Artikel-Schlagworte: „Telefonieren“

Held Maus (c) 356617 RKB by Harald Wanetschka www.pixelio.de

Wenn du …

  • wusstest das Twix mal Raider hieß,
  • mit Mamas Essen groß geworden bist,
  • Fahrrad ohne Helm gefahren bist,
  • Fernseher mit drei Kanälen hattest und zum Umschalten aufstehen musstest,
  • Kassetten mit Bleistiften auf gespult hast,
  • Geschäfte sonntags zu hatten,
  • du nie am Telefon gefragt wurdest „Wo bist Du gerade?“, weils kein Handy gab,
  • mit den Dreirad fuhrst und umunwunden den PKW-Führerschein gemacht hast,
  • nicht mal Zahnpasta mit Fluor hattest,
  • mit Sommer barfuß, mit kurzer Hose und T-Shirt durchs Gras gelaufen bist, ohne den ganzen Körper voller Zecken zu haben,
  • beim Baden im Baggersee keine Angst vorm schwarzen Hautkrebs hattest,
  • den Kinderarzt kanntest, dann nur von den Pflichtuntersuchungen,
  •  gesund aufgewachsen bist ohne antibakteriellen Allzweckreiniger,
  • in einem Bett geschlafen hast, das mit Farbe voller Blei und Cadmium gestrichen war,
  • Fahhradfahren konntest mit defekten Bremsen,
  • bei blauen Flecken selbst schuld warst und nicht die „verletzte Aufsichtspflicht Deiner Eltern“,
  • mit Deinen Freunden aus EINER Flasche getrunken hast, ohne krank zu werden,

… dann verteile diesen Text um zu beweisen, dass du trotz allem überlebt hast!

Wir waren Helden.

eso2

Wir beschäftigen uns ja mit der sog. Mantik.
Mantik – die „Kunst der Zukunftsvorhersage“ – ist zum Himmel schreiender Unsinn und bedient sich billigster Tricks.

Wie stellen hier kurz eine Situation, die vor kurzem am geschaut haben, nach.

Personen können sich live einwählen und können dann am Fernsehen zu schauen, wie eine Mantikerin ihnen die angeblich voraussagt.

R steht hier für ratsuchende Person, der Name Maria ist zufällig von uns gewählt.
steht hier für die Mantikerin.

R Hallo, hier ist Maria.
Hallo Maria! Darf ich Dir alles sagen?
R Ja!
Wie geht es Dir, alles in Ordnung bei Dir?
(mischt die Karten und legt sie akurat auf den Tisch)
Ich sehe schon, Du hast Probleme. Bei der Partnerschaft?
(legt Karten weiter)
R Nö! Eigentlich nicht.
Ja, Du bist etwa müde … Oder bist Du traurig?
R Naja, ich möchte wissen, wann ich mich wieder verliebe.
Das meinte ich auch damit. Du wirst Dich bald wieder verlieben. Die Reisekarte sagt dies eindeutig. Und Du hast Probleme mit dem Amt, weil Du arbeitslos bist.
R Ich bin nicht arbeitslos.
Jedenfalls wirst Du in Kürze mit dem Amt zu tun bekommen, denn die Amtskarte liegt hier bei Dir ganz zentral.
(deutet auf eine Karte und schaut zögerlich)
Ja, ganz deutlich. Hast du Geldsorgen? Die kannst Du getrost vergessen, denn Du steigst bald auf.
R Das bin ich erst voriges Jahr im Dezember.
Dann kommt es noch mal. Es kann aber auch bedeuten, dass Du verreisen willst, denn die Reisekarte und die Amtskarte gepaart sagen das eindeutig.

Dieses Gespräch hätte man endlos fortführen können.

Wir sehen, dass die Mantikerin sehr gut sprachlich geschult ist.

  • Sie fragt nebenläufig nach Begegebenheit und Umständen, die sie später als „Hellsichtigkeit“ verkauft.
  • Sie stellt eine Behauptung auf, die sie ruckzuck wieder revidiert im Nebensatz und es als „doch richtig“ deklariert.
  • Die Aussagen sind reine Barnum-Aussagen, die so allgemein gehalten sind, dass man alles und nichts hinein interpretieren kann.

Ein muss man der Mantikerin mit dem „Rundum-Blick“ lassen…

Sie versteht es mit Aussagen, die nichts enthalten, Leute zu den Telefonen zu locken und sich für teueres Geld einzuwählen, um live übers Fernsehen in die Zukunfts schauen zu dürfen.
Sie hat keine „Fachkompetenz“, aber schafft es sich als DIE „Seherin“ zu verkaufen, in dem ihre hochentwickelten sprachlichen Fähigkeiten benutzt.

