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Edelherr und Edelfrau von Syntronica

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Am 19. August sind wir Zeitreisende mit unserem Ätherschiff „Wellenreiter“ gestartet und haben es in einen neuen Hafen gesteuert.

1967

Man bedenke, dass wir Zeitreisende, Edelfrau und Edelherr von Syntronica, aus dem Jahr 1867 stammen und von uns aus gesehen einhundert Jahre in die „“ gereist sind, um zu sehen, welche Neuigkeiten es 1967 gibt und geben wird bzw. gab.

Es war eine interessante Reise, die wir in einem anbarischen Lichtbilder-Album zusammengestellt haben.

Wir wurden von einer Reporterin des „Kölner Stadtanzeiger“ interviewt. Dies erschien auch zu dem Artikel der „Zeitblende“ die jedes Jahr im Freilichtmuseum Kommern stattfindet. Dort zeigt man die Welt, wie sie vor 50 Jahren war, diesmal 1967.
Ziemlich weit unten im Artikel schauen, „Zeitreisende aus dem Jahr 1867“ !

Bei Fototerminen, besonders öffentlichen Terminen, treffen manchmal viele Fotografen ein.
Da man selbst gute Fotos machen will und nicht gestört bzw. behindert werden will, gewöhnt man sich an, auf die anderen „Lichtbildner“ Rücksicht zu nehmen.
Immer wieder jedoch meinen manche „Kollegen“, sich vordrängeln zu müssen, um besonders gute Ergebnisse zu erzielen. Sie laufen einem ins Bild. Das, was man aufnehmen wollte, ist verdeckt durch einen besonders „Eifrigen“. Öfters wird man angerempelt, wenn man seiner Arbeit nachgeht. Ab und zu passiert es, dass auch jemandem die Kamera hinfällt; und im schlimmsten Fall ist sie dann defekt.

Ein Schaden durch unachtsame, rücksichtslose und egozentrische „Kollegen“ !

Bei einem Termin mit Angela Merkel waren Fotografen und TV-Berichterstatter zugegen.
Es klappt im Prinzip hervorragend unter den Kollegen. Kleine Patzer der Unaufmerksamkeit passieren jedem und sind kaum der Rede wert.
Zwei Personen trieben es jedoch auf die Spitze.
Reporter von „NTV“ waren mit großer Kamera und Mikrofonen „bewaffnet“. Sie verhielten sich wirklich, als schwängen sie ihre Waffen.
Sie liefen vielen ins Bild, rempelten nicht nur mich mehrmals an, benahmen sich wie der sagenumworbene „Elefant im Porzellanladen“.
Dann bekam ich ein aggressives Gespräch zwischen den Leuten von „NTV“ und zweien vom „ZDF“ mit. Der ZDF-Kameramann war ziemlich genervt, weil das andere Team ihm mehrmals ins Bild gelaufen war und ihn angerempelt hatte.
Ich konnte es nachvollziehen, denn von meinem Bildern von Angela Merkel waren auch einige wegen Anstoßens verwackelt.
Die zwei von „NTV“ waren unbelehrbar und verteidigten sich, sie müssten berichten. Die ZDF-Leute erwiderten, dass sie ebenfalls aus diesem Grunde daseien, was die anderen aber nicht interessierte, denn sie hoben arrogant hervor, sie wären die einzig wahren Berichterstatter.
Sie machten weiter wie bisher, rempelten an, drängelten sich vor und machten sich „beliebt“.
Die ZDF-Reporter änderten nun ihr Verhalten. Sie nahmen auf die anderen zwar Rücksicht, aber rempelten absichtlich die NTV-Leute immer und immer wieder an, bis diese laut aufschrien, sie sollten aufpassen, Dies honorieten die beiden mit Gelächter und benutzten die gleichen dummen Sprüche, wie sie bei ihrer Beschwerde von den anderen bekommen hatten. 
„Wenn Ihr wollt, dass wir Euch nicht weiter anrempeln“, sagte einer, „dann nehmt Rücksicht. Ansonsten garantieren wir Euch, dass Euer Equipment zu Bruch geht. Wir sind gegen sowas versichert, aber eure Aufnahmen sind dahin.“
Der ZDF-Kameramann rempelte dabei so stark den anderen an, dass diesem fast die Kamera von der Schulter gefallen wäre. „Nächstes Mal geht sie zu Bruch“, warnte er.
Diese Situation passierte noch zweimal, bis die anderen nachgaben und sich plötzlich „benehmen“ konnten.

