracht, dass es gut sei, dass das Thema durch die Bundesregierung nun verabschiedet sei.
Wenn das Politik sein soll …
Das Thema S21 war sehr heikel, weil es wie sehr oft keine offizielle Linie der Partei dazu gab.
Die Piraten aus Stuttgart waren ein bisschen gegen S21, sprachen in dem Kontext aber nur von Volksentscheiden und verwässerten ihre eigene Meinung so stark, dass sie zwar gegen S21 waren und sind, aber nicht begründen können, warum. Sie ziehen ihre „Überzeugung“ der „Basisdemokratie“ heran und sag(t)en, man hätte die Bürger schon vorher miteinbeziehen müssen – was auch geschehen ist, aber wohl niemand mitbekommen hat – es hätte einen Volksentscheid schon vor Jahren zu S21 geben müssen etc.
So haben sie sich selbst unglaubwürdig gemacht.
Beim Thema „Occupy“ stiegen sie ein und wandten sich gegen die Macht der Banken, doch wie immer gab es keinen Konsens, was sie tun woll(t)en.
Nur in Zelten zu übernachten und mit einem Haltung „Die Macht der Banken zerschlagen“ kann man nichts ändern.
So zieht sich der orange Piratenfaden weiter durch deren (blasses) Politikverständnis.
Bei Jungwählern mag das Wort „Pirat“ Abenteuerlust wecken, um es „denen da oben“ zu zeigen, doch das Schiff ist schon Leck geschlagen und sinkt, die Euphorie ist verblasst.
Die Piraten sind keine Alternative zu den Etablierten, auch wenn es in Bezug zur FDP oder den Grünen so dargestellt wird.
Eine Ein-Themen-Partei, die das „Sozialprogramm“ größtenteils von den Linken übernommen hat, aber nicht belegen kann, warum, ist unglaubwürdig.
Die Piraten werden auch auf diesem Parteitag das Ruder nicht herumreißen in Richtung Realpolitik.
Das Schiff wird versinken.

Baden-Württemberg hat entschieden.
| Volksentscheid 2011 | |
| Nein | 58,8 % |
| Ja | 41,2 % |
| Stand 27.11.2011, 21:00 Uhr | |
Heute waren die Einwohner des Landes Baden-Württmberg aufgerufen, zu entscheiden, ob das Land aus der Mitfinanzierung von Stuttgart 21 (S21) aussteigen soll oder nicht.
Genau genommen sollten sie entscheiden, ob Baden-Württemberg Kündigungsrechte bei S21 geltend machen sollte (“Gesetz über die Ausübung von Kündigungsrechten bei den vertraglichen Vereinbarungen für das Bahnprojekt Stuttgart 21 (S 21-Kündigungsgesetz)”).
Bei einer Abstimmungsbeteiligung von 48,3 Prozent haben sich 58,8 % dafür ausgesprochen, nicht aus S21 auszusteigen.
Nun ist ein Schlussstrich unter dem Hin und Her gezogen worden.
Endlich wurde Tacheles gesagt (gewählt).
Stuttgart 21 wird zu Ende gebaut.
Nachtrag, 27.11.2011, 22 Uhr
| Böblingen – VE 2011 | |
| Nein | 64,3 % |
| Ja | 35,7 % |
| Stand 27.11.2011, 22:00 Uhr | |
In Böblingen, wo wir wohnen, haben sogar noch mehr für NEIN gestimmt.

Um am 27. November beim Volksentscheid für Stuttgart 21 – S21 – zu stimmen, muss man
„N E Ⅰ N zum Kündigungsgesetz“
sagen.
Bitte nicht vergessen!
| Wenn der Docht an seiner Spitze brennt ist die ganze Lampe hell. Wenn es auch nur wenigen Leuten gelingt, ein Ideal zu verwirklichen, nützt es dem ganzen Volk. Rabindranâth Tagore |
![]()
Die Stuttgart-21-Gegner haben es nicht leicht oder wollen es sich selbst schwermachen.
Genaues weiß man nicht …
Die S21-Gegner verbreiten ja permanent Lügen und schüren Angst, was S21 angeht.
Dabei spielt die Wahrheit bekanntermaßen eine untergeordnete Rolle, denn wer die „Weltrevolution“ will, kann sich ja mit Kinkerlitzchen wie die Wahrheit nicht herumschlagen.
Die gesellschaftliche Zukunft ist eigentlich determiniert, aber anstatt einfach abzuwarten, bis der Sozialismus bzw. Kommunismus kommt, kann man schon mal Krawall machen.
