Artikel-Schlagworte: „Sindelfingen“

Wenn bei Profiliersüchtigen die Minderwertigkeit herausbricht, kann eine Zahl schon den Ausschlag für einen geistigen Absturz geben …
Ein „Neureicher“ musste bei seinem Privatauto die Reifen wechseln lassen.
Da er ja immer in Bewegung ist, brauchte er natürlich für die Zeit des (halbstündigen) Reifenwechsels ein Leihauto.
Er hatte einen BMW 745 und brauchte „natürlich“ etwas „Standesgemäßes“.
Der Autoverleiher gab ihm einen BMW 743, der ein paar PS/KW weniger als ein 745er hat, der eben aber kein 745er ist, weil er ein 743er ist.
Der Kunde beschwerte sich lautstark und wortgewaltig wegen der Entwürdigung, die er hinnehmen müsse.
Ihm blieb aber keine Wahl, weil der 743er der „nobelste“ war, den der Autoverleiher in der Flotte hatte.
Der Kunde benötigte das Auto knapp 1 ½ Stunden und fuhr damit elf Kilometer.
Beim Zurückgeben des Autos machte er seinem Unmut nochmals heftigst kund.
Ein paar Tage später trudelte beim Autoverleiher ein dreiseitiges Beschwerdeschreiben wegen der Sache „743 statt 745“ ein.
Gut, dass die Welt nicht untergegangen ist!

In Böblingen ist die Friedrich-List-Straße eine viel befahrene Straße.
Wenn man die Autobahn über die Stuttgarter Straße verlässt, kommt man über die Friedrich-List-Straße sehr schnell in die böblinger Innenstadt.
Die Anwohner sind natürlich sauer und forderten von den „Stadtoberen“ eine Lösung.
Die „Stadtoberen“ haben sich etwas „ganz Intelligentes“ einfallen lassen.
Die Ampeln auf der Friedrich-List-Straße stadteinwärts wurden so geschaltet, dass die Rotphase in diese Richtung sehr lange sind.
So hofft man – Dies stand am Freitag in der Sindelfinger/Böblinger Zeitung. – das diejenigen, die über die Friedrich-List-Straße hineinkommen, merken, dass die Rotphase sehr lange ist und sie deswegen „eigenverantwortlich“ irgendwo anders herfahren und so die Friedrich-List-Straße auf diese Weise beruhigt bzw. entlastet wird.

Heutzutage reicht ein Minimal(st)wissen aus, um sich durchzuschlagen.
Rechnen zu können, ist nicht so wichtig, denn schließlich gibt es Taschenrechner.
Fähigkeiten, die jeder als Grundlagen beherrschen sollte, sind verloren gegangen.
Grundlagen, der Unterbau allem weiterführenden Wissens, fehlen, weil die Technik (fast) alles übernimmt.
Wenn „Unwissenheit“ – um mal nicht das Wort „Dummheit“ zu benutzen – mit der Realität kollidiert, kann es „ganz schöne Auswüchse“ annehmen.
Ortskenntnisse bzw. minimale Grundlagen von Geographie sind sogar irrelevant, wenn man Taxifahrer wird.
Um Personen abzuholen und ans Ziel zu bringen, benutzt man ein Navigationssystem.
Anstatt sich umzuschauen, wie Straßen u.ä. heißen, und die Nase in Karte oder Atlanten zu stecken, reicht es ja aus, Kommandos wie „Jetzt links abbiegen!“ ohne nachzudenken auszuführen.
Wenn das Kartenmaterial im Navigationssystem nicht so aktuell ist wie die Realität, heißt es dann:
„Die Adresse stimmt nicht, mein Navi kennt die Hausnummer nicht.“

So sieht das Kamerauto aus,, das der Googlemitarbeiter momentan montiert.
Der Kameraaufbau auf dem Auto ist etwa 1,5 bis 2 Meter hoch.

