Kommunikation

Collage Schäuble - Spionage

Schäuble hat es satt, sich weiterhin über den „Bundes-Trojaner“ zu streiten.
Man habe sich lange genug gestritten, jetzt solle endlich die Novellierung des BKA-Gesetzes verabschiedet werden, tönt er.

Außer ihm und der BKA will kaum jemand den sog. Online-Durchsuchungen zustimmen.
Dies sollte er endlich einsehen, anstatt auf seine „Gegner“ einzuschlagen.

Wo ist der Konsenz über die „Online-Durchsuchungen“?

Es gibt keinen.

Collage Spion - Schäuble

Momentan zerren sie wieder … hin und her … und sie winden sich …

Schäuble, Terror-Paranoiker, ist immer noch nicht von seinem Wahn befreit, dass überall Terroristen darauf lauern, Deutschland zu zerstören.

Bei der Innenministerkonferenz konnte er sich mit seiner Vorstellung eines Spionageprogramms nicht durchsetzen, doch er lässt nicht locker.
Sein Wahn schützt ihn nämlich nicht vor der Irrealität.

Nehmen wir mal spekulativ an, die Online-Durchsuchung mittels des sog. Bundes-Trojaners würde stattgegeben, so würde gegen Folgendes verstoßen:

  • Art. 1 GG – Menschenwürde
  • Art. 2 GG – persönliche Freiheit
  • Art. 12 GG – räumliche Privatsphäre
  • Art. 20 GG – Nachvollziehbarkeit des staatlichen Handelns

Außerdem widerspräche dies der „informellen Selbstbestimmung“.

Wenn Schäuble sich mit seiner Sicht der Dinge durchsetzte, bedeutete dies, dass diese Rechte massiv eingeschränkt würden.

Weiterhin gäbe es eine Vermischung von Friedensrecht und Kriegsrecht.

Die Macht der Zahlen

„Zahlen enthalten das Geheimnis aller Dinge.“

Dies hat Pythagoras einst gesagt.

Nun will ein „Wissenschaftler“ herausgefunden haben, dass nicht „Horoskope“ etwas über Eigenschaften von Personen preis geben, sondern einzig und allein Zahlen.

Das ist anscheinend nichts Neues, da Mantiker und ähnliche Wichtigtuer dies schon seit langer Zeit glaubten.

Der „Wissenschaftler“ hat so gar ein Prinzip entwickelt, wie diese Zahlenkunde funktionieren soll.
Ausschlaggebend ist das Geburtsdatum, wie bei Horoskopen auch, aber dann wird es „mathematisch“.
Man bildet nun die Gesamtquersumme der Ziffern des Geburtsdatums.
Gesamtquersumme bedeutet, dass man von einer Zahl alle Ziffern addiert, und zwar solange, bis nur noch eine Ziffer übrig bleibt.

Wäre jemand am 23.5.1972 geboren, ergäbe sich die Gesamtquersumme von 2.

2 + 3 + 5 + 1 + 9 + 7 + 2 = 29

2 + 9 = 11

1 + 1 = 2

Nun gibt es eine Tabelle, in der die Eigenschaften von Personen aufgeführt sind.

Schön nach Ziffern geordnet.

Jemand mit der Gesamtquersumme 8 (Bei meinem Geburtsdatum trifft dies zu.) ist ein Organisationstalent und kann gut Menschen führen, weil er einfühlsam ist und dadurch bedingt auch viele Freunde hat.
Das mag ja stimmen. Aber!

Ich kenne jemandem, dessen Gesamtquersumme auch 8 ist, doch diese Person ist genau das Gegenteil der „wissenschaftlichen Analyse“.
Er bekommt sein Leben nicht in normale Bahnen, ist chaotisch und steht sich sehr oft selbst im Weg. Er knüpft kaum Kontakte zu anderen und ist viel allein.

Zahlenmantik ist genauso ein Quatsch wie Horoskope bzw. andere Mantiken wie Kaffeesatzlesen, Lesen aus Bleigießen etc.

