Programmierung

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Edelherr und Edelfrau von Syntronica

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Roll over Beethoven

„Debugging fühlt sich an, als sei man der Detektiv in einem Krimi, in dem man gleichzeitig der Mörder ist.“

Sabine Dietmar Webmaster Webmistress Glühwürmchen Herzbeben Syntronica Superfliege

Der Webmaster und die Webmistress von Syntronica.Net

…  sporadisch oder nach Vorankündigung online (auch Screencast/WebCam)

lange-nacht-2016

In hat vom 2. April 2016 von abends 19 Uhr bis morgens um zwei am 3. April 2016 die „Lange Nacht der Museen“ stattgefunden.

Wir haben unsere Eindrücke in einem Online-Foto-Album festgehalten.

742947_web_R_by_Bernd Kasper_pixelio.de

Im VW-Diesel-Skandal habe ich mich  gefragt, wie die ominöse Manipulationssoftware wohl funktionieren mag.

Wenn man einen Abgastest an einem PKW vornimmt, wird das Auto mit einem Kabel an einen Computer angeschlossen.
Der Zentralcomputer des Autos identifiziert sich zuerst.
Dann gibt die Abgastest- dem Znetralcomputer Anweisungen, welche Drehzahlen der Motor durchlaufen soll. Alles nach einem genau aufgezeichnetem Vorgang.
Dort steht z.B. „Stelle Drehzahl auf 3000 min-1 ein!“ 
Der Motor stellt nun dementsprechend die Drehzahl ein und die Sensoren messen die Abgaswerte (am Auspuff).
So geht es einige Minuten mit immer wieder veränderten Drehzahlen und Messungen weiter.

Die Manipulationssoftware greift von „außen“ in die Abgasmessung ein.

„Stelle Drehzahl auf 3000 min -1 ein!“ bewirkt z.B., dass die Drehzahl nur 2000 min -1 beträgt.
Die Manipulationssoftware liefert aber als Parameter zurück: „Drehzahl auf 3000 min -1 eingestellt.“

Die Abgasmessung merkt von dem aber nichts, sondern protokolliert die entstandenene Abgasmengen und –komponenten über den Sensor mit „ … bei Drehzahl 3000 min -1 … „ und so weiter, obwohl diese bedingt durch die niedrigere Drehzahl nicht so hoch sind, wie sie unter normalen Bedingungen wären.

So funktioniert das ominöse Programm.
Es kommt einzig und allein bei der Abgasprüfung zum Einsatz und manipuliert so .
Die realen Mengen – wenn reale Drezahlen benutzt würden – wären aber anders – höher.

Was ich mich allerdings frage oder worüber ich schon öfters nachgedacht habe …

Darüber, dass Herr Winterkorn Chef bei VW wurde, waren nicht alle Vorstandsmitglieder erfreut.
Bei so einer großeangelegten Manipulationssache war nicht nur einer bzw. ganz wenige eingeweiht.
Hat man nur etwas gesucht, um Herrn Winterkorn abservieren zu können?

 

Bildquelle: Pixelio.de/Bernd Kasper

screenshot Syntronica_2015

Seit heute morgen, 8.8.2015, 8:08 Uhr, ist unser Blog mit einem neuen Design ausgestattet worden.

Was haltet Ihr davon?

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Matrix Dietmar

In der Mitte des 17. Jahrhunderts berichtete der englische Arzt Thomas Browne von einer seltsamen Krankheit, die er entdeckt hatte. Betroffene, die daran erkrankt waren, bildeten unter der Haut (teilweise) bunte Hyphen, also Fasern, die stellenweise auch aus der Haut wuchsen.
Diese Krankheit nannte Thomas Browne „Morgellons“.
Erst im Jahre 2002 tauchte der Begriff wieder auf, nachdem von einem Jungen berichtet wurde, der diese Symptome hatte und der an Morgellons erkankt sei.
Seitdem wird geforscht, wie diese Krankheit entsteht und vor allem, wodurch.
Bis jetzt ist nur erforscht wurden, dass viele der an Morgellons Erkrankte auch unter Borreliose litten oder leiden, aber dies ist noch nicht zu hundert Prozent verifiziert oder ggf. falsifiziert.
Ebenso scheint es einen Zusammenhang zwischen Morgellons und psychischen Krankheiten zu geben. Aber alles konnte noch nicht zweifelsfrei bewiesen oder dementiert werden.

Irgendwann entdeckte auch die Internetgemeinde dieses Phänomen.
Dann ging es rasant.
Immer, wenn etwas für dumme Menschen unerklärlich ist und es kaum wissenschaftlich fundierte gibt, dreht sich das Karussell der Verschwörungstheoretiker.

