Artikel-Schlagworte: „Theater“
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Wenn man viel – wie wir – auf Tagungen und Kongressen unterwegs ist, trifft man sich nach dem „Arbeiten“ auch in „privater Atmosphäre“ mit den Teilnehmern.
Das ein oder andere Gespräch tangiert das Geschäftliche, aber man lernt sich auch persönlicher kennen.
Wir gehen gerne die Stadt oder Nachbarstädte erkunden, in denen oder deren Nähe sich der Tagungsort befindet, besorgen uns auf oft schon im Vorfeld Informationen über die Stadt und die kulturellen Highlights.
Wenn die Zeit es zulässt, und die lässt es (fast) immer zu, wenn man will, kann man sich die kulturellen Highlights anschauen.
Auch gehen viele Kollegen mit dorthin.
So kann man viel mitnehmen, auch außerhalb der Tagung(sorte).
Ein positiver Nebeneffekt ist, dass man Bekannte und Freunde hat nach der Tagung und auch so durch soziale Kontakte Verbindungen zu Firmen aufnimmt oder später aufnehmen kann, um Geschäfte zu tätigen.
Es gibt noch andere Kollegen bei den Tagungen – diejenigen, die im Hotel bzw. am Tagungsort bleiben und dort verharren.
Dies sind diejenigen, die sich während Gesprächen, teils geschäftlich, teil privat, „voll laufen lassen“, also viel Alkohol konsumieren und am nächsten Tag nicht alles verfolgen können.
Bei diesen Leuten handelt es sich aber um solche, die die Tagung ausnutzen, um sich zu betrinken – Manche von der gleichen „Sorte“ gehen auch ins Bordell. – , aber nach außen hin vorgeben – vor allem zurück im „Heimatunternehmen“ – die Tagung hätte etwas gebracht, und sie wären mit vielen neuen Ideen im Gepäck zurückgekommen.
In Wirklichkeit haben diese aber nichts zur Tagung beigetragen, weil sie bedingt durch den „Haarspitzenkarrthar“ der Tagung nicht mehr folgen konnten und auch nicht diskutiert haben.
Highlights sind sozialer Natur, nicht alkoholischer!
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Man stellte uns vor ein paar Tagen eine Frage:
„Wenn du dich in eine fiktive Persönlichkeit verwandeln könntest, welche wäre es?“
Wir anworteten:
„Keine! Wir sind, wer wir sind.
Wir träumen nicht unser Leben. Wir leben unseren Traum!
Alles andere ist Selbstbetrug!“

Am Sonntag, den 10.10.10, ist die letzte Vorstellung von „Ein Jedermann“ der „Theater´-Kulisse e.V.“ im Städtischen Feierraum in Böblingen.
Jedermann, Inhaber der Jedermann-Stahl-AG, ist ein knallharter Geschäftsmann, den nur sein Profit interessiert, weder die eigene Familie noch sonst wer.
Am Tag seines fünfzigsten Geburtstags entschließt der Gottvater, dass Jedermann nur noch den Tag zu leben habe, weil er große (egoistische) Schuld auf sich geladen habe.
Er bekommt aber die Chance, sich zu bewähren.
Der Teufel – „Beelzebubi“ – wird als Troubleshooter eingesetzt, um Jedermann herauszufordern.
Jedermann schafft es, an seinem letzten Tag zwar die Firma, einen weltweit operierenden Rüstungskonzern, zu retten, doch menschlich hat er nichts dazu gelernt und wird gegen Mitternacht von Tod geholt.
Die Theater-Kulisse hat ein hervorragendes Spiel abgeliefert.
Als wir – Glühwürmchen und Herzbeben – am 3.10.10 dort waren, waren wir begeistert.
Sarkasmus und Zynik von „Beelzebubi“ und Heinrich, dem Tod, haben uns ebenso zum Lachen gebracht, wie Querverweise zum neuen Stuttgarter Bahnhofsprojekt „Stuttgart 21“.
Die Truppe hat wirklich gut gespielt.
Wer es noch nicht getan hat, sollte hingehen uns schauen!
Sehr empfehlenswert!

Heute ist Première von „Ein Jedermann“.
Städtischer Feierraum, Böblingen
(bei der Pestalozzi-Schule, Pestalozzistr.)
Beginn: 20:00 Uhr
Preis: 15 Euro/12 Euro

Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht, denn alles, was entsteht,
ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär’s, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
mein eigentliches Element.

























