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Auch bei den „Regensburger Domspatzen“ wurden Kinder geschändet.
Der „Fall“ liegt aber schon weit zurück – 1950-er-Jahre – und der Kinderschänder, ein Kirchenmann, ist schon verstorben.
In der Odenwald-Schule im hessischen Heppenheim wurden Kinder geschändet, sehr oft sogar als Sex-Sklaven benutzt. Wenn Kinder geweckt wurden, wurde ihnen auch an den Genitalien herumgespielt.
In Fulda wurden Kinder durch einen „pädagogischen Laienmitarbeiter“ geschändet.
Ein Pater aus Altötting zog Konsequenzen aus seiner Vertuschung der Kinderschändung und durfte als Kustos gehen.
Niemand hat etwas gewusst!
Der Dickicht, den die katholische Kirche über die Kinderschändungsfälle gelegt hat, lichtet sich langsam.
Der Ermittler der Staatsanwalt, der die Durchsuchung im Kloster Ettal durchgeführt hat, sagte, es komme ihm so vor, als habe die Kirche systematisch vertuscht.
Die Kirche hat schon „reagiert“:
Selbstverpflichtungen kirchlicher Mitarbeiter könnten in Zukunft den Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in der katholischen Kirche verhindern helfen. Das sagte der Beauftragte für Missbrauchsfälle in der Deutschen Bischofskonferenz, Stefan Ackermann, dem Münchner Kirchenradio.
(Aus: Katholisch.de)
Die Kirche hält also dagegen mit einer Selbstverpflichtung!
Ist das Zölibat nicht auch eine Selbstverpflichtung?

Auf der Weltklimakonferenz Mitte Dezember 2009 in Kopenhagen wurde nichts beschlossen, außer einen Stichtag!
Pünktlich bis heute, den 31.1.2010, wollten alle Teilnehmer der o.g. Weltklimakonferenz bekanntgeben, wieviel Treibgase sie reduzieren wollen.
Noch niemand hat dies getan, aber diese „hochgesteckten Ziele“ kann man schon mal vergessen.
Man kann den Umweltministern nicht verübeln, dass sie ihre Ziele vergessen noch nicht öffentlichkeits‑ und medienwirksam in Sinne der Wählerstimmen durchgegeben haben.
Schließlich gibt es Wichtigeres als dieVerhinderung der weiteren globalen Erwärmung:
- Weihnachtsgeschenke einkaufen
- Weihnachten feiern
- Weihnachtskonzerte
- Silvester‑ bzw. Neujahrspartys
- Kaffeekränzchen
- etc. etc. …
Man munkelt allerdings, dass der amtierende Umweltminister von Deutschland, Norbert Röttgen, für das Schnee‑ und Eischaos verantwortlich ist.
Schnee und Eis bringen Kälte mit und das wirkt sich positiv auf die globale Erwärmung aus, also abkühlend.
Niemand soll behaupten, Deutschland tue nichts fürs Weltklima!

„Kraaack! Dann war die Scheibe kaputt …“
Diese Werbung nervt schon seit einigen Jahren, ist sie doch von Penetranz nicht zu überbieten.
Es gibt mehrere Varianten der Werbung, bei denen die Autofahrer die Gelackmeierten sind, weil ihnen die Windschutzscheibe kaputtgegangen ist.
Gemeinsam ist an den Werbeeinspielungen aber, dass die Autoscheiben durch „Mikrorisse“ strapaziert waren.
- Durch Eis haben sich die „Mikrorisse“ ausgedehnt und die Scheibe ist gerissen.
- Durch Sonneneinstrahlung ist die Scheibe noch mehr strapaziert worden und beim Fahren über Kopfsteinpflaster ist sie dann durchgeschüttelt worden und gerissen.
- Durch Steinschläge entstanden die „Mikrorisse“ und dann irgendwann fuhr man vor einen Bordstein und die Scheibe riss.
- Hagelschauer verursachten „Mikrorisse“ und dann reisst irgendwann die Scheibe.
- Durch kaputte Scheibenwischer wird die Scheibe langsam zerstört und reisst auch irgendwann.
Gemeinsam ist allen „Geschädigten“ aber auch, dass sie erst zu dem Glas-Reparatur-Service kommen, wenn das Malheur schon passiert ist.
Die neueste Masche ist, dass jemand „Mikrorisse“ in der Scheibe hatte, diese durch irgendetwas größer wurden, die Scheibe dann gerissen ist und man dadurch durch den TÜV die Hauptuntersuchung gefallen ist.
Es tut schon weh, was sich Werbetreibende einfallen lassen!

