Artikel-Schlagworte: „Münsterland“

Fernsehen

Der WDR – Studio Münster war am vorigen Freitag, 2.3.2007, zu Gast in der Ausstellung „ zum Anfassen“.
Heute, 9.3.2007, wird der Beitrag ab 19:30 Uhr in der „Lokalzeit Münsterland“ der „Aktuellen Stunde“ im WDR- gesendet.

Ich bin auch in einem Statement zu sehen.

Jürgen Kehrer liest aus dem Roman “Wilsberg und die dritte Generation”.

25.02.2007, 18:00 Uhr
Ascheberg, Bürgerforum im Rathaus, Dieningstr. 7

Undankbarkeiten

In einer Nachbarstadt wurde vor einiger Zeit eine neue Ausstellung eröffnet.
Die Renovierungsarbeiten der alten Räumlichkeiten, in denen die Ausstellung seit Anfang November 2006 residiert, wurden durch Ein-Euro-Kräfte (politisch korrekt : Brückenjobber) und Freiwillige durchgeführt. Materialien wie Farbe, Rigipsplatten, Mörtel, die Fußbodenbeschichtung etc. wurden zu sehr großen Teilen durch Spenden oder durch Sponsoren beschafft.
Die Personen, die in der Ausstellung nun Aufsicht führen bzw. Hilfestellungen geben, Reparaturarbeiten an Exponaten durchführen oder leitende Aufgaben wie Kundenpflege leisten sind Freiwillige, Ehrenamtliche und Ein-Euro-Jobber.
Die Ein-Euro-Jobber bekommen ihren „Lohn“ (politisch korrekt: Mehraufwand) direkt von der Arbeitsagentur bzw. der Arbeitsgemeinschaft Sozialgesetzbuch Teil 2 (ARGE) überwiesen.
Dem Träger der Ausstellung, einem gemeinnützigen Verein, entstehen und entstanden keine Kosten.
Die Miete für die Ausstellungshallen, ebenso die Nebenkosten, müssen durch Eintrittsgelder und den Erlösen aus der Cafeteria und dem Laden erwirtschaftet werden.
Da in der Anlaufphase der Ausstellung noch nicht die erwarteten Besucherzahlen zustande gekommen sind, muss auf Rücklagen zurückgegriffen werden.
Die Rücklagen entstanden durch Spenden.
Nun hat sich der Vorsitzende des Trägervereins beklagt, dass die Ausstellung und deren Finanzierung nicht wie erwartete vonstatten gingen.
Er kam auf die Idee, dass die Ehrenamtlichen und Freiwilligen sowie die Ein-Euro-Jobber den Kaffee, den sie während des „Dienstes“ konsumieren, bezahlen.
Er stellte eine Spardose mit der Aufschrift „Kaffeekasse Mitarbeiter“ neben der Kaffeemaschine auf.
Man bedenke Folgendes!
Die Ehrenamtlichen und Freiwilligen leisten unentgeltlich „Dienst“. Ihnen entstehen auch Fahrtkosten.
Wie weiter oben schon erwähnt, entstanden dem Trägerverein kaum Kosten, weil auch die Exponate Spenden von Unternehmen waren. Des Weiteren steht eine große Bank als Hauptsponsor hinter der Ausstellung. Auch die Webseite der Ausstellung wurde kostenlos zur Verfügung gestellt.
Kosten entstehen also „nur“ durch die Miete, Heizungskosten, Wasser u.ä.
Wenn man nun den Kaffee berechnet, der konsumiert wird, ist dies ein Tropfen auf dem heißen Stein. Eine vergleichende Relation gibt es nicht.
Das Verhalten des Vorsitzenden des Trägervereins und Leiter der Ausstellung bezüglich der „Finanzierung des Kaffees“ kann mit einem Wort absolut treffend beschrieben werden:

