Artikel-Schlagworte: „Natur“

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An diesem Wochenende ist Parteitag der Piratenpartei.

Nach dem Einzug der Piraten in Berlin genießen sie hohe Sympathien.

Wir als autarke und sachkundige Bürger, die in verschiedenen Sektoren agieren, waren Piratenmitglieder, sind aber ausgetreten, weil die Piraten zwar groß herumgetönt haben, dass sie alles besser machen wollen, doch es hakte an einfachen Dingen, wie z.B. Präsenz bei den Bürgern vor Ort zu zeigen.
Ein Beispiel gilt immer noch als Paradebeispiel.
Es war uns eine Herzensangelegenheit, im Landkreis Böblingen den gelben Sack bzw. die gelbe Tonne einzuführen.
Es ist so, dass man Plastikmüll (Verpackungen aus Kunststoffen) zur Sammelstelle bringen muss, was natürlich die belastet, weil man dort erstmal hinkommen muss.
Die Piraten haben zwischen Abendessen und während viele direkt im recherchiert hatten, wahrgenommen, dass wir etwas vorgeschlagen hatten, versprachen auch, darüber eine Präsentation zu machen, doch das wurde nichts.
Auch das Thema Streetview – Foto-Kartographierung durch Google (Maps) – war ein heißen Eisen, was wir als einzige durchgezogen hatten.
Mehrere Themen wurden behandelt, doch keins durchgezogen, alles nur angekratzt, und auf später verlegt.
Bei den Treffen war es wichtiger in den Restaurants, in denen wir uns trafen, lecker zu speisen und Musik zu hören, nebenher im Internet zu surfen, als über (tages)politische Themen zu sprechen und vor allem Lösungen zu finden.
So sind wir bei den Piraten wieder ausgetreten.

Der Parteitag an diesem Wochenende soll endlich Antworten auf Fragen der Zeit geben.
Wir sind sehr skeptisch, denn wir sprechen aus Erfahrung.
Die Piraten kratzen heikle Themen an – z.B. Stuttgart 21 (S21), Netzsperren begl. Kinderpornographie, Freiheit der Wissenschaft – doch es wird nur drüber reflektiert anstatt Lösungen zu finden und diese auch zu verfolgen.
Bei den Netzsperren haben die Piraten im Nachhinein „schöne“ Pressemitteilungen herausgebracht, dass es gut sei, dass das Thema durch die Bundesregierung nun verabschiedet sei.

Wenn das Politik sein soll …

Das Thema S21 war sehr heikel, weil es wie sehr oft keine offizielle Linie der Partei dazu gab.
Die Piraten aus waren ein bisschen gegen S21, sprachen in dem Kontext aber nur von Volksentscheiden und verwässerten ihre eigene Meinung so stark, dass sie zwar gegen S21 waren und sind, aber nicht begründen können, warum. Sie ziehen ihre „Überzeugung“ der „Basisdemokratie“ heran und sag(t)en, man hätte die Bürger schon vorher miteinbeziehen müssen – was auch geschehen ist, aber wohl niemand mitbekommen hat – es hätte einen Volksentscheid schon vor Jahren zu S21 geben müssen etc.
So haben sie sich selbst unglaubwürdig gemacht.

Beim Thema „Occupy“ stiegen sie ein und wandten sich gegen die Macht der Banken, doch wie immer gab es keinen Konsens, was sie tun woll(t)en.
Nur in Zelten zu übernachten und mit einem Haltung „Die Macht der Banken zerschlagen“ kann man nichts ändern.

So zieht sich der orange Piratenfaden weiter durch deren (blasses) Politikverständnis.

Bei Jungwählern mag das Wort „Pirat“ Abenteuerlust wecken, um es „denen da oben“ zu zeigen, doch das Schiff ist schon Leck geschlagen und sinkt, die Euphorie ist verblasst.
Die Piraten sind keine Alternative zu den Etablierten, auch wenn es in Bezug zur FDP oder den Grünen so dargestellt wird.
Eine Ein-Themen-Partei, die das „Sozialprogramm“ größtenteils von den Linken übernommen hat, aber nicht belegen kann, warum, ist unglaubwürdig.