Ausgehend von der Argumentenlosigkeit des sog. Widerstands, wobei dies (nicht) nur für S21 gilt, muss man ja neue Lügen erfinden, um alte zu stützen oder um alte, die widerlegt sind, zu übertünchen bzw. davon abzulenken.
Das „Volk“ ist ja, entgegen den Glauben der Rädelsführer der S21-Gegnerschaft, nicht blöd und durchschaut die Lügen und Falschdarstellungen und bildet sich die eigene Meinung zu S21, und die ist nun mal so, dass die große Mehrheit der „Bevölkerung“ für S21 ist.
Die Bahn baut, weil sie das Baurecht hat und das Projekt S21 durch alle Instanzen sowie auch durch den Stresstest legitimiert ist.
Eine Handvoll Zukunftsverweigerer meint allerdings, die Bahn sei dumm und ließe sich durch sie vorführen.
Die Unzufriedenheit, entstanden aus dem „Widerstand“, der nichts brachte und nichts bringt, ist es am „Grünen Montag“ ausgeufert und die aufgehetzte Horde Wutbürger hat Randale am Grundwassermanagement gemacht, Polizisten verletzt und einen Sachschaden von ca. 1.5 Millionen Euro verursacht.
Als die S21-Befürworter am Bauzaun am Nordausgang des Hauptbahnhofs Stuttgarts Protestposter aufhingen und die S21-Gegner diese dann abrissen, sah man, dass die Wutbürger nichts zulassen, was ihnen nicht genehm ist und ihrem eigenen Weltbild entgegensteht.
Nun kamen Details über den von der Bahn bestandenen Stresstest ans Tageslicht.
Wie schon bei der Sache um den „Grünen Montag“, schlugen die S21-Gegner auf die Medien ein, die ja alle angeblich nur gekauft seien, manipuliert und nach der Pfeife der Bahn tanzten.
Es gab Aufrufe, Zeitungen und Magazine, die angeblich die „Unwahrheit“ – wobei „Unwahrheit“ bedeutet, die objektive Realität darzustellen und nicht die subjektive (also die Lügen der S21-Gegner), also die, die S21-Gegner gerne hätten – schrieben, massiv zu boykottieren.
Diese Aufrufe hätte man mit den Aufrufen Anfang des 20. Jahrhunderts vergleichen können, als ganze Volksgruppen deklassiert wurden.
Auch Nazi-Vergleiche gab es massenweise von der S21-Gegnerschaft in Richtung der Bahn und der „alten“ Regierung von Baden-Württemberg sowie der Bundesregierung und eigentlich in Richtung aller, die positiv zu S21 stehen.
Dann platzte eine angebliche Bombe über die Finanzierungspfuscherei der Bahn zu S21.
Die Medien wurden gelobt.
Danach wurde ein Eilantrag des BUND für einen Bau‑ und Vergabestopp gekippt.
Die Medien wurden in Grund und Boden diffamiert, weil sie darüber berichteten.
Dann redete der VerkehrTminister wieder über einen zusammennphantasierten Baustopp der Bahn, den es nie gab und geben wird.
Nun warfen sich die S21-Gegner plötzlich wie hungrige Hyänen auf diese Berichte.
Dabei spielte auch keine Rolle, ob sie von den Medien verteilt wurde, die vorher gebrandmarkt wurden.
Diese Berichte stimmten und sagten plötzlich die „Wahrheit“, die subjektive – die den S21-Gegnern genehme – wohlgemerkt!
Danach plötzlich doch wieder nicht!
Nachdem bestandenen Stresstest liefen die S21-Gegner wieder wie wild herum und skandierten die Mär von den gekauften Medien.
Als Heiner Geissler – aus welcher Anbahnung auch immer – ein bereits 1998 abgelehntes Projekt „SK22“, einen Kombi-Bahnhof aus Tief‑ und Kopfbahnhof vorschlug, war es wieder toll für die S21-Gegner, weil kurz die Medien SK22 lobten.
Als dann ans Tageslicht kam, dass diese Idee nichts taugte, waren die Medien wieder das Böse.
Wir sehen also, dass die S21-Gegnerschaft sich an jeden noch so kleinen Strohhalm klammert, auch wenn sie dafür innerhalb kürzester Zeit ihre Meinung radikal ändern muss.
