Artikel-Schlagworte: „Parteien“

Am 28.7.2011 hat die Stresstest-Präsentation zu Stuttgart 21 (S21) stattgefunden.
Nach langem Hickhack und einen Hin und Her, das ein normaler Mensch nicht nachvollziehen konnte, haben die S21-Gegner doch nun teilgenommen.
Im Vorfeld wurde schon wochenlang vorher gesagt, der Stresstest tauge nichts.
Die Pseudo-Argumente sind ja schon längst bekannt und werden durch das gebetsmühlenartige Wiederholen durch die stellenweise bildungsresistenten und merkbereiten sowie sinnentleerten S21-Gegner auch nicht zur Wahrheit.
Die S21-Gegner die von sich behaupten, sie seinen flexibel und der Zukunft zugewandt, gaben nur ein stocksteifes Festhalten an längst überholten Dogmen zum „Guten“.
Heiner Geissler, der mal wieder nachgegeben hatte, hatte bestimmt, dass die S21-Gegner erstmal ihr „Manifest“ als Erstes vorlesen durften, in dem sie ihre Lügen über den in ihren blinden Augen nicht bestandenen Stresstest propagieren durften.
Was im Gutachten über den Stresstest gesagt wurde, interessierte sie nicht im Geringsten
„Unsere Prüfung der Simulationsergebnisse hat gezeigt, dass die geforderten 49 Ankünfte im Hauptbahnhof Stuttgart in der am meisten belasteten Stunde und mit dem der Simulation unterstellten Fahrplan mit wirtschaftlich optimaler Betriebsqualität abgewickelt werden können. Die vom Schlichter geforderten anerkannten Standards des Eisenbahnwesens sind eingehalten.“
Sie wiederholten alte, schon längst widerlegte Thesen vom „vergeigten“ Stresstest.
Irgendwann im Laufe des Nachmittags deklarierten die Gleisschützer, dass S21 den Stresstest nicht bestanden habe, nachdem tübingens Oberbürgermeister angeblich den Stresstest in Grund und Boden gestampft habe.
Wer nach knapp einem Dreivierteljahr noch nicht gemerkt hat, dass ein sog. Integraler Taktfahrplan weder beim neuen im Bau befindlichen Tiefbahnhof noch bei einem Kopfbahnhof onst noch irgendwo in Deutschland funktioniert – Man kann die Eisenbahnlogistiken der Schweiz nicht nehmen und auf einen kleinen Punkt anwenden. – sollte nicht von sich selbst behaupten, er kenne sich mit Audits und Gutachten im Eisenbahnwesen besser aus als die Firma SMA, die in der ganzen Welt tätig ist.
Hannes Rockenbauch, Sprecher des sog. „Aktionsbündnisses gegen S21“ glänzte dadurch, dass er permanent Redner der S21-Befürworter unterbrach und sich flegelhaft benahm.
Birgit Dahlbender, nebst Rockenbauch ebenfalls Sprecherin des „Aktionsbündnisses“, führte einen gewaltigen Wortschwall ins Leere, indem sie zugeben musste, sie hätte an der Einweisung von SMA bezüglich des Stresstests nicht teilgenommen.
Das sog. Aktionsbündnis zweifelte in einem weiteren Absturz sogar an, dass Visualisierungen des neuen Bahnhofs, die von der Fraunhofer-Gesellschaft nach Bauzeichnungen angefertigt bzw. programmiert wurden, nichts weiter wären als Utopien und dass sie überhaupt nicht stimmten.
Das sog. Aktionsbündnis machte sich nicht beliebt und glänzte nur durch wilde Emotionalisierungen und nicht durch kontextuelles Miteinander.
Es zeigte – wie immer –, dass es nicht an einer Befriedung interessiert war und ist.
Draußen vor dem Rathaus war eine Monitorwand aufgebaut, vor dem so gut wie nur S21-Gegner standen.
Auch hier sah man überdeutlich, dass diese nicht an einem Miteinander interessiert waren.