Wir konnten alle einigermaßen Bilder machen.

Solches rücksichtsloses Verhalten gibt es zu Hauf‘.
Es passiert besonders nach Aufmerksamkeit haschende selbst deklarierte „Konzertfotografen“, die ihre Bilder anbieten wollen. Sie haben keinen eigenen Webspace, sondern laden ihre Bilder bei Gratisanbietern hoch und meinen dann, es merke niemand.

Bei „ rockt“, ist mancher von diesen Rücksichtslosen schon schlimm gestolpert.

Und dies passiert immer wieder … ! 

Dietmar Cartoon Comiic Fiver Background Hintergrund weiss weiß Beitragsbild

Bravo, Herr Hermann!

Winfried – Winne – Hermann, amtierender Minister für und Infrastruktur in Baden-Württemberg hat einen großen Wurf getan.
Aufgrund immer wiederkehrender fataler Unfälle mit Autofahrern oberhalb des Renteneintrittsalters forderte er jüngst eine Fahrtüchtigkeitsprüfung. Aktuell bezog er sich auf einen 79-jährigen Autofahrer, der im Sauerland ungebremst in einen Schützenumzug gerast war und zwei Menschen in den Tod gerissen und 50 Personen zum Teil schwer verletzt hatte.
Dies war kein Einzelfall.

Es ist statistisch bewiesen, dass ältere Menschen überproportional in Unfällen verwickelt sind.
Dies kommt dadurch, weil die Reaktionsfähigkeit und –geschwindigkeit im Alter abnimmt.
Man kann es den alten Menschen nicht verdenken, dass sie sich ihre „Freiheit“ der (Auto)mobiltät erhalten wollen, doch viele sind eine Gefahr, ohne dass sie es selbst merken.

Winne Hermann hat recht, wenn er Fahrtüchtigkeitstest für Menschen ab 60 fordert.
Diese sollen dann ab 70 Pflicht werden.
Ebenso erwägt er, dass Ärzte berichten müssten.

Diese Regelung ist absolut richtig.
Allerdings müsste die Schweigepflicht der Ärzte aufgehebelt werden, damit sie den Verkehrsministerien bzw. dem Kraftfahrbundesamt berichten können.

Die von Winne Hermann geforderte Regel richtet sich nicht gegen die alten Menschen, sondern sie will Schäden begrenzen an Unbeteiligen, wie gesehen beim Schützenumzug.

Eine Win(ne)-Win(ne)-Situation für alle!

 

Was denken Sie, verehrter Leser, zu diesem Thema?
Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Nach langer Diskussion wurde nun die Richtline 12.1 des Deutschen Pressecodex‘ geändert.

In der Richtlinie wurde beschrieben, wie laut Pressecodex Ziffer 12 – Diskriminierungen – verfahren werden sollte.

Die neue Version vom 22.3.2017 revidiert die Nichtnennung von Ethnien, Religionen etc. dahingehend, dass dem Redakteur bzw. Journalisten obliegt, dies zu nennen oder nicht.
Wörtlich heißt es nun:

In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt. Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

Dies ist eine kleine, aber immerhin wichtige Änderung, da es sehr viel von der „Öffentlichkeit“ bezüglich des Verschweigens gab.

Bilder Fotos Nikon Kamera  Film

In den Medien hört man vermehrt Lobeshymnen, dass durch Smartphones die „Renaissance der Fotografie“ eingeleitet worden sei.
Ist das so?

In „sozialen Foto-Archiven“ wie Instagram, Flickr, Google-Photos und wie sie alle heißen, werden immer mehr Fotos veröffentlicht (sog. „Posting“ oder „Posten“). Aber auch bei Facebook, GooglePlus, Twitter sieht man immer mehr davon.
Viele Leute , machen auch Selfies – Selbstportraits – von sich. Es wird sehr, sehr viel gepostet.

Spezialisten und Beobachter der „sozialen Medien“ melden sich zu Wort und posaunen heraus, dass Fotografieren wieder „in“ sei und reden von einer „Renaissance der Fotografie“ durch Smartphones.
Doch von einer Renaissance zu sprechen, ist in hohem Maße unsinnig.

Die Smartphones machen gute Fotos, keine Frage, doch diese Fotos sind nur auf dem Smartphone, vielleicht noch auf dem Tablet und unter Umständen auf Laptops (einigermaßen) gut, doch mehr nicht. Für den professionellen Bereich reichen sie bei weitem nicht (aus).