Bei den meisten Verschwörungstheoretikern geht es um den Zusammenhang von Kondensstreifen, die bei Düsenflugzeugen auftreten und Morgellons. Viele Verschwörungstheoretiker meinen, dass Düsenflugzeuge gar keine Kondensstreifen erzeugen könnten, und nehmen daher – ohne überhaupt irgendwelche Beweise zu liefern – dass die Flugzeuge Gifte oder Chemikalien in den Himmel sprühten, um damit die Bevölkerung zu dezimieren, zu manipulieren etc.
Bei ihnen sind Morgellons sehr sehr winzige Maschinen, die durch die sog. Chemtrails – Chemikalien in Trails (Kondensstreifen) – in die Menschen eingeschleust werden. Diese Nanomaschinen enthielten die Erbsubstanz des Menschen und würden Veränderungen am Menschen vornehmen, ohne dass der Mensch dies merke. Es wird niemanden überraschen, dass diese Nanomaschinen auch gezielt – wie von „der Obrigkeit“ gewünscht – töten können.
Diese Verschwörungstheorien sind völliger Quatsch, doch die Verschwörungstheoretiker glauben, ohne Beweise liefern zu können, daran.
Es ist eben so, und wer nicht dran glaubt oder widerspricht, ist dumm oder realitätsverweigernd.
Um ihre Theorie der Morgellons zu untermauern, gibt es dazu passend auch eine Untersuchung.
Weil niemand erklären konnte, was es mit den bunten Fasern auf sich hatte, habe angeblich die FBI – die amerikanische Bundespolizei (!!!) – Gewebeproblem genommen bzw. Proben vom Morgellons genommen. Es sei dabei herausgekommen, dass in den Fasern nichts Menschliches gefunden worden sei.
Eine andere Quelle behauptet sogar, der FBI habe gesagt, dass das Material, aus dem die Morgellons bestünden, keine Substanz sei, die auf der Erde vorkäme, also außerirdisch sei.
Man muss sich schon ganz gewaltig in einer Schräglage der Realität befinden, um so einen Unsinn zu glauben, vor allem glauben, ohne nur einen Beweis zu haben.
Beweise sind nicht notwendig.

Ganz abgedreht wird es nun.
Möglicher Morgellons-Befall an der Wange

Dieses Foto zeigt angeblich einen Morgellonsbefall auf der Wange der verstorbenen Sängerin Amy Winehouse. Theoretisch könnte so eine bunte Faser unter der dünnen Oberhaut aussehen.
Es ist übrigens nicht bestätigt, ob Amy Winehouse an Morgellons erkrankt war.
Allen Ernstes wird behauptet, dass Amy Winehouse deswegen gestorben sei, weil die Nano-Maschinen sie getötet hätten. Die Nanomaschinen sind ja angeblich so winzig klein, dass sie die Chromsomen in den Zellen vernichten oder umstrukturieren könnten.
Nun hält man natürlich dagegen und sagt, Amy Winehouse sei dadurch gestorben, dass ihr sehr hoher Alkohol‑ und Drogenkonsum zu einem multiplen Organversagen geführt hätte.
Nein, wird man belehrt, Amy Winehouse wäre „der Obrigkeit“ unbequem gewesen und sei deswegen durch die Nanomaschinen „ausgeknipst“ worden. Da es sich ja um Nanomaschinen handele – was natürlich nur die „Eingeweihten“ sehen und wissen können, ist niemand darauf gekommen.
Wenn man bedenkt, dass auch manchmal irgendwelche Würmer als Morgellons herhalten müssen oder eingesponnene Insekten eben nicht in Spinnennetzen hingen, sondern durch Morgellons getötet worden wären, was man an den Hyphen – die zweifelsfrei Spinnenfäden sind – sehen könne, ist einem auf einmal nichts mehr wirklich suspekt bei den Verschwörungstheoretikern.

Ich setze mir nun meinen Aluminum-Hut auf und hoffe, dass ich dadurch nicht mehr von solchen konspirativen Störstrahlungen mehr angestrahlt werde.

oxi-d-sch

Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen

„Killermaschinen der Obrigkeit“

Roll over Beethoven

„Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.“

Bertrand Russell

Roll over Beethoven

„Benehmen ist ein Geschenk der Kinderstube.“

 

www.Dietmar-Schneidewind.com

Die Website http://www.Dietmar-Schneidewind.com/ wurde neu gestaltet.

Es wird mehr Wert auf Inhalte gelegt.

Das Design ist schlank und in Grau (Schwarz-Weiß) gehalten.

 

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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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