Artikel-Schlagworte: „Schwaben“

Die Eloquenz der englischen Sprache, Öttinger, wird nun doch EU-Kommissar.
Er war sich – So seine weitschweifenden Reden – sowieso zu mehr als 100 Prozent sicher, dass er es wird.
Nun ist es offiziell – Öttinger wird EU-Kommissar für Energie.
Er hat versprochen, er wolle jetzt Englisch lernen.
Vielleicht hält er ja endlich mal EIN Versprechen!
Man sollte sich allerdings fragen, warum er denn erst gerade in dem Moment sein Amt als Landes-Chef von Baden-Württemberg gekündigt hat, als er als EU-Kommissar bestätigt wurde.
Wispert dort irgendjemand etwas von offengelassenen Hintertürchen?

Es gibt schon Zufälle …
Im Rahmen der Personenbeförderung fuhr ich eine Frau nach Waldorf-Häslach.
Wir kamen ins Gespräch, dass meine Herzallerliebste und ich dort in der Nähe, in Dettenhausen, gewohnt hätten, nun aber unser Dominzil in Böblingen hätten.
Die Frau erzählte, dass sie sich vor kurzem ein Haus in Dettenhausen angeschaut habe – in der Nähe des Bahnhofs.
Da ich keine Straße genannt hatte, fragte ich, wo das denn gewesen wäre.
Sie sagte: „Schliffstraße, Nummer 9, ein kleines weißes Haus.“
Die Frau, übrigens gebürtig aus Dresden, beschrieb das Haus ganz genau von innen.
Zwei Personen, die sich nicht kennen, haben sich durch Zufall kennengelernt und haben sich auch noch zufäligerweise das gleiche Haus angeschaut.

Die Krankenkassen bezahlen u.a. sog. Krankentransporte.
Dies sind Fahrten von der Wohnung zum Krankenhaus und/oder zurück.
Bei Tagesskliniken kann dies jeden Tag erfolgen.
So kürzlich passiert…
Ein krankes Kind wird jeden Tag mit einem Taxi von der Wohnung in die Tagesklinik hingebracht und abends wieder zurückkutschiert.
Dies – pro Fahrt ca. 15 Euro – bezahlt die Krankenkasse.
Als das Taxi das Kind abends abholen wollte, sagte die Mutter dem Taxifahrer, dass er nicht fahren bräuchte, da sie da sei und es mitnähme.
Der Taxifahrer sagte, er sei beauftragt worden, das Kind jeden Tag mitzunehmen und schließlich stehe er nun dort und sei extra zur Tagesklinik gefahren. Er fragte die Mutter, ob sie das Taxi abbestellt habe.
Das verneinte sie.
Der Taxifahrer meinte, er müsse von der Mutter eine Anfahrt – 2.50 Euro – kassieren, da er schließlich nun eine Fehlfahrt habe.
Die Mutter wollte die 2.50 Euro auf die Krankenkasse abwälzen, doch der Taxifahrer lehnte dies ab, weil die Krankenkasse nicht verantwortlich gemacht werden könnte, wenn die Mutter das Taxi nicht abbestellte.
Was passierte nun?
Die Mutter entschied – aus Geiz? – die 2.50 Euro nicht zu bezahlen.
Die Mutter fuhr mit ihrem privaten Auto nach Hause.
Hinter ihr das Taxi mit dem Sohn.
So musste die Mutter nicht die 2.50 Euro aus eigener Tasche berappen, denn nun war es eine Krankenfahrt – von ca. 15 Euro – die nun die Krankenkasse übernahm.

Böblingen bekommt Anfang April einen neuen Oberbürgermeister, denn Alexander Vogelsang dankt ab.
Anfang November/Anfang Dezember 2009 konnten die Kandidaten die Bewerbungsunterlagen anfordern.
Voraussetzungen für eine OB-Kandidatur sind:
- Deutscher zu sein im Sinne §116 GG
- über 21 Jahre alt zu sein
- unter 65 Jahre alt zu sein
- 50 Unterstützerunterschriften zu sammeln von Personen,
die wahlberechtigt laut Kommunalwahlrecht von Baden-Württemberg sind, was bedeutet, dass man mindestens 18 Jahre alt und seit mindestens drei Monaten in Böblingen wohnhaft sein muss.
Der OB muss Böblingen kennen.
Der Kandidat der CDU ist der momentane Bürgermeister von Sißen, einem kleinen Kaff bei Göppingen, der von der SPD ist Fraktionsvorsitzender in Dortmund, Nordrhein-Westfalen, wohnt also ca. 500 Kilometer entfernt.
Die Parteimitglieder der böblinger Parteien haben natürlich ohne nachzudenken für ihren Kandidaten unterschrieben, damit dieser im Parteisinne OB werden kann.
Es gibt noch einen Kandidaten, der anscheinend parteilos ist und dem eine Kneipe in Böblingen gehört
Im Interview haben die beiden o.g. Kandidaten von CDU und SPD „geglänzt“.
Vor allem durch Vakuum!
Denn mehr als Vakuum haben die Kandidaten mit und in ihren Aussagen nicht produziert.
Antworten auf Fragen nach dem wo und wie und warum der Kandidatur wurden so allgemein gehalten, wie man es von Politikern kennt, mit einer weitfassenden Aussagekraft, dass These und Antithese schon gleichzeitig enthalten waren, damit man ja von Freund und Feind gewählt wird.
Bloß keine Stellung beziehen!
In Baden-Württemberg war vor in Sommer vorigen Jahres Kommunalwahl und man fragt sich, warum gerade der amtierende Bürgermeister von Sißen OB von Böblingen werden will. Lässt er Sißen im Stich nach einem halben Jahr? Warum hat er dann überhaupt in Sißen kandidiert? Hat er Dreck am Stecken oder Sißens Karren schon nach kurzer Zeit vor die Wand gefahren?
Ebenso der SPD-Kandidat. Wieso kommt ein Dortmunder plötzlich auf die Idee, nach Böblingen zu ziehen? Machtinsteressen? Dreck am Stecken?
Wir nennen es Kandidaten-Tourismus!
Vielleicht ist es auch Endlagerung von ausgebrannten Elementen …