Die Smartphonebenutzer knipsen sich in Posen wie Models und Dressmen, doch bemerken nicht, dass sie eklatante Fehler begehen.
Man fotografiert nicht gegen die Sonne, weil die Kamera dann die Blende schließt und/oder die Verschlusszeit ganz klein macht. Nebeneffekt ist, dass die abgelichteten Personen oder Gegenstände nicht zu erkennen sind, weil sie nur als dunkle schattenähnliche Schemen auftauchen.
Die Smartphonebenutzer hellen dann das Bild auf, um so die Gesichter bzw. Personen erkennen zu können. Das Foto wirkt unnatürlich, aber Hauptsache, die Personen sind zu sehen.
Wenn man sich ausgekannt hätte, hätte man sich umdrehen können oder mit dem Trick aushelfen, einfach den Blitz zu benutzen.

Ebenso ist es ein Trugschuss, dass das Foto qualitativ hochwertiger ist, je höher die Pixelzahl des Bildes ist.
Eine Kamera mit 20 Millionen Bildpunkten – Pixel – wäre demnach besser als eins mit fünf millionen.
Das stimmt aber nur bedingt.
Bei Dämmerung und in der Dunkelheit setzt der sog. Wischeffekt bei Kameras mit mehr als fünf millionen Pixel ein. Dieser rührt daher, dass die Pixel der Aufnahmeeinheit so nah bei einander liegen, dass sich elektro-magnetische Effekte ergeben und so auf dem Foto kleine Linien und Kurven entstehen.
Da mehr Pixel mehr Speicherplatz benötigen, helfen Algorithmen Fotos zu verkleinern. Dies geht aber auf die Qualität. Unklare Bereiche in Fotos sind der Fall. Ein durchgehend blauer Himmel kann mehrere Farben beinhalten mit stellenweise Farbschlieren.

Bei professionellen Kameras wie digitalen Spiegelreflexkameras tritt dieser Effekt nicht auf, da für solche zwar (sehr) hohe Auflösungen – Anzahl der Pixel – eingesetzt werden, die Aufnahmeeinheiten aber nicht so dicht gepackt sind, weil sie größer sind.

Was auch nicht auf Wissen hinweist, ist die Benutzung von Farbfiltern.
Wenn einem danach ist, benutzt man einen Farbfilter, z.B. den grünen, damit das Bild „cool“ aussieht.
Es interessiert nicht, dass man damit einen Rotstich im Bild abmildert.
Grünfilter mildern Rotstiche ab, Rotfilter harmonisieren zu grüne Bilder, Blau wirkt sich auf Gelb und Orange aus, Gelb auf Violett und Rosa.

Vor dem Ablichten überlegt man leider auch nicht mehr, was man genau erreichen will.
Man hält drauf, drückt den Auslöser, wenn es sein muss immer wieder bis zum vermeintlichen Erfolg.

Ein großes Manko ist das Unwissen über Fotografie oder Anordnung. Dabei muss man nicht unbedingt wissen, was der „Goldene Schnitt“ ist.

Bei einer Spiegelreflexkamera kann man die Verschlusszeiten der Aufnahme ändern, was mehr oder weniger helle Fotos bedeutet. Auch Probleme, wie oben angerissen bei Gegenlichtaufnahmen – kann man mit dem Ändern der Verschlusszeit ändern.
Ein ebenfalls effektives Mittel ist die Änderung der Blende. Das bedeutet aber nicht nur, dass man mehr Licht hinaus oder „draußen“ lassen kann, sondern es gibt den Effekt der Tiefenschärfe oder Schärfentiefe,
Dieser besagt, dass der klare Bereich in einem Bild größer wird, je mehr man die Blende schließt.
 rose-tiefenschaerfe
Dieses Foto zeigt, wie mit der Schärfentiefe agiert wurde. Die Blende wurde geöffnet, um nur einen kleinen Bereich des Bilder scharf sehen zu können, dass Hauptmotiv Rose. Wäre die Blende geschlossen worden – und die Verschlusszeit erhöht, um de gleiche Helligkeit zu erreichen – könnte man auch die unklaren Blätter im Hintergrund klar erkennen.
Das Arbeiten mit der Schärfentiefe bringt in Bilder mehr „Lebendigkeit“, da man den Eindruck hat, dass Bild sei ein kleines bisschen dreidimensional(er).

