Artikel-Schlagworte: „Schreiben“

Für alle (intellektuellen) Legastheniker!
Wenn man bei uns im Internet-Tagebuch einen Artikel bzw. Beitrag liest oder vielleicht auch nur anschaut, sieht man dort auch den Kopf des Artikels.
Dort steht neben einem lustigen Figürchen etwas geschrieben:
„Autor: Superfliege und Syntronica“ ist es in diesem Fall!
Das heißt, dass Superfliege und Syntronica den Artikel zusammen geschrieben haben, also weder Superfliege allein, noch Syntronica allein, denn sonst stünden dort nicht zwei Namen.
Gut, über „Autor“ für zwei Personen kann man sich streiten, wir arbeiten aber daran.
Also, wenn Ihr nächstes Mal behauptet, dass ein Artikel von dem und dem sein soll(te), schaut erst in den Kopf des Artikel und denkt darüber nach!
Bei dem überwiegend größten Teil der Leser und Kommentatoren klappt es übrigens!

Die Wiesen weiß, die Kälte kracht.
Es hat geschneit über Nacht.
Auf dem Balkon weiße Tupfen.
Glühwürmchen sagt: „Wir haben Schnupfen.“
Ihr Herzallerallerliebster kann sich kaum erheben.
Denn Rückenschmerzen hat Herzbeben.
Carla spielt wie alle Wochen
total verzückt mit einem Knochen.

Helene Fischer, nicht nur von den Haaren blond, sondern auch gehirnblond, und Florian Silbereisen, in persona die Jugendmaske von Karl Moik, im Kopf allerdings auch, sind seit kurzem liiert.
Zum Leidwesen der Revolverblattkritzler gibt „der Flori“ von seinem Privatleben nichts preis, und wenn dann nur soviel, wie jeder sowieso schon weiß oder was man nicht (mehr) dementieren kann.
Sie finden dies ganz gemein und berufen sich auf die „Informationspflicht der Journalisten“ – Journalisten, wenn sie mal welche wären! – und stochern und stochern, um sich irgendetwas Interessantes zusammen zu „recherchieren“.
Für die beschränkte Welt der Kritzler muss ein Babywunsch von Helene Fischer und Florian Silbereisen her, damit die heile Welt passt.
Natürlich mit Heirat und allem Brimbamborium!
Und es passt ja auch in ihre verwirrten Augen, dass Helene Fischer schwanger werden „möchte“…
Das machen die Kritzler daran fest, dass sie sich über den Nachwuchs in ihrem Bekanntenkreis so sehr gefreut hat.
Es ist schon „schlimm“, dass man sich etwas zusammenreimen muss, weil die „bösen Prominenten“ nichts sagen …
Warum sollten sie auch, schließlich haben sie ein Recht auf Privatsphäre.

365 Tage
365 Tage, für die Menschheit ein Jahr, für Glühwürmchen und Herzbeben das erste gemeinsame Jahr in Schwaben!
Unsere Wünsche die uns bewegten, und immer noch bewegen und berühren, trieben und treiben uns immer noch in manch kurz bemessener Zeit mit Menschlichkeit ans Ziel!
Viel haben wir erreicht, wir haben Carla, trotz schwerer Krankheit ein wohlbehütetes Zuhause gegeben! Wir haben ihr beigestanden, sie nicht aufgegeben, und sich nicht selbst ihrem Schicksal überlassen.
Nächtelang ging Herzbeben nachts mit ihr raus, wenn ihr Durchfall sie, als Symptom der Krankheit, ins Freie trieb!
Fing sie an zu lahmen, wurde sie von uns beiden getragen!
Selbst Fledermaus passte sich dem Krankheitsbild ihrer Fußballgegnerin an, und nahm Rücksicht auf sie!
Carla sieht in Fledermaus eine dankbare Verbündete, die ihr das Tor des geliebten Kühlschrankes öffnete!
Wir kämpfen weiter gegen mangelnde Vorbilder, die mediale Grausamkeit und Respektlosigkeit an Schwächeren auslebten!
Dass wir dafür von Außen Unterstützung bekommen, der Zahn wurde uns sehr schnell gezogen!
Lieber steckt man den Kopf in den Sand, nur nichts Verkehrtes machen, und mit der eventuellen Konsequenz leben!
Wir, Herzbeben und Glühwürmchen, stellen uns nicht blind, taub und dumm.
Wir engagieren uns weiter, damit auch die Mauern in einigen Köpfen eingerissen werden, und manch einer seinen Tellerrand sieht, und darüber hinausschauen kann!
„Wo andere Urlaub machen, dort leben wir. „
Ein sehr schöner Satz, und wir haben ihn umgesetzt!
Wir LEBEN unser Leben, so wie wir sind, und beugen uns keinen auferlegten Schablonen!
Durch unsere progressive Art und Weise haben wir manchen Schwaben aus der Reserve gelockt, und Entwicklungshilfe geleistet!
Angekommen sind wir noch lange nicht, jeder Tag bringt für Glühwürmchen und Herzbeben eine neue Herausforderung! Und das, was wir an Höhen und Tiefen in den vergangen 365 Tagen erlebt haben, erlebt manch einer sein Leben lang nicht!
Was uns zusammenschweißt, was uns verbindet, ist unsere innige Liebe und unser gemeinsames pures Glück.
Wir sind neugierig, was die nächsten 365 Tage an Überraschungen für uns bereit hält…
„Langweilig“ und „Langeweile“, das sind die einzige Wörter, die für uns mittlerweile zum Fremdwort geworden sind!
Das FAQ-System, also ein System häufiger Fragen und Antworten bzw. eine Mini-Wissensdatenbank, geht in die nächsten Runde.
- Im Juni/Juli 2009 wurden die Planungen für neue Inhalte erstellt.
- Ende Juli 2009 wurde eine neue Version der Verwaltung für Inhalte installiert, wobei sich herausstellte, dass diese leider einige eklatante Sicherheitslücken enthielt.
- Mitte August wurden dann die Sicherheitslücken und Programmierfehler beseitigt.
- Ab Mitte August wurden alte Inhalte korrigiert, da sich leider Rechtschreib‑, Zeichensetzungsfehler und dergleichen eingeschlichen hatten.
- Gleichzeitig wurden neue Inhalte erstellt und z.T. alte erweitert.
Das FAQ-System kann man unter http://faq.syntronica.com/ anschauen.
Das neue System gestattet es, dass sich jeder als Autor registirieren lassen kann.
Wer Interesse hat, Inhalte/Wissen zu verbreiten, kann sich registrieren.
Momentane Themengebiete sind:
- Biologie
- Mathematik
- Physik
- Wissenschaft Allgemein
- El Español
- Le Français
- Informatik
- Medizin
- Verschiedenes
Diese Liste kann aber erweitert werden.
Vorrausetzung: Lust und Spaß am Schreiben

