Kunst

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Jeder weiß, dass sich der niederländische Maler Vincent Van Gogh unter Einfluss von zu viel Absinth ein Ohr abschnitt.

Wir erzählen die wahre , wie es dazu kam. 

Im Januar des Jahres 1888 hatten zwei Mitglieder der „Behörde zur Ermittlung Temporärer Distorsionen“ – kurz „Department Z.“ oder „Zeitpolizei“ genannt – einen Einsatz in Paris.

Sergeante Sabienne Du Vent und Sergeant Didier Du Vent landeten an einen kalten Wintertag dort. 
Sie nahmen nach einer Verfolgungsjahd durch die Zeit einen Halunken fest, der Kunstwerke gestohlen hatte, damit durch die Zeit gereist war und diese in verschiedenen Epochen meistbietend veräußert hatte. 

Diese Festnahme geschah bei einem Kunstauktionator namens Goupin, der unter anderem auch Werke von Vincent Van Gogh veräußerte.

Was mit dem Kunsträuber geschah, ist für die Geschichte der Menschheit völlig irrelevant.
Was aber zemporär sehr relevant war, war eine Entdeckung, als die oben genannten Zeitpolizisten kurz vor Weihnachten im gleichen Jahr noch mal in Paris unterwegs waren und nach einem sog. Zeit-Lagerer fahndeten.

Sie schauten durch Zufall durch ein Fenster des Hauses, in dem Vincent Van Gogh lebte, und erschraken. 

Dort stand ein Gemälde, das Sergeante Sabienne Du Vent zeigte.

Sie verschafften sich Einlass und tapsten leise durch das Haus.
Plötzlich überraschte sie Vinvcent Van Gogh.
„Was machen Sie hier?“ rief der sichtlich angetrunkene Maler und schwank seine Flasche Absinth locker in der Hand haltend von links nach rechts.
Sergeant Didier Du Vent hielt ihm seine beeindruckende achtläufige Waffe unter die Nase.
„Stören Sie uns nicht!“ raunzte er ihn an, „Wo kommt dieses Gemälde her?“
„Das habe ich gestern fertiggestellt“, antwortete er mit alkoholbeladener Stimme und tippte mehrmals mit seinem Zeigefinger auf das Bild, „Ah, schon trocken.“
„Warum haben Sie mich gemalt?“, wollte Sergeante Sabienne Du Vent wissen.
„Meine , endlich sehe ich Sie wieder. Es war im Januar. Ich dachte schon, es würde nie geschehen. Glück trifft mich gerade an diesem schweren Schicksalstag.“

„Er hat heute Nachricht von seiner Mutter und seinem Bruder Theo erhalten, dass Theo heiraten will“, sagte ihr Kollege, „weil er das nicht gutheißt und kaum verkraftet hat, gibt er sich dem Absinth hin.“
„Quelle histoire, vraiment !“, seufzte sie.
„Wo wissen Sie das her?“, rang Van Gogh nach Worten.
Sergeant Didier DU Vent sagte mit emotionsloser Stimme: „Wir kommen nicht von hier und wissen alles, was passiert, passierte und noch passieren wird.
„Sie sind so süß, eine wahre Augenweide“, lobte Van Gogh die Zeipolizistin, „es drängte sich die Sehnsucht seit langem auf, Sie wiederzusehen, aber die Depression, dass Sie für immer verschwunden sein könnten, legte mir gestern Morgen die Pinsel in die Hand, dass ich Sie malen solle, um zumindest so das Wiedersehen an den heiligen Tagen feiern zu können. Doch nun sind Sie wirklich da. Mein Flehen wurde erhört.“
Van Gogh fasste ihr Uniform an und zupfte an den goldenen Litzen, musste sch aber gefallen lassen, dass er eine Ohrfeige bekam.
„Lass das!“
„Que belle!“, schwärmte er unbeirrt und trank dabei weiter von dem grünen Getränk.