Diese beherrscht keiner der Generation „Renaissance der Fotografie“.
Es geht nur um möglichst „coole“ Bilder, die einem selbst gefallen, aber sie erfüllen keine Qualitätsansprüche.
Der große Teil der Bilder vom Smartphone besitzen keine Ästhetik.

Dieser kleine Abriss, wie vor allem Schüler und junge Erwachsene mit ihren Smartphones fotografieren, zeigt, dass eher das Fotografieren den Bach heruntergeht.

Von einer „Renaissance“ kann nicht gesprochen werden, eher von einer Degeneration.

 

Quellennachweis des Bildes ganz oben (Kamera-Bilder-Collage): „Iconarchive.com – Itzik Gur“

Erbrechen schlecht Würgen Kotzen Vomit Vomitieren Gübeln

In Baden-Württemberg hat die AfD aus dem Stand 14,1 Prozent der Stimmen der zur Wahl gegangenen Wahlberechtigten geholt, in Mecklenburg-Vorpommern am 5.9.2016 holte sie 20,8 Prozent.

Die Altparteien waren bei der Wahl von Mecklenburg-Vorpommern erst in der Schockstarre, dachten kurz nach und erklärten dann, was passiert war.

Die AfD hat verloren, da sie ja nicht 30 Prozent geholt hatte, wie sie eigentlich gesagt hatte.

Die Altparteien haben nicht verloren bei der Wahl. Die Grünen sind zwar nicht mehr im Landtag, doch verloren haben sie nicht, ebenso wenig wie die FDP, die nicht eingezogen ist.

Der Stimmenverlust der CDU hat nichts mit der Politik zu tun, denn was die Kanzlerin macht, ist vollkommen in Ordnung. Das bestätigen ja die Wähler.

Auch das (Ein‑) Schleimen der Großen Koalition und der EU bei Erdogan hat nichts mit der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern zu tun. Bei der AfD ist das so, denn die machen ja Stimmung gegen die EU.

Keiner weiß, wie es passieren konnte, dass sie Stimmen verloren haben.

Der Wähler – also genau 20,8 Prozent – die die AfD gewählt haben sind schuld, weil sie einfach abscheulich dumm und ungebildet sind, denn sonst würden sie ja nicht die AfD wählen.
Die AfD-Wähler sind ja ebenso wie sie dumm sind,  ausnahmslos Protestwähler, die nur mal auf den Busch hauen wollen, aber keine Ahnung haben, wen sie da gewählt haben.

Die Wähler sind bekanntlich schuld, aber die Aufgabe der Politiker der „Etablierten“ bzw. der Altparteien ist es nun, die Politik wieder so zu leiten, dass nichts Schlimmes herauskommen kann bei der falschen Wahl.

Die AfD ist nur eine Protestpartei. Die AfD hat nämlich keine Grenze dicht gemacht und auch keinen illegalen Flüchtling nach Hause geschickt, also nichts eingehalten.
Dass die AfD dies genauso wenig wie die anderen Parteiein gemacht hat, ist irrelevant. Auch spielt dabei keine Rolle, dass die gar nicht dafür zuständig sind.

Wir sehen, dass die Politiker der Altparteien so fest in ihrem realitätsfernen Trott sind, dass sie nicht merken, dass sie eigentlich schuld sind an der Misere, die sie selbst verursacht hasben.

Diese Kaste von Politikern gehört in das Ablagefach der und nicht mehr herausgeholt.

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Die SED-Nachfolge‑Partei „Die Linke“ hatte am 29.Juni 2016 ins Arbeiter-Zentrum Böblingen zur Veranstaltung „Personalmangel im Krankenhaus gefährdet Ihre Gesundheit“ geladen.

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(Martin Loydl, Richard Pitterle, Bernd Riexinger, Thomas Böhm, von links nach rechts)

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Richard Pitterle, Mitglied des Bundestages, begrüßte die Gäste und Redner und dankte für das Erscheinen der knapp 70 Personen, die sich eingefunden hatten.

