Artikel-Schlagworte: „Service“

Die „negative“ Auszeichung „Spruch des Jahres“ geht diesmal an den Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer.
Der egozentrisch-egomanische Hardcore‑Stuttgart-21-Hasser hatte einen Ausfall seiner Beherrschung, nachdem am 27.11.2011 der Volksentscheid zugunsten von S21 ausfiel.
Boris Palmer ist ja bekannt für seine arroganten-selbsherrlichen Attacken auf Andersdenkende, wenn es um S21 geht.
Auch spart er nicht mit Denunziationen, Beleidigungen etc. sowie Zwischenrufen wie bei der Schlichtung.
Am 27.11.2011 sollte bekanntermaßen das Volk von Baden-Württemberg darüber entscheiden, ob das Land bei der Finanzierung von S21 aussteigen solle (sog. S21-Kündigungsgesetz).
Aufgerundet zwanzig Prozent sprachen sich dafür aus, dass Baden-Württemberg aussteigen solle, womit nur die reinen Stimmen „Ja zum Ausstieg“ berechnet wurden.
Boris Palmer, der insbesondere meinte, der sich im Bereich Verkehr besser auskennen will als renommierte Unternehmen, die schon jahrzehntelang in dem Ressort erfolgreich tätig sind, wurde vor laufender Kamera im Südwestrundfunk (SWR) befragt.
Er versuchte sich herauszuwinden, wurde jedoch von einigen Zuschauern ausgebuht, weil sie sein falsches Spiel schon kannten oder es durchblickten.
Auch fiel das Wort „Lügenpack“, was S21-Gegner als Beleidgung gegen S21-Befürworter benutzen, in Palmers Richtung.
Palmer himself beleidigte die Dazwischenrufer als CDU-Pöbler und dergleichen, und hinter seiner bröckelnden Maske zeigte sich der wahre Palmer.

An diesem Wochenende ist Parteitag der Piratenpartei.
Nach dem Einzug der Piraten in Berlin genießen sie hohe Sympathien.
Wir als autarke und sachkundige Bürger, die in verschiedenen Sektoren agieren, waren Piratenmitglieder, sind aber ausgetreten, weil die Piraten zwar groß herumgetönt haben, dass sie alles besser machen wollen, doch es hakte an einfachen Dingen, wie z.B. Präsenz bei den Bürgern vor Ort zu zeigen.
Ein Beispiel gilt immer noch als Paradebeispiel.
Es war uns eine Herzensangelegenheit, im Landkreis Böblingen den gelben Sack bzw. die gelbe Tonne einzuführen.
Es ist so, dass man Plastikmüll (Verpackungen aus Kunststoffen) zur Sammelstelle bringen muss, was natürlich die Umwelt belastet, weil man dort erstmal hinkommen muss.
Die Piraten haben zwischen Abendessen und während viele direkt im Internet recherchiert hatten, wahrgenommen, dass wir etwas vorgeschlagen hatten, versprachen auch, darüber eine Präsentation zu machen, doch das wurde nichts.
Auch das Thema Streetview – Foto-Kartographierung durch Google (Maps) – war ein heißen Eisen, was wir als einzige durchgezogen hatten.
Mehrere Themen wurden behandelt, doch keins durchgezogen, alles nur angekratzt, und auf später verlegt.
Bei den Treffen war es wichtiger in den Restaurants, in denen wir uns trafen, lecker zu speisen und Musik zu hören, nebenher im Internet zu surfen, als über (tages)politische Themen zu sprechen und vor allem Lösungen zu finden.
So sind wir bei den Piraten wieder ausgetreten.
Der Parteitag an diesem Wochenende soll endlich Antworten auf Fragen der Zeit geben.
Wir sind sehr skeptisch, denn wir sprechen aus Erfahrung.
Die Piraten kratzen heikle Themen an – z.B. Stuttgart 21 (S21), Netzsperren begl. Kinderpornographie, Freiheit der Wissenschaft – doch es wird nur drüber reflektiert anstatt Lösungen zu finden und diese auch zu verfolgen.