Die Piraten werden auch auf diesem Parteitag das Ruder nicht herumreißen in Richtung Realpolitik.

Das Schiff wird versinken.

people-time-350-541925_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio

Gestern, Montag, den 17.10.2011, trafen sich Stuttgart-21-Befürworter zur sog. Abkratzaktion.
Diese Aktion findet seit knapp einem Jahr statt.
Sinn und Zweck ist, sowohl von Pro‑S21- als auch Kontra-S21-Aufklebern zu „befreien“, also diese abzukratzen bzw. zu entfernen, um ein „neutrales Bild“ zu erhalten.

Da natürlich der Abkratz-Aktion auch Kontra-S21-Aufkleber zum Opfer fallen, gefällt dies nicht den S21-Gegner.

Gestern hatte sich auch die ehemalige Vekehrsministerin von Baden-Württemberg, Tanja Gönner, angemeldet, bei der Aktion teilzunehmen.
Im Vorfeld wurde auf diversen Webseiten, Foren und Blogs der S21-Gegner aufgerufen, Randale zu machen.

Bei der Abkratz-Aktion wurden die S21-Befürworter massiv genötigt, nachdem man sie gejagt und eingekesselt hatte.
Eine sechsköpfige Gruppe der S21-Befürworter wurde von ca. 150 S21-Gegnern eingekesselt und mit lauten Trillerpfeifen genötigt, knapp eine halbe bis dreiviertel Stunde beleidigt, bedroht  und dergleichen.

Die Polizei musste eingreifen, um die Leute zu befreien.

Die S21-Gegner behaupten mal wieder wie üblich, es wäre alles nicht so schlimm gewesen, und zischeln zynisch, die S21-Befürworter hätten sich ja auch an einem Montag, an Montagen finden immer die Anti-S21-Demonstrationen statt, nicht in Stuttgart aufhalten müssen.

So viel zum Rechts‑ und Demokratieverständnis der S21‑(Hardcore‑)Gegner!

bambuser-2011-10-17

Dieses Video zeigt die Nötigung der S21-Befürworter durch die S21-Gegner.
Laut den S21-Gegner war ja alles nicht so schlimm.

 

Eine Betroffene berichtet über die Nötigung.

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stress-s21

Heute haben die Gutachter von SMA bestätigt, dass die Bahn den „Finalen Stresstest“ zu Stuttgart 21 (S21) bestanden hat.
Die revidierte Simulation hat sogar noch bessere Werte ergeben, als der vorige Stresstest.

S21 kann nun mit Premium-Qualität aufwarten.

 Die begutachtete Simulation bescheinigt dem künftigen Bahnknoten auf den Zu‑ und Ablaufstrecken eine wirtschaftlich optimale Betriebsqualität.
Im Gesamtbetrachtungsraum, dessen Kern der neue unterirdische Hauptbahnhof ist, sogar Premiumqualität.
Im Vergleich zur Simulation vom Juli 2011 ist die Betriebsqualität im Knoten Stuttgart 21 damit nochmals verbessert.
So besteht jetzt in der Spitzenstunde konfliktfrei die Möglichkeit, ein drittes Zugpaar über die Wendlinger Kurve zu fahren.
Damit erfüllt Stuttgart 21 eine Hauptforderung des Landes.

Pressemitteilung, Bahnprojekt Stuttgart-Ulm

 Schade ist allerdings in diesem Zusammenhang die Reaktion der S21-Gegner, deren Prämissen nun vollumfänglich erfüllt wurden.
Anstatt endlich anzuerkennen, was die Bahn getan hat und endlich Ruhe zugeben, wird wieder mit heißer Luft gegen die Bahn gewettert und behauptet, die Bahn habe nur „Taschenspielertricks“ angewandt, unter unrealistischen Bedinungen, die niemals eintreffen könnten, simuliert, und sie habe nur „maginal“ etwas geändert und wäre nicht auf die „Einspüche“ bzw. „Anforderungen“ des sog. „Aktionsbündnisses gegen S21“ eingegangen.

