Artikel-Schlagworte: „Sarkasmus“

Roll over Beethoven

 

„Ein Fischkahlpakt ist ein Pakt zwischen kahlköpfigen Fischen.“

 

 

Roll over Beethoven

 

„Manche Vögel putzen lieber den offenstehenden goldenen Käfig, als ihn zu verlassen.“

 

 

Teufelswerk ::: © 2010 Glühwürmchen und Herzbeben & Syntronica.net

Das Leben schreibt bessere Geschichten, als jeder Roman-Autor oder Drehbuchautor es sich ausdenken könnte.

Eine dieser Geschichten ist genau so passiert. Lediglich die Namen der Protagonisten wurden geändert.

Frau Meier hatte einen schweren Autounfall, weil ein LKW im Dunkeln plötzlich auf der Autobahn ausscherrte. Frau Meier erschrak, reagierte nicht schnell genug und überschlug sich mehrmals mit dem Auto, nachdem sie die Leitplanke gerammt hatte.
Als sie wieder (medizinisch) stabilisiert war, wurde sie mit einem Krankenwagen bzw. Medi-Mobil in ein Krankenhaus in die Stadt überführt, wo sie wohnt.
Unterwegs zum Krankenhaus in ihrer Stadt hätte ein unaufmerksames Autofahrer fast einen Unfall verursacht, weil er den Krankenwagen nicht gesehen hatte. Der Krankenwagenfahrer konnte gerade noch einen Schlenker fahren und einen Zusammenstoß verhindern.
Dies hat Frau Meier natürlich nochmal dazu veranlasst, über ihr Leben nachzudenken – einen schweren Unfall und einen Beinahe-Unfall, der so ähnlich war und gerade noch mal abgewendet wurde.

Der Taxifahrer – Nennen wir ihn wegen seiner langen Fingernägel einfachhalber Herr Nagel – hatte den Auftrag von der Zentrale erhalten, Frau Meier von der Station im Krankenhaus abzuholen und sie in den Schwarzwald in eine Fachklinik zur Rehabilitation bzw. Kur zu bringen.

Herr Nagel fuhr mit dem Aufzug, der nicht einer Wartung unterzogen wurde, nach oben zur Station. Oben angekommen wurde er kurz geblendet, weil die Aufzugschachttür nebenan geöffnet war und dort Schweißarbeiten – helles flackerndes Licht ! – durchgeführt wurden.

Als er den Gang der Station entlang lief, sah er eine Frau, neben der zwei Koffer standen, an einem Tisch sitzen.
„Frau Meier?“
„Ja!“
„Ich möchte sie holen.“

Eine Schwester drückte Herrn Nagel noch ein paar Unterlagen – Transportgenehmigung, Kostenübernahmeerklärung, Adresse der Reha-Klinik etc. – in die Hand, die Herr Nagel kurz noch kontrollierte, während er weiter auf Frau Meier zuging.
„Dann wollen wir zusammen gehen“, sagte er zu Frau Meier, nahm ihr Gepäck und Frau Meier, einmal kurz laut ausatmend, begleitete ihn mit wackeligen Knien.

Auf der Autofahrt, die knapp eine Stunde dauerte, unterhielten sie sich und irgendwann sagte Frau Meier: „Sie dürfen es mir nicht krumm nehmen, was ich Ihnen jetzt erzähle, aber ich weiß, dass sie Humor besitzen.“
„Nur zu“, ermutigte sie Herr Nagel.

Frau Meier begann.
„Ich hatte Ihnen ja von meinem schweren Unfall erzählt und von dem Beinahe-Unfall bei der Überführung.“
Herr Nagel nickte bestätigend, und Frau Meier fuhr fort.

„Als Sie auf die Station kamen, sah ich bedingt durch das helle Licht im Aufzugschacht nur einen Schatten. Dann sagten Sie, dass mich abholen wollten. Als sie dann näher kamen, sah ich erst Ihre langen Haare, danach Ihren Schnurrbart, Ihre dunklen Augen, und dann erblickte ich Ihre langen schwarz lackierten Fingernägel. Da ging mir durch den Kopf: ‚Zweimal bin ich dem Tod von der Sense gesprungen, doch nun holt mich der Leibhalftige persönlich ab.‘.“

Frau Meier und Herr Nagel lachten sich fast schlapp aufgund der kuriosen Situation, an der wirklich alles „stimmte“:

  • Das helle Licht und der Schatten davor,
  • Die Sprüche: „Ich möchte Sie holen“ und „Dann wollen wir zusammen gehen.“
  • Dann die Person mit den dunklen Augen, dem Schnurrbart, den langen Haaren und den schwarz lackierten langen Fingernägeln.