Bei den Netzsperren haben die Piraten im Nachhinein „schöne“ Pressemitteilungen herausgebracht, dass es gut sei, dass das Thema durch die Bundesregierung nun verabschiedet sei.
Wenn das Politik sein soll …
Das Thema S21 war sehr heikel, weil es wie sehr oft keine offizielle Linie der Partei dazu gab.
Die Piraten aus Stuttgart waren ein bisschen gegen S21, sprachen in dem Kontext aber nur von Volksentscheiden und verwässerten ihre eigene Meinung so stark, dass sie zwar gegen S21 waren und sind, aber nicht begründen können, warum. Sie ziehen ihre „Überzeugung“ der „Basisdemokratie“ heran und sag(t)en, man hätte die Bürger schon vorher miteinbeziehen müssen – was auch geschehen ist, aber wohl niemand mitbekommen hat – es hätte einen Volksentscheid schon vor Jahren zu S21 geben müssen etc.
So haben sie sich selbst unglaubwürdig gemacht.
Beim Thema „Occupy“ stiegen sie ein und wandten sich gegen die Macht der Banken, doch wie immer gab es keinen Konsens, was sie tun woll(t)en.
Nur in Zelten zu übernachten und mit einem Haltung „Die Macht der Banken zerschlagen“ kann man nichts ändern.
So zieht sich der orange Piratenfaden weiter durch deren (blasses) Politikverständnis.
Bei Jungwählern mag das Wort „Pirat“ Abenteuerlust wecken, um es „denen da oben“ zu zeigen, doch das Schiff ist schon Leck geschlagen und sinkt, die Euphorie ist verblasst.
Die Piraten sind keine Alternative zu den Etablierten, auch wenn es in Bezug zur FDP oder den Grünen so dargestellt wird.
Eine Ein-Themen-Partei, die das „Sozialprogramm“ größtenteils von den Linken übernommen hat, aber nicht belegen kann, warum, ist unglaubwürdig.
Die Piraten werden auch auf diesem Parteitag das Ruder nicht herumreißen in Richtung Realpolitik.
Das Schiff wird versinken.

Wir als Stuttgart-21-Befürworter haben bis zum Volksentscheid zig Pro‑S21-Flyer verteilt, haben an Kundgebungen teilgenommen und müssen hervorheben, dass wir sehr, sehr nette Leute kennen gelernt haben.
Die Donnerstagstreffs nach den Aktionen „Laufen für Stuttgart 21“ und die Diskussion an den Info-Ständen und im Turmforum waren sehr angenehm und eröffneten uns sehr viele Seiten, in Büchern, die wir nur vom Hören-Sagen kannten.
Wir haben von den Leuten, mit denen wir uns unterhalten haben bei den Aktionen, so gut wie nur positives Echo erhalten.
Ab und an meinten ein paar Keintologen – hämisch für S21-Gegner – sie müssten uns dumm-dreist und sehr aggressiv beschimpfen, weil wir angeblich „Lohnschreiber der Bahn“ oder Nazis bzw. Faschos seien, verblendet seien, oder angeblich Geld für das Verteilen von Flyern und Info-Material bekämen.
Argumente hörten wir, die man mit Sachverstand schnell zerstoben konnte.
Daraufhin suchten die Keintologen das Weite, weil sie merkten, dass wir uns von primitiver Stimmungsmache nicht einlullen ließen.
„Highlights“:
- Wir gingen mit Geodreick und Taschenrechner in den sog. Pavillon der Keintologen, der sich im Schlossgarten Stuttgart befindet, und maßen nach und rechneten ihnen vor, dass die Modell sehr „kreativ“ mit Abmaßen und mathematischen Gesetzen umgingen. Das wollten sie nicht wahrhaben und komplementierten uns schnell hinaus, wobei sie sich auf das Hausrecht beriefen – das Hausrecht bei einem Pavillon ohne Genehmigung wohlgemerkt.
- Wir waren auch beim sog. Engpass zu gegen und maßen mit ein paar Bekannten auch hier nach und kamen wieder zur ÜBerzeugung, dass hier falsche Daten angeben wurden.
Wir haben uns so gut geschlagen und konnte so gut überzeugen, dass wir beim nächsten Mal, als wir am sog. Engpass vorbeigingen über ein Megaphon von einer Rollstuhlfahrerin mit unsern Namen begrüßt.
