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klar-gelogen-250

Heute, Montag, den 8.12.2014, findet die 250. sog. „Demonstration gegen Stuttgart 21.“ statt.
Was groß und breit als „Protestaktion“ angekündigt wurde, ist nicht mehr als eine Kasper--Vorstellung, nur dass die Zuschauer erwachsene Leute sind, die mit ihrem Leben nichts anzufangen wissen und „Wutbürger“ meinen spielen zu müssen (aus Langeweile).

Durch alle politischen und juristischen Instanzen und Verfahren positiv durchgegangen, begutachtet durch eine Schlichtung, bestätigt durch den Stresstest und durch einen Volksentscheid abgesegnet, wird das offiziell seit vier Jahren im Bau befindliche Bahnprojekt S21 in ein paar Jahren fertiggestellt sein, woran auch kein S21-Gegner etwas rütteln kann, auf wenn sie es gerne hätten.

Stutzig machte uns, dass die „wirklichen Helden“ der S21-Gegnerschaft heute nicht auf der Demo anwesend sein werden.

Diese halten sich momentan in Moskau auf.

Sie nehmen an einen Gottesdienst bzw. einer Messe in der Großen Basilika statt.

Die Exklusivrechte haben die selbst deklarierten „lebenden Legenden“ an den Fernsehsender „Russia Today Germany“ verkauft, wobei über die Höhe der Tantiemen Stillschweigen zumindest von Seiten „Russia Today Germany“ vereinbart wurde …

In der Basilika steigt den Gläubigen und Anwesenden der Weihrauch in die Nasen, während leise gregorianische Choräle die Stimmung auf den religiösen Höhepunkt steigern.
Draußen macht Väterchen Frost seinem Namen alle Ehre und überzieht „Balschaja Rassia“ mit eisiger Kälte.

Der ortholdoxe Patriarch Dionysys Istnachtwalpurgis steigt langsam auf die Empore und liest die heiligen Worte aus dem Buch der Bücher vor, während die Choräle leiser werden und dann ganz verstummen.
Der Patriarch liest langsam und einfühlsam und macht ab und zu Pausen, um die Worte wirken zu lassen.
Während der Patriarch die Hände nach oben streckt und hoch zum Allmächtigen schaut, stehen vier Personen in der Reihe 21 auf, zwei links und zwei rechts – vom Patriarchen aus gesehen.

Die beiden Zweiergruppen laufen Richtung der Empore, auf der Dionysys immer noch nach oben schaut und den Allmächtigen anruft.

„Russia Today Germany“ richtet die Kameras auf die vier Personen.

Die vier Personen steigen die Empore hoch und vereinigen sich hinter dem Altar.
Einer von ihnen steigt hoch und hilft einem alten Mann mit zwei schwarzgepunkteten gelben Armbinden rauf. Dies will aber erst klappen, als die beiden anderen mithelfen.

Dann stehen sie auf dem Altar.

Der alte Mann braucht etwas länger, aber dann stehen alle mit entblößtem Oberkörper auf dem Altar.
Auf den Brustkörben steht in roten Lettern:

„S21 – Njet!“

Dann skandieren sie laut: „Kein S21! Kein S21 … !“

Dionysys kehrt zurück aus seiner religiösen Ekstase und schaut nach hinten.
„Kommen Sie sofort darunter!“, herrschte er die Störenfriede an, doch diese schreien: „Oben bleiben! Oben bleiben … !“

Sicherheitskräfte und Milizionäre kommen hereingelaufen und reißen die Störenfriede vom Altar.
„Russia Today Germany“ live dabei!

Die hysterischen Schreie „Oben bleiben! Oben bleiben … !“ werden schriller und schriller.

Die gelbe Armbinden gehen kaputt, Knochen knirschen, man hört Schmerzensschreie.

Ein grüner Ärmel mit Lederhasndschuhen verdeckt das Objektiv der Kamera von „Russia Today Germany“ und schlägt sie zu Boden.
Die Fernsehübertragung von „Russia Today Germany“ geht offline.
Ein Bus mit dem Schild „Nach Sibirien“ wird mit Männer, die nackte Oberkörper haben, beladen und fährt weg.

Die ganze Sache erscheint nirgends, wird tot geschwiegen.

Einzig und allein eine kleine Gruppe von „Keintologen“und s21-Gegnern reicht ein Video der Aktion – „Schwabenstreich in Moskau“ –  auf der Demo durch.

Man munkelt, dass vier Leute in Sibirien bei Eiseskälte einen unterirdischen Bahnhof bauen müssen.

Roll over Beethoven

„Warum in drei Minuten ein Thema am Telefon klären, wenn es auch in acht Stunden per WhatsApp geht?“

 

Die Nachrichten Standpunkt Mindestlohn Dietmar Syntronica

In einem Kleinunternehmen sitzen die Mitglieder der Geschäftsführung wie gelähmt vor ihren Schreibtischen und malen düstere Endzeitszenarien auf Firmenbriefbögen.

So, wie sie mit ihrer Schnappatmung da sitzen, könnte man meinen, sie machten ihre letzten Atemzüge.

