Artikel-Schlagworte: „Opportunismus“

BP war der Hauptsponsor des Sommerfestes des Bundespräsidenten am 2.7.2010.
BP ist abgesprungen.
Nach heftiger Kritik an der „Umweltsch(m)utzphilosophie“ von BP bezüglich der Ölkatastrophe im Golf von Mexico sagte BP ab und kam noch mit einer scheinheiligen Begründung daher.
„BP möchte in keiner Weise Anlass zu Diskussionen im Umfeld des Sommerfestes geben und damit die eigentliche Intention des Festes stören“
Der Sprecher von BP hat wohl falsche Worte gewählt. Es sollte wohl heißen:
„Wir lassen uns nicht kritisieren.“

… auf Dauer!
Durch Hinhalten und Zeitschinden kann man die Wahrheit nicht erzwingen, und vor allem sich nicht reinwaschen.
Manus manem lavat!

Sie haben noch nicht gemerkt, dass es kein Feudalsystem mehr gibt …
Die „Adeligen“, von denen die allermeisten verarmt sind!
Sie leben wie vor Jahrhunderten ins Saus und Braus und meinen, sie stünden über allem und jedem.
In den Revolverblättern wird über sie in den lobendsten Tönen berichtet.
Wir müssen erfahren, wie schlecht es ihnen im Prinzip doch geht.
Sie haben Geld ohne Ende (angeblich), gehen permanent auf „Empfänge“, reisen das ganze Jahr über, machen „Konversation“ mit anderen ihres Schlags etc. etc.
Ansonsten sind sie aber manisch depressiv!
Sie haben es nicht leicht!
Ständig die Angst, man könne krank werden, man würde zu viel wiegen, würde zu schwer werden, man würde Geld verlieren, ihr „Ansehen“, man könnte … was auch immer „verkehrt“ machen …
Adlige haben es schon schwer!

Angesichts der prekären Lage Deutschlands hat die Regierung kein passendes Konzept.
Bundeskanzlerin Merkel hat ein „Machtwort“ gesprochen, doch niemand hat es wahrgenommen.
Die Opposition lächelt nur hämisch, weil nichts passiert ist, hat aber auch keine Plan.
Die Regierung will in den nächsten Jahren sparen, was das Zeug hält, spart aber nur dort, wo sowieso schon alles am brennen ist, z.B. bei den Hartz-IV-Empfängern.
Diese sollen kein Elterngeld mehr bekommen, denn Wirtschaftsausmister Schäuble meinte menschenverachtend, wer nicht arbeite, habe auch keinen Ausfall durch Mutterschaft/Vaterschaft und brauche dieses Geld folglich auch nicht.
Er hat nur nicht daran gedacht, dass Kinder/Säuglinge (auch mehr) Geld kosten.
Die Deutschen sind mit den Machenschaften der Regierung absolut unzufrieden, doch die Regierung merkt es nicht.
Es werden Stimmen lauter nach Neuwahlen.
Laut einer (nicht repräsentativen) Umfrage auf der Webseite der Tagesschau stimmten knapp 78 Prozent für Neuwahlen, ca. 20 Prozent dagegen und der Rest waren tote Fische mit der Bemerkung „Ich habe dazu keine Meinung./Es ist mir egal.“, auf die Deutschland gerne verzichten kann.
Was denkt Ihr, liebe Leser, über die Regierung?
Schreibt uns einen Kommentar – oder mehrere – dazu!

Seit acht (!!!!!!!!) Wochen läuft nun schon das Öl in den Golf von Mexico.
Die Maßnahmen von BP waren alles andere als ernstzunehmen, denn außer Beteuerungen sowie halbherzigen Aktionen wurde nichts getan.
Aber laut BP war jede eingeleitete Maßnahme immer die einzig richtige, die es nun bringe.
Die Realität der verherrenden Umweltverschmutzung sah und sieht aber anders aus, BP tüftelt immer noch an der ultimativen Rettungsmaßnahme.
BP hat sich auch „Gedanken“ um die Umwelt gemacht, falls mal eine Havarie passieren sollte, sowie wie vor acht Wochen.
Das Dokument nennt auch Tierarten, die geschädigt werden könnten:
- Seelöwen,
- Robben
- und Pottwale.
An der Ernsthaftigkeit dieses „Dokuments“ muss gezweifelt werden, denn diese Tierarten gibt es überhaupt nicht im Golf von Mexico.
BP hat ja auch behauptet, am Tag liefen „nur“ 800 000 Liter ins Meer.
Wissenschaftler hatten aber bewiesen, dass die tägliche Menge um das ACHT-Fache überschreitet würde, also 6.4 Millionen Liter betrage.
Nun will der amerikanische Oberschützenbruder, Obama, BP in die Zange nehmen.
Es ist für ihn aber wichtiger, dass Amerika weiterhin gute Beziehungen zu Großbrittanien hat, denn BP heißt „British Patrol“, und Großbrittanien hat nämlich schon herumgemäkelt, Obama solle endlich aufhören, auf deren „British Patrol“ – mit Betonung „BRITSH“ – herumzuhacken.
Summa summarum wird also nichts getan und Öl läuft weiter ungehindert aus.
Den Leuten wird aber vorgegaukelt, alles werde gut.