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Als erstes sprach Thomas Böhm, ehemaliges Mitglied des Betriebsrates des Katharinen-Krankenhauses .
Er skizzierte, wie Leistungen in Krankenhäusern gewertet würden und kam zu sprechen auf die Schräglage bei der Pflege und den Pflegekräften.
Die Krankenhäuser seien permant unterfinanziert, sagte er, da die Ausgaben der Krankenhäuser (zusammen) nicht höher sein dürften als die Einnahmen der Krankenkassen diesbezüglich.
Wenn es mehr Kranken gäbe, käme es zu mehr Ausgaben. Ebenso sänken die Einnahmen der Kassen durch mehr Arbeitslose.
Im Durchscnitt könne man sagen, dass „ein Notfall 127 Euro Miese“ verursache.
Dann sprach er über die Finanzierung und die Investitionen der Krankenhäuser.
In Baden-Württemberg werden die Krankenhäuser mit 400 Millionen Euro unterstützt, es müssten aber mindestens 730 Millionen sein.
Investitionen würden nur noch durch Abbau von Personal kanalisiert, bemängelte er.
Er brachte es auf den Punkt mit : „Personalstellen sind Baustellen.“
Das dritte Thema Böhms war das Preisproblem.
Wer nicht nach Bedarf plane, sondern nach Wirtschaftlichkeit, erläuterte er, habe das System der „Daseinsversorgung und –vorsorge“ nicht verstanden.
Die Krankenhäuser schleusten möglichst viele Fälle durch, um viel einzunehmen. Privatkliniken nähmen nur noch Fälle auf, die sich lohnten. 
Er malte nochmals ein dunkles Bild, indem er sagte, dass knapp 160 000 Stellen fehlten.

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Martin Loydl, Geschäftsführer des Klnikverbunds Südwest, bestätigte in seinem Redebeitrag im Großen und Ganzen die Befürchtungen seines Vorredners.
Er sagte, die Krankenhäuser im Landkreis Böblingen hätten noch Glück, denn z.B. für das Klinikum Böblingen schieße der Landkreis jedes Jahr 20 Millionen Euro zu.
Er kam nochmals auf die von Thomas Böhm genannten  „Diagnosebezogenen Fallpauschalen“ – DRG – zu sprechen und nannte diese als großes Manko der Finanzierung. Man könne nicht definieren, dass alle Patienten nur fixe Kosten verursachten.
Er sagte, dass die Bereitstellung von Personal, z.B. Röntgenabteilungen oder Ärzte‑ und Pflegeteams rund um eine Notfallambulanz nicht bei den Kosten berücksichtigt würden.
Er meinte, dass Betten stillgelegt würden in Bezug auf die DRG, doch es fehlten 15 000 Planbetten.
Er legte uns ans Herz, zu Finanzierung der Krankenhäuser sei mindestens eine Miliarde Euro notwendig.

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Bernd Riexinger, Bundesvorsitzender der Partei „Die Linke“, machte die Pläne der „Linken“ klar.
„Die Linken“ wollen

  • die Abschaffung privater Krankenkassen
  • die Abschaffung privater Kliniken
  • eine solidarische Bürgerversicherung, bei der jeder nach seinem Einkommen bemessen wird, ohne Obergrenzen
  •  und eine gesetzlich bindende Festlegung von „Patienten pro Personal“.

Danach gab es eine Diskussionsrunde, die wir irgendwann verließen, weil sich nur noch alte Leute mit ihren „Lebensläufen der Krankheiten“ meldeten und langatmig ihre Probleme vortrugen, anstatt an der Diskussion teilzunehmen.

Was schade war und uns genervt hat, war, dass Thomas Böhm mehrmals Martin Loydl Selektion von gewinnbringenden Patienten und Unmenschlichkeit unterstellte.
Ebenso störte uns, dass Thjomas Böhm nicht mal den Namen „Klinikverbund Südwest“ richtig aussprach, sondern von „Südwest-Kliinikum“ (in Bezug auf und Böblingen) redete.
Wir vermuten, dass er schlecht vorbereitet war. 


Anfrage für Pressebilder in HDR: 

 

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Am 18.6.2016 wurde unsere Mutter und Schwiegermutter Helga Schneidewind beigesetzt.
Die Urnenbeisetzung fand auf dem evangelischen Friedhof in – Eike Schneidewind (der Wittwer) ist evangelisch. – statt. Den Wortgottesdienst hielt Kaplan Jiji Vattapparambil von der St.-Stephanus-Gemeinde , da Helga Schneidewind Katholikin war.