Die Bahn hat den Stresstest schon Ende Juli diesen Jahres bestanden.
Die Gutachter des Unternehmens SMA hatten aber einiges bemängelt.
Diese Mankos bzw. Prämissen sind nun in den „finalen Stresstest“ miteingeflossen, und SMA hat verifiziert, dass nun alles in Ordnung sei.

Die S21-Gegner sollten anerkennen, dass S21 den Voraussetzungen in vollem Umfang entspricht.

Die S21-Gegner – allen voran auch der VerkehrTminister – krakelen aber lieber wieder herum und meinen, sich so Gehör verschaffen zu können.

Die Bevölkerung hat aber schon längst gemerkt, welche lügenbasierten Methodiken die S21-Gegner benutzen.


Weiterführende Dokumente

Deswegen …

white-k

 

stimmzettel-nein-rotes-kreuz

Um am 27. November beim Volksentscheid für Stuttgart 21 – S21 – zu stimmen, muss man

„N E Ⅰ N zum Kündigungsgesetz“

sagen.

Bitte nicht vergessen!

InfoDie Informationsseite der „Interessengemeinschaft Bürger für Baden-Württemberg“
zum „Kündigungsgesetz“

 

Ränkelspiel und Kasperle-Theater

Am 30.9.2010 wurden im Zuge des Projekts Stuttgart 21 – S21 – die ersten Bäume im Schlossgarten nahe dem noch bestehenden Südflügel des Bahnhofs gefällt.

Während des Tages fanden Demonstrationen der sog. Parkschützer und ähnlichen S21-Gegner statt.
Vonseiten der Demonstranten eskalierte es und die Polizei war gezwungen Wasserwerfer einzusetzen, um die Lage in den Griff zu bekommen.

Im Verlauf dieser „Auseinandersetzungen“ gab es auf beiden Seiten – den teilweise gewaltbereiten und –tätigen Demonstranten und der Polizei – Verletzte.

Die S21-Gegner stilisieren diesen Tag ja gern als „Schwarzen Donnerstag“ hoch und feiern ihn in revolutionärer Andacht.

Die Verletzten kann niemand verhehlen und so etwas sollte sich nicht wiederholen.

Die S21-Gegner sehen ja die Polizei als Schuldigen in der Eskalation, und stilisieren jede einzelne „Tat der Staatsgewalt gegen das Volk“ zu einer schwarzen Fackel am dunklen Firmament hoch.

Wir haben die Abläufe am besagten Tag wie viele andere anders in Erinnerung als die S21-Gegner es uns gerne wahrmachen wollen.

Die S21-Gegnerschaft – allen voran die sog. Parkschützer – sind nämlich nicht schuldlos an der Eskalation der Ereignisse.

Folgendes sollte jeder vor seinem inneren Auge reflektieren.

Es war eine Demonstration von Schülern durch die Stadt geplant, allerdings nicht für den besagten Tag.
Diese Schülerdemo(nstration) wurde nämlich an dem Tag, an dem das Datum für die geplante Baumfällung veröffentlicht wurde, auf besagtem Donnerstag verlegt.
Die Schülerdemo sollte immer noch durch die Stadt führen.
An besagtem Tage wurde die Demo allerdings umgeleitet in den Schlossgarten, obwohl die Route schon länger feststand und genehmigt war.
Warum schritten die Lehrer nicht ein, als die Route – ad hoc (?) – verändert wurde?

Ein weiteres Faktum ist, dass viele von den Schülern, die an der Demo teilnahmen, für diesen Tag von den Eltern als krankgemeldet wurden.
Warum nehmen kranke Schüler an einer Demo teil?