Das Leben schreibt bewiesenermaßen die besten Geschichten!

Roll over Beethoven

 

„Manchmal foppt einen das Karma.“

 

 

Plötzlich geht der Ehepartner weg, ohne eine Vorwarnung!

Man hört dies immer und immer wieder bei der Selbstbeweihräucherung sitzengelassener Ehepartner.
Jahrelang kriselt es in der Ehe. Man versucht dann irgendwie, die Ehe zu „retten“.

Meistens macht man einfach so weiter, als wäre nichts gewesen, denn es hat sich ja bewährt, und schlecht war es ja bis dahin nicht. Ansonsten hätte es ja nicht solange gehalten.

Dies ist eine selbstverliebte Selbstüberschätzung, wie man mit einer Situation umgeht, die man retten sollte, dies aber  – aus narzisstischer Fehleinschätzung – aber nicht tut.

Der Ehepartner setzt irgendwann gefrustet den Ring ab, aber das ist ja nur ein vorübergehender Effekt des Protestes, der nicht lange andauert.
Man findet schon wieder zusammen.

Dann lernt ein Ehepartner jemand anders kennen.

Nun ist das Geheule groß. Man schreit „Du gehst fremd.“ heraus und poltert herum, alles ohne vorher einen Versuch unternommen zu haben, die Ehe zu retten.
Großkotzig erzählt man herum, man finde wieder zu sich, denn alles ist nur ein Ausrutscher.
Wenn dann das „Fremdgehen“ nicht geklappt hat und sich beide trennten, geht man wieder zurück und palavert von Wieder-Vertragen etc. etc.
Man hat aber immer noch nichts geändert, um den „Ehepartner“ zurückzuerobern.

Wenn es dann zum Auszug kommt, ist man vor den Kopf gestoßen und ist völlig überrascht. Man vergisst dabei, dass es schon lange bekannt war.

So dümpelt man dann weiter und verliert sich in narzisstischem Selbstmitleid, anstatt sich bewusst zu werden, wie alles in die Brüche ging.

Man könnte sich ja aufraffen, tut man aber nicht.

Man steckt lieber täglich mit Elan Salzstangen in einen Pferdeapfel und genießt dies als einzige Freude, die man noch hat.

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Roll over Beethoven

 

„Verzögern und Aufschieben führt zu keiner Entscheidung.“

 

 

wir-hasen-ostern-2012

Frohe Ostern!

Wenn man berufsbedingt viel unterwegs ist, lernt man viele verschiedene Menschen kennen.

Und deren „Gepflogenheiten“!

Wird man von Geschäftspartnern mit dem Taxi abgeholt, tun diese Leute sehr oft großspurig.
Der Geschäftspartner hat hier und dort gespeist, war in diesem und jenem Hotel, wo er es sich hat gutgehen lassen etc. etc.

Wenn man am Ziel angekommen ist, stellt sich meist heraus, wie „spendabel“ er ist!

Er lässt sich vom Taxifahrer eine Quittung ausstellen und bezahlt dann genau den Betrag, auch wenn es ein krummer ist.

„Bei Privatfahrten gebe ich natürlich Trinkgeld“, sagt er dann, „aber ich kann ja nicht einfach über Firmengelder verfügen.“

Roll over Beethoven

 

„Meine Hände sind zu klein, alles zu begreifen.“

 

 

3D - Muster

Wir waren kürzlich bei einem Markt für Unterhaltungselektronik und schauten uns auch bei den 3D-Fernsehern um.

Zwei Jugendliche versuchten, dreidimensionales zu schauen.

Sie trugen Brillen. Einer von ihnen ging nach vorne, wieder zurück, schwankte und setzte dann die Brille wieder ab.

Er sagte:

„Das bringt nix. Mein Gehirn ist dafür nicht gelevelt.“

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