Wir sind zwar deren Feinde, doch mal zollt uns Hochachtung! - Beim Info-Mobil zum Bahnprojekt Stuttgart – Ulm wollte ein Keintologe hiesige Politiker mit plumpen halbwahrheiten-behaftetetn Argumenten nerven.
Nachdem Syntronica mit ihm sprach und ihn widerlegte, war auch er nicht mehr gesehen. - Auch eine Diskussion mit einer Keintologin war sehr angehm.
Wir trafen sie bei der Station Schlossplatz und unterhielten uns mit ihr auf der Fahrt bis nach Stuttgart-Degerloch.
Dies sind Beispiele, wie man mit Sachverstand und Hintergrundwissen Gerüchte und Lügen aus der Welt schaffen kann.
Wir freuen uns auf den neuen Bahnhof!
Wir werden weitermachen, uns für S21 zu engagieren.

Baden-Württemberg hat entschieden.
| Volksentscheid 2011 | |
| Nein | 58,8 % |
| Ja | 41,2 % |
| Stand 27.11.2011, 21:00 Uhr | |
Heute waren die Einwohner des Landes Baden-Württmberg aufgerufen, zu entscheiden, ob das Land aus der Mitfinanzierung von Stuttgart 21 (S21) aussteigen soll oder nicht.
Genau genommen sollten sie entscheiden, ob Baden-Württemberg Kündigungsrechte bei S21 geltend machen sollte (“Gesetz über die Ausübung von Kündigungsrechten bei den vertraglichen Vereinbarungen für das Bahnprojekt Stuttgart 21 (S 21-Kündigungsgesetz)”).
Bei einer Abstimmungsbeteiligung von 48,3 Prozent haben sich 58,8 % dafür ausgesprochen, nicht aus S21 auszusteigen.
Nun ist ein Schlussstrich unter dem Hin und Her gezogen worden.
Endlich wurde Tacheles gesagt (gewählt).
Stuttgart 21 wird zu Ende gebaut.
Nachtrag, 27.11.2011, 22 Uhr
| Böblingen – VE 2011 | |
| Nein | 64,3 % |
| Ja | 35,7 % |
| Stand 27.11.2011, 22:00 Uhr | |
In Böblingen, wo wir wohnen, haben sogar noch mehr für NEIN gestimmt.

Heute wurden die Umfragewerte bezüglich des Kündigungsgesetz zu Stuttgart 21 veröffentlicht.
- 55 Prozent stimmten mit NEIN gegen das Kündigungsgesetz.
- 45 stimmnten für das Kündigungsgesetz.
Die S21-Gegner sehen dies als Sieg gegen Stuttgart 21, obwohl wie oben gesehen, 55 Prozent für Stuttgart 21 stimmten.
Dran denken!
Am 27.11.2011 NEIN zum S21-Kündigungsgesetz sagen!
![]()
Seit kurzem gibt es etwas Neues, womit Kinder besser geschützt werden können sollen.
Geofencing!
Eine Geofencing‑Software wird auf das Handy des Kindes installiert und so wissen die Eltern immer, wo sich das Kind befindet.
Moderne Handy haben ja GPS-Module und verarbeiten auf Wunsch Satellitenortungen.
Geofencing kann aber auch noch mehr.
Mittels der Geofencig-Software können auch Zonen eingegeben werden, wo sich Kinder aufhalten dürfen und wo nicht, sog. Tabu-Zonen.
Laut Anbieter sollen solche Systeme helfen, dass Kinder keinen Gefahren ausgesetzt sind, da sie ja permaent überwacht sind.
Bei Kinderschändung wird dies, wie einige Anbieter emsig behaupten, nichts bringen, denn die Geofencing-Software kann nicht erkennen, was passiert.
Aber dazu gibt es angeblich auch schon Abhilfe.
Ein Anbieter hat eine Software im Sortiment, mittels derer die Kinder zu bestimmten Zeitpunkten eine Taste drücken müssen, nach dem das Handy kurz gepiepst hat. Sollte dies das Kind mal nicht tun, ruft das Handy eigenständig Hilfe, z.B. über einen Polizeiruf mit Übermittlung des Standortes.