Woher hatten die Schüler, die angeblich „völlig unbeabsichtigt“ in den Schlossgarten gelangten, plötzlich große gelbe Anti-S21-Poster?

Wie gelangten völlig unschuldige Schüler durch die Masse der „großen Demonstration“ der S21-Gegner und konnten Polizeifahrzeuge besetzen?

Warum ist wieder kein Lehrer und keiner von den Verantwortlichen eingeschritten und hat versucht, die Schüler aus dem „Gefahrenbereich“ in einen neutralen zu drängen oder zumindest dazu zu bewegen?

Warum hat niemand von den Lehrern, den Eltern oder den Verantwortlichen versucht, zu befrieden?

Des weiteren muss man nicht nur über die Schülerdemo nachdenken, sondern sollte sich auf noch vertiefend andere „Kuriositäten“ vor Augen halten.

Unter den Teilnehmern der „großen Demonstration“ sah man unzählige Familien und auch einzelne Mütter mit kleinen Kindern.
Auch wurden viele Kinder mit z.T. schweren Behinderungen gesehen, die neben ihren Eltern standen.

Was haben Kinder noch auf einer eskalierten Demo zu suchen?
Was haben Kinder auf einer Demonstration zu suchen?

Die Antwort zeigt uns ein Aufruf von vorigem Jahr auf der Webseite der sog. Parkschützer.
Dort wurde neben dem Demo-Aufruf auch gesagt, man solle möglichst Kinder mitbringen bzw. mitnehmen, „damit die Polizei nichts macht.“

Wenn man nun die Taktik der Schuld-von-sich-Weisung in Hinblick auf den sog. „Grünen Montag“ reflektiert, sieht man, ohne lange nachzudenken, dass die S21-Gegner nicht bereit sind, eigene Fehler einzugestehen.

Am sog. „Grünen Montag“ – 21.6.2011 – haben nach der sog. Montagsdemo Personen die Absperrgitter zum Grundwassermanagement eingerissen und einen Schaden an Rohren und technischem Gerät von ca. 1.5 Millionen Euro verursacht.

Die Schuld schoben die Randalierer der Polizei in die Schuhe, in dem sie sagten: „Es wäre nichts passiert, wenn die Polizei das Grundwassermanagement vernünftig bewacht hätte.“

In diesem Kontext betrachtet wundert es niemandem mehr, dass am sog. „Grünen Montag“ auch Kinder auf dem Gelände gesehen wurden, die „in ausgelassener Feierabendstimmung“ – Original-Ton der sog. Parkschützer – Verwüstungen betrieben.

Die Schuldzuweisung der S21-Gegner an die von ihnen deklarierten „Prügel-Polizei“ vom sog. „Schwarzen Donnerstag“ ist ebenso aus der Luft gegriffen, wie die permanente eigene Gewaltfreiheit in Angesicht von Zerstörungen bzw. Sachbschädigungen zu nennen, anstatt sich von den Randalieren zu distanzieren.

Am „Grünen Montag“ wurden  Polizisten von den Randalieren verletzt.

In naher Vergangenheit skandierten Teilnehmer der sog. Montagdemo Parolen gegen die Staatsanwalt als „Sklaven der Bahn“ u.s.w. während sie zum x-ten Mal nach dem offiziellen Ende der Demos unangemeldet mit – je nach Tag 200 bis 700 – Personen umherzogen, stellenweise den stark behinderten und auch auf Zivilpolizisten losgingen, welche sich aber retten konnten.

Der „Schwarze Donnerstag“ war vom harten Kern der S21-Gegnerschaft geplant und die Eskalation wurde ebenso geplant.

Wie sagte der Ober‑”Parkschützer“ zu den Ereignissen des sog. „Schwarzen  Donnerstag“?

„Solche Bilder brauchen wir.“

Die Fragen, die noch nicht gelöst sind, sprechen eine deutliche Sprache.