Wir haben Ende Juli in den neuen Song „Irgendwo“ von Pur – erscheint vorrausichtlich am 21.08.2009 – hereingehört und uns darüber Gedanken gemacht.
Irgendwo
Sie reden auf Dich ein
Schauen in Dich rein
Sie geben Dir nen guten Rat
Ein wirklich gutgemeintes Attentat
Auf Deine Seele, die Gequälte
Die mit sich selbst nicht ins Reine kommt
Und prompt macht sie zu
Weil sie keiner versteht
Bis sie im Nebel versinkt
Und sich alles dreht
Völlig ausgeklinkt
Völlig überfüllt und doch so leer
So schwerRefraim:
Irgendwo in dieser Welt
Liegt ein bisschen Glück versteckt
Irgendwo
Irgendwo in dieser Welt
Liegt ein bisschen Glück versteckt
Und ich wünsch mir so
Ich hätts für mich entdecktDu bist auf der Flucht
Versteckt in der Sucht
Süchtig nach dem Leben
Anstatt es wieder selbst zu leben
Du willst weg hier
Durch die Hintertür
Doch sie lassen Dich nicht
Sie haben Recht damit
Wie ein Tritt wirkt das
Weil Du nicht mehr verstehst
Dass man Dir helfen will
Bevor Du durchdrehst
Du bist Dir zuviel
Du bist überfüllt
Und doch so leer
So schwerRefraim: Irgendwo …
Unsere Gedanken dazu:
„Die Philosophen haben die Welt verschieden interpretiert, doch es kommt darauf an zu verändern.“, hat ein großer Denker und Soziologe gesagt.
In dem Song von Pur sieht man nur das Interpretieren.
Eine Person wird gequält, getreten und man nötigt sie, ihr Leben so zu leben, wie andere es wollen.
Drüber singt Pur.
Diese Person weiß, dass sie die Hölle durchmacht, doch sie findet sich damit ab, in dem sie meint, es reiche zu wissen, dass es irgendwo Glück gibt. Sie ist nicht auf den Weg dahin, sondern träumt – „macht die Seele dicht“ – wie es in dem Song heißt. Sie erkennt ihre Situation, beklagt sich darüber – interpretiert ihre Welt – wie gesungen wird.
Sie gibt sich aber damit zufrieden, dass irgendwo draußen das Glück ist.
Dann schwenkt der Text um.
Die Person will raus, will nicht länger zwischen den Mahlsteinen leben.
Doch andere raten ihr, sie solle nicht gehen, weil irgendwo da draußen das Glück ist.
Sie wünscht sich so, sie hätte es entdeckt.
Außer den Träumen und Wünschen bewegt sich die Person aber nicht.
Sie wird ihr Glück niemals finden.
Sie muss die Mühlsteine verlassen und nicht hoffen, dass sie von alleine aufhören zu mahlen.
Wir haben den Song – wie oben erwähnt – schon Ende Juli probegehört und waren enttäuscht.
Wir hofften, dass vielleicht es etwas anders gemeint gewesen wäre, doch wir lagen mit unserer Einschätzung richtig, was ein Interview mit Pur bestätigte.
Hartmut Engler, Sänger von Pur, der vor kurzem in einer psychiatrischen Klinik eine (Alkohol‑)Entziehungskur gemacht hatte, beschrieb die Bedeutung des Songs.
Es sei manchmal so, dass man ausbrechen wolle, weil man es nicht mehr aushalte und weil man von allen Seiten Druck bekäme. Es sei auch so, dass man einen Schnitt machen wolle, um sein Leben zu ändern – Betonung auf „sein Leben“!
Dann müssten eben die, mit denen man zusammen durch die Zeit geht, die Handbremse ziehen und sagen: „Du hast zu funktionieren und Du machst gefälligst das, was man von Dir verlangt! Alle Andere hat Dich nicht zu interessieren. Du hast eine Aufgabe! Mehr nicht!“
Stellen wir uns eine Ehe vor, in der sich die Ehepartner nur noch angiften!
Die Frau sagt sich irgendwann, dass es keinen Sinn mehr habe, einfach so weiterzumachen und so zu tun, als sei alles im Lot.
Sie akzeptiert z. B. nicht mehr die Alkoholsucht des Mannes und hat ihn immer und immer wieder daraufhingewiesen, in Therapie zu gehen. Da der Mann nicht aufhört, Alkohol zu trinken, hat sie sich entschieden, ihn zu verlassen.
Laut „Irgendwo“ von Pur hat sie allerdings die Aufgabe, weiter zu funktionieren. Sie soll funktionieren, weiter funktionieren. Einfach ihren Teil in der Ehe weiter ausfüllen und die Alkoholsucht ihres Mannes weiter akzeptieren.
Weiter die Hölle durchmachen!
„Irgendwo in dieser Welt liegt ein bisschen Glück versteckt.“
Die Frau kann sich laut Pur glücklich schätzen, zu wissen, dass es irgendwo Glück gibt, es muss ja nicht ihres sein.
Das ist zynisch und entbiert jedem realistischem Denken!
Setzen – Sechs!
Es kann nur eine Lösung geben:

Wir – Glühwürmchen und Herzbeben – „damals“ noch Superfliege und Syntronica haben zu einem vorgegebenen Thema einen Text verfasst.
Vorausgegangen war ein Kurs „Kreatives Schreiben“, an dem Herzbeben alias Syntronica teilgenommen hatte.
Es wurde ein stelleweise abstraktes Thema vorgegeben.
Die Kursteilnehmer hatten eine Viertelstunde Zeit, um sich dazu etwas einfallen zu lassen und dies innerhalb der Zeit auf einen Zettel zu schreiben.
Die Werke wurden dann vorgelesen und kritisiert.
Dies machte sehr viel Spaß.
Regeln:
- Thema lesen und dann „schreiben“.
- Die Zeit ist ungefähr eine Viertelstunde.
- Fast Alles wird akzeptiert.
(Ausnahmen unter: „Haftung und Recht“ – Kommentare u.ä.)
Die Texte/Werke können über die Kommentarfunktion verschickt werden oder über dieses Formular.
Klickt hier, um eine Liste der Themen bzw. Texte anzuschauen!
Lasst Eurer Phantasie freien Lauf!
Viel Spaß!

Ein schönes Schloss fürwahr, doch leider im falschen Besitz.
Kurz darauf steht der Plan – die Einnahme des Schlosses.
Codewort: „Operation Schloss Glühwürmchen und Herzbeben“

Der Punkt, an dem der Regenbogen die Erde berührt, ist dort, wo das Herz von meinem Herzbeben strahlt.
Siehst Du die schönen Farben über Dir?
Ich liebe Dich für immer und ewig.

Während ich sehnsüchtig darauf wartete, dass Glühwürmchen von der Arbeit nach Hause kam, wurde ich zum Philosophieren über die Zeit angeregt.
So stand ich vor der Tür des Hauses, ganz allein, wartend, sehnsüchtig.
Von allen Seiten kam die Zeit.
Ich nahm die Fliegenklatsche und schlug die Zeit tot.
Doch die Zeit reinkarnaierte. Wieder strömte sie.
Ich nahm die Zeitklatsche – ehemalige Fliegenklatsche – und schlug wieder die Zeit, während ich sehnsüchtig auf meine Herzeallerliebste wartete, tot.
Es war ein zeitintensives Unterfangen, die Zeit tot zu schlagen, denn sie reinkarnaierte im Nano-Sekunden-Takt.
Sie strömte, ich schlug sie tot, sie reinkarnaierte usw. usf.
Nachdem ich – wie mir schien – unendlich viel Zeit totgeschlagen hatte, kam Glühwürmchen und wir nahmen uns küssend in die Arme.
Was lernen wir daraus?
Die Zeit ist ein ewig strömender Fluss, der sich permanent neugebiert.






