Es ist nicht bekannt, wessen Geist diese Totalüberwachung entsprungen ist, doch sie wird Kinder nur Stress bringen.
Ständig müssen sie auf Signale vom Handy hören, damit sich die Eltern keine Sorgen machen müssen.
Weiterhin sind sie mehr mit der „Entwarnung“ beschäftigt als alles andere.
Wenn ein Handy die Eltern benachtrichtigt, dass die Kindern sich in einer Tabuzone befinden oder außerhalb eines (vermeintlich) sicheren Bereichs, werden aufmerksame Eltern die Kinder anrufen und ihnen sagen, sie sollen wieder zurückgehen.
Aber wir kennen Kinder!
Irgendwann wird es ihnen zuviel und sie lassen das Handy einfach im sicheren Bereich liegen.
Die Eltern meinen, sie spielen im grünen Bereich, obwohl die Kinder das System überlistet haben und über alle Berge sind.
Bei Geofencing scheint es sich – besonders bei der harten Variante – mehr um das beruhigte Gewissen der Eltern zu gehen.
Damit die Eltern sich den Absolutismus erteilen können, sie ließen nichts an ihre Kinder heran, nehmen sie ihren Kindern Freiheiten.

Nach der großen Resonanz zum Artikel „Lügen und Wahrheiten“, in dem die Lügen der Stuttgart-21-Gegner bezüglich des im Bau befindlichen Bahnhofs aufgedeckt wurden, haben wir uns entschlossen, einen zweiten Teil zu o.g. Thema zu veröffentlichen.
Hier werden einige „Thesen“ der S21-Gegner (nochmals) festgehalten.
- „Weil Stuttgart 21 gebaut wird, fehlt bei anderen Projekten das Geld.“
„Es ist schlichtweg falsch, dass Stuttgart 21 andere Verkehrsprojekte, wie die Gäubahn, verzögert oder gar verhindert. 97 Prozent der Bundesmittel und 85 Prozent der Landesmittel fließen in andere Schienenprojekte,“ sagt Dr. Rüdiger Grube. „Einen Ausstieg aus Stuttgart 21 müsste das Land sehr teuer bezahlen. Dieses Geld fehlte dann aber bei allen anderen Projekten im Land,“ so der Bahnchef weiter.
- „Die Bahnhofsneigung ist sechsmal höher als erlaubt“
Die Bahnhofsneigung, die immer und immer wieder als „gefährlich“ deklariert wird, ist ein Parade-Beispiel von regelkontextueller Inkompetenz der S21-Gegner.
In einem Text steht, dass laut Eisenbahn-Bau‑ und –Betriebsordung (EBO) maximal 2.5 Promille als Neigung bzw. Gefälle/Steigung erlaubt sei.
Das ist eine ganz klare Lüge.
In der EBO steht, dass plane (ebene) Bahnhöfe und Bahnsteige eine Neigung unter 2.5 Promille haben SOLLTEN.
SOLLTE, nicht MUSS!
Dies gilt wie gesagt auch nur für Bahnhöfe bzw. Bahnstieg, die plan verlaufen.
Dies gilt als „Unebenheit-Toleranz“, wenn man es so nennen will.
In der EBO wird keine Maximal-Neigung genannt.
Also hat jemand etwas gehört, skandaliert dies heraus und alle anderen verteilen dies.
Dabei wurde aber der Passus vergessen, dass die 2.5 Promille nur eine Richtlinie bei planen Bahnhöfen bzw. Bahnsteigen sein sollte.
Die Haltestelle „Feuersee“ hat knapp zwei Prozent (20 Promille) Neigung und die Haltestelle „Schwabstraß“ 1.6 Prozent (16 Promille).
Diese hätten also nie gebaut werden dürfen, weil sie sechs bis elf-mal steiler sind, als angeblich erlaubt wäre. - „Die EU zahlt nicht für S21“
Das ist eine bewusste Lüge, denn zu S21 gehören Schnellfahrstrecken (Stuttgart-Wendlingen) und dafür zahlt die EU sehr wohl.