Wenn jemand von der S21-Befürworterseite etwas sagte, wurde sofort gebuht oder die Trillerpfeifen gingen los.
Soviel also zu Toleranz und Respekt!
Stuttgart 21 hat bekanntermaßen alle Hürden genommen und wird zu Ende gebaut.
Daran ändern auch die permanenten Lügen und Sticheleien der S21-Gegner nichts 8mehr).
Heiner Geissler gab – aus welchem Beweggrund auch immer! – einer „Idee“ freien Raum, man könne auch einen „Kombi-Bahnhof“ bauen – unten Fernverkehr (S21 mit nur vier Gleisen statt acht) und oben (renovierte – verkleinerter ? – Kopfbahnhof) für den Regional‑ und Nahverkehr.
Birgit Dahlbender sah ihre Zeit gekommen und forderte wie ein pawlowscher Hund direkt einen Bau‑ und Vergabestopp, bis Daten von der Bahn für dieses Bahnhhofskuriosum vorlägen.
Diese „Idee“ lehnte die Bahn unter Technikvostand Dr. Kefer direkt ab.
(Berlin, 29. Juli 2011)
Die Deutsche Bahn AG weist einen Agenturbericht zurück, nachdem sie sich zu einem neuen Stresstest für Stuttgart 21 bereiterklärt hätte: „Wir kommen der Empfehlung des Gutachterinstituts sma nach und werden auf Basis der bestehende Daten einen ergänzenden Simulationslauf durchführen. Darin berücksichtigen wir die Vorschläge von sma, um die Betriebsqualität weiter zu erhöhen. Es werden dabei aber keine neue Forderungen der Projektgegener berücksichtigt und keine neuen Parameter in die Simulation eingearbeitet und auch keine neuen Fahrpläne dargestellt.“
Auf dem Marktplatz, als wir schon beim Grill-Event „Stress-lass-nach-Party“ waren, musste es laut eines unserer Freunde noch heiß hergegangen sein.
Er meinte: „Auf dem Markplatz drehen die S21-Gegner hohl.“
Nachtrag 30.7.2011
Die S21-Gegner lassen ihre Ränkelspielchen nicht sein und stellen Tatsache wieder bzw. immer noch falsch dar.
- Die S21-Befürworter sind die Buhmänner, denn sie sind generell gegen den „Kombi-Bahnhof“ und gegen das Phantom „Kopfbahnhof 21“ (K21) sowieso.
- Die S21-Befürworter sind dumm, weil sie nicht anerkennen, dass S21 ineffizient sei.
- Die Bahn ist der Aggressor, weil sie den „Kombi-Bahnhof“ nicht will.
- Der „Kombi-Bahnhof“ könne sofort gebaut werden, man muss nur etwas weglassen und etwas hinzufügen.
- Beim „Kombi-Bahnhof“ muss der (noch) bestehende Kopfbahnhof – genannt K20 – als erstes umgebaut werden, danach erst der Tiefbahnhof für die Fernzüge.
Man sieht, dass die S21-Gegner Opportunismus pur bewiesen haben.
- Nur um ihren Willen zu bekommen, geben sie ihre
verdrehtenAnsichten auf. - Man hört nichts mehr vom Teufelswerk Grundwassermanagement.
- Auch der Schutz des „Gleisfeldbiotops“ spielt plötzlich keine Rolle mehr.
- Von angeblicher Lärmbelästigung will man auch nichts mehr wissen.
- Natur‑ und Tierschutz ist auch irrelevant geworden.
- Plötzlich gibt es auch keine Gefahren mehr durch Anhydrit.
- Ebenso ist es uninterressant, wieviel dieser „Kombi-Bahnhof“ kosten würde.
Wir vermuten, dass die S21-Gegner mit der Verfolgung des „Kombi-Bahnhofs“ nur ein Ziel haben.
Sie fordern mit Brachialgewalt, dass zu erst der Kopfbahnhof renoviert wird.
