Artikel-Schlagworte: „Realitätsverweigerung“

Der ehemalige Bundespräsident Wulff ist angeblich selber von seinem Posten zurückgetreten.
Dass es wegen zunehmenden Drucks geschah, wissen wir alle besser.
Wulff, der lange Zeit schon korrupt politisch aktiv ist, bekam heute auch den sog. Ehren-Sold von ca. 200 000 Euro pro Jahr zugeteilt, vor allem auch, weil für eine bestimmte Zeit – Man könnte munkeln, er habe deswegen solange ausgeharrt. – Bundespräsident war.
Wie jeder Klardenkender gehen auch Politiker auf die Barrikaden und fordern die Aberkennung des Ehren-Solds, da ja die Machenschaften von Wulff dies nicht rechtfertigten.
Anders herum steht es ihm zu, was ja auch vom Parlament bestätigt wurde.
Muss man denn alles nehmen, was einem zusteht?
Anscheinend hat Wulff so einen großen Schlund, der niemals satt wird.
Wenn er etwas Ehre noch hätte, nähme er den Ehren-Sold ist.
Ansonsten könnte man den Ehren-Sold auch als Unehren-Sold bezeichnen.

Drei Monate sind nun ins Land gezogen, seitdem das Volk von Baden-Württemberg über die Weiterfinanzierung von Stuttgart 21 (S21) abstimmen durfte.
Bekanntermaßen haben sich 58.9 % für S21 ausgesprochen.
Die S21-Gegner bekamen endlich, was sie wollten, dass finale Instrument, mit dem sie beweisen konnten, was sie schon lange skandierten.
„Die Mehrheit des Volkes ist gegen S21.“
Vonwegen!
Der Volksentscheid bzw. die Volksabstimmung hat etwas Anderes gezeigt.
Die, die lauthals den S21-Befürwortern „Lügenpack“ entgegengebrüllt hatten, waren plötzlich das „Lügenpack“, das lange Zeit das Volk damit getäuscht hatte, zu behaupten, dass das „ganze Volk“ gegen S21 sei.
Nun sah es ganz anders aus.
Etwas später hielten die S21-Gegner eine Sitzung ab, um sich neu zu orientieren.
Obwohl die S21-Gegner immer „Transparenz“ forderten, ließen sie nicht mal Pressevertreter zu.
Im Laufe der Tage und Wochen kristallisierte sich dann ein Kern heraus, der – wie man es von den S21-Gegner alias Keintologen nicht anders kannte – alles negierte und den Slogan schuf: „Wir haben zwar verloren, aber unsere Argumente stimmen trotzdem noch“.
Anstatt anzuerkennen, dass das Volk sich kundig gemacht und danach entschieden hatte, sprach man dem Volk jede Kompetenz ab und machte einfach so weiter wie bisher und tat so, als hätte es keinen Volksentscheid gegeben.
Dies trieb dann diejenigen, die mit ihrem Leben nichts anzufangen wussten und (wohl immer noch) nicht wissen, dazu, soweit in der Negierung zu gehen, zu behaupten, dass sogar der Volksentscheid nicht rechtens gewesen sei.
Man munkelt auch davon, dass ein Rechtsanwalt, der sich zur S21-Gegnerschaft zählt, gegen die Landesregierung klagen würde, weil sie gar nicht über eine Bundessache wie eine Bahnhofsbau hätte abstimmen dürfen, auch nicht über ein sog. „S21-Kündigungsgesetz“.
Welcher Sinn bzw. Zweck gerade etwas a posteriori zu kippen, was man selbst haben wollte, ergibt, kann man nur als S21-Gegner verstehen.
Die S21-Gegner brillierten dadurch, dass sie gerade das taten, was sie der alten CDU-geführten Regierung immer vorwarfen und vorgeworfen haben.
Sie erkannten gerade die demokratisch-legitimierten Prozesse nicht an, deren Realisation sie angeregt und auch bekommen hatten, z.B. die Schlichtung und den Volksentscheid!
Sie bewiesen damit, dass sie die Demokratie-Feinde sind.
Wenn man lange Zeit behauptet, im Namen des Volkes zu handeln, indem man S21 verhindern will, dann einen Volksentscheid bekommt, dessen Ausgang aber nicht anerkennt, weil er nicht das ergibt, was man sich erhofft hat, kann man nicht mehr sagen, man handle nach demokratischen Grundsätzen.
Die eingefleischten S21-Gegner machen unvermindert weiter, machen montags ihre Demonstrationen gegen S21, hetzen weiter auf, überziehen Stuttgart und Baden-Württemberg weiter mit ihrem Blockade-Terror und feiern sich als Helden, die sie aber in keinster Weise sind.
Mehr als achtzig Prozent der Einwohner Baden-Württemberg sprechen sich allerdings gegen diesen Zinnober aus und fordern endlich ein Ende dieser Querelen.
Eingaben bei Gerichten, die eben mal schnell während der einsetzenden Agonie als letzten Grashalm zum Festhalten eingereicht wurden, wurden abgeschmettert, und legitimierten S21 weiter, obwohl die S21-Gegner genau das Gegenteil beabsichtigten.
Das illegale Zeltcamp – Slum-City genannt – wurde geräumt, und Bäume für S21 versetzt und gefällt.
Stuttgart 21 wird zu Ende gebaut, was auch die Landesregierung anerkannte.
Die S21-Gegner soll(t)en endlich Ruhe geben!