radioaktivitaet-totenkopf4

Am hörte ich gestern Abend eine Sendung, bei der es um Atomkraftwerke ging.
Zuschauer konnten anrufen und Statements abgeben oder Fragen stellen.
Eine Frau aus Gundremmingen erzählte, dass sie in der Nähe des Kernkraftwerkes wohne und Angst habe, wenn Verrückte einen Terroranschlag verübten.
Sie stellte eine berechtigte Frage an einen im Studio sitzenden Physiker:
„Wo sollen wir uns verstecken, wenn jemand einen Bombenanschlag auf das Kernkraftwerk verübt?“.
Der Physiker sagte lapidar, dass dies gar nicht passieren könne.
Die Frau hakte nach und stellte dar, dass auch niemand damit gerechnet haben konnte, dass Terrorristen die Twin-Towers in Schutt und Asche gelegt hätten.
Der Physiker, der wegen eines Seitenhiebes der Frau betonte, nicht der Atomlobby anzugehören, betonte abermals, dass dies nicht möglich sei.
Nun intervenierte die Frau abermals und fragte, was passierte, wenn jemand ein Flugzeug entführte und dies auf das Kernkraftwerk stürzte.
Jetzt holte der Physiker richtig aus und erklärte, er wohne in der Nähe eines Braunkohlekraftwerkes und würde mit der Frau gerne tauschen, denn ein Kohlekraftwerk sei nicht so sicher wie ein Kernkraftwerk. Er lobte, wie sicher Kernkraftwerke gegenüber Kohlekraftwerke seien und verwies auf die massive Bauweise.
Mir ist ja schon Dummheit bezüglich Tschernobyls vorgekommen, aber dieses Gequake schlägt dem Fass den Boden aus.

In unserer Nähe sollten vor Jahren vom (damaligen noch) Atomkraftwerk Uentrop abgebrannte Brennstäbe ins „Zwischenlager“ Ahaus geschafft werden.
Atomkraftgegner hatten die Eisenbahngleise blockiert, um dies zu verhindern.
Was hätte der o.g. „Physiker“ gesagt?
Bestimmt dies: „Die Bevölkerung mag das Atomkraftwerk so sehr, dass sie die Brennstäbe behalten möchte.“

Steinbock

Über Horoskope und deren Wahrheitsgehalt habe ich schon berichtet.
Barnum-Aussagen werden generell in Horoskopen benutzt, um die „Treffsicherheit“ zu belegen.

Dass Horoskop-Gläubige dies natürlich abstreiten, ist klar. Sie beharren weiter auf die „uralte Tradition“ und darauf, dass das, was seit Jahrtausenden „angewandt“ wurde und wird, nicht falsch sein kann. Irgendwelche Zusammenhänge müsse es ja geben, behaupten sie, wobei sie ihre Behauptungen nicht beweisen können.
Kurios mutet es an, wenn eine kleine Gruppe plötzlich behauptet, dass Horoskope Quatsch seien, aber nicht ganz, denn bedingt durch das Zusammenspiel von Aszendenten, Sternbildern und „Toren“ sowie vielen anderen astrologischen Spielregeln gebe es eine Wirkung der Gestirne auf die Charaktereigenschaften.

Das ist nichts Neues, aber die Trennung von der Mantik ist neu.
Zukunftsvorhersage funktioniere nicht, sagt diese Gruppe, aber man könne ganz eindeutig nachweisen, dass die Stellung der Gestirne maßgeblich den Neugeborenen so manipuliere, dass er z.B. eine Mimose werde oder was auch immer.

Steinböcke gehen in ihren Glauben mit dem Kopf durch die Wand, weil es ja Steinböcke sind. Ein Steinbock, der sich aber zurückzieht, wenn Probleme entstehen, hat dann – Man vermutet richtig. – einen falschen Aszendenten.
Dieser Aszendent kann dann Krebs sein. Denn ein Krebs zieht sich bei Gefahr zurück. Wer hätte das gedacht!
Ganz gefährlich wird es beim Steinbock mit Aszendent Skorpion. Diese Steinböcke gehen durch jede Wand und wenn sich ihnen jemand entgegenstellt, holt der Skorpion mit dem tödlichen Stachel aus und schlägt gnadenlos zu. Diese Personen sind sog. One-Man-Gangs, Kampfmaschinen schlechthin.
Und man beobachtet sich natürlich selbst und erkennt immer wieder kausale Zusammenhänge, wenn das Schicksal zugeschlagen hat. „Siehst Du?“, argumentieren sie dann, „das ist durch mein Sternzeichen so passiert.“

Und auf den Verlauf der Schwangerschaft wirkt sich das ungemein aus.
Wenn der Mutterleib während der Schwangerschaft viel unterwegs ist, kann der pränatale Aszendent schwanken und den Embryo manipulieren. Wenn ein Embryo, der im Sternzeichen der Jungfrau geboren werden wird, bedingt durch Urlaub der schwangeren Mutter „Streifschüsse“ vom Steinbock und vom Krebs mitbekommt, sieht es dumm aus.
Der Steinbock will durch die Wand und der Krebs will sich zurückziehen. Dann haben wir einen Wankelmütigen oder einen Wendehals vor uns.
Hoffen wir, dass das nur Zwillingen passiert und jeder einen anderen „Streifschuss“ abbekommt.