U n ⅾ a n k b a r k e ⅰ t

Sprung ins Tintenfass

Bei einer „Job-Plus-Maßnahme“ wurden – wie bereits berichtet – Tests und ein Diktat geschrieben.
Man sollte natürlich annehmen, dass die Trainer bzw. Dozenten zumindest der deutschen Sprache mächtig sind.
Mitnichten!
Und mit Neffen auch nicht!
Vor einem Diktat fragte ein Kursteilnehmer, ob für das Diktat die aktuelle Rechtschreibung gelte. Die Dozentin bestätigte dies.
Als nun die Lösung besprochen und Wörter auf die Tafel geschrieben wurden, fragte eben jener Kursteilnehmer, warum „Pommes frites mit Mayonnaise“ denn nun falsch sei und „Pommes frites mit Majonäse“ richtig.
Die Dozentin meinte, dass es laut der neuen Rechtschreibung „Majonäse“ zwingend notwendig sei, die eingedeutschte Art zu schreiben.
Der Kursteilnehmer legte Veto ein, indem er sagte, dass die neue Rechtschreibreform – gültig ab 2006 – rechtschreibungstoleranter sei.
Dem Kursteilnehmer stieß auch auf, dass die Schreibweise „kennenlernen“ angeblich falsch und laut Dozentin „kennen lernen“ (zwei Worte) richtig sei.
Ebenso intervenierte er bei der angeblich einzig richtigen Schreibweise „Bestellliste“, da er sich sicher sei, dass „Bestell-Liste“ genauso richtig sei.
Die Dozentin stellte sich stur und spielte mal wieder ihre Arroganz aus, und der Kursteilnehmer konnte sich nicht wehren, weil er nur einen nicht aktuellen elektronischen Duden bei sich hatte.
Zu Hause schaute er in seinen neuen Duden vom August 2006 – den aktuellen – und stellte fest, dass die Dozentin unrecht hatte.
Laut aktuellem Duden gab es tatsächlich eine höhere Toleranz bei der Schreibweise.
So ist z.B. sowohl „kennenlernen“ als auch „kennen lernen“ korrekt. Das Gleiche gilt für „Mayonnaise“ und „Majonäse“ sowie für „Bestellliste“ und „Bestell-Liste“.
Der Kursteilnehmer drückte der Dozentin am nächsten Morgen den aktuellen Duden in die Hand, was ihr nicht wirklich beliebte.
In der Pause saß die Dozentin im sog. Lehrerzimmer und die Tür stand einen Spalt offen.
Was konnte man sehen?
Die Dozentin korrigierte die am Vortag geschriebenen Diktate und schaute sehr oft in den Duden – Ausgabe August 2006.

Ein wütender Syntronica

Der „Bauhof der Sinne e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein, der die Ausstellung „ zum Anfassen“ organisiert hat.
Auch die Ausstellung wird im Allgemeinen „Bauhof der Sinne“ genannt.

Bei der Arbeitsgemeinschaft Sozialgesetzbuch Teil Ⅱ (ARGE SGB Ⅱ) ist dies jedoch nicht so einfach.
Der „Bauhof der Sinne“ hat zusammen mit seinem Kooperationspartner Anforderungsprofile für sog. „Brückenjobber“ – das ist das politisch korrekte Wort für Ein-Euro-Jobber – erstellt, die der „Bauhof der Sinne“ beschäftigen möchte. Darunter fallen z.B. Personen, die Führungen beiwohnen, den Besuchern physikalische Zusammenhänge erklären, aber auch Personen, die im Laden und in der Cafeteria arbeiten.
Nun begab es sich vor kurzem, dass die ARGE SGB Ⅱ diese Stellen besetzen wollte.
Sie schickte jemanden beim „Bauhof der Sinne“ vorbei.
Dieser kam auch gerade zu der Zeit, als beim „Bauhof der Sinne“ zwei Schulklassen zu Besuch waren.
Die beiden Verantwortlichen für die Ausstellung sprachen kurz mit ihm und wunderten sich danach doch sehr, nicht über den Bewerber.
Die Essenz des Bewerbungsgesprächs soll nun kurz nachgestellt werden.
Der Bewerber war etwas verstört, was man verstehen kann.
„Schön, dass wir nun jemanden für «Physik zum Anfassen« gefunden haben“, sagte der Ausstellungsleiter.
Der Bewerber schaute überrascht und meinte: „Ich habe aber keine Ahnung von Physik.“
„Naja, das müssen Sie auch nicht unbedingt. Wir wachsen alle hinein. Wir wissen auch nicht alles. Die Kinder sollen ja auch selbst überlegen, wie etwas funktioniert. Sie müssen nur offen für Neues sein und mit Kindern umgehen können.“
„Ich habe keine Kinder“, antwortete nun der Bewerber.
„Kein Problem“, sagte der andere Museumsverantwortliche, „ich habe auch keine Kinder. Man gewöhnt sich daran und es macht sogar Spaß. Welchen Beruf haben Sie eigentlich?“
„Maurer“, kam eine schnelle Antwort, „die ARGE hat mir gesagt, dass ich hier beim Bauhof als Maurer arbeiten soll.“
Die beiden Verantwortlichen wechselten einen verwirrten Blick und begriffen dann.

„Bauhof der Sinne“ – „Städtischer Bauhof“ – Maurer!

Den Bewerber traf keine Schuld. Er kam im guten Glauben, im „Bauhof der Sinne“ als Maurer eine Anstellung zu finden und musste nun miterleben, dass die Fallmanagerin von der ARGE wohl etwas durcheinander geworfen hatte.
Es ist ja so, dass die Fallmanager der ARGE und der Arbeitsagenturen von ihren „Schützlingen“ verlangen, dass sie z.B. Bewerbungen ganz genau schreiben.
Wie sieht es dann bei den Fallmanagern selbst aus?
„Bauhof“ = Maurer !!! (Pawlowsche Hunde?)
Hätten Sie nicht mal ihre Arbeit vernünftig machen können und etwas weiterdenken bzw. in der Stellenanforderung weiterlesen können (mehr als die Überschrift) ?

Über sein Aussehen erschrak er, als er die Leute ihn anschauen sah.

Späte Rache (?)