- „Nelson Mandela kommt nicht zum Spiel Südafrika – Mexiko, weil er tot ist.“
- „In Nordrhein-Westfalen wird die SPD sich richtig etwas einfallen lassen müssen, wie sie den Wählern die große Koalition erklärt.“
- „Die katholische Kirche will vom deutschen Staat Wiedergutmachung wegen der Säkularisierung.“
- „Auf allen Webseiten muss künftig eine Altersfreigabe stehen, sonst werden sie gesperrt.“
Dies sind Meldungen, die uns manche Zeitgenossen als aktuelle Weltnachrichten verkaufen.
Sie unterhalten sich mit einem und zeigen so ihre Kompetenz und meinen, sich als informierter (Welt‑)Bürger profilieren zu können.
- Nelson Mandela kommt nicht zum Spiel. Das ist richtig.
Er ist aber nicht tot, sondern seine Urenkelin bedingt durch einen Autounfall, und dies ist der Anlass, weswegen er nicht kommt. - Die NRW-SPD wird sich etwas einfallen lassen, um die Wähler von ihrer Inkompetenz abzulenken.
Die SPD hat nichts von einer großen Koalition mit der CDU verkündet. Vielmehr wird sie keine solche eingehen. (Zumindest aktuell) - Die katholische Kirche hat von Wiedergutmachung gesprochen, aber die Opfer der Kinderschändungen wollen von der Kirche Wiedergutmachung.
- Eine Altersfreigabe für Webseiten hat Armin Laschet, CDU, angeregt. Ein Gesetz gibt es nicht. Durchführbar ist diese Maßnahme allerdings nicht. Es war ein „Sommertheater-Vorschlag“, also nicht ernstzunehmen.
Das passiert diesen „Medienkompetenten“ immer wieder.
Unter sich kann man so etwas erzählen, und auch „argumentieren“: „Doch, doch, das haben sie in den Nachrichten gerade gesagt.“, wenn jemand von ihnen Einspruch erhebt.
Doch peinlich wird es, wenn sie sich mit welchen unterhalten, die sich wirklich in der Welt auskennen und am Geschehen „dran“ sind, also die Medien aufmerksam verfolgen und nicht nur mit halbem Ohr zuhören.
Dann ist nichts mehr mit: „Doch, doch, das haben sie in den Nachrichten gerade gesagt.“

Wenn man keine intrinsische Motivation besitzt, gibt man dies natürlich – auch vor sich selbst – nicht zu.
Veränderungen proklamiert man zwar, aber macht ja nichts, um sie einzuleiten.
Wo nichts ist, kann nichts werden.
Wild und auslandend vor allem für Außenstehende gestikuliert man, wenn jemand auch nur im Entferntesten daran kratzen könnte, dass man seine Pläne nicht ernst genug verfolgt.
Irgendwann zieht es aber nicht mehr und man muss sich dann – wegen seiner eigenen Rechtfertigung auch vor anderen – fadenscheinige Gründe einfallen lassen, warum es nicht geklappt hat.
- Es hat nicht sollen sein.
- Man steckt nicht drin.
- Es ist so, wie es ist.
- Das hat noch nie jemand geschafft.
Dass ich es nicht geschafft habe, war abzusehen. - Die Zeit war noch nicht reif.
- Am Schicksal kann man eben nicht drehen.
- Hätte nicht andere gestört, hätte es geklappt.
- Andere hätten es auch nicht geschafft.
- Bei der vielen Arbeit, die ich habe, schafft man sonst nichts.
- Ich habe mein Bestes gegeben, aber … (andere Ausrede dieser Liste)
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Kein Pardon vor dem jüngsten Gericht
Du bleibst kalt, obwohl deine Welt zerbricht.
Hilflose Kinder müssen in deiner Spur kriechen.
In einer Flut aus Furcht und aus Tränen
verschwinden ihre Leben Tag für Tag.
Und du hältst selbstverliebte Reden,
denn du bist sicher, du seiest Gott.
Weinende Tochter, unzufriedener Sohn
deine eigenen Kinder schickst du in das Verderben.
Wenn sie dann zerbrechen an all´ deinen Lügen,
feierst du das als deinen selbstverliebten Schwanen-Sieg.
Ihr alle spielt viel zu sehr mit dem Feuer.
Ihr seid blind, doch ihr merkt es nur (noch) nicht.
Keine Vergebung vor dem jüngsten Gericht,
kein Pardon, denn das verdienst du nicht.
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.
























