Artikel-Schlagworte: „Schwaben“

zeigefinger

Das Wort „geschwind“ – im Schwäbischen „g’schwind“ – ist ein Synonym für „schnell“, „zügig“ oder „zeitnah“ (etwas erledigen).
„Warten“ heißt, man solle sich noch etwas in Geduld üben.

Bei den Schwaben gibt es ein kurioses Konstrukt aus beiden Worten.

Fragt man z.B. „Bist Du fertig? Können wir los?“, kann es passieren, dass der Schwabe antwortet: „Warte g’schwind!“

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Sonntags, kurz vor acht Uhr, Sömmerda-Platz, Böblingen …

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Die ersten warten auf den Verkaufswagen der Bäckerei, der immer sonntags hier herkommt …

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… und es werden immer mehr.

Seit Viertel vor Acht pilgern die Leute nun schon los und stellen sich in die Reihe der anderen Wartenden, denn der Verkaufswagen ist noch nicht da.

Um Zehn nach Acht war er übrigens immer noch nicht da.

Wenn er dann kommt, heißt es wieder: „Sie sind zu spät. Um acht Uhr wird gefrühstückt.“

In einem Klinikverbund nahe Stuttgart in Schwaben wurde die Telefonanlage aktualisiert.

Da man dies nicht zu den Stoßzeiten machen konnte, verlegte man es auf den Nachtdienst.
Dies ist nach den Erkenntnissen deren am runden Tisch die ruhigste Phase in einem 24-Stunden-Betrieb.
Die gele(e)(h)rten Köpfe dachten viel, rätselten herum, erfanden Stundenmodelle, wann das Zeitfenster am günstigsten sei, und kamen nach hitzigen Diskussionen zum Entschuss, es in den frühen Morgenstunden durchzuführen.

Alle waren sich einig, dass die Notfallbesetung auch für dieses kleine Zeitfenster irgendwie miteinander kommunizieren musste.

Das ganze Denken und der viele Kaffee hatte die „klugen“ Menschen so erschöpft, dass man in Null-Komma-Nix beschloss, all die zu dieser Zeit im Dienstbefindlichen mit „Notfallhandys“ auszustatten – Ärtze, Krankenschwestern und medizinisch-technische Assistenten.

Groß und breit kündigte man eine Woche im Voraus an, was in jener Nacht geschehen solle und wie man gegensteuern werde.
Er wäre so genial, dieser ausgefeilte Plan, alles wäre phantastisch gelaufen, einfach perfekt gewesen, wenn …

… das „böse“ Krankenhaus nicht auf einem Berg läge und dadurch bedingt in einen Funkloch liege!

Und was folgern die klugen Leser daraus, schließlich können wir im Gegensatz zu denen am runden Tisch Eins und Eins zusammenzählen … ?

Richtig!

Die Handys waren nicht funktionsfähig, weil keine Kommunikation wegen des Funklochs möglich war. Man hatte „Attrappen-Handys“ ohne Kontakt zu irgendjemanden.

So konnte man nur hoffen, dass niemand in der kurzen Zeit als Notfall eingeliefert wurde und nur die kleinen Denkanstöße für die klugen Köpfe, die diesen Plan augeklügelt haben, als Nofall eingeliefert werden und mutterseelenallein mit der diensthabenden Schwester da stehen.
Nur real miterleben, dass der „Nofallplan“ nicht funktioniert hat.

Diese Story ist nicht erfunden, sondern real passiert  und hautnah miterlebt.

Karneval – mancherorts auch Fasnacht, Fasching, Fassenacht etc. genannt – die Zeit der ausgelassenen Freude.

Pünktlich zur „Narrenzeit“ setzen die „Narren“ und „Jecken“ ihre lustigen Hüte auf, pappen sich rote kugelförmige Nasen ins Gesicht, malen sich lustige Herzchen auf die Wangen und sind lustig!

„Rumskedi Helau!“

„Helau!“

„Alaaf!“

Sind die „Narren“ und „Jecken“ wieder wieder gut drauf und so lustig!

Wenn das lustige Herzchen auf der Wange nicht gereicht hat, klatscht man sich eben pfundeweise weiße oder andersfarbige bzw. bunte Schminke mit oder ohne (erkennbare) Muster ins Gesicht.
Dann klappt es!