Das Auto nahe dem Sömmerda-Platz, Böblingen

KFZ-Kennzeichen:
HH GG 2259
Google Street View macht momentan Aufnahmen in Böblingen und Umgebung.
Die Vorgehensweise von Google Street View ist in Deutschland datenschutzrechtlich nicht in Ordnung.
Kamerawagen wie diese ziehen durchs Land und machen Aufnahmen von jedem Haus. Diese Aufnahmen werden dann bei Google online gestellt.
Wenn nun jemand unsere Adresse eingäbe, könnte er z.B. unserem Balkon sehen, möglicherweise sogar uns.
In Deutschland und vielen Ländern ist nicht erlaubt, was Google Street View macht, denn hier handelt es sich um einen gewaltigen Einschnitt in die Privatsphäre.
Bilder dürfen nur veröffentlicht werden, wenn von jedem (!!!), der darauf zu sehen ist, eine Einverständniserklärung vorliegt.
Dies interessiert Goggle Street View aber nicht!
Es werden Bilder gemacht und diese ohne Erlaubnis online gestellt.
- Ein Fahrzeug – mit Kameraaufbau auf dem Dach und kleinen weißen Google-Aufklebern in den Fenstern im Fond über den hinteren Rändern und auf der Motorhaube – steht momentan auf dem Parkplatz beim Floschenstadion in der Bachstraße, Sindelfingen.
- Ein weiteres Fahrzeug – gleicher Typ – steht auf dem Parkplatz nahe dem Sömmerda-Platz an der Freiburger Allee in Böblingen.

„Danke für die Maximierung meines Lohns,
und danke für die Minimierung meiner Freizeit!“
Ein Insider-Gag
„Wenn ich noch langsamer rede,
spreche ich gleich rückwärts.“
Ein Insider-Gag

„Vor fünfzig Jahren habe ich den Grund gekauft, auf dem jetzt das Altenheim steht“, sagte der alte Mann, „Man muss schon früh ans Alter denken. Ich habe auch das Altenheim gebaut.“
Der alte Mann trägt alte abgewetzte Kleidung und ist ungepflegt. Er raucht eine Billigmarke Zigaretten.
Morgens wird er von den Altenpflegern geweckt, steht dann auf und geht pünktlich frühstücken im Gemeinschaftssaal.
Dann geht er wieder hoch, liest Zeitung oder sieht fern. Pünktlich ist er wieder zum Mittagessen im Gemeinschaftssaal, und zum Abendessen auch.
Die Alterpfleger bringen ihn dann irgendwann abends – immer zur gleichen Zeit – ins Bett – Tag ein, Tag aus, Jahr ein, Jahr aus.
Wenn er andere Leute trifft, erzählt er ihnen, wie es im Krieg war. Er war an allen Fronten, in Rommels Afrikaheer, lag vor Stalingrad, hat die Brücke von Remagen verteidigt.
Ein bewegtes Leben!
Mal davon abgesehen, dass nach seinen Kriegseinsätzen der Krieg hätte mindestens zwanzig Jahre dauern müssen!
Die Kriegsveteranentreffen finden regelmäßig alle paar Wochen statt und dauern uuunheimlich laaange, weil man sich ja sooo viel zu erzählen hat.
Man sieht den alten Mann aber jeden Tag, ohne Unterbrechung, beim Frühstücken, Mittagessen und Abendessen im Altenheim.
Nach dem Krieg hat er das Grundstück gekauft und dann das Altenheim erbaut, in dem er nun wohnt. Er wohnt in seinem Heim, dass ihm gehört und das er konzipiert hat.
Er steht zwar nicht in der Historie oder Chronologie bzw. dem „Lebenslauf“ des Heims, man findet ihn auch nicht als ehemaligen Besitzer in den Grundbüchern oder in den Akten der Liegenschaftsämter.
Die Geschichten erzählt er den Pflegern, den Sitznachbarn beim Friseur oder auf dem Amt, jedem, der es wissen will oder nicht.
Wenn man es zum tausendsten Mal erzählt, glaubt man es nämlich selber.