„Wir müssen das Gemälde mitnehmen. Es ist ein durch unsere Unaufmerksamkeit entstandenes Zeit-Paradoxon.“
„Oui!“, antwortete seine Kollegin nickend, „Gut, dass wir zufälligerweise heute das Bild hier sahen. Was hätte passieren können! Mon Dieux!“
Dann wandte sie sich an den Maler: „Haben Sie noch Skizzen von mir oder noch mehr Gemälde? Das würde mich freuen zu sehen.“
„Non, Madame Engelsgesicht. Nur dieses eine Meisterwerk, das Ihre ganze Schönheit zeigt.“
„Hat es schon jemand gesehen?“
„Non Madame. Nur wir!“
„C’est bon!“, machte Sergeant Didier Du Vent und nickte seiner Kollegin zu. Er nahm seine riesige Waffe hoch und drückte sie Van Gogh unter das Kinn. Dieser schrie auf.
„Wir raten Dir, dass Du nie mehr ein Gemälde von ihr malst und auch nie eine diesbezügliche Zeichnung anfertigst.“
Er drückte die Waffe noch härter ans Kinn: „Ansonsten sehe ich mich gezwungen, Dich zu töten und Deine Engeweide in alle Hmmelsrichtungen zu verteilen.“
„Bitte tun Sie mir nichts!“ krächzte Van Gogh, Ich werde alles tun, was Se befehlen.“
Sergeante Sabienne Du Vent hatte derweil das Gemälde in ein Laken geschlagen und hielt es fest.
„Und … Vincent … Wenn Du auch nur einer Fliege von dem Gemälde erzählst, kommen wir wieder und nehmen Dich auseinander, Jedes Stück Deines Körpers einzeln.“
„Das mache ich nichts.“
„Wir sind überall und bewachen Dich.“
Dann verließen die beiden Zeitpolizisten das Haus.
Etwas später hatten sie das Bild in ihrem Gefährt versteckt.

In seinem Haus stand ein ziemlcih verwirrter Vincent Van Gogh und schüttete Absinth in rauhen Mendgen in sich hinein. Es war wohl alles zu viel für ihn geworden.
Noch am Abend dieses 23. Dezembers 1888 schnitt er sich im Absinth-Rauach ein Ohr ab und übergab es der Prostituierten Gabrielle Berlatier mit den Worten: „Bewahre dieses Objekt pfleglich auf!“
Diese brachte es in ein Krankenhaus in Arles, wo es mehrere Jahre in einem Glas mit Alkohol konserviert stand und irgendwann auf Nimmerwiedersehen verschwand.

© Dietmar Schneidewind, Syntronica.Net

Roll over Beethoven

„Wende dein Gesicht der Sonne zu und deinen Rücken dem Sturm.“

Roll over Beethoven

„Mer losse d’r Dom en Kölle, denn do jehööt hä hin.
Wat sull di dann woanders, dat hätt doch keine Senn.“

De Bläck Fööss

Roll over Beethoven

„Du kannst Dein Leben nicht verlängern, dafür aber vertiefen.“

Roll over Beethoven

„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“

Molière

Wir wünschen Allen ein

Frohes Neues Jahr!

 

Wir wünschen allen ein

Frohes Weihnachtsfest!

 

In Halle 7 der Stuttgarter Messe tummelten sich vom 23. bis zum 26.11.2017 die Steampunks.

Village“ war ein riesiger Erfolg!

Angefangen mit Erfindungen von Raphaelius Alva Grußer wurden viele retro-futuristische Maschinen und Geräte gezeigt, die sehr oft mit Dampf betrieben wurden.

Ebenso zeigten Anbieter ihre Kleidung, die zum größten Teil Maßanfertigungen sind. So konnte man mit den „Outfittern“ wie „Van Steam“ oder „Marra“ über Kleidung iins Gespräch kommen.

Workshops rundeten das „Steampunk Village“ genauso ab wie ein Plausch im „Steamer’s Cafè“, in dem man sich auch bekannte und neuere Brettspiele anschauen und diese auch ausprobieren konnte.


(Vielen Dank an Christopher Cocks für dieses Foto !)

Die Akteure waren – Wie sollte es auch anders sein? – in viktorianischer Montur gekleidet mit retro-futuristischen Anpassungen wie seltsame Brillen, Apparaturen, Geräten und dergleichen.
Zauberhafte Maskeraden!


Raphaelius Alva Grußer zeigte zur ungeraden Stunde seine mit Dampf betriebenen Maschinen und erklärte die technischen und philosophischen Hnitergründe dazu. Zum Abschluss startete er immer sein selbst gebautes Miniatur-Luftschiff.
Ein sehr schöner Anblick!

Es gab eine Kunstgalerie, Live-Vorführungen und vieles mehr.

Zwei Mitglieder der „Behörde zur Ermittlung Temporaler Distorsionen“ – auch als „Zeitpolizei“ bekannt – nahmen mehrere Personen fest, die die Zeitlinie verändert hatten. 

Der Musicus John Blacksteam verzauberte mit schönen Melodien und wnderbaren Klängen.

Jeden Tag trafen wir Steampunks uns zum gemeinsamen Gruppen-Fotoshooting um 16 Uhr.
Fotografen wie Christopher Cocks, Andreas Ronge und Andrea Mitterhuber waren aber auch den ganzen Tag präsent, um nicht nur Steampunks vor Kulissen abzulichten, sondern auch Besucher, die im Alltagsdress dort waren.