Lustig!

Ta-taaa, Ta-taaa, Ta-taaa!

Das ganze Jahr sitzen die Miesepeter auf der Stelle, trauen sich nicht mal zu husten, weil es sich ja negativ auswirken könnte, aber zu Karneval …

Lustig!

Übers Jahr wird jede Freude unterdrückt, aber zu Karnval …

Lustig!

Weiberfastnacht …

Lustig!

Rosenmontag …

Lustig!

Klingeldienstag …

Lustig!

Aschermittwoch …

Karneval war lustig, aber nun wieder ernst bis nächstes Jahr Karneval!

Häskappenträger

Aus NRW – Nordrhein-Westfalen – kommend ist uns der schwäbisch-alemannische „Karneval“ – genannt Fasnet – doch sehr suspekt.

Die schwäbischen „Narren“ tragen Holzmasken und zerlumpte Kleidung.

Eine Schwäbin und Fasnet-Begeisterte erklärte uns den Unterschied zwischen dem nordrhein-westfälischen und dem schwäbisch-alemannischen.
Die Schwaben wollen den Winter mit ihrem furchterregenden Aussehen vertreiben.
Die Narren und Jecken aus NRW hingegen begrüßen den Frühling, tragen freundliche Kleidung und feiern ausgelassen und fröhlich.

Wir haben uns schon lange gefragt, wie es kommt, dass die Schwaben so stur und abweisend sind.

Jetzt fällt es uns wie Schuppen aus den Haaren Augen.

Die Schwaben wollen den Winter nicht und vertreiben ihn.
So ist es sehr oft auch mit Neuem, wie uns Schwaben erzähl(t)en.
Man schaut sich Neues erstmal aus der Distanz an und wartet ab.
Anstatt es als eine Möglichkeit anzunehmen, verschanzt man sich lieber hinter „Moral und Anstand“ und vertreibt das Neue.

Dies manifestiert sich auch beim Fasnet.

Anstatt den Frühling freudig zu begrüßen und ihn willkommen zu heißen, schaut man lieber grießgrämig herein und vertreibt den Winter …

Die Eloquenz der englischen Sprache, Öttinger, wird nun doch EU-Kommissar.

Er war sich – So seine weitschweifenden Reden –  sowieso zu mehr als 100 Prozent sicher, dass er es wird.
Nun ist es offiziell – Öttinger wird EU-Kommissar für Energie.

Er hat versprochen, er wolle jetzt Englisch lernen.

Vielleicht hält er ja endlich mal EIN Versprechen!

Man sollte sich allerdings fragen, warum er denn erst gerade in dem Moment sein Amt als Landes-Chef von Baden-Württemberg gekündigt hat, als er als EU-Kommissar bestätigt wurde.

Wispert dort irgendjemand etwas von offengelassenen Hintertürchen?

Es gibt schon Zufälle …

Im Rahmen der Personenbeförderung fuhr ich eine Frau nach Waldorf-Häslach.

Wir kamen ins Gespräch, dass meine Herzallerliebste und ich dort in der Nähe, in Dettenhausen, gewohnt hätten, nun aber unser Dominzil in Böblingen hätten.
Die Frau erzählte, dass sie sich vor kurzem ein Haus in Dettenhausen angeschaut habe – in der Nähe des Bahnhofs.
Da ich keine Straße genannt hatte, fragte ich, wo das denn gewesen wäre.

Sie sagte: „Schliffstraße, Nummer 9, ein kleines weißes Haus.“
Die Frau, übrigens gebürtig aus Dresden, beschrieb das Haus ganz genau von innen.

Zwei Personen, die sich nicht kennen, haben sich durch Zufall kennengelernt und haben sich auch noch zufäligerweise das gleiche Haus angeschaut.

Was ist das?

1 Kneipe, 10 Schwaben und 10 Tische?

Die Kneipe ist voll.

krankentransport

Die Krankenkassen bezahlen u.a. sog. Krankentransporte.
Dies sind Fahrten von der Wohnung zum Krankenhaus und/oder zurück.
Bei Tagesskliniken kann dies jeden Tag erfolgen.

So kürzlich passiert…
Ein krankes Kind wird jeden Tag mit einem Taxi von der Wohnung in die Tagesklinik hingebracht und abends wieder zurückkutschiert.
Dies – pro Fahrt ca. 15 Euro – bezahlt die Krankenkasse.