Von heute morgen bis heute nachmittag wurde das illegale Zelt-Camp der sog. „Parkschützer“ im Mittleren Schlossgarten nahe dem Stuttgarter Hauptbahnhof geräumt.
Das „Zelt-Camp“ – auch unter dem Namen „Slum-City“ bekannt – war von den sog. „Parkschützern“ eingerichtet worden, um angeblich die Baumversetzungen, –fällungen etc. im Laufe von Stuttgart 21 zu verhindern. Es war aber eher ein Hort von Obdachlosen. Auch Kriminelle hausten dort stellenweise.
Da Stuttgart 21 (S21) weitergeht und zu Ende gebaut wird, wurde nun das illegale Zelt-Camp von der Polizei geräumt.
Endlich ist der Schandfleck weg!

„Denn die einzig wahren Menschen sind für mich die Verrückten, die verrückt danach sind zu leben, verrückt danach zu sprechen, verrückt danach, erlöst zu werden, und nach allem gleichzeitig gieren – jene, die niemals gähnen oder etwas Alltägliches sagen, sondern brennen, brennen, brennen wie phantastisch gelbe Wunderkerzen, die gegen den Sternenhimmel explodieren wie Feuerräder, in deren Mitte man einen blauen Lichtkern zerspringen sieht, so daß jeder ‚Aahh!‘ ruft.“
Jack Kerouac

Treten Sie endlich zurück, Herr Wulff!
Wir lassen uns von Ihnen nicht weiter verschaukeln!
Bundespräsident Wulff steht seit langem in Kreuzfeuer der Kritik, weil er sich Urlaube hat von „Geschäftsleuten“ bezahlen lassen, Kredite mit fast keinen Zinsen aufgenommen hat, zu „geschäftlichen“ Events unterwegs war, die ihn „Geschäftsleute“ haben bezahlt etc.
Man munkelt auch, er habe fast für umsonst einen Audi Q3 fahren dürfen, doch das auszusprechen, hat Herr Wulff mittels einer einstweiligen Verfügung verbieten lassen.
Das „Seltsame“ an der Sache ist, dass Herr Wulff nur soviel zugibt, wie aufgedeckt wurde!
Er wird ja auch (noch) von der Kanzlerin gedeckt!
Im Klartext also …
Herr Wulff lässt sich einladen, was verwerflich ist, tut so, als wäre nichts geschehen.
Wenn jemand seinen Rücktritt fordert, lamentieren die er und die Kanzlerin, die sich „hinter“ ihn stellt, land und breit herum, dass alles ganz koscher sei und sind erhaben über jeden Schatten.
Und es sind Mega-Schatten, die die Möchtegern-Weiße-Weste Wulffs verdunkeln.
Uns reicht es, wie der (Noch‑) Bundespräsident meint, er könne mit purer Arrogsanz seine korrupten Adern vertuschen.
Herr Wulff, wenn Sie noch Ehrgefühl im Leib haben und Ihnen das Wohl des Deutschen Volks am Herzen liegt, treten Sie zurück.
Auf der Stelle!

„Das Unverständlichste am Universum ist im Grunde, dass wir es verstehen können.“
Albert Einstein

Nachdem die Absperrung der Straße „Am Schlossgarten“ am Südflügel des noch bestehenden Stutttgarter Kopfbahnhofs abgeschlossen ist, wird nun der Südflügel abgerissen, Bäume gefällt und Stuttgart 21 (S21) zu Ende gebaut.
Das stimmt nicht!
Aus geheimen Quellen des Syntronischen Geheimdienstes wurde nun etwas sehr Eklatantes bekannt.
Insgeheim wird K21 – Kopfbahnhof 21 – gebaut!
Der neue Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Kretschmann, und der Verkehrsminister, Hermann, sind angetreten und wollten S21 verhindern und den bestehenden Kopfbahnhof renovieren (Projekt K21).
Der Volksentscheid hat gezeigt, dass gerade mal knapp zwanzig Prozent der wahlberechtigten Bürger Baden-Württembergs zur Urne gezogen sind, um S21 (irgendwie) zu verhindern.
Der Volksentscheid hat ergeben, dass S21 weiter gebaut wird.
Nun mussten die Grünen einlenken …
… aber nur vordergründig!
Insgeheim wird nämlich K21 gebaut und zwar unterirdisch, denn nur so ist zu erklären, dass der sog. Widerstand verebbt.
Während jeder glaubt, dass S21 gebaut wird, wird K21 gebaut, unterirdisch!
Wenn K21 fertig ist, wird er hochgehievt und kann dann in Betrieb genommen werden, ad hoc!
Vonwegen Volksentscheid, alles nur eine Verschwörung!

