Artikel-Schlagworte: „Medizin“

Die Kinder sind aus dem Haus, der Hund hat das Zeitliche gesegnet, die Frau ist verstorben …
Was bleibt einem da noch?
Krankheiten!
Mal zieht es in der Hüfte, dann schmerzt der Kopf, ein anderes Mal kribbelt es vom Nacken bis in die Zehenspitzen!
Es ist zum Verrücktwerden!
Man kommt zwar ohne jegliche Probleme ruckzuck in jedes Auto, doch die Bewegungen sind schooon arg eingeschränkt!
Man kommt auch wieder ganz schnell heraus, ohne irgendwo anzustoßen, doch der Bewegungsapparat macht nicht mehr alles mit und ist gebeutelt!
Wenn diese Schmerzen nicht wären und das unaufhörliche Kribbeln!
Der Hausarzt ist jedenfalls seines Faches unfähig, und die eigens hinzugezogenen Spezialisten haben auch nichts gefunden!
Alles Pfuscher und Unfähige!
Klar, dass das Gesundheitssystem den Bach heruntergeht!
Irgendwas muss man jedenfalls haben …
Und dann hat der Arzt doch etwas gefunden!
Endlich!
Man hat’s ja immer gewusst.
Hypochondrie!
Endlich hat man etwas Greifbares, etwas, das einen Namen hat!

Dreimal K: Katholische Kirche – Kinderschändung!
Die Kirche hat sich mit einem Psychiatry-Professor unterhalten und das Verhalten der Kinderschänder analysieren lassen.
Es ging in dem „Interview“ u.a. darum, wie „Pädophilie“ entsteht.
katholisch.de: „Professor Leygraf, gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, welche Faktoren Pädophilie begünstigen?“
Leygraf: „Nein, bislang jedenfalls nicht. Pädophilie ist eine Präferenzstörung. Unsere sexuelle Orientierung steht im Prinzip seit der Pubertät fest – und dann ist sie auch nicht mehr änderbar. Das heißt: Man kann Pädophilie weder durch Psychotherapie wegtherapieren noch kann man Pädophilie durch Zölibat erzeugen. Da spielt der Zölibat sicher keine Rolle.“
Aber was man aber laut der Kirche kann >> >> >> Homosexualität wegtherapieren!

Während eines Ersthelferlehrgangs fragte uns der Kursleiter, was wir machten, wenn jemand mit einem Messer wild gestikuliere und sage, er wolle sich umbringen.
Ein Kursteilnehmer meinte, er ginge auf den potentiellen Selbstmörder zu, entwaffne ihn und rette ihn. Dem pflichteten die meisten anderen bei.
Der Kursleiter widersprach. Er sagte: „Wenn er sich umbringen will, lasst ihn sich von mir aus die Pulsadern an der Hand aufschneiden.“
Dies stieß auf wenig Gegenliebe, denn schließlich muss man Leben retten.
Der Kursleiter sagte, man solle auf Abstand gehen, um nicht selbst verletzt zu werden, und den Selbstmordkandidaten noch in seinem Tun bestärken.
Irgendwann schnitte er sich die Pulsadern auf.
Nach einer Minute des „Ausblutens“ sei er so schwach und widerstandslos, dass man ihm ohne Gegenwehr das Messer abnehmen könne und danach erste Hilfe leisten könne.

Personen mit sehr niedrigem Einkommen bzw. welche, die auf Almosen vom Staat in Form von Arbeitslosengeld, Sozialgeld, Wohnungsgeld und dergleichen angewiesen sind, können einen Antrag stellen, dasssie von Zuzahlungen im medizinischen Bereich – Praxisgebühr, Anteile an Krankenfahrten und Medikamenten, Krankenhausaufenthaltsanteile etc. befreit werden.
Sie müssen jedes Jahr bis zu einer bestimmten Höhe die Kosten erstmal aus eigener Tasche berappen und sind dann bis zum Ende des Jahres freigestellt.
Wenn die Befreiung greift, man also endlich nichts mehr beisteuern muss, passiert plötzlich etwas Kurioses.
Plötzlich leidet die Gesundheit, und man wird kränker.
Jetzt kann man sich nämlich Krankheiten wieder leisten, denn der Arztbesuch kostet nichts mehr, die Medikamente auch nicht.
Schöne kranke Welt!