Als das Taxi das Kind abends abholen wollte, sagte die Mutter dem Taxifahrer, dass er nicht fahren bräuchte, da sie da sei und es mitnähme.
Der Taxifahrer sagte, er sei beauftragt worden, das Kind jeden Tag mitzunehmen und schließlich stehe er nun dort und sei extra zur Tagesklinik gefahren. Er fragte die Mutter, ob sie das Taxi abbestellt habe.
Das verneinte sie.
Der Taxifahrer meinte, er müsse von der Mutter eine Anfahrt – 2.50 Euro – kassieren, da er schließlich nun eine Fehlfahrt habe.
Die Mutter wollte die 2.50 Euro auf die Krankenkasse abwälzen, doch der Taxifahrer lehnte dies ab, weil die Krankenkasse nicht verantwortlich gemacht werden könnte, wenn die Mutter das Taxi nicht abbestellte.

Was passierte nun?

Die Mutter entschied – aus Geiz? – die 2.50 Euro nicht zu bezahlen.

Die Mutter fuhr mit ihrem privaten Auto nach Hause.
Hinter ihr das Taxi mit dem Sohn.

So musste die Mutter nicht die 2.50 Euro aus eigener Tasche berappen, denn nun war es eine Krankenfahrt – von ca. 15 Euro – die nun die Krankenkasse übernahm.

Böblingen bekommt Anfang April einen neuen Oberbürgermeister, denn Alexander Vogelsang dankt ab.

Anfang November/Anfang Dezember 2009 konnten die Kandidaten die Bewerbungsunterlagen anfordern.

Voraussetzungen für eine OB-Kandidatur sind:

  • Deutscher zu sein im Sinne §116 GG
  • über 21 Jahre alt zu sein
  • unter 65 Jahre alt zu sein
  • 50 Unterstützerunterschriften zu sammeln von Personen,
    die wahlberechtigt laut Kommunalwahlrecht von Baden-Württemberg sind, was bedeutet, dass man mindestens 18 Jahre alt und seit mindestens drei Monaten in Böblingen wohnhaft sein muss.

Der OB muss Böblingen kennen.

Der Kandidat der CDU ist der momentane Bürgermeister von Sißen, einem kleinen Kaff bei Göppingen, der von der SPD ist Fraktionsvorsitzender in Dortmund, Nordrhein-Westfalen, wohnt also ca. 500 Kilometer entfernt.

Die Parteimitglieder der böblinger Parteien haben natürlich ohne nachzudenken für ihren Kandidaten unterschrieben, damit dieser im Parteisinne OB werden kann.

Es gibt noch einen Kandidaten, der anscheinend parteilos ist und dem eine Kneipe in Böblingen gehört

Im Interview haben die beiden o.g. Kandidaten von CDU und SPD „geglänzt“.

Vor allem durch Vakuum!

Denn mehr als Vakuum haben die Kandidaten mit und in ihren Aussagen nicht produziert.

Antworten auf Fragen nach dem wo und wie und warum der Kandidatur wurden so allgemein gehalten, wie man es von Politikern kennt, mit einer weitfassenden Aussagekraft, dass These und Antithese schon gleichzeitig enthalten waren, damit man ja von Freund und Feind gewählt wird.

Bloß keine Stellung beziehen!

In Baden-Württemberg war vor in Sommer vorigen Jahres Kommunalwahl und man fragt sich, warum gerade der amtierende Bürgermeister von Sißen OB von Böblingen werden will. Lässt er Sißen im Stich nach einem halben Jahr? Warum hat er dann überhaupt in Sißen kandidiert? Hat er Dreck am Stecken oder Sißens Karren schon nach kurzer Zeit vor die Wand gefahren?

Ebenso der SPD-Kandidat. Wieso kommt ein Dortmunder plötzlich auf die Idee, nach Böblingen zu ziehen? Machtinsteressen? Dreck am Stecken?

Wir nennen es Kandidaten-Tourismus!

Vielleicht ist es auch Endlagerung von ausgebrannten Elementen …

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Carla soll auf die neue Verpackung von Cäsar-Hundefutter.

Carla bei Cäsar

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Carla bei Fressnapf

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