Artikel-Schlagworte: „Kritik“

Um Navigationssystem ranken sich viele Ammenmärchen, und seltsamerweise halten sich diese gegen jegwede Vernunft.
Eine Familie ist mit dem „Navi“ in den Urlaub gefahren und musste dann irgendwo eine Fähre nehmen.
Nach zehn Minuten Fährfahrt gab das Navi von sich: „Nun die Fähre verlassen!“
Der Fahrer des Autos hat das Auto angelassen, aber im letzten Moment bemerkt, dass man sich noch auf dem Wasser befand.
Wäre man den Anweisungen des Navis gefolgt. wäre man über Bord gegangen.
Gott sei Dank ist nichts passiert!
Die Geschichte gibt es auch mit einem tragischen Ende.
Die Familie ist über Bord gegangen, weil sie aufs Navi gehört hat und ist ertrunken.
Solche Horrorgeschichten hört man immer und immer wieder, wenn man auf Navigationssystem zu sprechen kommt.
Dem Freund eines Freundes, dem Kollegen eines Cousins, und anderen nahestehenden, nicht dingfest zumachenden Personen, ist dies passiert.
Wenn man dann seinen Zweifel kundtut, behaupten die Erzählenden stock und steif: „Doch, das war genau so.“.

Der Atomaustieg, also die Abschaltung der AKWs, ist schon lange beschlossene Sache.
Allerdings nicht für die CDU.
Diese untergräbt permanent den Ausstieg mit irgendwelchen stellenweise nicht nachvollziehbaren Gründen.
Oettinger, die Eloquenz der englischen Sprache, hat nun als EU-Kommissar eine Idee gehabt.
Wenn die Laufzeiten verlängert würden, müssten die Energiekonzerne mindestens fünfzig Prozent des Gewinns an den Staat abführen. Damit soll irgendein – nur Oettinger einleuchtender – Druck aufgebaut werden.
Dies ist genauso ein Fehlschuss wie die anvisierte Brennelementesteuer!
Egal, was die Energiekonzerne abgeben müssten, sie holten es sich wieder herein – durch höhere Strompreise!
Hat jemand von den Politikern eigentlich irgendwann an Umweltschutz gedacht?

Welcher Idiot soll das glauben?
Ein Massenschwimmer ist angeblich der einzige, der nicht blau ist.
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

(Gesetzlich verbriefter Urlaubanspruch in den Ländern)
Zwei Verbände des Mittelstands fordern – wie immer und immer wieder – weniger Jahresurlaub.
Das Argument heißt diesmal „Die Konjunktur zieht an.“.
Die Argumentation ist, wenn die Konjunktur anziehe, müssten alle bereit sein, mehr zu arbeiten und das gehe nicht mit sooo viel Urlaub, vor allem auch nicht bei dem „Fachkräftemangel“.
Ein Argument, das gerne benutzt wird, ist, dass Deutschland am meisten Urlaub habe. Anhand der Tabelle, die auf einer Statistik der EU basiert, stellt sich jedoch etwas Anderes heraus. Deutschland liegt gerade mal im Mittelfeld.
Warum kann man nicht einfach mehr Leute (temporär) einstellen?
Nachtrag:
Diesmal verlangt der Mittelstand wegen der anziehenden Konjunktur weniger Jahreszurlaub.
Vor knapp einem Jahr verlangte er wegen der einknickenden Konjunktur (Flaute) ebenfalls weniger Urlaub.
Alles klar?

Google-Street-View hat es vorgemacht, die Politiker haben es abgesegnet …
… nun machen wir es nach!
Syntronica’s Everybody-View.
Unsere Everybody-View-Autos sind mit super-hochauflösende Kameras ausgestattet, die eine Auflösung von einer milliarde Mega-Pixel haben.
Die Autos nehmen vornehmlich Personen auf, allerdings auch die Umgebung, denn die Personen dürfen nur „Beiwerk“ sein.
„Beiwerk“ ist jemand, der zufälligerweise vor einem Gebäude o.ä. steht und fotografiert wird. Er darf aber nur unwesentliche Teile des Bildes ausmachen.
Da die Bilder eine mega-große Auflösung haben, sind sie sooo groß, dass die Personen, die „zufälligerweise“ mit aufgenommen wurden, schon sehr groß sind.
Aber sie sind nur „Beiwerk“, weil die Bilder ja millionenmal größer sind.
Wir können als jeden (englisch: „everybody”) anschauen (englisch: „view”), ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Wir können also die Bilder auch veröffentlichen im Internet, weil Personen (gezielt) „Beiwerk“ sind.
Schön konform mit dem Gesetz!

Gegen Ende des Jahres soll offiziell Google-Street-View in Deutschland starten.
Die Bedenken gegen Street-View hat niemanden wirklich interessiert, auch nicht dass Google beim Ablichten von Städten WLAN-Daten von privaten Nutzern gesammelt hat.
Jetzt, wo Google ernst macht, wacht die schlafende Bevölkerung auf.
Sogar die Politiker, die sich selbst ja nicht zur Bevölkerung zählen, haben etwas zu sagen.
Es wird aber nichts von ihnen kommen.
Wie immer!

Das Wort „geschwind“ – im Schwäbischen „g’schwind“ – ist ein Synonym für „schnell“, „zügig“ oder „zeitnah“ (etwas erledigen).
„Warten“ heißt, man solle sich noch etwas in Geduld üben.
Bei den Schwaben gibt es ein kurioses Konstrukt aus beiden Worten.
Fragt man z.B. „Bist Du fertig? Können wir los?“, kann es passieren, dass der Schwabe antwortet: „Warte g’schwind!“

Du bist erkannt, Herr „Biedermann“!
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

























