Artikel-Schlagworte: „Sindelfingen“

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In dem Artikel über Kostendruck bei Krankenfahren haben wir bereits berichtet, wie die Krankenkassen – allen voran die AOK – versuchen, Kosten bei Krankenfahrten beim jeweiligen Fuhrunternehmen – Taxi oder Personenbeförderung – zu drücken.

Durch eine Person, die einen schweren Schlaganfall erlitten hatte, und mehrmals in der Woche zur Ergo‑, – Logo und Physiotherapie fährt, wurden wir aufmerksam, wie die Patienten der o.g. Krankenkassen ihre Krankenfahrten machen.

Diese Person ist Mitglied bei der AOK und fährt mit dem gleichen Unternehmen wie vor dem 1.11.2011, als der neue Rahmenvertrag in Kraft trat.

Die Krankenkassen bezahlen weiterhin genehmigte Fahrten.
Dem Schlaganfallpatient wurden die Fahrten auch nach dem 1.11.2011 genehmigt.
Er ist nun in der Bringschuld, ein passendes Unternehmen auszusuchen, das ihn fährt und das auch gleichzeitig noch den Rahmenvertrag unterzeichnet haben sollte.

Sollte, wohlgemerkt!

Die Krankenkassen bezahlen auch Fahrten, die z.B. vom Arzt oder Krankenhaus angeordnet wurden.
Bei Krankenfahrten zur stationären Behandlung im Krankenhaus oder nach der Entlassung aus dem Krankenhaus stellt dies in der Regel kein Problem dar, denn die Krankenkassen übernehmen diese Fahrten.
Bei Fahrten zum Arzt oder vom Arzt nach Hause, auch wenn sie vom Arzt angeordnet wurden, verhält es sich anders.
Wenn keine explizite Genehmigung der Krankenkasse vorliegt, muss der Patient bzw. Krankenkassenmitglied erstmal in Vorkasse gehen und kann die Quittung bei der Krankenkasse einreichen.

Dies ist so ähnlich, als wenn man eine genhemigte Fahrt, diese aber erst in Vorkasse gehen bar bezahlt und dann bei der Krankenkasse einreicht.

Dies macht o.g. Schlaganfallpatient.
Seine Fahrten sind genehmigt, und die Kassen müssen sie übernehmen. Er geht erstmal in Vorkasse und lässt sich zu jeder Fahrt eine Quittung geben, die er dann (gesammelt) bei der Krankenkasse einreicht, die diese genehmigten Fahrten bezahlen muss, möglicherweise bis zu einem festgelegten Höchstbetrag.

Wir forschten nach und bekamen während unserer weiteren Recherchen heraus, dass dies kein Einzelfall ist.

Der Knackpunkt ist, dass die o.g. Krankenkassen – auch aufgrund freier Wahl des Fuhrunternehmens durch die Mitglieder – (momentan) keine Chance haben, im Nachhinein genehmigte Fahrten zu revidieren, weil sie nicht mit einem Unternehmen getätigt wurden, das den Rahmenvertrag unterzeichnet hat.

Wir bleiben an dem Thema dran.

Quelle : Wikipedia.de
(ca. 5000 Jahre alte Fragmente von Wagenrädern, Federsee-Museum)

Zum Allgemeinwissen gehört es, dass das Rad vor knapp 5000 Jahren im Zweistromland – Mesopotamien – erfunden wurde.

Leider ist von dieser runden Holzscheibe nichts erhalten.

Am Federsee in Baden-Württemberg wurde eine kaputte, aber erhaltene Holzscheibe samt Achse gefunden, die ungefähr auf diese Zeit datiert ist.
Das Material dieses Rades, das aller Wahrscheinlichkeit nach von einem Streitwagen stammt, ist Eiche und Esche, wobei die Achse und das Rad mittels einer Schwalbenschwanzführung verbunden sind, also einer Befestigungsmethode, die noch heutzutage benutzt wird, weil sie sehr stabil ist.

Ungefähr zeitgleich wurde also das Rad unabhängig in Europa und Arabien
erfunden.

Der Federsee liegt, wie bereits oben erwähnt, in Baden-Württemberg.

Nun sollte niemanden mehr wundern, warum die „Sternstunde“ des Automobils hier in Baden-Württemberg liegt!