Wenn hinten in Arabien die Völker aufeinanderschlagen …
Die Medien sind mal wieder voll mit Horrormeldungen des Krieges zwischen Israel und Palästina.
Lohnt es sich überhaupt noch, über dieses „ach so grausame“ Thema zu berichten?
Die Medien meinen schon … Diesen Beitrag weiterlesen »

Zwischen Karneval – schwäbisch: „Fasnet“ – und Ostern ist Fastenzeit.
„Fasten“ ist eine katholische Tugend.
So hat Papst Benedikt XVI. auch zur Fastenzeit in diesem Jahr ein Statement abgegeben.
Er rief zum „Medien-Fasten“ auf, d.h. dass die Katholiken auf Fernsehen, Radio, Internet und dergleichen verzichten sollten, um – so der Papst – „in sich“ zu kehren.
Vielleicht meint er auch nur, man solle nicht mehr Radio Vatikan hören …

Am Radio hörte ich gestern Abend eine Sendung, bei der es um Atomkraftwerke ging.
Zuschauer konnten anrufen und Statements abgeben oder Fragen stellen.
Eine Frau aus Gundremmingen erzählte, dass sie in der Nähe des Kernkraftwerkes wohne und Angst habe, wenn Verrückte einen Terroranschlag verübten.
Sie stellte eine berechtigte Frage an einen im Studio sitzenden Physiker:
„Wo sollen wir uns verstecken, wenn jemand einen Bombenanschlag auf das Kernkraftwerk verübt?“.
Der Physiker sagte lapidar, dass dies gar nicht passieren könne.
Die Frau hakte nach und stellte dar, dass auch niemand damit gerechnet haben konnte, dass Terrorristen die Twin-Towers in Schutt und Asche gelegt hätten.
Der Physiker, der wegen eines Seitenhiebes der Frau betonte, nicht der Atomlobby anzugehören, betonte abermals, dass dies nicht möglich sei.
Nun intervenierte die Frau abermals und fragte, was passierte, wenn jemand ein Flugzeug entführte und dies auf das Kernkraftwerk stürzte.
Jetzt holte der Physiker richtig aus und erklärte, er wohne in der Nähe eines Braunkohlekraftwerkes und würde mit der Frau gerne tauschen, denn ein Kohlekraftwerk sei nicht so sicher wie ein Kernkraftwerk. Er lobte, wie sicher Kernkraftwerke gegenüber Kohlekraftwerke seien und verwies auf die massive Bauweise.
Mir ist ja schon Dummheit bezüglich Tschernobyls vorgekommen, aber dieses Gequake schlägt dem Fass den Boden aus.
In unserer Nähe sollten vor Jahren vom (damaligen noch) Atomkraftwerk Uentrop abgebrannte Brennstäbe ins „Zwischenlager“ Ahaus geschafft werden.
Atomkraftgegner hatten die Eisenbahngleise blockiert, um dies zu verhindern.
Was hätte der o.g. „Physiker“ gesagt?
Bestimmt dies: „Die Bevölkerung mag das Atomkraftwerk so sehr, dass sie die Brennstäbe behalten möchte.“
Westfalen gewinnt das Duell der Landesteile
Wie bekannt ist, besteht Nordrhein-Westfalen aus zwei Teilen – Westfalen und dem Rheinland.
Die Rheinländer necken die Westfalen, die Westfalen die Rheinländer.
Der Radiosender WDR 2 wollte nun wissen, wer besser ist und startete einen sportlichen Wettkampf namens „Die bessere Hälfte“.
Zwei Moderatoren, eine aus dem Rheinland, Steffi Neu, und einer aus Westfalen, Matthias Bongard, waren die Teilnehmer.
Steffi Neu fuhr mit dem Fahrrad durch Westfalen, Matthias Bongard radelte quer durch das Rheinland.
Ihre Aufgabe: So schnell wie möglich den heimatlichen Landesteil erreichen, natürlich mit Unterstützung der WDR 2 – Hörer.
Heute stand fest:
Der Westfale Matthias Bongard hat das Duell mit
zwei Etappen Vorsprung gewonnen.
Westfalen hat gewonnen.