Sie können sich allerdings so wenden und winden, wie sie wollen …

Es liegt auf der Hand, Stuttgart 21 wird (zu Ende) gebaut.

Ab dieser Woche gehen die Arbeiten an Stuttgart 21 – S21 – endlich verstärkt voran.
Dies wurde auch langsam Zeit!
Durch das maximale Entgegenkommen der Deutschen Bahn AG in Richtung der krakeelenden Keintologen bzw. S21-Gegner, die weit weg von der objektiven Realität sind, musste auch mal Schluss sein.
Nach der Präsentation des Stresstest für S21 war auch noch den letzten Skeptikern klar, dass S21 alle Voraussetzungen an einen modernen und zukunftsweisenden Bahnhof erfüllt.
Die Stimmung hatte sich gedreht seitdem.

Die Keintologen – permanent wie im religiösen Wahn laut „Kein S21“ gegen jede Logik skandierend – verharren weiterhin auf ihrer Scholle und reden sich weiterhin die Welt schön, demonstrieren, blockieren, nötigen und sagen von sich, das sei moralisch-ethisch und freiheitlich-demokratisch legitimiert durch das Grundgesetz.
Doch nicht nur unter sich bleibend und alles um sich herum ignorierend, veröffentlichen sie in Internet – in Foren, Gruppen, Sparks, Blogs, Gemeinschaften etc. – weiterhin längst widerlegte Fakten oder erlogene und erstunkene „Tatsachen“ wie das Möchtegern-Finanzierungslügen-Video, die Ausstiegslüge und dergleichen oder verbreiten sonstigen Unsinn wie u.a. manipulierte Bilder.
Ebenfalls scheint es schon zum „schlechten Ton“ bei den Keintologen zu gehören, morgens die Arbeiter, die in das Bahnhofs‑ und Grundwassermanagementgelände einfahren wollen, zu blockieren.
Dabei wird natürlich von den sog. Volkreportern – die übrigens keine Konzessionen haben und auch keine Presseausweise besitzen, ihre Tätigkeit aber mit Artikel 9, Grundgesetz, „schlechtfertigen“ – alles haargenau gefilmt und fotographiert.
Das Gefilmte geht dann live ins Internet, damit auch die Schreibtischtäter, die nur vorgeben aus Stuttgart und Umgebung zu kommen, so tun können, als seien sie live involviert.
Dabei nehmen die „Volksreporter“ es mit dem Recht am eigenen Bild nicht genau, denn da sie ja die „Wahrheit“ schlechthin verkünden und immer Recht haben und im Recht sind, dürfen sie auch Personen filmen und onnline stellen, die sich explizit dagegen aussprechen.
Mindestens einer von den Berufsdemonstranten und renitenten Blockierern schreibt dann über jedes sog. Blockade-Frühstück einen Bericht und lobt sich und seine „Freunde“ dabei in den Himmel, den er nie erblicken wird, wobei die Polizei und die Arbeiter schlecht wegkommen.
Da sie ja nicht damit klarkommen, wie die Realität die Demokratie und Freiheit funktioniert, sind die S21-Befürworter weiterhin die „Böse“, weil sie ja die semipermeable Weltblase der Keintologen zerstören wollen.
So wird auch wieder vermehrt behauptet, die „gewalttätigen S21-Befürworter“ hätten die Poster am Bauzaun zerstört.
Der geistige Tiefflieger bzw. geistige Absturz des Tages war, dass ein S21-Gegner in seinem dogmatischen Wahn die S21-Befürworter als Nazis bzw. Faschisten bezeichnete.
Als Beweis führte er etwas an, was man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.
„Die Pro’ler machen aggressive Stimmung gegen die Bewohner der Zeltstadt im Schlossgarten und wollen Obdachlose aus den Schlossgarten deportieren lassen.
Die Pro’ler sind eindeutig Nazis.“
Diese Person machte ihre abstruse „These“ noch an einer anderen „Tatsache“ fest.
Das Logo der „Interessengemeinschaft Bürger für Stuttgart 21“ enthalte Schwarz, Rot und Weiß.
Dies seien die Reichskriegsfarben gewesen, was seine These belege.
Nein, man muss dieser hanebüchenen „Beweiskette“ nicht folgen können.
Man könnte noch vieles darlegen, was die Keintologen alias S21-Gegner tun, um sich selbt reinzuwaschen und sich selbst als „Helden“ zu feiern, doch es wird irgendwann langweilig, weil die Methodiken der Keintologen immer und immer wieder die gleichen sind.