Bahnhofsgebäude sind IMMER lokale Anbgelegenheit, aber das machen die S21-Gegner sowieso gern, S21 auf das Bahnhofsgebäude in SStuttgart zu reduzieren, wenn es ihnen in den Kram passt.
- „S2 ist ein Immobilienprojekt.“
Von S21 profitieren nicht die Bahn oder wie auch gerne behauptet die Bahnfahrer, sondern Immobiloienspekulanten.
Wahr ist, dass die Grundstücke im Besitz der Gemeinde Stuttgart sind, NIEMAND ausser der Stadt kann profitieren.
Man muss sich schon sehr oft an den Kopf fassen, wenn man sieht, wie dumm, dreist und dämlich die S21-Gegner lügen!
Dran denken!
Am 27.11.2011 NEIN zum S21-Kündigungsgesetz sagen!
![]()
Gestern – Donnerstag, den 3.11.2011, – wurden Befürworter des Bahnprojekts „Stuttgart 21 (S21)“ tätlich angegriffen.
Der Notarzt war zur Erstversorgung vor Ort.
Gegen den Angreifer – einem S21-Gegner – laufen Verfahren wegen Körperverletzung.
Gestern fand das Event „Laufen für Stuttgart 21“ statt.
Danch wurden zwei S21-Befürworter an der Baustelle des Grundwassermanagement nahe dem noch bestehenden Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs von einem S21-Gegner angegriffen.
Erst wurden sie von ihm – weil sie sichtbar Pro-Stuttgart-21-Buttons trugen – als Idioten, Provokateure etc. tituliert.
Nachdem sie sich nicht darauf einließen, ging der S21-Gegner dazu über, ihnen mit dem Blitzlicht seiner Kamera in die Augen zu blitzen, was gerade im Dunkeln wehtut und lang anhalten kann.
Weiterhin sagte er, er würde dies, was er mache, live ins Internet übertragen, was ohne Einwilligung der beiden Angegriffenen geschah und somit eine Verletzung am eigenen Bild ist und strafrechtlich verfolgt wird.
Als der S21-Gegner weiter mit seinem Elektronenblitz einen der S21-Befürworter nötigte, drehte der eine S21-Befürworter dem S21-Gegner die Kamera weg. Der S21-Gegner wurde aggressiv, weswegen der andere S21-Befürworter dazwischen ging, um zu schlichten, weil der S21-Gegner wohl auf den ersten einschlug.
Eine der Personen musste vom Notarzt versorgt werden.
Es wurde Anzeige wegen Körperverletzung und Nötigung gestellt.
p.s.: Dies ist kein Einzelfall.
S21-Befürworter wurden schon eingekesselt und genötigt.
Nachtrag
Die sog. „Freien Reporter“ – angebliche Journalisten, bei denen es sich nur um Propagandisten der S21-Gegnerschaft, insbesondere der sog. Parkschützer, handelt und die es mit Recht am eigenem Bild und dem Pressecodex nicht ernstnehmen sowie auch keinen Presseausweis besitzen – haben nach Stunden reagiert und behaupten, es sei anders gewesen.
Angeblich hätten die S21-Befürworter ohne Vorwarnung auf den S21-Gegner grundlos eingeschlagen.
Die Polizei, die gerufen wurde, hätte sich nicht um die Wunden des „Gepeinigten“ gekümmert, sondern hätten ihn gedrängt, eine Falschaussage zu machen, dass er die S21-Befürworter angegriffen habe.
Auch könne der „angegriffene“ S21-Gegner mittels des von ihm gemachten Videos beweisen, dass dessen Version stimme.
Seltsam mutet an, dass die Polizei nach dem angeblichen Video gefragt habe, dies auch vorhanden sei, der „Angegriffene“ dieses (angebliche) Beweisvideo aber nicht herausgerückt habe, weil er es selbst erst sichten müsse.
Es wird mal wieder gelogen, was das Zeug hält.

Die Keintologen alias Stuttgart-21-Gegner sind ja bekannt für ihre Lügen-Kampagnen, um S21 madig zu machen.