Über ihnen schwebt das Damoklesschwert mit der Gravur „Mindestlohn“.

In ihren mit Diamant besetzten Kelchen befindet sich der schwarze Champagner der Agonie, und sie und der Sensenmann prosten sich mit blasser, depressiver Mine zu.

Anstatt sich aufrecht hinzusetzen, liegen sie lieber wie auf den Rückenpanzer gefallene Schildkröten im Meer der Todesangst und strampeln wild mit ihren viel zu kleinen Füßen, ohne Halt zu finden.
Sie setzen sich auch nicht aufs Gesäß.

Obwohl der Mindestlohn definitiv kommt, wehren sie sich mit Hand und Fuß dagegen.
Sie wissen, dass ihre Branche nicht zu den Ausnahmen zählt, doch sie wollen der Belegschaft gegen jeglichem Wissen weismachen, es könnte noch passieren.

Die Diskussion um den Mindestlohn ist nicht neu uund wurde seit einigen Jahren geführt, doch sie tun so, als habe sie unverhofft erst gerade eingesetzt.

Sie wissen auch nicht, was „Mindestlohn“ genau bedeutet und haben jeglichen im Vorfeld darüber weggeschoben.
Sie sehen nur, dass sie „Mehrausgaben“ haben, denn sie verstehen in ihrem (frühkapitalistischem) Egoismus nicht, dass der Mindestlohn der Ausbeutung, die sie an ihren Angestellten begehen, entgegenwirken soll.
Es darf von „Gesetz wegen“ nicht mehr sein, dass Angestellte auf „Staatsalmosen“ – z.B. in Form von sog. Hartz-IV-Aufstrockung –  angewiesen sind, um überhaupt ihr Existenzminimum zu haben.

Sie betreiben lieber apokalyptische Stimmung gegen die Politiker, weil diese ja dieses „Instrument des Todes“ initiiert haben.
Plötzlich sind sie und ihre Angestellten eine „große geschundene Familie“, doch mit dem Unterschied, dass sich die „Untergebebnen“ nur die ihres Ruins – der „Oberen“ – anhören müssen, ansonsten aber zu schweigen haben, weil diese ja keine Probleme haben !
Die Mitarbeiter sind plötzlich der Feind, der Ansprüche stellt.

Dass die „Knechte“ und „Sklaven“ – die Mitarbeiter – Vorschläge machen, wie es nun weiter geht, interessiert sie – die Gutsherren – nicht, denn nur sie sind intelligent – in ihrem Glauben.

Die Gutsherren haben aufgehört, sich zu bewegen, aber jeder weiß, dass der, der von den Beinen kommt, nie wieder aufstehen kann.

Roll over Beethoven

„Wenn man tot ist, ist das für einen selber nicht schlimm, weil man ja tot ist.
Schlimm ist es aber für die Anderen.

Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist …“

 

Einkaufen Shoppen Wareenhaus discounter

Vor ein paar Tagen war ich – wie eigentlich fast jeden Tag – einkaufen.

Beim Discounter gibt es Selbstbedienungskassen.
Dort scannt man die einzukaufenden Teile selbst und legt sie zur Kontrolle in die vorbereiteten Taschen auf den Wiegeplätzen.
Anhand des Gewichts eines Teils wird geprüft, ob man nicht irgendetwas einfach so hineingelegt hat, ohne zu scannen. Auch Fehler werden so vermieden.
Während ich die Waren aus dem Einkaufskorb über den Scanner gezogen und abgelegt hatte, sprach mich eine Bekannte an und wir unterhielten uns kurz. Ich pausierte kurz beim Scannen, während ich mich mir unterhielt.
Als wieder mit dem Scannen begann, stand auf dem Display der Scannerkasse die Meldung „Ein Mitarbeiter ist zu ihnen unterwegs“, was bedeutet, dass irgendwas nicht stimmte.

Anhand der gescannten Liste sah ich, dass bei mir ein „Kinder Pingui“ gescannt, aber nicht auf dem Wiegeplatz lag.
Neben mir stand ein türkisch-stämmiges Kind mit einem „Kinder Pingui“ in der Hand.
„Du hast jetzt nicht Deinen ‚Kinder Pingui‘ gescannt“, sagte ich fragend, während die dazu gehörenden Eltern mit zwei anderen Kindern zur Scannerplatz neben mir gingen. Der Vater meinte in aggressivem Ton zu mir: „Wenn du nicht fertig wirst, bist du selber schuld.“.
Ich war erstaunt und erwiderte: „Sie können dann doch nicht einfach mal zwischendurch bei mir etwas über den Scanner ziehen.“.
Der Vater sagte „Ahmak“ – Idiot – und „Götveren“ – vulgärer Ausdruck für Afterschließmuskel – zu mir.

Die Mitarbeiterin nahm den Fehlartikel aus meiner Liste und ich konnte ohne Probleme weiter scannen und den Einkauf abschließen.