Wenn dies geschehen ist, fällt ihnen plötzlich ein, dass ein Tiefbahnhof nicht effizient sein kann, dann werden wieder alle oben genannten Punkte, die momentan irrelevant sind, aus der Schublade geholt und propagandiert.
Danach fordern die S21-Gegner, dass der abgespeckte Tiefbahnhof nicht gebaut werden dürfte.
Beim Nachrichtensender NTV haben wir erfahren, dass die Bahn Aufträge über 700 Millionen Euro für S21 vergeben hat.
Bundesverkehrsminister Ramsauer sprach sich öffentlich gegen einen „Kombi-Bahnhof“ aus, denn wie bekannt sein sollte, wurde im Vorfeld von S21 diese von Geissler vorgeschlagene „Idee“ entwickelt, aber aus Ineffizienzgründen verworfen.
Er betonte auch, dass beide Seiten der vertraglich vereinbarten Projektförderungspflicht nachzukommen müssten, um S21 voranzutreiben“ und betonte nochmals, dass die gemeinsam festgelegten Spielregeln eingehalten werden müssten
Es ist schade, dass die S21-Gegner nicht bereit sind zu aktzeptieren, was Fakt ist.
Gestern ging es nicht um die Frage „S21 oder K21“,
sondern um die Frage „S21 oder ‚S21 mit Verbesserungen‘“.

Silvana Koch-Mehrin, MdEP, war lange Zeit die Vorzeige-Politikerin, die alles auf die Reihe bekommt und bekam.
War!
Bis man ihr nachwies, dass sie „gegutenbergt“ hatte!
In ihrer Doktorarbeit wurden wie bei vielen anderen – seltsamerweise (bis jetzt) nur konservativen und liberalen – Politikern Textstellen gefunden, die nicht als Zitate oder Fremdeigentum gezeichnet waren.
Diese Plagiate haben die Überfliegerin Silvana Koch-Mehrin ikarusgleich abstürzen lassen.
Einen kleinen Umweg gab es dann haarscharf am „Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie“ verbei, aber auch das konnte den Absturz nicht aufhalten.
Ja, sie habe plagiiert, gab sie kleinlaut zu, mit dem Unterton, dass sie sooo viel zu tun gehabt hätte, Promotion, Familie etc. und so wäre es eben gelaufen.
Man hätte auch verstehen können, dass es (k)eine reumütige Stimmlage war, muss man aber nicht.
Jedenfalls war sie ihren Doktortitel los, denn ihre achtzigseitige (!!!) Dissertation enthielt 120 (!!!) Textstellen, die als Plagiate klassifiziert wurden.
Das scheint – 80 : 120 – wohl überfliegermäßig zu sein.
Nun hat sie Einspruch bei der Universität Heidelberg eingelegt, weil sie es doch nicht hinnehmen will, dass sie Mist gebaut hat.
Liebe Mitbürger, man muss nicht verstehen, dass Silvana Koch-Mehrin erst zugibt, sie habe plagiiert und dann plötzlich meint, es sei doch nicht so gewesen!
Das nennt man „höhere Politik“.

Bevor die Damen-Fußball-WM begonnen hatte, hatte ein „Anwalt“ Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Brief geschickt, sie möge mittels einstweiliger Verfügung die Damen-Fußball-WM stoppen.
Er wollte durch „Messianer“ erfahren haben, dass die Welt just am 26.6.2011 gegen 18 Uhr untergehen sollte.
Angeblich sollten eine Atombombe hochgegehen.
Er habe dies erfahren, obwohl alle Geheimdienst dies verschwiegen hätten.
Es kursierte auch ein dementsprechendes Video.
Gut, gestern war der Auftakt der Damen-Fußball-WM.
Nun können wir uns aussuchen, ob wir alle noch leben oder ob wir es nicht mitbekommen haben und schon in einer virtuellen (himmlischen ?) Parallelwelt leben.

SynPress – Syntronica.net live bei der Eröffnungsparty zum neuen Stuttgarter Tiefdurchgangsbahnhof – genannt „Stuttgart 21“ (S21).