Gestern im Mittagsmagazin von WDR 2 …
Der Moderator wollte den Titel „Qué hiciste“ von Jennifer Lopez ansagen.
Man muss nicht unbedingt der spanischen Sprache mächtig sein, um den Titel anzusagen, doch sollte man zumindest beim Lesen die Augen sortiert haben, um die Buchstaben der Wörter in der richtigen Reihenfolge vorzulesen.
„Jetzt kommt «Käh Histickäh» von Jennifer Lopez.“

Am Sonntag, 24.09.2006, fand in der Zeche Westfalen, Ahlen, eine Autorenlesung im Rahmen von „Mord am Hellweg“ (Teil 3) in der ehemaligen Waschkaue/Lohnkasse statt.
Es traten auf:
- Jürgen Kehrer (Wilsberg und historische Krimis)
- Jacques Berndorf (Eifelkrimis)
- Gabriella Wollengast (Reporterin Grappa)
- Das Trio Criminale Leenders, Bay, Leenders (Niederrhein-Krimis), die eine kuriose Geschichte vorlasen.
- Katrin Heinrichs (Sauerlandkrimis), auch als Kabarettistin bekannt
- Gisa Klönne, die als Einzige arrogant war
- Die Jazz-Combo Memphis PC aus Dortmund/Recklinghausen
- Moderator Ferchner vom WDR5
Die Lesung war eine Aufzeichnung und wird am 13.10. ab 20.05 im Radio WDR5 gesendet.
Angefangen mit der Vorstellung der Herausgeber des Sammelbandes über Kurzkrimis „Mord am Hellweg III“, lasen dann die Autorinnen und Autoren aus ihren Romanen vor. Dazwischen spielte die Jazzband Memphis PC.
Besonders hervorstechend war Katrin Heinrichs mit ihrem Kapitel aus einem ihrer Sauerland-Krimis, in dem die Hauptperson zum ersten Mal bei den Eltern der Freundin eingeladen ist. Amüsant par excellence!
Kurzer Auszug, ein Klischee von vielen:
Mutter: „So essen Sie doch!“ Vater erzählt, wie er das Reh erschoss, von dem der Braten stammt. Tochter rutscht zum x-ten Mal unter den Tisch vor Scham.
Mutter: „Sie essen ja nichts – schmeckt es Ihnen nicht?“
Mutter: „Ich kann Ihnen auch ein Butterbrot machen mit Schmalz, wennse wollen.“
Tochter: „Mutter, wenn du immer auf ihn einredest, kann er ja nix essen.“
Gast : „Ich …“ Alle Augen auf ihn gerichtet.
Omma : „So einen willste heiraten, da macht ja das Kochen keinen Spaß.“
Gast : „Ich ha .. habe …“ Alle Augen nwieder auf ihn. Vater schenkt Wein nach.
Mutter: „Oder einen Strammen Max.“
Gast: „Ich habe kein Besteck!“
Jacques Berndorf, zynisch ohne Ende, las eine Story, in der der Protagonist plant, den Erbonkel zu ermorden. Dieser Krimi ist im Band „Mord am Hellweg III“ zu finden.
Neben Jürgen Kehrer war Berndorf der beste Act des Abends.
Berndorfs Eifelkrimis muss man gelesen haben, aber auch seine anderen Bücher.
Die Band spielte neben „Bei mir bist du schön.“ und den „Cantina Song aus Star Wars“ viele andere Song. Die Musik passte hervorragend zum Ambiente.
Gisa Klönne nervte durch ihre Arroganz und besonders durch den Spruch : „Ich achte besonders auf mehrere Handlungsstränge in meinen Büchern.“ Obwohl ihre Bücher „Verkaufsschlager“ sind, würde ich sie mir nicht kaufen, weil sie emotional zu langatmig sind.
Leenders, Bay, Leenders – das Trio Criminale – las wieder aus ihren Büchern.
Die Story mit einem Tier, das ein Kommissar überfahren hatte, und die bürokratischen Querelen, die sich daraus ergaben, war vortrefflich.
Meisterhaft!
Tolles Essen, nicht mal teuer, rundete das Geschehen ab.
Eine Reise in Krimis, die mir sehr gut gefallen hat. Einfach toll.
Am 13.10.2005 wird dieses Event ab 20:05 Uhr im Radio WDR 5 ausgestrahlt.

Autorenlesung „Mord am Hellweg“
Jürgen Kehrer liest zusammen mit Jacques Berndorf, Gisa Klönne, Leenders/Bay/Leenders, Gabriella Wollenhaupt und Kathrin Heinrichs
24.09.2006, 17:00 Uhr
Ahlen, Zeche Westfalen
