Wenn eine Person, die mehrmals aufgefordert wurde, an die Seite zu gehen, ihr Augenlicht so gut wie verlor, so kann man nicht der Polizei die Schuld in die Schuhe schieben.

Die Polizei ist kein Terrorverein, wie vor allem der harten S21-Gegner-Kern es darzustellen versucht.

Wer nun behauptet, einen „Mahntag“ zum sog. „Schwarzen Donnerstag“ durchführen zu müssen bzw. auch noch daran und / oder an der „Mahn-Demonstration“ – so called „Schweigemarsch“ – teilnehmen zu müssen, hat die Wahrheit nie erkannt und bewegt sich nicht in ihr.

Vom 22. bis zum 25. September hält sich der Papst in Deutschland auf Einladung der Bundesregierung auf.

Im Vorfeld wird schon heftig(st) darüber diskutiert, weil er vor  /  in dem Bundestag eine Rede halten wird.

Der Papst ist das Oberhaupt der katholischen und das Staatsoberhaupt des quasimonarchistischen Vatikanstaats.
Man kann davon ausgehen, dass er nicht nur eine Rede als Staatschef, sondern auch als Oberkatholik halten und auf „moralische Punkte“ – aus seiner Sicht – und als „mahnendes Organ“ Stellung beziehen wird.

Viele Mitglieder des Bundestags (MdB) beteuern allerdings, dass der Papst als Staatschef des Vatikans ruhig auftreten könne und über Politik, etc. reden dürfe.
Kritische Stimmen sehen das andes.
Man kennt schließlich den Papst, und seine Hauptaufgabe ist eben nicht der Staatschef, sondern der Oberhirte.
Der Papst wird nicht sparen und seine religiös-verklärte „Weltansicht“ verbreiten.
Er wird wieder und wieder das – für ihn – leidige Thema Abtreibung, Verhütung, Homo-Ehen und auch Präimplantationsdiagnostik (PID) anschneiden und darauf zu sprechen kommen.
Einige MdB meinen zwar, er rede nicht über religiöse Theman, aber sie werden sehen, dass dies ein Trugschluss ist.
Etwas einhundert Abgeordnete wollen aus Gründen des Laizismus dem Auftritt des Papstes fernbleiben, was auch deren Recht – z.B. Meinungsfreiheit – ist.

Deutschland ist ein laizistischer Staat.

Es wäre nicht schlimm, wenn der Papst als „reiner“ Staatschef redete und nicht missionierte, doch so wird es nicht kommen.

Was man sich auch fragen sollte, ist, was der Papst sich herausnimmt, die Verfassungsrichter zu sich zu bestellen.

Die Verfassungsrichter sind ein neutrales Organ.

Dieses Verhalten des Papstes lässt zu dem Schluss kommen, dass er den Verfassungsrichtern missionarisch ins Gewissen sprechen will, was „heikle Themen“ im Sinne des Papstes angeht.

Der Vatikan lässt die laute in gewohnt arroganter Art abperlen und schlägt dreist auf die Kritiker ein.

Kurienkardinal Brandmüller nimmt scheinheilig Stellung und sagt platt, dass niemand an seiner Religionsausübung gehindert werden dürfe, was das Thema – nicht überraschend – völlig verfehlt.
Aber wie die „Kirchenmänner“ nun mal sind, setzen sie noch einen drauf und behapten, die Kritiker verstärkten das „Bild des hässlichen Deutschen“ in der Welt.

So sind die „Kirchenmänner“ eben!

Austeilen, austeilen, austeilen …

… aber wenn sie Widerspiel bekommen, werden sie ausfallend (wie immer)!

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Unglaublich aber wahr …

Wie würde das Frühstücksei schmecken, wenn man in den Salzstreuer aus versehen Zucker gefüllt hätte?

Ganz im Ernst – Widerlich!

