Artikel-Schlagworte: „Tiere“

Heute ist Devil, der „Kleine“, von uns gegangen.

Er war Jahre lang mein Weggefährte.

Ich musste ihn in lassen, als ich nach Baden-Württemberg ging.
Er lebte seitdem bei meinen Eltern.

Er wurde knapp dreizehn Jahre alt.

carla-stoeckchen

Carla ist ja immer für eine Überraschung gut!

Neulich sind Carla und ich spazieren gegangen.
Am Einkaufszentrum kam uns ein Mann entgegen, der ein paar Äste in der Hand trug.

Carla schaute den Mann an, setzte sich demonstrativ vor ihn hin und starrte ihn weiter an.
Der Mann schaute Carla verwirrt an.
In dem Moment streckte Carla sich aus und schnüffelte an einem der Äste, die der Mann in der Hand hatte.

„Carla!“, sagte ich, „Das ist nicht Dein Stöckchen.“ und wollte sie wegziehen.

„Wenn Ihr Hund einen haben will, kann er einen haben“, sagte der Mann und hielt Carla den von ihr ausgewählten hin.

Carla bedankte sich schwanzwedelnd bei dem Mann und machte ein paar Freudensprünge.

Mal wieder eine nette Geschichte!

werwolf-herzbeben

Was eigentlich nicht möglich ist, hat unsere neue Ektoplasma-Kamera möglich gemacht.

Nun können wir auch „Gestalten der Nacht“ ablichten.

Der Herr Pfarrer spazierte am Abend im Garten.
Plötzlich rief ein großer Frosch: „Grüß Gott, Herr Pfarrer!“
„Du kannst sprechen, du Frosch?“, fragte der Herr Pfarrer.
„Ich bin eigentlich ein elfjähriger Ministrant, nur eine böse Hexe hat mich verzaubert. Wenn Sie mich allerdings eine Nacht mit in Ihr Bett nehmen, werde ich vom Fluch befreit.“
Der barmherzige Herr Pfarrer wollte dem Frosch helfen, und siehe, am nächsten Morgen lag tatsächlich ein elfjähriger
Ministrant neben dem Herrn Pfarrer im Bett.

Herr Richter, Herr Staatsanwalt, damit schließt die Verteidigung.

diagramm-statistik

Wie im oberen Diagramm ersichtlich gibt es einen statistischen Zusammenhang zwischen der Geburt von Hunden in China und dem Ein‑ und Ausatmen in Deutschland.

Wenn in Deutschland jemand ein‑ und ausatmet, wird – statistisch gesehen – in China ein Hund geboren.

Was wir allerdings nicht wissen, ist, ob ein Seehund geboren wird, wenn man beim Ausatmen in Wasser bläst.

Welche Farbe nimmt ein Chamäleon an, wenn es in einem Raum sitzt, in dem nur Spiegel hängen?

Der Gewinner bekommt ein Abendessen mit Glühwürmchen und Herzbeben sowie Carla und der Rasselbande.

Wir bekochen Euch.

Die Kosten, um zu uns zu kommen, die Übernachtung, die Rückreise etc. müsst Ihr selber tragen.

Trostpreis: Eine Tüte „Empörung“

Der Rechtsweg und Linksweg ist ausgeschlossen.

Elternhaus

aus Kamelopedia, der freien Wissensdatenbank

Das Elternhaus ist ein Gebäude, in dem lebende und erwachsene Kamele aufbewahrt werden. Wenn sie nicht mehr leben, nennt man das ein Totenhaus. Aber das ist ein anderes Thema.

Eltern ist die Mehrzahl von Elter. Zwei oder mehrere Elter sind dann also Eltern. Elter wurde bei einer Schlechtschreibreform korrigiert. Ursprünglich hies es Älter und bezeichnete ein an Jahren bereits vorangeschrittenes Kamel, das irgendwie natürlich älter war als seine Kamelwelpen.