Taxi grau

Ein Taxifahrer meldete sich außerhalb des Funkbereichs per Handy in der Zentrale, dass er den Fahrgast zum Ziel gebracht habe.
„Das trifft sich gut“, frohlockete die Zentralistin, „Ich habe 20 Aufträge in Deiner Nähe. Such‘ Dir einen aus!“

„Ich nehme die Nummer 16.“

„Tut mir leid. Nummer 16 kann ich nicht entziffern. Pech für Dich! Komm zurück und melde Dich im Funkbereich!“

Vor zwei Jahren gaben wir uns DAS Versprechen.

germany2

Als Deutschland im Halbfinale gegen Spanien stand, bekamen wir – Glühwürmchen und Herzbeben – etwas mit, was eine Frau lautstark am Handy sagte:

„Deutschland muss einfach das Spiel gewinnen, denn die meisten Mannschaften sind schon nicht mehr dabei.“

Toaster mit SMS2Toast-Funktion

Nach langer Entwicklungszeit ist den Syntronica Labs. gelungen, diesen funktionellen Toaster zu entwickeln.

Er ist einerseits ein ganz normaler Toaster, hat allerdings einiges mehr unter der Haube.

Die Funktionen

  • Zweiseitig Toasten
  • Einseitig Toasten
  • Aufwärm-Toasten
  • Kross Toasten
  • und viele mehr

sind im Operationssystem, das auf MS-Windows Mobile 6.0 basiert, als konfigurierbare Applikationen enthalten.

Ebenfalls bietet Windows Mobile 6.0, da es für Handys bzw. Smartphones konzipiert wurde, auch SMS-Funktionalitäten.
So können sich durch aktive Synchronisation zwei Handys über Aktualisierungen – z.B. SMS, Adressbücher, Termine etc. – verständigen.

Die von den Syntronica Labs. neu entwickelte Funktion „SMS2Toast“ benutzt „ActiveSync“.
Wird ein Handy, das Windows Mobile 6.0 basiert ist, über die Mini-USB-Schnittstelle des Toasters angeschlossen, setzt ein ActiveSync-Vorgang ein, bei dem das Handy dem Toaster über neue eingegangene SMS informiert, diese aber nicht kopiert.
Die Active-Sync-Komponente im Toaster ist abgespeckt und kann nur den Status „Neue SMS“ abfragen, mehr nicht.

Beim Toasten können nun durch Drücken der SMS2Toast-Taste – bzw. über das konfigurierbare Menü standardmäßig – Benachrichtigungen über neue SMS in den Toast eingebrannt werden.

Besonders interessant für Berufstätige!

Während der Mittagspause kurz das Handy an den Toaster anschließen und beim Essen des warmen Toasts wissen, ob es neue SMS gibt.

In einem Klinikverbund nahe Stuttgart in wurde die Telefonanlage aktualisiert.

Da man dies nicht zu den Stoßzeiten machen konnte, verlegte man es auf den Nachtdienst.
Dies ist nach den Erkenntnissen deren am runden Tisch die ruhigste Phase in einem 24-Stunden-Betrieb.
Die gele(e)(h)rten Köpfe dachten viel, rätselten herum, erfanden Stundenmodelle, wann das Zeitfenster am günstigsten sei, und kamen nach hitzigen Diskussionen zum Entschuss, es in den frühen Morgenstunden durchzuführen.

Alle waren sich einig, dass die Notfallbesetung auch für dieses kleine Zeitfenster irgendwie miteinander kommunizieren musste.

Das ganze Denken und der viele Kaffee hatte die „klugen“ Menschen so erschöpft, dass man in Null-Komma-Nix beschloss, all die zu dieser Zeit im Dienstbefindlichen mit „Notfallhandys“ auszustatten – Ärtze, Krankenschwestern und medizinisch-technische Assistenten.

Groß und breit kündigte man eine Woche im Voraus an, was in jener Nacht geschehen solle und wie man gegensteuern werde.
Er wäre so genial, dieser ausgefeilte Plan, alles wäre phantastisch gelaufen, einfach perfekt gewesen, wenn …

… das „böse“ Krankenhaus nicht auf einem Berg läge und dadurch bedingt in einen Funkloch liege!

Und was folgern die klugen Leser daraus, schließlich können wir im Gegensatz zu denen am runden Tisch Eins und Eins zusammenzählen … ?