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Ab dem 1.1.2011 trat der neue Rahmenvertrag zwischen den Krankenkassen und den Personenbeförderungs‑ sowie Taxiunternehmen in Kraft.
Da im Gesundheitswesen eine permanente Kostenexplosion stattfindet, müssen die Krankenkassen versuchen, die Kosten in den Griff zu bekommen.
SynPress – Syntronica.net hat einen Tipp bekommen, wie massiv bei Krankenfahrten von den Krankenkassen Preis-Dumping, besonders von der AOK, vorangetrieben wird.
Dialysepatienten, die bis dreimal in der Woche vier‑ bis fünfstündige Torturen über sich ergehen lassen müssen, sind eins der Augenmerke.
Personenbeförderungsunternehmen – auch bekannt als „Minicars“, „Mietauto (mit Fahrer)“ und dergleichen – haben die Möglichkeit, anders als es bei Taxiunternehmen der Fall ist, Preise selbst zu gestalten und sind aus diesem Grunde zwischen 30 und 50 Prozent, stellenweise noch mehr, billiger als Taxiunternehmen.
Manche von den von der AOK aufoktroyierten Pauschalpreise waren vor der „Novellierung“ des Rahmenvertrags schon nicht rentabel und wurden nur noch als „good will“ angesehen, um im Geschäft zu bleiben.
Auch die Kosten dieser Fahrten sollten noch gedrückt werden, was mehrere Unternehmen aber „dankend“ ablehnten und den Rahmenvertrag nicht mehr unterschrieben.
Das Taxiunternehmen, da sie höhere Preise haben, dies auch taten, ist selbstsprechend.
Momentan übernimmt diese Fahrten ein gemeinnütziger Verein, der eine Autoflotte besitzt und sich besonders für die Belange von Behinderten (auch sozial) engagiert.
Bei dem Verein kommt es nicht wirklich darauf an, ob er wie Wirtschaftsunternehmen kostendeckend und gewinnbringend agieren muss.

Ein wichtiger Punkt ist die Perspektive des Kunden bzw. Patienten bzw. Versicherten!
Von der Krankenkasse – respektive AOK – genehmigte Fahrten können von den Unternehmen durchgeführt werden, allerdings mit der Ausnahme, dass die Patienten Vorkasse leisten müssen, im Nachhinein die Kosten dann bei der Krankenkasse einreichen können und diese dann bis zu einem von der Krankenkasse festgelegten Höchstbetrag möglicherweise exklusive der Selbstbeteiligung erstattet bekommen.
Diejenige, der befördert, hat also den Stress mit den Kunden.

Eine Kuriosität am Rande …
Durch Zufall sah ich heute eine 72-jährige Dialysepatientin, die mir persönlich bekannt ist, aus dem Dialysezentrum in kommen.
Die Frau schlich mit ihrem Rollator dem Auto entgegen, das sie zurück ins Seniorenheim bringen sollte.
Der „Hilfswillige“, der Fahrer,  stand ziemlich regungslos neben ihr, als sie sehr schwerfällig ins Auto, einem Ford Ka, stieg.
Unbeholfen schaffte der Fahrer es nach mehrmaligem Probieren, den Rollator zusammenzuklappen.
Er ging um das Auto damit herum und verstaute ihn zwischen dem Fahrersitz und der Rückbank.

Das Gesicht der alten Frau sprach Bände!

bruecke-ueber-bach

„Da sind Eier. Die bewegen sich. Die schlüpfen gleich.“

Die Szene spielte sich vor einigen Tagen im Sommerhofenpark in ab, in der Nähe des Spielplatzes Richtung Badezentrum.
Wir machten nahe eines Baches beim dem Spielplatz Picknick und beobachteten Kinder bei ihrer „Erkundungstour“.
Zwei Mädchen und ein Junge hatten in dem Bach Froschlaich gesehen und meinten, dass die Kaulquappen bald schlüpften, weil sich die „Eier“ bewegten, was aber daher rührte, dass das Wasser sich bewegte.
„Wir können aber erst mal damit spielen“, sagte ein Mädchen.
Wie man mit Froschlaich – „Eiern“ – spielen kann, wussten wir etwas später auch, als die Kinder mit Plastikbechern den Froschlaich borgen und diesen in den Bach gossen, wieder herausnahmen etc.

Carla spielte derweil im Bach und versuchte, große Äste zu bergen.

Die Kinder waren so dermaßen dumm, dass wir an Deutschland in der Nacht dachten.

Sie waren zu dumm, über die „Brücke“ zu gehen.
Das Wissen um die „Eier“ war dermaßen abwegig, dass uns schon die Köpfe wehtaten.

Die Brücke war schon in dem Bach, als die Kinder kamen.
Sie fügten einen weiteren Ast hinzu und feierten sich als Helden, während sie mit Verbalinjurien der niveaulosesten Art über ihre Taten redeten.
Dies uferte aus in dem Spruch des Jungen:

„Kinder bauen einen Weg.“

Danach beschlossen wir, irgendwo anders mit dem Picknick weiterzumachen.