Fakt ist, dass S21 zu Ende gebaut wird.
Diese Woche werden Arbeiten und Vorbereitungen für die Verlegung der Rohre für das Grundwassermanagement durchgeführt.
Noch im Herbst soll „SlumCity“, das wilde Zeltlager im Schlossgarten, geräumt werden.
Stuttgart 21 wird zu Ende gebaut!

Am 21.7.2011 hat die Firma SMA der Bahn und dem Schlichter Heiner Geissler das Gutachten zum absolvierten Stresstest für den im Bau befindlichen Stuttgarter Durchgangstiefbahn – Stuttgart 21 (S21) genannt – überreicht.
Stuttgart 21 hat bekanntermaßen alle Hürden genommen.
Schon im Vorfeld der Überreichung des Gutachtens haben die S21-Gegner schon perfide Diskussionen angefangen, um sich eine Ausrede einfallen zu lassen, warum S21 doch weiter gebaut wird und nicht, wie von ihnen zusammenphantasiert, gestoppt und der alte Bahnhof „rückgebaut“ wird.
Nebenbei soll bemerkt werden, dass in der Schlichtung und im Schlichterspruch S21 nie in Abrede gestellt wurde.
Dies haben die S21-Gegner aber kommuniziert.
Seit voriger Woche, als das
übereicht wurden, erlebt man Szenen, die man nicht glaubte, wenn man nicht dabeigewesen wäre.Die S21-Gegner faseln sich zusammen, S21 habe den Stresstest nicht bestanden, weil
- Heiner Geissler nicht obhektiv sei,
- die (weltweit renommierte) Firma SMA ein Gefälligkeitsgutachten ausgestellt habe,
- die Bahn nur lüge, vor allem, was die Kosten angehe
- die „Politik“ auch nur lüge,
- die S21-Befürworter gar nicht existierten, sondern nur bezahlt seien,
- Katastrophen passierten, wenn S21 gebaut würde
- etc. pp.
Die S21-Gegner, die den Stresstest gewollt hatten und meinten, die Bahn sei unfähig, was Bahnhofsplanung angehe, und glaubten mittels des Stresstests S21 aushebeln zu können.
Jeder Beteiligte wusste schon a priori, dass die S21-Gegner den Stresstest nicht anerkennen würden, wenn er verifzierte, dass S21 ihn bestehe.
S21-Befürwortern wurden von den –Gegnern beleidigt, diffamiert, dnunziert, man erzählte Lügen über sie, säte Geüchte, doch nichts half, S21 zu stoppen.
Gestern brannte in einem Bahnhof eine Lokomotive.
Die S21-Gegner hatten wieder etwas gefunden bei der von ihnen gehassten Bahn.
„Wenn dies im ‚Tunnelbahnhof‘ passieren würde“, krakeelten sie herum, „dann kann niemand löschen und die Fahrgäste gehen drauf.“
Dies ist eine dumm-dreiste Lüge.
In den Tunneln gibt es Sprengleranlagen und auch die Tunnel können Feuerwehrfahrzeuge aufnehmen.
Seit der Übergabe des Stresstest ist die Sitaution bei den S21-Gegnern noch kurioser geworden als schon im Vorfeld.
Sie sagten erst den Präsentationstermin am Freitag, den 29.7.2011, ab, jetzt wieder zu.
Vorher wollten sie mehr Zeit zur Sichtung der Unterlagen haben, konnten aber schon direkt danach sagen, dass alles nicht stimme, dann wollten sie noch mehr Zeit, noch einen Bau‑ und Vergabestopp, dann plötzlich Kehrtwende und Teilnahme.
Die S21-Gegner haben die Hose gestrichen voll.
Obwohl sie sich und ihren Anhängern – allen voran die grün-rote Landesregierung unter Ministerpräsident Kretschmann und dem VerkehrTminister Hetzmann Hermann – immer und immer wieder attestiert hatten, S21 würde gestoppt, haben sie verloren.
Sie haben Prämissen aufgestellt, die andere einhalten mussten, aber selbst haben sie permanent Absprachen gebrochen, haben gelogen, Tatsachen verdreht oder unter „Sprachverwirrung“ – Zitat VerkehrTminister Hetzmann Hermann – gelittten.
Allen voran schlugen die sog. Parkschützer – hämisch „Scharkpützer“ oder „Gleisschützer“ genannt – voll daneben.
Diese hatten die Schlichtung unter einen nur für sie verständlichen Grund verlassen, meinten aber, alle müssten machen, was sie wollten.