Altbundeskanzlerin Angela Merkel, nun mit 65 Jahren seit knapp einem halben Jahr im Ruhestand, tritt vor das Publikum.
Dort sitzt auch der nun mehr 68-jährige Ex-Bahnchef Rüdiger Grube und kann sich sonnen, da er das gebaut hatte, was die Mehrheit des Volkes wollte – Stuttgart 21.
Angela Merkel spricht über die Querelen, die es im Jahre 2010 und 2011 um das Projekt Stuttgart 21 gab und die permanenten Anfeindungen der sog. Parkschützer gegen S21-Befürworter und der Bahn sowie gegen die Politik.
Mit einem Augenzwinkern spricht sie von einer angekündigten „German Revolution“, die aber ebenso ein Hirngespinst war wie das Phantom „Kopfbahnhof 21“ (K21).
Von weit hinten hört man Buh-Rufe und vereinzelt meint man, „Oben bleiben“ zu vernehmen.
Auch ein grässlich hellgrünes Transparent mit der Aufschrift „S21 – Baustopp sofort!“ wird von drei Personen, einem schwarzhaarigen Wuschelkopf, einem angegrauten Rothaarigen sowie einem alten grauhaariger Mann mit Rollator hochgehalten.
Der alte Mann, angeblicher Kunstmaler, ruft mit alter, zitternder Stimme: „Wir wollen keinen Tiefbahnhof!“ und schwankt dabei sichtlich.
Klarer Fall bei 75 Jahren!
Aus einer anderen Ecke, in der ein ergrauter (mit nicht mehr blondierten Haaren) ehemaliger grüner Minsterpräsident von Baden-Württemberg steht, johlen einige Ewiggestrige: „Lügenpack!“ und trinken von ihrem selbst mitgebrachten Bier „Resistant 21“.
Angela Merkel dankt den Mitwirkenden am Projekt und nennt – von einem Blatt Papier ablesend – alle involvierten Firmen.
In der Timeline von Twitter wiederholen sich seit dem Paukenschlag der Eröffnungsfeier immer und immer die permanent retweeteten, stakkatohaften Beiträge:
Wir vergessen nicht: #S21 Der 30.09.2010 mahnt!
Restlose Aufklärung der Hintergründe jetzt!
Der 3360-ste Tag nach dem 30.09.2010
Das Projekt #S21 ist seitdem indiskutabel, besudelt u. beschmutzt.
Wir vergessen nicht!
Der 3360. Tag nach dem schwarzen Donnerstag
ohne Entschuldigung oder Verurteilung der Verantwortlichen.
Aufklärung jetzt! #S21
Die Veranstalung nimmt ihren Lauf.
Nach einer Stunde hat Angela Merkel die Firmen alle vorgelesen.
Sie kommt nun zum Abschluss und dankt noch mal, besonders Rüdiger Grube und den gerade eintretenden Volker Kefer, ehemaliger Technikchef der Bahn und in zwei Jahre auch Rentner.
Kefer grinst schelmisch und freundlich wie immer zurück, und ist sichtlich amüsiert über die draußen stehenden alten Leute mit den Transparenten „Renitente Rentner immer noch gegen S21“.
Plötzlich öffnet sich mit einem lauten Knallen die Tür und ein borg‑ähnlicher, maschinenwesen‑ähnlicher Mann betritt den Saal – schwarze Uniform, schwarze Handschuhe, schwarzen Stahlhelm mit Mikrofon, das vor dem Mund hängt, und ein Kameraobjektiv vor dem Auge.
„Was wird hier gespielt?“, fragt die Person mit energischer Stimme und schaut in die Menge, „das, was Sie hier machen, wurde sooo in der Schlichtung mit Heiner Geissler nicht vereinbart.“
Er bewegt sich durch die überraschte Masse und schaut durch sein Objektiv jede Person kritisch an, während er über seinen Rucksack das gerade aufgenommene live ins Internet als Live-Video streamt.
Bei Twitter unterbrechen ein paar neue Beiträge die Timeline:
CAMS21 live von der nicht-angemeldeten Feier des illegal errichteten Bahnhofs.