Würde uns einer erzählen, die hätte Salz und Zucker bei den Früchten verwechselt, so würde wir ihn der Lüge bezichtigen! Und doch hat die es getan:

  • 100 g Beerenobst beinhalten 25 mg Kochsalz
  • 100g Steinobst beinhalten schon 100 mg Kochsalz und
  • 100g Bananen enthalten stolze 200 mg Kochsalz

Süß oder salzig…wer hat hier die verkehrten Geschmacksknospen…oder ist alles nur ein Märchen…eine Illusion?

Nein, es gehört zu dem kleinen ABC der großen Irrtümer.

Verboten - Nein - No no - Non Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt.
Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen.
Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen, indem ihr Klassenhass schürt.
Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt.
Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient.

Stresstest - Gutachten S21

Am 28.7.2011 hat die Stresstest-Präsentation zu Stuttgart 21 (S21) stattgefunden.

Nach langem Hickhack und einen Hin und Her, das ein normaler Mensch nicht nachvollziehen konnte, haben die S21-Gegner doch nun teilgenommen.
Im Vorfeld wurde schon wochenlang vorher gesagt, der Stresstest tauge nichts.

Die Pseudo-Argumente sind ja schon längst bekannt und werden durch das gebetsmühlenartige Wiederholen durch die stellenweise bildungsresistenten und merkbereiten sowie sinnentleerten S21-Gegner auch nicht zur Wahrheit.

Die S21-Gegner die von sich behaupten, sie seinen flexibel und der zugewandt, gaben nur ein stocksteifes Festhalten an längst überholten Dogmen zum „Guten“.

Heiner Geissler, der mal wieder nachgegeben hatte, hatte bestimmt, dass die S21-Gegner erstmal ihr „Manifest“ als Erstes vorlesen durften, in dem sie ihre Lügen über den in ihren blinden Augen nicht bestandenen Stresstest propagieren durften.

Was im Gutachten über den Stresstest gesagt wurde, interessierte sie nicht im Geringsten

„Unsere Prüfung der Simulationsergebnisse hat gezeigt, dass die geforderten 49 Ankünfte im Hauptbahnhof in der am meisten belasteten Stunde und mit dem der Simulation unterstellten Fahrplan mit wirtschaftlich optimaler Betriebsqualität abgewickelt werden können. Die vom Schlichter geforderten anerkannten Standards des Eisenbahnwesens sind eingehalten.“

Sie wiederholten alte, schon längst widerlegte Thesen vom „vergeigten“ Stresstest.
Irgendwann im Laufe des Nachmittags deklarierten die Gleisschützer, dass S21 den Stresstest nicht bestanden habe, nachdem tübingens Oberbürgermeister angeblich den Stresstest in Grund und Boden gestampft habe.
Wer nach knapp einem Dreivierteljahr noch nicht gemerkt hat, dass ein sog. Integraler Taktfahrplan weder beim neuen im Bau befindlichen Tiefbahnhof noch bei einem Kopfbahnhof onst noch irgendwo in Deutschland funktioniert – Man kann die Eisenbahnlogistiken der Schweiz nicht nehmen und auf einen kleinen Punkt anwenden. – sollte nicht von sich selbst behaupten, er kenne sich mit Audits und Gutachten im Eisenbahnwesen besser aus als die Firma SMA, die in der ganzen Welt tätig ist.

Hannes Rockenbauch, Sprecher des sog. „Aktionsbündnisses gegen S21“ glänzte dadurch, dass er permanent Redner der S21-Befürworter unterbrach und sich flegelhaft benahm.
Birgit Dahlbender, nebst Rockenbauch ebenfalls Sprecherin des „Aktionsbündnisses“, führte einen gewaltigen Wortschwall ins Leere, indem sie zugeben musste, sie hätte an der Einweisung von SMA bezüglich des Stresstests nicht teilgenommen.

Das sog. Aktionsbündnis zweifelte in einem weiteren Absturz sogar an, dass Visualisierungen des neuen Bahnhofs, die von der Fraunhofer-Gesellschaft nach Bauzeichnungen angefertigt bzw. programmiert wurden, nichts weiter wären als Utopien und dass sie überhaupt nicht stimmten.