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen.
(Heinrich Heine)

E10

Der neue Treibstoff E10 erhitzt die Gemüter.
Nicht zuletzt auch deswegen, weil ihn nur bestimmte Autos tanken können.
Die Politik verlässt sich auf die Mineralölindustrie, die Mineralölindustrie auf die Politik u.s.w.
Schuldzuschiebungen gibt es in alle Richtungen.
Momentan will niemand E10 tanken.

Mercedes-Benz, ansässig in , will laut eines Entwicklers, mit dem wir sprachen, keine Empfehlung für E10 geben.
Mercedes-Benz möchte erst Langzeituntersuchungen anstellen und man weiß momentan nicht, wie sich der neue „Sprit“ auf die Lebensdauer von Motoren und Dichtungen auswirkt.
Ebenfalls könnte es wegen des Ethanols, das im E10 vorhanden ist, zu Problemen mit dem Motorschmieröl kommen.
Ethanol kann das Motoröl verdünnen und dadurch steige die Menge im Ölreservoir.
Dadurch bedingt kann es zu Überdruck kommen und Dichtungen, wie z.B. die Zylinderkopfdichtung bersten.

Nun solltet Ihr, liebe Leser entscheiden, ob ihr (noch) E10 tanken wollt.

gtv-bb-1-2

Es gibt (auch) nette Polizisten …

Gestern hat Herzbeben – Syntronica – es endlich geschafft, unseren neuen Alfa Romeo GTV zu fahren.
Er brachte Glühwürmchen – Superfliege – zur Arbeit  schwäbisch: „Ins G’schäft“ –  und fuhr dann mit Carla noch eine Runde durch die Enklaven. In , Leonberger Straße, verfolgte ihn ein paar Minuten ein Auto.
Plötzlich sah Herzbeben hinter sich eine Leuchtschrift „Bitte stoppen!“
Es war ein Polizeiauto!
Herzbeben fuhr rechts ran, machte die Warnblinkanlage an, stieg aus und wartete.

Allgemeine Polizei‑ bzw. Verkehrskontrolle!

Herzbeben gab den Polizisten seinen Führerschein und bemerkte direkt dabei, dass er für den Alfa Romeo keine Papiere dabeihabe, da er gerade seine Herzallerliebste zur Arbeit gefahren habe und diese die Papiere habe.
Es ging erst mal zum Datenabgleich, d.h. ein Polizist blieb bei Herzbeben am Auto und der andere informierte sich über Herzbeben über Funk im Polizeiauto.

Kurze Zeit später kam der Polizist wieder, gab Herzbeben die Papiere wieder und sagte: „Alles in Ordnung, danke! Der Wagen ist auf ihre Frau angemeldet und die wohnt wie gesehen in der gleichen Adresse wie sie.“

Man unterhielt sich noch etwas, wo es hinginge und Herzbeben erzählte von der Jungfernfahrt, was die Polizisten sehr amüsierte.

Bevor Herzbeben weiterfuhr, wusste er auch, dass der Zigarettenanzünder des Alfa Romeos auch funktionierte.
Einer von den Polizisten fragte nämlich Herzbeben, ob er Feuer habe.
Da Herzbeben nicht raucht, benutzte er den Zigarettenanzünder.

Die Polizisten waren übrigens sehr freundlich.


(Krippe auf dem sindelfinger Marktplatz)

Heute ist der vierte Advent.

Vor kurzem war noch Ostern, bald ist schon wieder Weihnachten.

Wie die Zeit vergeht!

Unser Fotoalbum ist aktualisiert worden.

Wer kommentieren will, bitte momentan unser Gästebuch benutzen!
Wir arbeiten bereits an einer anderweitigen Lösung.

Wir hatten bereits am 4.7.2010 in Böblingen nahe unserem Haus ein Ufo gesichtet.

Heute schon wieder!

Am Sommerhofen-Park sahen wir dies.

ufo-sifi-1

Von Weitem unscheinbar …

ufo-sifi-2

… aber von Nahem eindeutig.

Taxi grau

Ein Taxifahrer meldete sich außerhalb des Funkbereichs per Handy in der Zentrale, dass er den Fahrgast zum Ziel gebracht habe.
„Das trifft sich gut“, frohlockete die Zentralistin, „Ich habe 20 Aufträge in Deiner Nähe. Such‘ Dir einen aus!“

„Ich nehme die Nummer 16.“

„Tut mir leid. Nummer 16 kann ich nicht entziffern. Pech für Dich! Komm zurück und melde Dich im Funkbereich!“

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