Ein paar Beiträge später fordern einige andere:
Rückbau des alten Bahnhofs jetzt, denn es fehlen noch Planfeststellungen.
Währenddessen meldet ein Reporter des Südwestradios (SWR), dass es zu Verzögerungen beim Eintreffen des ersten offiziellen Zuges in den neuen Bahnhof komme, da sich ein Mann an die Gleise gekettet habe, über die dieser Zug eintreffen solle.
Ein Bild zeigt den Mann mit einem selbst geschriebenen DIN-A4-Blatt, auf dem „Kein Zug wird jemals in den Bahnhof einfahren. K21 – Bahnhof mit Vernunft.“ steht.
Ein Trupp Polizisten befreit den Mann von seinen Ketten und später hört man die Sirenen eines Krankenwagens, der angeblich Richtung Hirsau unterwegs ist.
Nun ist der kulturelle Teil dran.
Eine Gruppe mit dem Namen „Die Juchtis“ zeigt in einer Performance Stationen des Widerstands auf.
Mimen, die fast wie der Kameramann von CAMS21 aussehen, aber auch Brustpanzer und Plexiglasschutzschilder tragen, stehen vor einigen Frauen mit Kleinkindern und Säuglingen und machen „Du – du – du“ und sagen, dass es unverantwortlich sei, Kinder mit auf Demonstrationen zu nehmen.
Ein Engel eines Schlichters erscheint auf der Bühne und redet hallend davon, dass nun Frieden einkehren solle und breitet seine Hände aus. Nachdem der Engel seine Predigt hinter sich hatte, klatschen viele, aber einige erheben die Fäuste und singen, begleitet von harten Gitarrenryhtmen der Gruppe Rammstein ähnlicher Musik, „Wir sind einsam und allein. Weiß Heiner, ich will kein S21-er sein.“
Dann schweben ein paar blaue Müllsäcke über die Bühne, die aber irgendwie Schmetterlinge darstellen sollen, aber auch Blauhelme sein könnten.
Dann verkündet ein Kardinal ähnlicher Mann, an dessen Seite aus einem Kamin weißer Rauch aufsteigt: „Wir haben einen Neuen! Super-Kretsche!“
Die Masse der Schaupieler bebt, johlt und schreit.
Dann platschen einige Kinder vor blauen Fässern im Wasser, werden von Polizisten weggetragen, ein paar mal, dann knallt es und der Südflügel ist auch nicht mehr vorhanden.
Dann gibt es ein Gewitter, Nebel stiegt auf, Feuer speit und eine große Figur mit Hörnern und Pferdefuß erscheint in dunkelrotem Licht, das im Fünf-Sekunden-Takt zwischen Grün und Rot wechselt und umgekehrt.
Ich bin der Winne, der stets verneint.
Und das mit Verkehrsrecht!
Denn alles was mit Stuttgart 21 entsteht,
ist wert, dass es zugrunde geht.
Drum besser wärs, wenn S21 nicht entstünde.
Denn alles, was ihr Rückschritt, Unsinn und Intrigen nennt,
ist mein wahres Element.
Dann tritt ein weißer Mann mit langen weißen Haaren und langem weißen Bart auf die Bühne streckt die Hand aus zu einem Aufzug.
Der Winne lacht hämisch und verschwindet in dem Aufzug, der nach unten fährt und als Fahrziel einen roten Dreizack zeigt.
Die Nebel verschwinden.
Ein Chor singt währenddessen „Grün, grün, grün ist nicht die Hoffnung. Grün, grün, grün ist nur eine Farbe.“
Nun betritt die Bautruppe die Bühne und baut aus Steinen – singend „Stein auf Stein, bald wird der Bahnhof fertig sein“ – den Bahnhof Stuttgart 21, der Bühnenaufzug fährt kurzzeitig nach unten und der Trog ist dann auch sehr schnell fertig.