Das sog. Aktionsbündnis machte sich nicht beliebt und glänzte nur durch wilde Emotionalisierungen und nicht durch kontextuelles Miteinander.
Es zeigte – wie immer –, dass es nicht an einer Befriedung interessiert war und ist.

Draußen vor dem Rathaus war eine Monitorwand aufgebaut, vor dem so gut wie nur S21-Gegner standen.
Auch hier sah man überdeutlich, dass diese nicht an einem Miteinander interessiert waren.
Wenn jemand von der S21-Befürworterseite etwas sagte, wurde sofort gebuht oder die Trillerpfeifen gingen los.

Soviel also zu Toleranz und Respekt!

21 hat bekanntermaßen alle Hürden genommen und wird zu Ende gebaut.

Daran ändern auch die permanenten Lügen und Sticheleien der S21-Gegner nichts 8mehr).

Heiner Geissler gab – aus welchem Beweggrund auch immer! – einer „Idee“ freien Raum, man könne auch einen „Kombi-Bahnhof“ bauen – unten Fernverkehr (S21 mit nur vier Gleisen statt acht) und oben (renovierte  – verkleinerter ? – Kopfbahnhof) für den Regional‑ und Nahverkehr.
Birgit Dahlbender sah ihre Zeit gekommen und forderte wie ein pawlowscher Hund direkt einen Bau‑ und Vergabestopp, bis Daten von der Bahn für dieses Bahnhhofskuriosum vorlägen.

Diese „Idee“ lehnte die Bahn unter Technikvostand Dr. Kefer direkt ab.

(Berlin, 29. Juli 2011)
Die Deutsche Bahn AG weist einen Agenturbericht zurück, nachdem sie sich zu einem neuen Stresstest für Stuttgart 21 bereiterklärt hätte: „Wir kommen der Empfehlung des Gutachterinstituts sma nach und werden auf Basis der bestehende Daten einen ergänzenden Simulationslauf durchführen. Darin berücksichtigen wir die Vorschläge von sma, um die Betriebsqualität weiter zu erhöhen. Es werden dabei aber keine neue Forderungen der Projektgegener berücksichtigt und keine neuen Parameter in die Simulation eingearbeitet und auch keine neuen Fahrpläne dargestellt.“

Pressemitteilung der Bahn vom 29.7.2011

Auf dem Marktplatz, als wir schon beim Grill-Event „Stress-lass-nach-Party“ waren, musste es laut eines unserer Freunde noch heiß hergegangen sein.

Er meinte: „Auf dem Markplatz drehen die S21-Gegner hohl.“

Nachtrag 30.7.2011

Die S21-Gegner lassen ihre Ränkelspielchen nicht sein und stellen Tatsache wieder bzw. immer noch falsch dar.

  • Die S21-Befürworter sind die Buhmänner, denn sie sind generell gegen den „Kombi-Bahnhof“ und gegen das Phantom „Kopfbahnhof 21“ (K21) sowieso.
  • Die S21-Befürworter sind dumm, weil sie nicht anerkennen, dass S21 ineffizient sei.
  • Die Bahn ist der Aggressor, weil sie den „Kombi-Bahnhof“ nicht will.
  • Der „Kombi-Bahnhof“ könne sofort gebaut werden, man muss nur etwas weglassen und etwas hinzufügen.
  • Beim „Kombi-Bahnhof“ muss der (noch) bestehende Kopfbahnhof – genannt K20 – als erstes umgebaut werden, danach erst der Tiefbahnhof für die Fernzüge.

Man sieht, dass die S21-Gegner pur bewiesen haben.