Richtig!

Die Handys waren nicht funktionsfähig, weil keine wegen des Funklochs möglich war. Man hatte „Attrappen-Handys“ ohne Kontakt zu irgendjemanden.

So konnte man nur hoffen, dass niemand in der kurzen Zeit als Notfall eingeliefert wurde und nur die kleinen Denkanstöße für die klugen Köpfe, die diesen Plan augeklügelt haben, als Nofall eingeliefert werden und mutterseelenallein mit der diensthabenden Schwester da stehen.
Nur real miterleben, dass der „Nofallplan“ nicht funktioniert hat.

Diese Story ist nicht erfunden, sondern real passiert  und hautnah miterlebt.

Im trifft man immer wieder auf Dinge, wovon man glaubt: „Das gibt es doch gar nicht!“.

Es wird getürkt, gelogen, und wenn es sein muss, sogar bestochen, damit man die heile Welt wieder herstellen kann.

So ist es mir beim großen Internetauktionshaus ebay passiert.

Für einen Euro ersteigerte ich bei einem Großanbieter eine Fußmatte.
Da ich weder mit der Verpackung – Die Ware kam in einem beschädigten Paket an. – noch mit dem Versand einverstanden war, habe ich diesen Anbieter negativ bewertet.
Die Ware entsprach in meinen Augen nicht dem Wert von einem Euro.
Daraufhin mailte mich dieser Anbieter völlig empört an:

wie ich gerade bemerkte, haben Sie uns negativ bewertet. Da alle Bewertungen
bezüglich der Fußmatten bis jetzt positiv waren, interessiere ich mich natürlich
für den Grund der negativen Bewertung und würde mich freuen wenn man sich
nicht auf anderem Wege einigen könnte.

Meine Antwort darauf:

Da ich ein ehrlicher Käufer bei ebay bin, sind meine Beurteilungen auch ehrlich, und sachlich.
Von dem Versand war ich enttäuscht, da die Verpackung bei mir beschädigt ankam.
Die Artikelbeschreibung war sehr ungenau, und die Ausführung der Fußmatte entsprach in meinen Augen nicht, dem tatsächlichen Produkt.
Wie dem auch sei, vielleicht habe ich zu hohe Ansprüche, aber bei meinen bis jetzt ersteigerten Dingen wurde ich immer angenehm überrascht.
Für die wünsche ich Ihnen alles Gute, und viel Erfolg, bei weiteren Auktionen, bes.von Fußmatten, die nicht so ganz der Artikelbeschreibung entsprechen.

Damit gab sich der Anbieter nicht zufrieden, und mailte mir folgendes zu:

ich kann Sie sehr gut verstehen, allerdings erwartet man als Verkäufer das der Kunde sich vorher meldet damit man solche Probleme aus der Welt schaffen kann. Es ist einfach unfair ohne vorherige , oder Möglichkeit zur Stellungnahme, negativ zu bewerten. Ich würde Ihnen gerne anbieten, dass wir Ihnen nach Rücknahme der negativen Bewertung, den gesamten Betrag in Höhe von 5,90 € gutschreiben. Ich kann mich nur für die Unannehmlichkeiten entschuldigen und hoffe auf baldige Antwort von Ihnen.

Ich ließ die Sache erst einmal auf sich beruhen.
Am Wochenende waren wir – Glühwürmchen und Herzbeben – in Nordrhein-Westfalen.
Dort musste ich von Dritten – Namensvettern – erfahren, dass bei ihnen angerufen wurde, damit ich die negative Bewertung zurücknähme.

Nicht nur einmal!

Mehrmals!

Sogar Mitteilungen auf dem Anrufbeantworter!

Nun fragen wir uns doch, liebe Leser: „Wie kann eine Verbindung für einen Außenstehenden zwischen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg hergestellt werden?“
Für uns grenzt das an telefonischem Stalking, und wir behalten uns vor, rechtliche Schritte dagegen einzuleiten.

Bis jetzt habe ich die Bewertung noch nicht zurückgenommen, und sie prangert wie ein schwarzer Fleck auf einer ach so weißen Weste auf diesen Anbieter…

Fortsetzung folgt …

Computer - Netzwerk

Als ich gestern nachmittag einige Rechtschreibfehler hier im Blog gesehen hatte, nahm ich mir vor, diese zu korrigieren.
Da ich mich auf der ersten Seite (Homepage bzw. Frontpage) dieses Blogs befand, wollte ich auf der zweiten auch schauen, ob ich dort einige Fehler entdecken würde, doch dazu kam ich nicht, denn die Webseite streikte und konnte nicht mehr aufgerufen werden.