Während die Bauarbeiter Hand anlegen, nehmen wild gestikulierende grüne Männchen die Steine von den Mauern, werfen sie weg, Polizisten tragen sie fort, die Bautruppe fügt die Steine wieder ein und der Bahnhof ist fertig.
Dies war ein kleiner Blick in die Zukunft.
Wenn sich ein weiteres Loch im Raumzeitgefüge auftut, ist SynPress – Syntronica.net wieder live dabei.

Zu den astrogeturften Stuttgart-21-Gegnern gesellte sich irgendwann – aus einem verkappten Verständnis von „Basisdemokratie“ heraus – auch die Piratenpartei.
Die Präsenz (der Piratenflagge und der entsprechenden Parolen) wurde zur Landtagswahl in Baden-Württemberg, die am 27.3.2011 stattfand, immer mehr und mehr.
Auch in sozialen Netzwerken gingen die Piraten auf Stimmenfang.
Die S21-Gegner hatten ein paar neue Gespielinnen Vasallen Verbündete, mit denen sie ihr perfides Spiel gegen Herrn Mappus, die Bahn, die Landesregierung und gegen die eigenen Traumata weiterspielen konnten.
Die Piraten hofften auf Stimmen und darauf, dass sie entgegen aller Prognosen zum Trotz doch in den Landtag einziehen könnten, was sich allerdings als maßlos überzogene Utopie herausstellte, denn außer den eigenen Mitgliedern wählte kaum (noch) jemand die Piraten.
So ist es eben im politischen Kampf, nichts Ungewöhnliches!
Die Piraten waren verständlicherweise enttäuscht.
Aber nicht nur die Piraten!
Die S21-Gegner gingen auf die Piraten los und hielten ihnen vor, sie sollten dort bleiben, wo der Pfeffer wachse, da man von ihnen, was S21 anginge mehr, erwartet habe.
Die Linken hatten auch kaum Stimmen bekommen, aber bekamen keine Schelte.
So stellte sich im Nachhinein heraus, dass viele der „Protagonisten“ der S21-Gegnerschaft Mitglieder bei den Linken waren bzw. sind.
Dies war Eingeweihten sowieso bekannt, aber es wurde erst mal geleugnet, doch die Wahrheit kam heraus.
Die Piraten haben nun einen schweren Stand bei der S21-Gegnerschaft.
Die Piraten versuchen nun gegen die Grünen und die SPD in Sachen S21 zu agieren, was aber nur Wundenlecken ist.
So ist es, wenn man als Spielfigur weggeworfen wird!
Lenin sprach mal von „nützlichen Idioten“.

Die „Volksversammung“, die keine war …
Heute abend fand in Stuttgart die von den Stuttgart-21-Gegnern initiierte „Volksversammlung“ statt.
Gandalf Stocker, der sich auch widerspricht bzw. widersprochen hat, weil er ja nichts mehr für das Keintologen-Bündnis machen will bzw. wollte, hatte geladen.
Allerdings waren zu der „Volksversammlung“ nur S21-Gegner geladen, sonst niemand.
Als wir etwas verspätet in Stuttgart eintrafen, windete sich der neue baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann aus der Befragungsspirale, indem er sagte, er wolle sich bei Bundesverkehrsminister Ramsauer für den Fortbestand der sog. Baustopps einsetzen.
Unter „Einsetzen“ war aber gemeint, er will sich einen Freibrief holen, dass der Bund den Baustopp bis zur Volksbefragung – von Volksentscheid war keine Rede mehr – finanziert.
Hier sehen wir wieder mal den populistischen Opportunisten Kretschmann, wie wir ihn schon im ZDF bei „Was nun?“ erlebten.
Er schiebt anderen den „Schwarzen Peter“ zu und kann dann sagen, er habe alles versucht, aber die anderen hätten seine Pläne verhindert.
Die größte Heuchelei war die, als er sagte, es dürfe in Sachen S21 nichts mehr eskalieren.