„Für ein Schiff, das seinen Hafen nicht kennt, weht kein Wind günstig.“
Seneca

Wenn man wie wir sehr viel liest, kommt/kam man irgendwann auch mit dem Thema E-Books in Berührung.
E-Books sind „elektronische Bücher“ (“normale“ Bücher in elektronischer Form), die mit speziellen Lesegeräten oder Leseprogrammen, sog. Readern, gelesen werden können.
Diese Reader können Geräte sein, oder auch ein Programm bzw. eine Software – neues Wort : „App“ – sein, die extra dafür produziert bzw. programmiert werden, damit die E-Books gelesen werden können.
Die Programme kann man auf Tablet-PCs, Desktop-PCs, Handys etc. installieren.
In der Regel muss man mit dem Reader auch die Bücher kaufen, wofür die Geräte technisch dazu ausgestattet sind, dass sie ins Internet gehen können.
Wenn man nun zu den Internet-Buch-Handlungen geht, wird man auf verschieden(st)e Reader aufmerksam.
Wer zum Beispiel einen Reader namens „Oyo“ gekauft hat, kommt zu Buch.de und Thalia, wer einen „Kindle“ hat, kommt zu Amazon, wer einen „Place-Page-Reader“ hat, kommt zu „Page-Place“, mit dem WEltbild-Reader zu Weltbild bzw. Jokers, mit dem Hugendubel-Reader zu Hugendubel etc.
Unausweichlich wird man gleichzeitig mit dem „Digitalen Rechte-Management“ (DRM) konfrontiert.
Wenn man ein E-Book kauft, wird es im Internet-Buch-Shop verschlüsselt und wenn man es auf dem Reader lesen möchte, wird es ad hoc entschlüsselt.
Für dieses Ver‑ und Entschlüsseln sorgt u.a. das DRM, für das man eine sog. Identifikation bei der weltweiten Software-Schmiede Adobe – bekannt durch Acrobat, PDF, Acrobat Reader, Adobe Reader, Flash, Shockwave, Photo Shop etc. – bekommt (gratis).
Mit dieser Adobe-ID (Identifikation von Adobe) wird geregelt, dass man nun als Besitzer eben nur die Bücher lesen kann, die man erstanden hat.
Damit ist auch gewährleistet, dass man das E-Book nur auf einem Reader – bei manchen Produkten bis maximal fünf Readern – lesen kann.
Die DRM fungiert also (auch) als „Kopierschutz“.
Irgendwann wir man merken, dass man E-Books, die man für einen Kindle gekauft hat, nicht auf einem Oyo lesen kann und umgekehrt. Bei anderen Produkten ist es genauso.
Die großen Internet-Buchhandlungen sind sich leider nicht einige, welche Format die E-Books haben.
Dies ist übrigens unabhängig von der o.g. Adobe-ID.
So soll der Kunde an eine Buchhandlung über ein Produkt gefesselt werden.
In die Papierwelt der „normalen“ Bücher übertragen bedeutet es, dass man bei dem Buchhändler A eine spezielle Brille bekommen, um dessen Bücher zu lesen.
Will man Bücher von Buchhändler B lesen, geht das nicht mit der Brille von A, sondern nur mit der von B.
Übertrieben, aber so ist es leider!
Mit einer Apollo-Brille könnte man kein Werbeblatt von Fielmann lesen.
Als vor knapp zehn Jahren das Musikformat mp3 seinen Siegeszug antrat, gab es auch zig Anbieter von mp3-Musikdateien oder sog. Hörbüchern.
mp3-Dateien, die man für einen iPad-mp3-Player erstanden hatte, konnte man nicht auf einem Zune-mp3-Player abspielen. Auch die Anzahl der Kopien wurde reglementiert und stellenweise gibt es dies immer noch!
Mit einem rigiden Formatwahn schneiden sich die Anbieter über kurz oder lang ins eigenen Fleisch.
Wenn man einen Oyo hat und irgendwann mal – warum auch immer – wechselt, kann man sich die teueren E-Books neu kaufen.
Ein weiteres Manko ist der gebundene Buchpreis in Deutschland.
Die Internet-Buch-Handlungen rechtfertigen den Preis der E-Books, der genauso hoch ist wie für ein „normales“ Buch aus Papier, eben mit dieser Buchpreisbindung, die es in einer freien Marktwirschaft gar nicht mehr geben darf und dürfte!
Dies ist auch einer der Hauptgründe, weswegen sich die E-Books nicht durchsetzen!
Denn wer kauft sich schon ein relativ teueres Gerät oder eine Software, und bezahlt dann für das E-Books, dass als elektronisches Datenpaket vorliegt den gleichen Preis wie für ein Buch aus Papier?
Die Buchhandlungen, die (immer mehr) E-Books anbieten, sollten endlich die Buchpreisbildung aufgeben!