Am 31.12.2009 ist unsere Mitgliedschaft auf unseren Wunsch hin bei der Piratenpartei erloschen.
Man soll auf ein sterbendes Pferd nicht einschlagen, und das tun wir auch nicht, denn das Pferd ist bereits tot.
Wir – die Wort-Chirurgen – nehmen unser Skalpell namens „Spitze Zunge“ und werden die Ursache des Pferdes Tod anschauen.
So kometenhaft die Piraten aufgestiegen sind, so schnell wird die Sonne in der See erlöschen, aber am nächsten Tag nicht wieder aufgehen.

Vonwegen „Frohe Weihnachten“!
Erst im Jahre 2012!
Glühwürmchen arbeitet im medizinischen Bereich und wie bekannt ist, gilt dort die sog. Sieben-Jahre-Regelung.
Ausgehend vom Turnus „Montag bis Sonntag“, muss Glühwürmchen 2009 über Weihnachten arbeiten, weil turnusmäßig noch kein Sonntag erreicht ist.
In der „einen“ Woche – also Montag bis Sonntag bis 2011 – muss Glühwürmchen auf Weihnachten arbeiten und hat über Sylvester/Neujahr frei.
2012 ist Heiligabend auf einem Montag, also hat Glühwürmchen auf Weihnachten frei, muss also „über die Jahre“ arbeiten.
Dies geht dann so lange, bis ein Heiligabend wieder auf einen Montag fällt.
Dann gehen wieder die sieben Jahre – sog. Wochen-Turnus – los, in denen Glühwürmchen über Weihnachten arbeiten muss.
Diese Regelung ist völlig realitätsfern, denn laut Bundesarbeitsgesetz ist dies nicht zulässig, da man – basierend auf religiöser Betätigung – niemanden zwingen kann, jahrelang auf Heiligabend bzw. über Weihnachten auf den Kirchgang zu verzichten.
Auch für den persönlichen/privaten Bereich ist es schon eine Anmaßung, so etwas zu erlassen.
Bei Familien, die Kinder haben, müssen also die Kinder „schön im Takt“ sieben Jahre auf gemeinsame Weihnachten verzichten.
Es gibt auch keine Ausnahme zu dieser Regelung.
Sieben Jahre kein gemeinsames Weihnachten, dann sieben Jahre nicht ins neue Jahr feiern können.
An einen Turnus „Dies Jahr auf Pfingsten frei, dafür nächstes Jahr Ostern frei“ kann man sich einstellen, aber von oben angeordnet zu bekommen, sieben Jahre auf gemeinsames Weihnachten – ohne Ausnahme – zu verzichten ist eine Anmaßung sondergleichen.
Das Problem bei der Sieben-Jahre-Regelung ist ein rechnerisches.
Einmal von Montag bis Sonntag ist nur ein Schaltjahr dazwischen, im zweiten Turnus sind zwei Schaltjahre dazwischen.
Weil dieser Turnus nämlich nicht reale sieben Tage als Grundlage hat, sondern einen Wochenturnus, ist diese Regelung ungerecht, denn diejenigen, die im Turnus „zwei Schaltjahre“ arbeiten, müssen de facto einmal weniger arbeiten als die im Turnus „ein Schaltjahr“.
Dies ist absolut ungerecht.
Weiterhin ist die Regelung – wie oben gesehen – unsozial.
Wir geben ein persönliches Beispiel.
Wir sind im November 2008 zusammengezogen, und Glühwürmchen musste 2008 über Weihnachten arbeiten, glücklicherweise Heiligabend vormittags.
Wir konnten also abends die Bescherung machen.
2009, 2010 und 2011 können wir wieder auf Weihnachten verzichten, weil Glühwürmchen nämlich noch im Turnus ist.
Herzbeben bereitet gerne das Essen vor und macht auch liebend gern die Organisation zu Weihnachten. Dies ist hier nicht die Frage.
Wir leben zusammen und können jahreang nicht miteinander Weihnachten feiern, weil irgend jemand etwas in einem Zustand geistiger Umnachtung „erfunden“ hat.
