Dieser Gottesdienst war alles andere als angemessen unserer verstorbenen Mutter und Schwiegermutter sowie den Hiinterbliebenen gegenüber.
Kaplan Vattapparambil nannte ihr Geburtsdatum falsch , den 23.10.1940, statt den 29..
Dann sagte er, die Verstorbene habe immer in Beckum gelebt, sei aber 1956 nach Beckum gezogen. Hier hatte er wohl etwas falsch verstanden, denn 1956 flohen die Eltern von Eike Schneidewind mitsamt der Kinder aus der damaligen DDR nach Hamburg-Bergedorf.
Er sagte: „1946 heirateten beide“, was uns sehr kalt beschlich. Da wären beide sechs Jahre alt gewesen.
Zu Recht räusperte sich eine Verwandte und sagte laut: „Das stimmt nicht“.
Kaplan Vattapparambil korrigiert nach ein paar Sekunden auf 1964.

Er schloss mit : „Sie durften ihre Goldenen Hochzeit zusammen feiern … Sie war sauber.“

Bis jetzt ist meiner Frau und mir nicht klar, was immer er mit „Sie war sauber“ gemeint haben könnte.

Wir sind bis jetzt sehr erbost und enttäuscht über dies, was sich Kaplan Vattapparambil „geleistet“ hatte.
Sowas hat unsere Mutter und Schwiegermutte nicht verdient.

Noch eine Pietätlosigkeit passierte dem Geistlichen.
O.g. Kaplan war im St.Elisabeth-Krankenhaus am 9.6. anwesend, als Eike Schneidewind in der Intensivstation am Bett saß, als Helga gegen 3:15 Uhr starb.
Als der Kaplan ihn nachmittags zuhause besuchte, frsgte er: „War das Ihre Frau im Krankenhaus?“
Man kann sich vorstellen, wie es einem bei so einer Pietätlosigkeit ihm und seiner kürzlich verstorbenen Gattin gegenüber ging.

Wir beschwerten uns bei der Evangelischen Gemeinde in Beckum, bei der katholischen St.-Stephanus-Gemeinde und beim Bistum Münster, und forderten von dem Kaplan eine persönliche oder eine schriftliche Entschuldigung.
Uns wurde versprochen, dass der Kaplan „in Klausur“ genommen würde.
Er war, wie wir vom Regens des Bistums Münster erfuhren, noch in der frühen Phase eines Geistlichen.
Einige Tage später meldete der Kaplan sich bei Eike Schneidewind und beide trafen sich.

Kaplan Vattapparambil entschuldigte sich Eye to Eye bei Eike Schneidewind und überreichte ihm auch einen Brief, der uns als E-Mail vom Kaplan erreichte.

Sehr geehrte Schneidewind,
ich habe am 23. Juli Nachricht vom Regens unseres Priesterseminars in Münster bekommen. Er hat mich über Ihren Brief informiert und mit mir mein Handeln reflektiert. Am 18.Juli hatte ich die Urnenbeisetzung von Frau Schneidewind, und zum Tod ihrer Mutter spreche ich Ihnen auch auf diesem Wege nochmal meine herzliche Anteilnahme aus.
Ich bedauere die Vorkommnisse sehr, die verständlicherweise zu Ihrer Verärgerung geführt haben, und entschuldige mich hiermit für die Fehler, die mir während des Gottesdienstes passiert sind.
Ich habe schon telefonisch mit Herrn Eike Schneidewind gesprochen und ihn um Entschuldigung gebeten. Wir haben auch einen Besuch gemacht, bei dem ich noch einmal persönlich mein Bedauern zum Ausdruck gebracht.
Mit freundlichen Grüßen
Kaplan Jiji Vattapparambil
Propsteikirche St.Stephanus
Beckum

Die Entschuldigung haben wir angenommen.

Der Friede ist eingekehrt.

Talkshow Sabine Dietmar Superfliege Syntronica Glühwürmchen Herzbeben

Wenn man wie ich als Journalist arbeitet, ist man der Wahrheit und der Objektivität verpflichtet.

Wir Journalisten werden ja immer in einen Topf geworfen, und man schimpft uns die „Kampfpresse“ oder schlimmer noch die „Lügenpresse“.
Ich möchte ein Beispiel geben, was guter und was schlechter ist.

Vor ein paar Wochen bekam ich etwas „gesteckt“.
Es ging um ein Thema, das nicht wirklich mein Bereich ist – und Tierversuche.
Problem – Ich schreibe im Metier Astrophysik, „ von Pseudo-Wissenschaften“ sowie Evolution.