Sie behaupten u.a., dass die bei der Schlichtung angegebene Summe von knapp 1,5 Mrd Euro Ausstiegskosten nicht stimme.
Die Ausstiegskosten differieren in deren Welt irgendwo zwischen null Euro und 300 Millionen Euro.
In dieser lügenbehafteten Darstellung sehen wir wieder das typische S21-Gegner-Gehabe.
Sie behaupten einfach, es sei so, liefern keine Beweise, deklarieren alles Andere als „Lüge“ und verteilen ihre Lügen unters Volk.
Im Wortprotokoll der Schlichtung vom 26. November 2010 kann man folgendes lesen:
Zum Projektausstieg haben sich die Wirtschaftsprüfer auf folgende Gesamtwürdigung geeinigt:
Die von der DB AG ermittelten Beträge sind in ihrer Höhe nachvollziehbar und plausibel.
Unterschiedliche Auffassungen bestehen bei den Gutachtern hinsichtlich der Frage, inwieweit dieses Kosten dem Grunde nach unter Ausstiegskosten
zu erfassen sind.
Dies hängt auch von der Sichtweise (z. B. DB AG, Landeshauptstadt Stuttgart, Land Baden-Württemberg, Bund, gesamtwirtschaftlich) und dem Zeitpunkt der Betrachtung sowie der jeweils zugrunde liegenden Entscheidungssituation ab. So ergibt sich bei unterschiedlicher Sichtweise unter Umständen eine deutliche Reduktion der Projektausstiegskosten.
Da nun im Gegensatz zu 2010 nun etwa fünfzig Prozent der Aufträge vergeben sind, haben sich die Ausstiegskosten noch erhöht.
Man spricht in Bahnkreisen von 2 Mrd bis 2.5 Mrd Euro.

Die Welt ist ungerecht, alles und jeder ist gemein!
Nicht zu vergessen, dass jeder korrupt ist!
Mal davon abgesehen, dass niemand mehr Verantwortung übernimmt und sich einfach kaufen lässt, damit andere ihr Ding ohne Probleme durchziehen können, muss doch etwas getan werden!
So hört man es immer und immer wieder – einer Gebetsmühle gleich – von den selbsternannten Rettern Stuttgarts und der Welt – den Stuttgart-21-Gegner, die auch hämisch Keintologen genannt werden, weil sie permanent „Kein dies, kein das …“ etc. postulieren.
Laut den S21-Gegnern ist ja eine riesige „Verschwörung“ im Gange, in der skrupellos ein Bahnhof gebaut wird, den man gar nicht bauen kann, den niemand will, der äußerst gefährlich ist und der Milliarden noch verschlingen wird, die man noch zum heutigen Kenntnisstand gar nicht überblicken kann, weil der Bahnhofsbau eben unmöglich ist.
Hier sollen exemplarisch einige „Thesen“ der S21-Gegner (nochmals) festgehalten werden.
- „Stuttgart 21 ist überhaupt nicht machbar.“
Woher kommen diese Informationen?
Ganz einfach, aus einem Hirn, das nicht fähig ist, den neuen Bahnhof auch nur ansatzweise zu verstehen (verstehen zu wollen).
In allen größeren Städten gibt es viele U-Bahn‑ und S-Bahn-Tunnel.
Und viele Bahnhöfe sind unterirdisch.
- „Es ist nicht alles planfestgestellt.“
Bei Großprojekten wird immer schon mit dem Bau begonnen, obwohl noch nicht alles Planfeststellungen vorhanden sind.
Bei Stuttgart 21 sind aber schon alle Planfeststellungen beantragt bzw. kurz vor der Genehmigung.
Ein kurioses Beispiel ist die Rheintalquerung, die besonders von den S21-Gegnern gelobt wird.
Dies ist schon im Bau befindlich, obwohl noch nicht alle Planfeststellungen eingereicht sind, z.B. die Untertunnelung von Offenburg.
- „Es bleiben in Stuttgart für immer die Grundwassermanagement-Rohre stehen.“
Dies ist eine der massivsten Propagandalügen der S21-Gegner.
Das Grundwassermanagement ist nur in der Bauzeit relevant.