Ich hatte nicht mal irgend etwas gespeichert, also nichts geändert.

Ich versuchte es noch ein paar Mal, doch die Seite konnte nicht geöffnet werden.
Unsere „normale“ Webseite funktionierte, doch wenn auf Datenbanken zugegriffen wurden, weigerte sich diese und die Webseite wurde nicht angezeigt.

Dann rief ich die Hotline von der Firma an, auf deren Großrechnern sich die Webseite befindet. Es war eine kostenlose 0800-Nummer und deswegen war mir auch egal, wie lange das Telefonat dauern würde.
Diesen Beitrag weiterlesen »

Wir haben von kurzem etwas ersteigert.
Auch im Intersse der anderen Teilnehmer der Auktionsplattform wird man gebeten, eine Kurzbewertung abzugeben. So gibt es dort jeweils bis fünf Punkte für Abwicklung des Geschäfts, Schnelligkeit, Zustand der Artikel, wie es geklappt hat, die usw.
Dann kann man noch eine persönliche Bemerkung dazuschreiben.

Nachdem wir den Zuschlag erhalten hatten, haben wir die Verkäuferin kontaktiert.
Diese hatte leider nur an einem Nachmittag Zeit.
Das Gespräch mit ihr war sehr kurz.
Wir fuhren also hin und holten die Artikel ab und zahlten.
Außer einem kurzen Hallo und „Die Sachen stehen hier draußen.“ passierte nichts. Am liebsten hätte man uns sofort vom Grundstück geschoben, als wir gezahlt hatten.
Bei anderen Verkäufern half man uns bei Einpacken, doch dort nichts.

Wir gaben eine neutrale Bewertung ab und bemerkten, dass die Geschäftsabwicklung schnell vonstatten ging, die Verkäuferin aber gesprächsarm gewesen sei.

Nach ein paar Stunden bekamen wir eine E-Mail:

wissen Sie, dass die Bewertungen die Qualität der Ware, die Schnelligkeit der Abwicklung und z.B. die Genauigkeit der Warenbeschreibung betreffen?
Sie haben einen Teppich ersteigert, der exakt beschrieben war, und den Sie innerhalb kürzester Zeit abholen konnten. Darum geht es in einer Auktion.
Sie haben ein Produkt ersteigert – und kein Kommunikationspaket!
Und Sie bewerten neutral aufgrund „gesprächsarm“ ??? D.h. Sie bewerten nicht neutral, weil die Ware nicht der gekauften entspricht, sondern weil man sich mit Ihnen nicht unterhält?
Ich sehe, Sie haben erst 6 Bewertungen. Bevor ich hier neutral bewerte, informiere ich mich! Ich habe bisher 225 (!) einwandfreie Bewertungen.
Sie waren vor Ort in dem Haus und es ist unschwer zu erkenne, dass das eine Haushaltsauflösung darstellt! Dass man dabei nicht die Zeit hat, sich zu unterhalten, steht wohl außer Frage. Ich werde den Fall melden.

Wir haben uns alle Bewertungen der Verkäuferin angeschaut.
Außer unsere sind diese zwar mit dem Schlagwort „positiv“ bewertet, doch manchmal sind „Zustand des Artikels“ und „Kommunikation“ schlecht bewertet.
Desweiteren fiel uns auf, dass die Verkäuferin keine Zeit hatte, weil sie in den Urlaub flögen, was sich aber in der E-Mail als Haushaltsauflösung darstellte. In dem Haus waren wir übrigens definitiv nicht.

Uns wurde vorgeworfen, dass wir ja erst sechs Bewertungen hätten und wir uns erstmal zu informieren hätten, bevor wir etwas bewerteten.

Das alte Element „Wenn alle positiv bewerten, dann Ihr auch!“ und „Solange wie Ihr so klein seid, haltet erstmal Euren vorlauten Mund!“!

Peinlich wurde dann auch die Aussage „Ich werde den Fall melden.“
Diese Meldung wurde nämlich schon eine Stunde vor der Beschwerde bei uns abgeschickt. Auch hatte sie schon vorher den E-Mail-Text als Antwort auf unsere Bewertung dort eingefügt.

So nicht, „Verehrteste“!

Wir lassen uns nicht unter Druck setzen!

Wir stehen zu unserer Meinung!

By the way: Wir haben unsere Bewertung nicht zurückgenommen.

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