Die Unschlüssigkeit bzw. Tätigkeitslosigkeit vieler Menschen hier unten in Schwaben löst bei uns sehr oft Unverständnis aus.
Es ist bei den Menschen größtenteils so, dass sie mit den Nachbarn keinen Ärger wollen, sich dafür aber über sein Verhalten ärgern.
So kürzlich geschehen.
Ich bog in eine schmale Straße, in der gerade mal zwei kleine Autos nebeneinander Platz haben, ein, um jemanden abzuholen.
An der Straßenecke stand ein Auto geparkt, und ich musste sehr genau navigieren, damit ich das Auto nicht beim Einbiegen beschädigte. Ich musste mehrmals hin und her fahren, um in die Straße einbiegen zu können.
Die Leute, die ich abholte, beschwerten sich, dass der Nachbar sein Auto seit ein paar Wochen dort parke, und auch eine andere Nachbarin, die spazierenging, äußerte ihren Unmut.
Ich fragte, ob sie dem Nachbarn Bescheid gesagt hätten.
Nein, das hätten sie nicht. Sie regten sich aber sehr über den Parkenden auf.
„Ich würde es ganz einfach machen“, sagte ich, „Ein‑, zweimal warnen und dann die Polizei verständigen.“
„Aber, wir sind doch Nachbarn“, antwortete die Spaziergängerin.
Ich fragte, ob sie sich denn weiter ärgern wolle, oder Abhilfe wolle.
Ich wiederholte, dass man mit dem Nachbarn im ruhigen Ton reden solle und ihn darauf aufmerksam machen solle, dass er sein Auto nicht auf die Straße stelle, weil es dort sehr eng sei. Wenn er nicht reagiere, solle man die Polizei oder das Ordnungsamt rufen und diese die Sache regeln lassen. Ich sagte, anstatt sich zu ärgern, solle man das Übel an der Wurzel packen.
„Ja!“, sagte eine der Beteiligten, „das ist überlegenswert.“
Nach ein paar Wochen fuhr ich wieder an der Straßenecke vorbei.
Das Auto behindert immer noch den Verkehr und steht im Weg.

365 Tage
365 Tage, für die Menschheit ein Jahr, für Glühwürmchen und Herzbeben das erste gemeinsame Jahr in Schwaben!
Unsere Wünsche die uns bewegten, und immer noch bewegen und berühren, trieben und treiben uns immer noch in manch kurz bemessener Zeit mit Menschlichkeit ans Ziel!
Viel haben wir erreicht, wir haben Carla, trotz schwerer Krankheit ein wohlbehütetes Zuhause gegeben! Wir haben ihr beigestanden, sie nicht aufgegeben, und sich nicht selbst ihrem Schicksal überlassen.
Nächtelang ging Herzbeben nachts mit ihr raus, wenn ihr Durchfall sie, als Symptom der Krankheit, ins Freie trieb!
Fing sie an zu lahmen, wurde sie von uns beiden getragen!
Selbst Fledermaus passte sich dem Krankheitsbild ihrer Fußballgegnerin an, und nahm Rücksicht auf sie!
Carla sieht in Fledermaus eine dankbare Verbündete, die ihr das Tor des geliebten Kühlschrankes öffnete!
Wir kämpfen weiter gegen mangelnde Vorbilder, die mediale Grausamkeit und Respektlosigkeit an Schwächeren auslebten!
Dass wir dafür von Außen Unterstützung bekommen, der Zahn wurde uns sehr schnell gezogen!
Lieber steckt man den Kopf in den Sand, nur nichts Verkehrtes machen, und mit der eventuellen Konsequenz leben!
Wir, Herzbeben und Glühwürmchen, stellen uns nicht blind, taub und dumm.
Wir engagieren uns weiter, damit auch die Mauern in einigen Köpfen eingerissen werden, und manch einer seinen Tellerrand sieht, und darüber hinausschauen kann!
„Wo andere Urlaub machen, dort leben wir. „
Ein sehr schöner Satz, und wir haben ihn umgesetzt!
Wir LEBEN unser Leben, so wie wir sind, und beugen uns keinen auferlegten Schablonen!
Durch unsere progressive Art und Weise haben wir manchen Schwaben aus der Reserve gelockt, und Entwicklungshilfe geleistet!
Angekommen sind wir noch lange nicht, jeder Tag bringt für Glühwürmchen und Herzbeben eine neue Herausforderung! Und das, was wir an Höhen und Tiefen in den vergangen 365 Tagen erlebt haben, erlebt manch einer sein Leben lang nicht!
Was uns zusammenschweißt, was uns verbindet, ist unsere innige Liebe und unser gemeinsames pures Glück.
Wir sind neugierig, was die nächsten 365 Tage an Überraschungen für uns bereit hält…
„Langweilig“ und „Langeweile“, das sind die einzige Wörter, die für uns mittlerweile zum Fremdwort geworden sind!