Die Rohre werden, wenn S21 fertiggestellt ist, abgebaut, weil unter und um den Trog des Bahnhofs eine wasserdurchlässige Schicht eingerichtet wird.
- „Das Mineralwasser wird geschädigt.“
Der Trog von S21 ragt überhaupt nicht ins Mineralwasser hinein, und tangiert die Mineralwasser tragenden Schichten nicht im Geringsten.
- „Das Gefälle der Bahnsteige ist äußerst gefährlich.“
Das Gefälle der Bahnsteige beträgt 1,5 Prozent – 15,1 Promille.
Dies sind 60 Meter auf 4 Kilometer.
In den Vorschriften des Eisenbahnbundesamtes sind aber 2,5 Prozent als Maximum erwähnt.
Kurios: Die Königstraße in Stuttgart hat ein Gefälle von ca. zwei Prozent, die S-Bahn-Haltestelle Feuersee auch zwei.
Dieses Propanda-Gequake mit der Gefährlichkeit ist sehr an den Haaren herbeigezogen. Bis jetzt wurde noch nicht berichtet, dass jemandes Kinderwagen oder Rollstuhl von selbst vor eine S-Bahn gerollt ist.
Ebenso wenig kommen einem auf der Königstraße rollende Gegenstände entgegen.
- „Anhydrit und Gipskeuper drücken Tunnel zusammen.“
Anhydrit bzw. Gipskeuper reagiert mit Wasser zu Gips und quellt dabei auf.
Die S-Bahn-Haltestelle Feuersee liegt neben anderen in Anhydrit-Schichten und ist nicht zerstört worden.
- „S21 ist nur möglich, weil alle Mitwirkenden bestochen wurden.“
Bei manchen Argumenten gegen S21 knistert es vor Dummheit in der Luft.
Diese dumm-dreiste Behauptung, wenn man gegen alle anderen nicht ankommt, gehört eindeutig in die Kategorie „Verschwörungstheorien“.
Wenn es wirklich stimmen sollte, dass alles Mitwirkende an S21 bestochen seien, damit sie wegschauen und einfach das Möchtegern-Prestige-Objekt gebaut werden könnte, müssten aber die für S21 veranschlagten 4,5 Mrd. Baukosten schon weg sein.
Es wäre ja so, dass jeder Architekt, Ingenieur etc. wüsste, dass er Leben gefährdete, aber irgendwas entwirft, weil es muss, denn schließlich schaltet das „Bestechungsgeld“ das Gewissen aus.
Dies sind einige Möchtegern-Argumente der S21-Gegner, die nur Lügen sind, um die Bevölkerung zu manipulieren.
Ein schönes Beispiel anhand einer Grafik soll hier noch mal aufgegriffen werden.
Wie schon oben beschrieben, verwechseln die S21-Gegner (extra?) Promille und Prozent bzw. rücken (absichtlich?) eine Kommastelle in die falsche Richtung.
60 Meter auf 4 Kilometer ergibt 1,5 Prozent Steigung.
(60 : 4000 = 0,015 = 1,5 Prozent)
In der Broschüre der S21-Gegner wird aber 15,1 Prozent genannt, und es wird auch eine Grafik benutzt, die eindeutig (mit Absicht?) falsch ist und dessen Gefälle bzw. Steigung (beabsichtigt?) zu groß dimensioniert ist.
Oben sehen wir die falsche Dimensionierung, unter die richtige.
In manchen Broschüre ist dort ein kleiner Verweis, dass die Grafik nicht proportional sei.
Warum?
Weil man so schön manipulieren kann!
Die meisten Betrachter sehen nur die Grafik und sind geschockt.
Wenn wirklich die Steigung bzw. das Gefälle so steil wäre, wie die S21-Gegner es postulieren, müsste man schon mit Zahnradbahnen fahren, weil ein „normaler“ Zug gar nicht so steil fahren könnte.
Man muss sich schon sehr oft an den Kopf fassen, wenn man sieht, wie dumm, dreist und dämlich die S21-Gegner lügen!
Dran denken!
Am 27.11.2011 NEIN zum S21-Kündigungsgesetz sagen!



