Der Professor, der Bücherwurm und der Generaldirektor saßen am Tisch und tranken Kaffee, als der Bücherwurm den Professor fragte: „Kommst Du heute Abend um halb sieben auch mit dem Anzug und der Krawatte?“
„Klar, komme ich so zur Weihnachtsfeier“, antwortete der Angesprochene und schaute an seinem Nobelzwirn herunter, „um achtzehn Uhr ist hier im Museum Feierabend und es lohnt sich nicht, nach Hause zu fahren.“
„Weihnachtsfeier?“ horchte der Generaldirektor auf, „wieso bin ich nicht eingeladen?“
„Wurden wir zur Einweihungsfeier des Museums eingeladen?“ fragten der Professor und der Bücherwurm gleichzeitig, als wäre es abgesprochen gewesen.

Jürgen Kehrer liest aus dem neuen Roman “Wilsberg und die dritte Generation”

30.11.2006, 20:00 Uhr
Telgte, St.-Rochus-Hospital

Jürgen Kehrer liest aus dem neuen Roman “Wilsberg und die dritte Generation”

24.11.2006, 17:00 Uhr
Münster, Karstadt, Salzstraße

Premierenlesung

Wilsberg ujnd die dritte Generation

Jürgen Kehrer liest aus dem neuen Roman „Wilsberg und die dritte Generation“
13.10.2006, 19:30 Uhr
Münster, Planetarium, Sentruper Straße

Logo Mord am Hellweg III

Am Sonntag, 24.09.2006, fand in der Zeche Westfalen, Ahlen, eine Autorenlesung im Rahmen von „Mord am Hellweg“ (Teil 3) in der ehemaligen Waschkaue/Lohnkasse statt.

Es traten auf:

  • Jürgen Kehrer (Wilsberg und historische )
  • Jacques Berndorf (Eifelkrimis)
  • Gabriella Wollengast (Reporterin Grappa)
  • Das Trio Criminale Leenders, Bay, Leenders (Niederrhein-Krimis), die eine kuriose Geschichte vorlasen.
  • Katrin Heinrichs (Sauerlandkrimis), auch als Kabarettistin bekannt
  • Gisa Klönne, die als Einzige arrogant war
  • Die Jazz-Combo Memphis PC aus Dortmund/Recklinghausen
  • Moderator Ferchner vom WDR5

Die Lesung war eine Aufzeichnung und wird am 13.10. ab 20.05 im WDR5 gesendet.
Angefangen mit der Vorstellung der Herausgeber des Sammelbandes über Kurzkrimis „Mord am Hellweg III“, lasen dann die Autorinnen und Autoren aus ihren Romanen vor. Dazwischen spielte die Jazzband Memphis PC.
Besonders hervorstechend war Katrin Heinrichs mit ihrem Kapitel aus einem ihrer Sauerland-Krimis, in dem die Hauptperson zum ersten Mal bei den Eltern der Freundin eingeladen ist. Amüsant par excellence!

Kurzer Auszug, ein Klischee von vielen:
Mutter: „So essen Sie doch!“ Vater erzählt, wie er das Reh erschoss, von dem der Braten stammt. Tochter rutscht zum x-ten Mal unter den Tisch vor Scham.
Mutter: „Sie essen ja nichts – schmeckt es Ihnen nicht?“
Mutter: „Ich kann Ihnen auch ein Butterbrot machen mit Schmalz, wennse wollen.“
Tochter: „Mutter, wenn du immer auf ihn einredest, kann er ja nix essen.“
Gast : „Ich …“ Alle Augen auf ihn gerichtet.
Omma : „So einen willste heiraten, da macht ja das Kochen keinen Spaß.“
Gast : „Ich ha .. habe …“ Alle Augen nwieder auf ihn. Vater schenkt Wein nach.
Mutter: „Oder einen Strammen Max.“
Gast: „Ich habe kein Besteck!“

Jacques Berndorf, zynisch ohne Ende, las eine Story, in der der Protagonist plant, den Erbonkel zu ermorden. Dieser Krimi ist im Band „Mord am Hellweg III“ zu finden.
Neben Jürgen Kehrer war Berndorf der beste Act des Abends.
Berndorfs Eifelkrimis muss man gelesen haben, aber auch seine anderen Bücher.
Die Band spielte neben „Bei mir bist du schön.“ und den „Cantina Song aus Star Wars“ viele andere Song. Die Musik passte hervorragend zum Ambiente.
Gisa Klönne nervte durch ihre Arroganz und besonders durch den Spruch : „Ich achte besonders auf mehrere Handlungsstränge in meinen Büchern.“ Obwohl ihre Bücher „Verkaufsschlager“ sind, würde ich sie mir nicht kaufen, weil sie emotional zu langatmig sind.
Leenders, Bay, Leenders – das Trio Criminale – las wieder aus ihren Büchern.
Die Story mit einem Tier, das ein Kommissar überfahren hatte, und die bürokratischen Querelen, die sich daraus ergaben, war vortrefflich.
Meisterhaft!
Tolles Essen, nicht mal teuer, rundete das Geschehen ab.
Eine Reise in Krimis, die mir sehr gut gefallen hat. Einfach toll.

Am 13.10.2005 wird dieses Event ab 20:05 Uhr im Radio WDR 5 ausgestrahlt.

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