Kretschmann setzte lange Zeit auf die Parkrandalierer und anderes Gesocks Radikale aus der S21-Gegnerschaft, und hat auch permanent seine Stimme erhoben gegen die „ach so schlimmen“ Polizisten, die mit Wasserwerfern die Demonstranten am 30.09.2010 in den Griff zu bekommen versuchten, als diese massiv gegen diese vorgingen, nachdem die Polizei zigmal warnte, sie wolle Wasserwerfer einsetzen und niemand auch nur einen Millimeter nachgab.
In seinen Augen waren die S21-Gegner in keinster Weise ausfallend gewesen, aber auf einmal sind doch welche aggressiv gewesen.
Jetzt heuchelt er Verständnis für alles und für jeden, erhebt auch sein Wort – momentan noch zaghaft – gegen die S21-Gegner, was er vor der Wahl nie getan hatte, und dreht so sein grünes Fähnchen in den Wind.

Angesichts der Widersprüchlichkeit der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg stellt man sich zu recht die Frage, wie es nun weitergehe.
Im wirtschaftlich stärksten Bundesland hat die grün-rote Landesregierung das Wirtschaftsministerium zu einem Unterressort des Finanzministeriums gemacht.
Aufgrund der Aussagen des Verkehrsministers auf Abruf, Winne Winfried Hermann, fragt man sich auch, wohin es mit Baden-Württemberg in nächster Zeit geht.
Aufwärts bestimmt nicht!
Baden-Württemberg wird vom „Global Player“ zum „Global Loser“ werden.
Wie kann man die Bemerkung des neuen Ministerpräsidenten Kretschmann, er sei gegen „blinden Kapitalismus“ werten? Als Altlast seiner Vergangenheit als Kommunist?
Die Landesregierung will sich für den Atomausstieg im Bund starkmachen, hat aber immer noch kein Konzept für Alternativen vorgelegt.
Der Atomausstieg kommt auf jeden Fall. Fragen müssen aber noch beantwortet werden, wann er kommt und was anstatt Atomenergie kommt.
Dies können die Grünen, die sich vehement für den Atomausstieg einsetzen, nicht aufzeigen. Auf die neue grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg hält sich sehr bedeckt, was dies angeht.
Ein weiterer Knackpunkt ist Stuttgart 21.
Während die SPD gar nichts (mehr) dazu sagt und auf den Volksentscheid wartet, stimmen die Grünen populistisch wieder auf den Kurs der S21-Gegner ein und krakeelen den Baustopp heraus, der zwar nicht wirklich stattgefunden hat, den die Grünen aber gerne hätten.
So bleibt abzuwarten, ob die neue Landesregierung weiterhin heiße grün-rote Luft produziert oder beweist, was sie – vielleicht doch noch? – kann.

Am Mittwoch, den 1. Juni 2011, findet von 18 Uhr bis ca. 21 Uhr in Stuttgart die „Volksversammlung“ statt.
Seltsamerweise wurde die „Volksversammlung“ von den Keintologen – also den verhementen Stuttgart-21-Gegnern – initiiert.
Und noch seltsamer ist, dass zu der „Volksversammlung“ kein S21-Befürworter geladen wurde.
„Volksversammlung“ bedeutet, dass sich das Volk versammelt und nicht nur ein paar Leutchen.
Da die S21-Gegner diese „Volksversammlung“ ausgeheckt haben, kann man definitiv davon ausgehen, dass dies ein Treffen von Wutbürgern gegen S21 sein wird, das sich aber einen pseudodemokratischen Anstrich gibt, für alle sprechen zu wollen.
Dies ist ja beim Astroturfing der S21-Gegner immer der Fall!
Fazit:
Die sog. Volksversammlung ist eine Farce.

Dass die Politik von und unter Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht das Gelbe vom Ei ist, dürfte ja hinlänglich bekannt sein.
Wenn man Anagramme bildet, kommt viel Kurioses dabei heraus.
Das Kurioseste ist – wie oben in der Animation zu sehen – dieses:
„Angela Merkel – Klare Maengel“
Ein Omen?

