Ein Student, nennen wir ihn Mike*, erzählte mir, dass er im Rahmen seiner Nebentätigkeit mit Mikroplastik arbeite.
Die chinesische Regierung ist an dem Projekt beteiligt und sein Mentor Jing* lässt ihn Versuche mit Fischen machen.
Die Fische werden ausgebrütet und kommen dann in ein Verhaltensbecken, in dem sich Chemikalien befinden. Nach 120 Stunden werden die Fische dann getötet, sesziert, untersucht und das Ergebnis dokumentiert.
Die Versuche werden mit verschiedenen Chemikalien wiederholt.

Mike arbeitet auch sonntags, weil laut ihm die Fischen nach 120 Stunden getötet werden müssen, weil es sonst als Tierversuch gelte.

Das stieß mir auf und ich recherchierte im , fand aber nichts mit 120 Stunden in den Gesetzen wie Tierversuchsgesetze, Tierschutzgesetze etc. pp.

Diskussionen mit Tierschützern, Tierärzten etc. brachten auch nichts.
Mir schwebten die Bilder der armen Tiere vor Augen und diese Aussage: „Wenn wir die Fische innerhalb 120 Stunden töten, gilt es de jura nicht als Tierversuch.“

Es hört sich also erstmal so an:
„Die Chinesen umgehen das Tierschutzgesetz.“

Das wäre ein Hammer!

Die Recherche brachte, wie gesagt nichts, und mir kam in den Sinn, dass Jing Mike’s Gutgläubigkeit und Naivität ausnutzte.
Mir taten auch die Fische leid.
Laut TierSchuG müssen Versuche angemeldet und genehmigt werden, bei denen Tieren Leid, Schmerz u.ä. zugefügt wird.

Ich schrieb daraufhin nochmals mehrere offizielle Stellen an, Tierschutzbeauftragte, Tierärzte usw.
Keiner konnte etwas bestätigen, niemand kannte irgendwas mit 120 Stunden.
Ich begann daraufhin, das TierSchuG näher anzuschauen.
Die ganze Sache galt für Wirbeltier, Kopffüssler und Weichtiere. Fische waren also drin.
Dann fiel mir eine Stelle auf, dass Tiere fähig sein mussten, sich selbstständig zu ernähren.
Das könnte der Punkt sein.

Ich wandte mich nochmals an eine Ärztin, die mir zweimall zurückgemailt hatte und wissen wollte, wie es weiter ginge.
Wir diskutierten über Stadien von Fischen, wann ein Fisch selbstständig essen könne.
Dann stolperte ich über das sog. „Tierversuchsanordnungsgesetz“ und einige EU-Richtlinien.
In einer Beurteilung der Rasse Zebra-Bärbling in Tierversuchen stand:

“As per Article 1(3)(a)(i) of Directive 2010⁄63/EU (EU 2010) on the protection of animals used for scientific purposes, live nonuman vertebrate animals including independently feeding larval forms are covered by its scope. According to the description of OECD TG236, the zebrafish embryos are used until 96 h post-rtilisation. Zebrafish is generally not considered as being capable of independent feeding until five days post-fertilisation. This is confirmed by the Commission Implementing Decision 2012⁄707/EU (EU 2012b) on a common format on collection of information on the use of animals for scientific purposes in the EU states that „Fish should be counted from the stage of being capable of independent feeding onward. Zebrafish kept in optimal breeding conditions (approximately + 28°C) should be counted 5 days post fertilisation“.
Considering the foregoing, the embryos in question should not be considered as „independently feeding larval forms“within the meaning of the Directive and therefore the procedure, as far as the embryos are concerned, does not fall within its scope.”

Das war also die Lösung.

Die 120 Stunden, die Mike als „de jura“ deklariert hatte bzw. man ihm so mitgeteilt hatte, waren also falsch. Vielleicht hatte man es ihm einfach so gesagt, um ihn ruhig zu stellen.

Also Entwarnung.

Ich dachte drüber nach. Mir taten die Fisch-Embryonen leid.
De jura und de scienta wurden Regeln festgesetzt.

Die „Kampfpresse“ hätte wohl etwas anderes daraus gemacht.
Illegale Tierversuche
Chinesische Regierung unterläuft Tierschutz.

Ich hoffe, ich konnte an einem Beispiel klar machen, was gute Pressearbeit (inklusive Sorgfalt) und was schlechte ist.

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Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen

„Der Wahrheit und der Sorgfalt verpflichtet“

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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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