  • Nur um ihren Willen zu bekommen, geben sie ihre verdrehten Ansichten auf.
  • Man hört nichts mehr vom Teufelswerk Grundwassermanagement.
  • Auch der Schutz des „Gleisfeldbiotops“ spielt plötzlich keine Rolle mehr.
  • Von angeblicher Lärmbelästigung will man auch nichts mehr wissen.
  • ‑ und Tierschutz ist auch irrelevant geworden.
  • Plötzlich gibt es auch keine Gefahren mehr durch Anhydrit.
  • Ebenso ist es uninterressant, wieviel dieser „Kombi-Bahnhof“ kosten würde.

Wir vermuten, dass die S21-Gegner mit der Verfolgung des „Kombi-Bahnhofs“ nur ein Ziel haben.

Sie fordern mit Brachialgewalt, dass zu erst der Kopfbahnhof renoviert wird.
Wenn dies geschehen ist, fällt ihnen plötzlich ein, dass ein Tiefbahnhof nicht effizient sein kann, dann werden wieder alle oben genannten Punkte, die momentan irrelevant sind, aus der Schublade geholt und propagandiert.
Danach fordern die S21-Gegner, dass der abgespeckte Tiefbahnhof nicht gebaut werden dürfte.

Beim Nachrichtensender NTV haben wir erfahren, dass die Bahn Aufträge über 700 Millionen Euro für S21 vergeben hat.

Bundesverkehrsminister Ramsauer sprach sich öffentlich gegen einen „Kombi-Bahnhof“ aus, denn wie bekannt sein sollte, wurde im Vorfeld von S21 diese von Geissler vorgeschlagene „Idee“ entwickelt, aber aus Ineffizienzgründen verworfen.
Er betonte auch, dass beide Seiten der  vertraglich vereinbarten Projektförderungspflicht nachzukommen müssten, um S21 voranzutreiben“ und betonte nochmals, dass die gemeinsam festgelegten Spielregeln eingehalten werden müssten

Es ist schade, dass die S21-Gegner nicht bereit sind zu aktzeptieren, was Fakt ist.

Gestern ging es nicht um die Frage „S21 oder K21“,

sondern um die Frage „S21 oder ‚S21 mit Verbesserungen‘“.

auto-kinderwagen-350--472035 R by Günter Havlena pixelio

Eine Frau fuhr mit ihrem PKW nach Hause. Ihr vierjähriges Kind hatte sie gesehen und lief ihr freudestrahlend entgegen. Die Mutter rechnete nicht damit, war einen kurzen Augenblick unaufmerksam, und fuhr ihr Kind an. Es wurde allerdings nur leicht verletzt, aber der Schock saß erstmal tief.

Eine Frau, die ein neunjähriges Kind hatte, las davon in der .
Da ihr Kind öfters auf der Grundstückseinfahrt vor dem Haus spielte, überlegte sie sich, was sie zum Schutz ihres neunjährigen Kindes machen könnte und entschied, ihren PKW abzuschaffen.
Ihre und die Nachbar konnte sie davon nicht überzeugen.

Sie verlor, weil sie nicht mehr so mobil war, ihren Nebenjob.

Weil sie ab und zu mal einen PKW brauchte, lieh sie sich einen von ihrer Nachbarin.
Dieser hatte allerdings langsam reagierende Bremsen und war auch etwas störanfällig, aber das machte der Frau nichts aus, denn das konnte man bei dem PKW hinnehmen.

Ein Nachbar, der von der Sache erfahren hatte, warum sie keinen PKW mehr hatte, fragte sie nach ein paar Wochen, ob sie denn keine Angst hätte, dass ihr Kind durch den Leih-PKW zu Schaden kommen könnte.

Die Frau antwortete, sie hätte durch das Abschaffen des PKW der Gefährungsreduzierung Genüge getan und das reichte.

So, liebe Leser, tauschen Sie bei „PKW“ das „P“ gegen ein „A“ aus und gehen Sie kurz in sich!

Nebenbeibemerkt:
Wenn wir Wind haben, bläst er größtenteils vom Westen her, dort wo Frankreich ist.
Wind von Brunsbüttel ist selten.
Passieren kann aber nichts, weil Frankreich unser Freund ist.

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