Ungehalten

Schon seltsam! Es gibt keinen Konsens darüber, ob er überhaupt benutzt werden soll, doch er wurde schon vorgestellt und auch schon seine Arbeitsweise erklärt, d.h., er existiert schon und funktioniert.

Schäubles Schnüffel-Programm, der sog. Bundes-Trojaner.

Die Regierung ist zwiegespalten, ob er eingesetzt werden soll, doch das Schnüffel-Programm ist schon fertig gestellt.
Anstatt dass der Gegner des Schäuble-Virus, die SPD, auf den Tisch haut und sagt: „Wenn Schäuble das Programm weiterhin anpreist und die Entwicklung nicht sofort eingestampft wird, gibt es massiven Repressalien bis hin zur Auflösung der Koalition.“ tun sie so, als wäre nichts geschehen.
Die SPD natürlich, um nicht Zwietracht in die Koalition zu bringen. Schließlich will sie an der Macht bleiben.

Ich erinnere mich noch dran, als die ersten Diskussionen um die Autobahn-Maut entfachten.
Die Technologie, um die Maut erheben zu können, war schon Jahre vorher vom Verkehrsministerium in Auftrag gegeben worden, was sich irgendwann „zufälligerweise“ herausstellte.
Die Bürger wurden nur verschaukelt, in denen ihnen eine Meinungsbildung vorgetäuscht wurde, die schließlich dazuführte, dass die Regierung die Autobahn-Maut einführte.

So ist es auch mit dem Schäuble-Schnüffel-Programm.
Schäuble preist seit langem seine geniale Erfindung, tut so, als ob er eine Diskussion darüber wolle und lässt es schon entwickeln, ohne ein Wort darüber zu verlieren.
Heute hörte man, dass dieses Programm nur bei Anfangsverdachten „verteilt“ werden solle. Und natürlich nur bei der Terrorabwehr!

Wir glauben Euch alles, was Ihr uns vorlügt.

Angeblich schnüffelt das Programm nur gegen Terrorpläne, aber lässt zum Beispiel Kinderpornos außer acht.

Auch diese Lüge glauben wir.

Das Programm wird per „behördlicher Mail“ auf den zu untersuchenden Computer installiert.
Ein Terrorist ist natürlich so blöd und öffnet eine „verseuchte Mail mit dem BKA-Schnüffelprogramm“ und lässt es sich installieren. Er hat ja auch keine Mechanismus wie Virenscanner, Firewall etc. um sich gegen Spionage zu schützen.
Auch diese Lüge glauben wir, ohne überhaupt auf die Idee zu kommen, Terroristen könnten Abwehrmaßnahmen ergreifen, wie z.B. ihre Computer gar nicht mir dem zu verbinden.
Wir glauben auch, dass der Bundes-Trojaner nie zum Einsatz kommt, weil ja so viele Personen, allen voran die SPD dagegen ist.

Hat die SPD nicht gesagt, man könne nochmal über den Einsatz des Schnüffel-Programms reden?

Das haben wir uns bestimmt nur eingebildet.

Computer

Gestern war diese Seite stundenlang wegen eines Datenbank-Updates leider nicht erreichbar.

Ich bitte, dies zu entschuldigen.

Der Wortkünstler

Worte sind meine besten Freunde.
Sie tanzen mit mir zusammen zur Melodie des Schicksals.
Manchmal ist die Melodie fröhlich, manchmal traurig, manchmal andante, dann wieder staccato.
Alles fließt um mich herum, und alles ist einem permanenten Wandel unterzogen.
Heute kann noch alles grün sein und morgen rot, übermorgen blau und dann vielleicht lila.
Ein Tag ist weiß, ein anderer schwarz, einer glänzt, der andere ist stumpf..
Am einem Tag scheint die Sonne und am darauf folgenden Tag regnet es aus Kübeln.
Es blüht um mich herum, und es verwelkt.
Wer weiß schon, was der nächste Tag bringt.

Und mit den Worten tanze ich durch die Zeit und durch die Welt, die mal traurig, mal fröhlich ist.

Bauhof der Sinne

S T E Ⅼ L U N G N A H Ⅿ E

Da in den letzten Tagen gab es einige Querelen zwischen (m)einem „Vereinsvorsitzenden“ und mir.