Wir haben von kurzem etwas ersteigert.
Auch im Intersse der anderen Teilnehmer der Auktionsplattform wird man gebeten, eine Kurzbewertung abzugeben. So gibt es dort jeweils bis fünf Punkte für Abwicklung des Geschäfts, Schnelligkeit, Zustand der Artikel, wie es geklappt hat, die Kommunikation usw.
Dann kann man noch eine persönliche Bemerkung dazuschreiben.
Nachdem wir den Zuschlag erhalten hatten, haben wir die Verkäuferin kontaktiert.
Diese hatte leider nur an einem Nachmittag Zeit.
Das Gespräch mit ihr war sehr kurz.
Wir fuhren also hin und holten die Artikel ab und zahlten.
Außer einem kurzen Hallo und „Die Sachen stehen hier draußen.“ passierte nichts. Am liebsten hätte man uns sofort vom Grundstück geschoben, als wir gezahlt hatten.
Bei anderen Verkäufern half man uns bei Einpacken, doch dort nichts.
Wir gaben eine neutrale Bewertung ab und bemerkten, dass die Geschäftsabwicklung schnell vonstatten ging, die Verkäuferin aber gesprächsarm gewesen sei.
Nach ein paar Stunden bekamen wir eine E-Mail:
wissen Sie, dass die Bewertungen die Qualität der Ware, die Schnelligkeit der Abwicklung und z.B. die Genauigkeit der Warenbeschreibung betreffen?
Sie haben einen Teppich ersteigert, der exakt beschrieben war, und den Sie innerhalb kürzester Zeit abholen konnten. Darum geht es in einer Auktion.
Sie haben ein Produkt ersteigert – und kein Kommunikationspaket!
Und Sie bewerten neutral aufgrund „gesprächsarm“ ??? D.h. Sie bewerten nicht neutral, weil die Ware nicht der gekauften entspricht, sondern weil man sich mit Ihnen nicht unterhält?
Ich sehe, Sie haben erst 6 Bewertungen. Bevor ich hier neutral bewerte, informiere ich mich! Ich habe bisher 225 (!) einwandfreie Bewertungen.
Sie waren vor Ort in dem Haus und es ist unschwer zu erkenne, dass das eine Haushaltsauflösung darstellt! Dass man dabei nicht die Zeit hat, sich zu unterhalten, steht wohl außer Frage. Ich werde den Fall melden.
Wir haben uns alle Bewertungen der Verkäuferin angeschaut.
Außer unsere sind diese zwar mit dem Schlagwort „positiv“ bewertet, doch manchmal sind „Zustand des Artikels“ und „Kommunikation“ schlecht bewertet.
Desweiteren fiel uns auf, dass die Verkäuferin keine Zeit hatte, weil sie in den Urlaub flögen, was sich aber in der E-Mail als Haushaltsauflösung darstellte. In dem Haus waren wir übrigens definitiv nicht.
Uns wurde vorgeworfen, dass wir ja erst sechs Bewertungen hätten und wir uns erstmal zu informieren hätten, bevor wir etwas bewerteten.
Das alte Element „Wenn alle positiv bewerten, dann Ihr auch!“ und „Solange wie Ihr so klein seid, haltet erstmal Euren vorlauten Mund!“!
Peinlich wurde dann auch die Aussage „Ich werde den Fall melden.“
Diese Meldung wurde nämlich schon eine Stunde vor der Beschwerde bei uns abgeschickt. Auch hatte sie schon vorher den E-Mail-Text als Antwort auf unsere Bewertung dort eingefügt.
So nicht, „Verehrteste“!
Wir lassen uns nicht unter Druck setzen!
Wir stehen zu unserer Meinung!
By the way: Wir haben unsere Bewertung nicht zurückgenommen.


