Es begann damit, dass Carla ein paar Pusteln am Ohr hatte, die uns aber nicht wirlkich störten, ebensowenig wie die kaputten Stellen an den Gelenken, da wir wissen, dass Carla beim Spielen ab und zu gegen die Heizung, den Tisch, den Stühlen etc. knallt, wenn sie nicht aufpasst und mal wieder zu viel Energie mit ins Spiel bringt.
Carla begann irgendwann zu humpeln.
Weil es schlimmer wurde, besuchten wir den Tierarzt und Carla bekam Medikamente, weil der Verdacht bestand, dass irgendetwas am Gelenk nicht in Ordnung sei.
Carla hatte auch Durchfall.
Irgendwann erkannte dann der Tierarzt den kausalen Zusammenhang, dass Carla aus Kalabrien/Italien stammt, Pusteln an den Ohren hatte, unter Gelenkschmerzen litt und Durchfall an der Tagesordnung stand.
Ein Anfangsverdacht war da.
Der Durchfall ging wieder weg, wie er gekommen war.
Wir dachten, es sei eine Allergie gegen Lebensmittel gewesen. Wir hatten ein anderes Hundefutter gekauft und anscheinend hörte der Durchfall auf.
Nach mehreren Blutuntersuchungen war die erschreckende Diagnose gestellt.
Leishmaniose!
Eine bei Menschen heilbare Krankheit, bei Hunden jedoch nur behandelbar, nicht heilbar!
Leishmaniose ist so heimtückisch, dass die Erreger nicht vom Immunsystem angegriffen werden können, sondern diese wuchern dort, wo es nicht hinkommt.
Allupurinol – bei Menschen gegen Gicht eingesetzt – hilft Carla, jedoch kann die Krankheit immer wieder ausbrechen, zwar nicht so stark wie unbehandelt, aber sie macht sich stellenweise arg bemerkbar.
An Leishmaniose erkrankte Hunde können allerdings sehr alt werden.
Unser Mäuschen sehr krank!
Wir gaben nicht auf, obwohl es einen Moment gab, in dem wir uns sagten: „Wenn sie weiter so leiden muss, sollten wir ihr Leiden verkürzen.“
Das war an dem Tag, an dem Herzbeben mit Carla Gassi gegangen war und Carla kraftlos von der Treppe gerutscht und in sich zusammengesackt war.
Herzbeben trug Carla in die Wohnung hinein und streichelte sie liebevoll. Carla zitterte und hatte Angst.
Unser Mäuschen erholte sich wieder etwas.
Als Glühwürmchen nach Hause kam, wollte Carla zu ihr und brach wieder zusammen, bekam den Popo nicht hoch, so sehr sie sich auch bemühte.
Ein Bild des Elends!
Uns standen die Tränen in den Augen.
In diesem Moment hatten wir den Gedanken, aber zum Wohl von Carla!
Doch wir gaben nicht auf!
Carla spürte dies und fasste neuen Mut und neue Kraft.
Solange sie noch so schlapp war, trugen wir sie nach draußen, damit sie ihrer Notdurft nachgehen konnte.
Carla spürt(e) die endlose Liebe, die wir ihr entgegen brachten und bringen und schöpft(e) neuen Mut.
Es ging und geht ihr stetig besser und besser.
Sie tobt wieder herum, als wäre nie etwas gewesen.
Ab und zu hängt sie daneben, aber wir sind bei ihr und stehen ihr zur Seite, zeigen ihr, dass sie nicht alleine ist.
Wir geben nie auf.