Ich werde hier Stellung nehmen, um einiges richtigzustellen.

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Treffpunkt Wissenschaft

Dass von den Esoterikern allein als Wissenschaft deklariert wird, geht aus der Lehre der aus sich selbst hervor.
Schließlich ist die Esoterik aus den Minderwertigkeitskomplexen derer geboren und wird auch von denen hochgehalten bzw. unterstützt, die für ihre eigenen Taten keine Verantwortung übernehmen wollen bzw. können. Gleichsam ist die Esoterik aber auch zuständig für Personen, die keinen eigenen Willen haben und daraus resultierend keine Entscheidungen fällen können.

Esoterik hat einen weiten Spielraum, was nach den „Gesetzen des Universums“ schließlich so hinzunehmen ist.
Die Esoterik-Gläubigen glauben aber aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht an alles, was diese Realitäts‑ und Intelligenzverleugnung beinhaltet.
Es gibt Leute, die zwar nicht an Kartenlegen glauben, gleichsam aber beschwören, dass Horoskope das Nonplusultra der Wahrsagung schlecht hin sind.
Als Argument wurde angeführt, dass Karten nicht mehr als bemalte Stücke Papier seien und dass es auf die Phantasie und Interpretation der Glaubenden ankomme, was man herauslese.

Wo ist hier der Unterschied zu suchen, was bei Horoskopen „wahrgesagt“ wird?

Nun gibt es wieder Einschränkungen, wie sie in der Esoterik Gang und Gebe sind.
Es wird behauptet, dass es „Horoskope in Zeitungen“ und „individuelle Horoskope“ gebe.
Zeitungshoroskope sind nach den Argumenten der Bewahrheitungshalluzinierer ganz allgemeiner . Sie sind so gestrickt, dass sie für das Gros Aller gelten.
Auf diese Argumentation wurde in den Artikeln „Kuriositätenkabinett“ und „Verallgemeinerungen werden Tatsachen“ eingegangen.
Diese Argumentation greifen die Individual-Horoskop-Gläubigen auf und diskutieren genau in diese Richtung. Zeitungshoroskope messen sie keiner Bedeutung zu und sprechen ihnen jeglichen Wahrsagegehalt ab. Dann aber kommen sie auf ihre „wahren Horoskope“ zu sprechen, die „individuellen Horoskope“.
Plötzlich wissen sie nichts mehr vom Barnum-Effekt, leugnen ihn sogar, da der Barnum-Effekt schließlich bei „Individualhoroskope“ ja nicht gelte, da diese personalisiert seien. Personalisiert heißt, dass bei der „Berechnung“ der Voraussage Geburtstag und Geburtsort bekannt sein müssten, am besten so genau wie möglich. Je genauer, desto „wahrer“ die Voraussage!
Auch die Relation „Charakterzug – Sternzeichen“ ist für Horoskop-Gläubige von immenser Bedeutung, denn schließlich ist laut ihnen der Mensch durch sein Sternzeichen, also der Geburtstunde und dem damit verbundenen Ort ein für allemal geprägt.

Ein Problem dieser (großen) Menschengruppe ist auch, dass sie, wenn eine Voraussage doch nicht eingetroffen ist, dies erstmal offen zugeben.
Dann passiert aber etwas Seltsames.
Sie durchforsten die Vergangenheit nach Ereignissen, die vorausgesagt wurden, und die vielleicht erst bei der Retrospektive aus dem Blickpunkt der eingetroffenen Voraussagen zu Tage gekommen sind bzw. zu Tage kommen.
Dies machen allerdings andere Mantik-Gläubige auch, z.B. Kartenleger.
Sie warten auf das Eintreffen bestimmter Ereignisse. Diese treten in dem Zeitpunkt der Vorhersage nicht auf. Sie geben zu, dass der Wahrsagegehalt gleich Null war. Dann aber beginnt die Retrospektive. Irgendwas ist dann doch eingetroffen, aber nicht, weil die Wahrsagung dies determiniert hätte, sondern, weil man will, dass es zugetroffen ist – im Nachhinein!
Man kann sich denken, dass Kartenlegen im Nachhinein immer irgendetwas „Wahres“ hat. Alleine schon, weiß man nicht mehr so wirklich, welche Karten man nacheinander aufgedeckt hat. Man hat sich in groben Zügen gemerkt, was die Karten „erzählt“ haben, mehr aber auch nicht.
Schon bezeichnend für sich, „Wahrheiten“ mit Spekulationen zu belegen.
Dies ist eine Herangehensweisen und Selbsterklärungen der Esoterik.

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