Die Steampunks kamen aus der Schweiz, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen etc. 

Bei Steampunk handelt es sich um eine literarische Strömung der Science-Fiction, die Anfang der Achtzigerjahre Zukunftsvisionen vergangener Tage als alternative Realität fortschrieb. Ästhetische und kulturphilosophische Vorbilder der Steampunk-Autoren waren Werke von Jules Verne wie die „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ oder H.G. Wells und „Die Zeitmaschine“. Der Dampf, englisch Steam, spielt in den Szenarien des Steampunk eine entscheidende Rolle: Dampfmaschinen prägen die dieser Zukunftsvision vergangener Tage. Aus dieser literarischen Strömung entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten eine blühende Subkultur, die sich über alle popkulturellen Bereiche erstreckt – von Brett‑ und Videospielen über Filme bis hin zu , Mode und .

Vielen Dank an die Organisatoren, Akteure, Gestalter, Helfer etc. !

Immer eine Handbreit Äther unterm Luftschiff !

Wir persönlich haben sehr viel mitgenommen.
Vieles hat uns inpiriert, neue Impulse gegeben.
Wir führten sehr nette Gespräche, wurden fotografiert etc.
Wir haben viele nette Leute und nicht nur kennengelernt, sondern auch wieder getroffen.
Es ist immer schön, Freunde zu haben.

Wir kommen im nächsten Jahr gerne wieder zum „Steampunk Village“.

Wir haben die Bilder schon online.

Mit Volldampf nach vorne in die Vergangenheit !

Weiterführendes

 

Wenn man heute die „SZBZ“ – „Sindelfinger Zeitung/Böblnger Zeitung“ – in die Hand nimmt, wird man uns direkt sehen.

„Eheleute mit

In der „SZBZ“ werden wir heute – Samstag, den 11.11.017, porträtiert.
Wir wurden als Steampunks interviewt und haben darstellen dürfen, worum es sich beim Steampunk handelt.

Wir hoffen es gefällt Euch , werte leser!

Vielen Dank an Matthias Staber von der „SZBZ“.  

Gehen Sie auf – Nostalgie, Dampfkraft, Kreativität, und Entspannung im Village

Halle 7, Stand 7A73, Messe .

Mitten im Getümmel modernster findet sich auf der Modell+ 2017 eine ganz eigene, spannende Parallelwelt: Das Steampunk Village.

Ab dem 23. November heißt es wieder: „Hereinspaziert, hereinspaziert! Kommen Sie, staunen Sie!“ Auf knapp 200m² entführen die kreativen Künstler die Besucher in eine Zeit, die es so nie gab.
Mit dem Charme dampfbetriebener Mechanik, der eleganten Mode aus dem 19. Jahrhundert und ein wenig kreativer Fantasie wird Groß und Klein sofort in den Bann gezogen.

Schon von weiter Ferne kann man gelegentlich das ferngesteuerte Luftschiff mit der dampfenden Piratengondel in der Luft erkennen, das den Weg zu einem Dörfchen weist, wie es sich eins Jules Verne ausgedacht haben könnte.

Neben den spektakulären Live-Vorführungen der Grußer’schen Dampf--Maschinen kann der Besucher auch diverse Workshops besuchen. Jung und Alt können sich hier in kurzer Zeit ihr eigenes und ganz individuelles Schmuckstück anfertigen.

Die passionierten Hobby-Selbermacher stellen ihre Kunstwerke aus und geben Auskunft über alle erdenklichen Fragen.

An allen vier Messetagen werden weitere Steampunk Walking-Acts erwartet.
Wer möchte, kann sich auf der großen Fotowand auch gerne mit den Künstlern zusammen lassen.

Eine Oase für Entspannung und gemütliche Unterhaltung bietet in diesem Jahr die „Steamer’s Lounge“.
Hier werden allerlei und Filme in einem viktorianischen Ambiente geboten. Plaudern Sie mit den Zeitreiseleitern über die vielen Facetten des Retrofuturismus.

Beim Amt für Ætherangelegenheiten haben Sie die Möglichkeit, einen Zeitreisepass zu erwerben und diesen direkt stempeln zu lassen.

Das Steampunk Village ist im süddeutschen Raum bisher einzigartig und vereint Gleichgesinnte aus Süddeutschland und der Schweiz.

Ein Geheimtipp, den Sie nicht verpassen sollten.
Planen Sie genug Zeit ein, oder drehen Sie die Uhren einfach mit der Zeitmaschine wieder ein Wenig zurück.
Willkommen im Heute von Gestern

Das Steampunk-Village Team

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