Erfolg im Job, Ansehen in der Gesellschaft, glückliche Ehe.
Alles bestens!
Und dann das!
Suizid!
Zig Bürger begehen aus mehr oder weniger nachvollziehbaren Gründen Suizid, doch welcher Hahn kräht danach?
Die Angehörigen und Freunde schon.
Schlimm, wenn jemand keinen Ausweg mehr sieht als die Selbsttötung!
Groß ist wie immer der Aufschrei, wie jetzt bei dem suizidalen Torwart.
Er beging einfach mal so nebenher Selbstmord, ohne vorher bescheid zu sagen!
Moment!
Er war seit 2003 in Behandlung, und niemand hat etwas gemerkt und die, es befürchteten, haben weggeschaut, obwohl der Torwart auf seiner eigenen Abschussliste stand.
Alle sind überrascht, wie es kommen konnte. Niemand wollte etwas gemerkt haben!
Es liegt wohl daran, dass sich – entgegen aller (öffentlicher) (aufoktroyierten) Meinung – niemand für den Selbstmordkandidaten interessiert hat.
Im Nachhinein kann man – wie immer – Empörung heucheln und tut dies auch.
Lasst uns die obligatorische Lichterkette machen, Blümchen aufstellen und Bärchen hinlegen!
Und eine Straße nach ihm benennen …
… denn ein Toter kann sich nicht wehren, und mit dem Krankheitsbild haben wir uns damit genug auseinandergesetzt.
Bis zum nächsten Freitodeskandidaten!
In Ewigkeit – Amen!

Bei einem Gespräch zwischen mehreren Personen erzählte eine Frau, dass sie zum wiederholten Male an einer Zyste leide.
Jemand fragte, ob Medikamente hülfen.
Die Angesprochene antwortete:
„Mit Medikamenten kann man da nix machen, man muss schon Pillen nehmen.“
Da hat sie aber nochmal Glück gehabt!

Auf einer Entschuldigung, dass ein Auszubildender nicht kommen konnte, stand Folgendes:
Mein Sohn konnte gestern nicht erscheinen, weil er aufgefiebert hat.
Gut, dass er kein Fieber hatte …

Womit sich Wissenschaftler, respektive Mediziner bzw. Allergologen, nicht alles beschäftigen …
Ein Wissenschaftler aus San Diego hat eine seltene Allergie bei Frauen festgestellt. Diese tritt nur bei achtzig Frauen auf der ganzen Welt auf, doch zwei Frauen pro Woche, die der Wissenschaftler auf Allergien untersucht, haben dieses seltene Leiden.
Die Spermien-Allergie.
Allerdings ist schwer herauszufinden, ob betreffende Frauen wirklich daran leiden.
Wegen der Nahrungskette tauchen nämlich Verfälschungen auf.
Man denke sich folgendes Szenario aus!
Eine Frau ist allergisch gegen Zitronensäure. Nun hat sie Geschlechtsverkehr mit einem Mann, der gerne Orangen isst oder gerne Orangensaft trinkt.
Spuren – wie es im Mediziner-Jargon heißt – der Orange bzw. des Saftes lagern sich im Sperma an.
Wenn der Mann nun zum sexuellen Höhepunkt gelangt, kommt eben auch die Frau mit den Spuren der Zitronensäure in Berührung.
Angefangen mit Jucken, Brennen kann es zu Pickelbildung oder noch schlimmer zu Atemnot bei der Frau kommen.
Aber nicht nur diesbezüglich!
Es kann auch sein, dass die Frau allergisch gegen ein Eiweiß in der Samenflüssigkeit ist.
Was kann man tun?
- Die radikalste Lösung wäre der totale Verzicht auf Geschlechtsverkehr.
- Man könnte Kondome benutzen, aber was würde passieren, wenn die Frau allergisch auf Latex o.ä. reagiert?
- Man könnte aber auch aus Gesundheitsgründen den Partner wechseln, und so hoffen, dass die Leiden beim neuen Partner nicht auftauchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der neue Partner auch Orangen isst oder O-Saft trinkt, ist natürlich sehr hoch.
Der Wissenschaftler ist aber dabei, eine Crème zu entwickelt, die die Allergene hemmt.
Aber er hat noch eine Lösung in petto.
Es sei ja auch möglich, sich langsam an eine „normale“ Menge zu gewöhnen, sich also zu desensibilisieren.
Das heißt im Klartext, dass die spermien-allergischen Frauen erstmal nur sehr selten „verkehren“ sollten und dies auf zwei bis drei Mal pro Woche – Das ist laut des Wissenschaftlers das normale Maß. – steigern sollten.
Kann es sein, dass der Wissenschaftler eine Allergie gegen Intelligenz hat?
