Vorallem schlugen die sog. Parkschützer sehr aggressive Töne gegenüber der Bahn an, dass diese „gefälligst“ die Schlichtungsvereinbarungen einhalten sollen.
Wenn man aber dann von ihnen etwas verlangte, schwiegen diese oder sagten dumm-dämlich: „Wir haben nicht an der Schlichtung teilgenommen, also gelten die Regeln auch nicht für uns.“
So macht man sich nicht glaubwürdig!
Man könnte noch davon berichten, dass die S21-Gegner auf der Baustelle am Grundwassermanagement einen Sachschaden von ca. 1.5 Millionen Euro verursachen und auch neun Polizisten verletzten, dass sie Poster der S21-Befürworter abrissen, obwohl sie von deren Seite Toleranz wollen oder dass man unsere Briefkasten mit Anti-S21-Aufklebern beklebte, um uns enschüchtern zu wollen etc., doch darauf wurde schon öfters eingegangen.
Am 28.7.2011 findet nun die Präsentation des Gutachten zu S21 statt.
Die S21-Gegner werden dann doch teilnehmen, was aber wirklich niemanden mehr interessiert.
S21 wird weitergebaut!


Heute gegen 12:30 Uhr händigte SMA, ein Unternehmen, das sich auf Verkehrsplanung und –gutachten u.ä. spezialisiert hat, der Bahn die Unterlagen zur Plausibilitätsprüfung des im Bau befindlichen Tiefbahnhofs Stuttgart 21 (S21) aus.
Es ging dabei um die Verfizierung des sog. Stresstests, den S21 laut Schlichtung zu durchlaufen gehabt hatte.
S21 muss zur Spitzenzeit – zwischen sieben und acht Uhr – dreißig Prozent mehr Züge abfertigen können als der jetztige – aufgegebende bzw. aufzugebende – Kopfbahnhof.
Stuttgart 21 hat wie erwartet alle Hürden genommen.
„Unsere Prüfung der Simulationsergebnisse hat gezeigt, dass die geforderten 49 Ankünfte im Hauptbahnhof Stuttgart in der am meisten belasteten Stunde und mit dem der Simulation unterstellten Fahrplan mit wirtschaftlich optimaler Betriebsqualität abgewickelt werden können. Die vom Schlichter geforderten anerkannten Standards des Eisenbahnwesens sind eingehalten.“
Etwas eine Stunde, bevor SMA der Bahn, dem Land Baden-Württemberg und dem Schlichter Heiner Geissler das Gutachten übergeben hatte, hatten die S21-Gegner kalte Füße bekommen und gesagt, sie würden an der Präsentation des Stresstests in der darauffolgenden Woche am Dienstag nicht teilnehmen.
Eine Stunde vor der Überreichung des Gutachtens!
So haben sich die S21-Gegner selbst in endgültige Aus gesetzt.
Die S21-Gegner hatten bezüglich der Schlichtung ihren Willen bekommen.
- Sie haben Heiner Geissler als Schlichter vorgeschlagen und bekamen ihn.
- Sie wollten „Vieregg und Rößler“ für die Finanzprüfung und bekamen sie.
- Sie wollten einen „Stresstest“ und bekamen ihn.
- Sie wollten SMA als Gutachter und bekamen ihn.
- Sie wollten einen temporären Bau‑ und Vergabestopp und bekamen ihn.
Anstatt nun Größe zu zeigen und zuzugeben, dass sie falsch lagen mit ihren Halbwahrheiten, Verdrehungen und Lügen, lamentieren sie – wie man es eigentlich von ihnen kennt – lauthals herum und schießen gegen jeden und alles.
Die S21-Gegner haben den Stress-Test nicht bestanden!
![]()
Wenn ein Paar ein eigenes Kind möchte, dies aber nicht klappt, kann es daran liegen, dass sich das Spermium und das Ovum nicht vereinigen können, oder das befruchtete Ovum sich nicht in die Gebärmutter einnisten kann.
Damit dies doch klappen kann, gibt es die Invitrofertilisation, auch bekannt als „künstliche Befruchtung“.
Um schon im Vorfeld der Invitrofertilisation sicher stellen zu können, dass das potentielle Kind nicht mit Erbkrankheiten und Behinderungen behaftet ist, wird die Präimplantationsdiagnostik – PID – benutzt, die mit sehr hoher – nahe 100 Prozent – Wahrscheinlichkeit dies feststellen kann.