Was mich sehr freute, war, dass die türkische Familie neben mir massive Probleme beim Scannen hatte.
Jedes Mal, wenn der Vater etwas scannte und dies einem der Kinder zum Stecken in die Taschen – Wiegeplatz – gab, gab es eine Meldung, dass ein Mitarbeiter unterwegs sei.
Das Kind, das die Waren eintüten sollte, stieß nämlich jedes Mal gegen den Wiegeplatz, womit es eine Fehlermeldung beim Kontroll-Wiegen der Ware gab.

Roll over Beethoven

„Nur weil sich niemand beschwert hat, muss es nicht heißen, dass jeder Fallschirm funktioniert.“

 

Roll over Beethoven

„Egal, wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand ansetzt.
Täglich läuft jemand aufrecht drunter her.“

 

Quizduell

Die App „Quizduell“ erfreut sich momentan hoher Beliebtheit.

Zwei Personen spielen über ihr Smartphone gegeneinander und müssen jeweils insgesamt achtzehn Fragen zu Dreier-Blöcken aus sechs verschiedenen Themengebieten beantworten.

Wie es leider bei vielen Spielen ist, gibt es Leute, die meinen, sich einen Vorteil gegenüber den anderen (Gegnern) verschaffen zu müssen.

Es gibt zwar Webseiten, die die richtigen Antworten auflisten, doch eine Fragerunde (Dreier-Block) ist zeitlich so kurz gehalten, dass das Recherchieren nicht mal mittels einer zweiten Person so schnell vonstattengeht, eine Frage in diesem kurzen Zeitfenster beantworten zu können.

So greifen manche Leute zu sog. „Lösungs-Apps“, die einem direkt während der Fragerunde (Dreier-Block) die richtige Antwort anzeigen bzw. markieren. Man muss nur noch darauf zu tippen.

Die einzige „Sinnhaftigkeit“, solche „Lösungs-Apps“ zu benutzen, besteht nur darin, sich anderen gegenüber einen unfairen „Vorteil“ zu sichern. Sie wollen sich profilieren bzw. andere diskreditieren. Sie brüskieren sich dann damit, wie vermeintlich „schlau“ sie sind und wie „Dumm“ die anderen sind.

Richtig „blöd“ wird es dann, wenn ihre Gegner dies bemerken und ihre -Anfragen ignorieren oder sie blocken.

Die „Pfuscher“ kennen nicht das Wort „Fair-Play“, sondern es geht ihnen nur ums „Gewinnen“ und daraus resultierenden „Profilieren“.
Wer fair spielt, muss auch verlieren können.

Die „Pfuscher“ haben im Vorfeld schon auf ganzer Linie verloren!

 

koenig-erl

Heute hatte ich einen Termin bei einem Zulieferer von Mercedes-Benz.

Da ich zwar die Adresse gefunden hatte, aber nicht wusste – Ich war zum ersten Mal dort. – wo sich der Eingang befand, sah ich mich um.
Ich sah eine Tür, die sich öffnete, und dort ging ein Mann heraus, der sich eine Zigarette anstreckte.
Die Tür stand, nachdem der Mann über den Platz gegangen war, offen und ich trat ein.

„Was willst du hier?“, wurde ich laut angeschrien, „Hau hier ab!“
Ich erschrak und wusste nicht, in welchem Film ich gerade mitspielte.
„Wie kommst du hier herein?“, bellte man mich wieder laut an, „Verschwinde und lösche deine Fotos von deinem Handy.“
Noch ehe ich überlegt hatte, dass mein Handy in meiner Hemdtasche war, ging es laut weiter:  „Wenn du das nicht tust, kriegst du eine Menge Ärger!“

Ich war so geschockt, dass ich ziemlich belämmert aus gesehen haben musste.
„Ich suche Herrn Hänsler“, stammelte ich, doch jemand schrie: „Den gibt es hier nicht. Jetzt hau endlich ab!“

Plötzlich tippte mir jemasnd auf die Schulter, und ich ging in die Verteidigungs(kampf)stellung, weil ich damit rechnete, dass Security-Leute oder ähnliches hinter mir standen.
Der Mann, der hinter mir – also nach meiner Drehung vor mir – stand, lächelte breit und sagte in lautem Ton: „Jungs regt Euch ab. Er sucht mich.“
„Hänsler!“, stellte der Mann sich vor und reichte mir breit grinsend die Hand.
„Wie sind Sie hier herein gekommen?“, wollte Hänsler wissen, und ich erzähte von dem Mann, der zum Rauchen hinausgegangen war.
Er grinste breit und meinte: „Das war Zufall, dass der Mann gerade rausging. Hier werden Erlkönige – Prototypen von noch nicht veröffentlichen Automodellen – ausgestattet und in Sicht-Schutz-Folie eingepackt. Die Männer reagieren immer ziemlich genervt, wenn jemand hier in der Nähe herumschleicht, weil es ein Paparazzo sein könnte, der Bilder von den Autos machen will.“

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45 Jahre – 21.7.1969, 3:55 Uhr (MEZ) – ist es her, dass der erste Mensch den Mond betrat.

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