Religion

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Roll over Beethoven

„Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier genauso geahndet wird wie am Menschen.“

Leonardo da Vinci

Nur zur Information!
Das im „Neuen Testament“ erwähnte „Letzte Abendmahl“ fand an einem Donnerstag statt.
  

 

Das oben gesehene Bild ist gemeinfrei, weil die urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Roll over Beethoven

„Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung ausspricht.“

Christian Morgenstern

Nach langer Diskussion wurde nun die Richtline 12.1 des Deutschen Pressecodex‘ geändert.

In der Richtlinie wurde beschrieben, wie laut Pressecodex Ziffer 12 – Diskriminierungen – verfahren werden sollte.

Die neue Version vom 22.3.2017 revidiert die Nichtnennung von Ethnien, Religionen etc. dahingehend, dass dem Redakteur bzw. Journalisten obliegt, dies zu nennen oder nicht.
Wörtlich heißt es nun:

In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt. Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

Dies ist eine kleine, aber immerhin wichtige Änderung, da es sehr viel von der „Öffentlichkeit“ bezüglich des Verschweigens gab.

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„Geht die Magd zum Maskenball, ist wahrscheinlich Karneval.“

Roll over Beethoven

„21 ist die halbe Wahrheit.“

Roll over Beethoven

„Das einzige Land, das keine Geburten im Jahre 1983 verzeichnete, war der Vatikan.“

Roll over Beethoven

„Manche Politiker sind so toll, da kommt sogar das Essen hoch, um sie zu sehen.“

Roll over Beethoven

„Was die Raupe ‚Ende der Welt‘ nennt, nennt der Rest der Welt ‚Schmetterling‘.“

Laotse

Paragraphen Männchen Deutschland

In Köln hat gestern eine Pro-Erdogan-Demo stattgefunden.
Im Vorfeld gab es schon Querelen, da der türkische Möchtegern-Sultan meinte, er dürfe zu seinen „Untertanen“ per Videoleinwand live reden. Dies wurde vom Verfassungsgericht allerdings nicht genehmigt.
Nun bestellt die türkische Regierung den deutschen Botschafter ein, weil sie beleidigt ist, dass die Video-Live-Schaltung nicht stattgefunden hatte.
Und wie immer verlangt man eine „befriedigende Stellungnahme“ der deutschen Regierung.
Immer noch nicht haben Erdogan und seine Vasallen begriffen, dass es in eine Trennung von Regierung und Justiz gibt und dass die Justiz unabhängig ist und nicht wie in der Türkei der Regierung hörig bzw. weisungsgebunden und rechenschaftspflichtig ist.

Was uns schon seit Längerem ärgert, ist dass die Regierung Erdogan meinte, Deutschland habe zu springen, wann sie will. Wenn Deutschland – oder die Europäische Union – dies nicht tut, wird gemault und dann gedroht, mit der Auflösung des Grenz-Deals.

Man fragt sich als deutscher Patriot, warum Erdogan in Deutschland sich nicht nur einmal selbst inszenieren durfte oder warum Türken – von denen der Großteil die sog. „Doppelstaatsbürgerschaft“ besitzen – in Deutschland zu den Urnen gehen dürfen, wenn in der Türkei Parlaments‑ oder Regierungswahlen sind.
Diesen Stumpfsinn gibt es in keinem anderen Staat außer Deutschland.

Politiker schrien kurz vor der genehmigten (!!!) Demo, dass regierungshörige Türken in Deutschland bloß nicht auf die Idee kommen sollten, die Querelen der Türkei nach Deutschland zu verlegen. Muhterem Aras, Landtagspräsidentin von Baden-Württemberg, forderte die deutschen moslemischen Verbände auf, sich eindeutig von der menschenfeindlichen Politik der Erdogan-Regierung zu distanzieren und sich zum Grundgesetz zu bekennen.
Andere bliesen weiter in diese Hörner. Wenn in Deutschland lebende und aufgewachsenen Türken die Regierung in der Türkei unterstützen wollen, können sie das gerne in der Türkei tun. Ein Hineinziehen Deutschlands in die türkischen Querelen darf es nicht geben.
Ebenso darf sich Deutschland die Einmischung der Erdogan-Vasallen bzw. –Regierungsmitglieder nicht (mehr) gefallen lassen.

Unser Land – Unsere Regeln!

Und diese Regeln sind die freiheitlich-demokratische Grundordnung.
Wer das nicht versteht oder verstehen will, hat in dieser Regierungsform nichts zu suchen und soll dort hingehen, wo das vorherrscht, was er sich erträumt.

In Deutschland gibt es eine deutliche Trennung von und Staat, auch wenn dies nicht explizit im Grundgesetz steht.
Wer meint, er müsse die und die damit verbundene Pseudotoleranz bzw. Pseudoakzeptanz in den Vordergrund stellen, hat unsere Grundordnung nicht verstanden.
Im Vordergrund steht bei uns der Staat, alles andere ist untergeordnet, wie z. B. die Religion.
Dies alles sollten der „Sultan vom Bosporus“ und seine Marionetten begreifen.

Deutsche Politiker sollten auch nicht im Nachhinein schimpfen, sondern sich vorher öffentlich positionieren. Anscheinend will „man“ das aber nicht.
Diplomatie hilft nicht weiter, nur .
Dann bestellt man eben mal den türkischen Botschafter ein und macht ihm eindeutig klar, dass wir eine Einmischung nicht dulden und es auch keine „Rechtfertigung“ geben wird.

Aber „unsere“ Politiker sind nur Speichellecker in einer globalen Inszenierung!

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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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