Bevor die PID im (begründeten) Ausnahmefällen in Deutschland erlaubt wurde, gab es im Bundestag heftige kontroverse Diskussionen dazu.
In der Diskussion, in der die PID abgesegnet wurde, gibt es noch mal richtig heiß her.
Die wissenschaftlich-medizinisch-technische Seite stellte dar, was die PID ist, zeigt aus, was machbar ist und beschrieb, dass es Risiken nur in sehr sehr geringem Maße gäbe.
Man erfuhr auch, wie treffend die Aussagen der PID sind. Verifikation der Möglichkeiten der Diagnostik fanden einen hohen Stellenwert.
In der Diskussion berichteten einige, wie schön es doch sei, ein Kind zu haben und wie schön sei, anschauen zu können, wie es aufwachse.
Sie berichteten stellenweise sehr emotional, wie sie sich als „stolze Eltern“ fühlten oder wie sie es von Bekannten mitbekämen etc.
Diese Gruppe hatte nicht verstanden, worum es gibt, aber ließ ein paar inkontextuelle Statements ab.
Als dritter Part traten die „moralischen Mahner“ auf, die sich zunehmend in esoterische – Wir zählen Religion auch zu Esoterik. – Sphären hievten.
Hier ging es darum, was der „Allmächtige“ wohl zulasse und was nicht.
Im Mittelalter war die Kirche gegen die Obduktion, weil der „Allmächtige“ den Menschen nach seinem Bild geschaffen habe, und man das Abbild Gottes durch Sezieren nicht zerstören dürfe.
So diskutieren einige von dieser Seite, man dürfe nicht Gott spielen und in die Schöpfung eingreifen.
Andere dieser Seite versuchten die PID-Befürworter weiszumachen, bei künstlich befruchteten Eizellen handele es sich schon um „menschliches Leben“ und das dürfe man nicht wegwerfen bei „Nichtgefallen“ bzw. wenn es denn Anforderungen nicht entspräche.
Sie definierten auch ein befruchtetes Ovum, das sich vielleicht ein paar mal zellgeteilt hatte, als „menschliches Leben“, das zu schützen sei, weil es eben „Leben“ sei und „Leben“ leben wolle.
Die Diskussion dieser Seite ging einher mit der Abtreibungsdebatte
Unter bestimmten Indikationen, die im §218 StGB geregelt sind, darf ein Embryo bis maximal zur zwölften Woche „abgetrieben“ werden.
Wie man einen mehrfach gezellteilten Zellhaufen auf einer Petrischale mit einem in der Gebärmutter eingenisteten Fötus vergleichen kann, konnte von dieser Gruppe nicht geklärt werden, sondern es wurde einfach mal so jenseits von Beweisen und Definitionen hingenommen.
Genau sowenig wie die esoterische Frage, wann und wo „menschliches Leben“ beginnt.
Es scheint bei diesen Diskutanten nicht nur um PID, sondern um „zu schützendes Leben“ schlechthin. Man konnte meinen, es handele sich um eine hartgesottene Moralkeulen-Diskussion über Abtreibung, (gezielte) Kindestötung etc.
Fragen, ob – wenn eine PID erlaubt würde – bei „normal-schwangeren“ Frauen grundsätzlich auch eine PID gemacht werden sollte – Fruchtwasseranalysen werden auch schon gemacht –, was aber darin ausuferte, dass die „künstliche Befruchtung“ der Normalfall werden könnte, damit man keine behinderten oder geschädigten Kinder bekäme, was dann wieder ein „Freifahrtschein für Abtreibung“, „Zerstörung von Leben“ und dergleichen sei.
Dies Leute polemisierten, was zeigte, dass sie PID nicht im Kern verstanden hatten.
Diese Fraktion ist so von einem (pseudo‑) moralistischen Heuchel-Weltbild durchtränkt, das nicht mal den Punkt eines Jota preisgibt.
Es geht ihr gar nicht darum, mit neuen Methoden Menschen zu helfen, sondern einzig und allein darum, ihr heuchlerisches Pseudo-Moral-Weltbild weiter verbreiten zu können.
Eine säkulare, laizistische Gesellschaft, wie wir sie in Deutschland haben, hat es nicht verdient, sich in Diskussionen in so eine esoterische Ecke ziehen zu lassen.

Die Informationsseite der „Interessengemeinschaft Bürger für Baden-Württemberg“ 