Eltern produzieren Kamelwelpen, indem sie sehr dicht beieinander liegen – so dicht, dass keine Kamera dazwischen passt, um zu beobachten, was da genau geschieht. Ein wissenschaftliches Geheimnis also.

In einem Elternhaus befindet sich also eine Kamelfamilie. Werden die Welpen älter oder selbst ein Elter, dann verlassen sie ihr Elternhaus, um selbst so eines zu gründen. Im Laufe der Jahre wird es also ziemlich langweilig in einem Elternhaus.

Elternhäuser haben meist einen quadratischen Grundriss, auf dem die Mauersteine innenläufig aufgesetzt wurden, damit sie nicht außen runterfallen und womöglich ein Welpe treffen und töten. Durch diese Bauform konnten sich die Eltern das Dach sparen, weil die Mauersteine auf wundersame Weise zu einer Spitze sich aufgereiht hatten, auf der gerade noch Platz für die Sat-Schüssel war.

Die Innenarchitektur des Elternhauses ist verwirrend angelegt – man muss die Welpen ja beschäftigt halten! Besucher bekommen am Eingang einen Plan ausgehuft, den sie sich einprägen und dann auffressen müssen, denn die Welpen sollen ja bis zur Zeit ihrer Vollelterkeit im Unklaren gelassen werden, dass die Welt außerhalb des Elternhauses noch weiter geht.

Der Text ist unter der „Creative Commons Attribution/Share-Alike“-Lizenz verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Bild-Lizenzen können abweichen.

Alkohol benebelt.

Kinder gehören zu ihrer Mutter.

carla-italien

… gesellte sich Carla zu uns.

Was wären wir ohne Dich?
Was wäre aus Dir ohne uns geworden?
Wärest Du Deiner Krankheit vielleicht schon erlegen?

Nichts geschieht ohne Grund…

doktor-hund

Es begann damit, dass Carla ein paar Pusteln am Ohr hatte, die uns aber nicht wirlkich störten, ebensowenig wie die kaputten Stellen an den Gelenken, da wir wissen, dass Carla beim Spielen ab und zu gegen die Heizung, den Tisch, den Stühlen etc. knallt, wenn sie nicht aufpasst und mal wieder zu viel Energie mit ins Spiel bringt.

Carla begann irgendwann zu humpeln.

Weil es schlimmer wurde, besuchten wir den Tierarzt und Carla bekam Medikamente, weil der Verdacht bestand, dass irgendetwas am Gelenk nicht in Ordnung sei.

Carla hatte auch Durchfall.

Irgendwann erkannte dann der Tierarzt den kausalen Zusammenhang, dass Carla aus Kalabrien/Italien stammt, Pusteln an den Ohren hatte, unter Gelenkschmerzen litt und Durchfall an der Tagesordnung stand.

Ein Anfangsverdacht war da.

Der Durchfall ging wieder weg, wie er gekommen war.

Wir dachten, es sei eine Allergie gegen Lebensmittel gewesen. Wir hatten ein anderes Hundefutter gekauft und anscheinend hörte der Durchfall auf.

Nach mehreren Blutuntersuchungen war die erschreckende Diagnose gestellt.

Leishmaniose!

Eine bei Menschen heilbare Krankheit, bei Hunden jedoch nur behandelbar, nicht heilbar!

Leishmaniose ist so heimtückisch, dass die Erreger nicht vom Immunsystem angegriffen werden können, sondern diese wuchern dort, wo es nicht hinkommt.
Allupurinol – bei Menschen gegen Gicht eingesetzt – hilft Carla, jedoch kann die Krankheit immer wieder ausbrechen, zwar nicht so stark wie unbehandelt, aber sie macht sich stellenweise arg bemerkbar.

An Leishmaniose erkrankte Hunde können allerdings sehr alt werden.

Unser Mäuschen sehr krank!

Wir gaben nicht auf, obwohl es einen Moment gab, in dem wir uns sagten: „Wenn sie weiter so leiden muss, sollten wir ihr Leiden verkürzen.“
Das war an dem Tag, an dem Herzbeben mit Carla Gassi gegangen war und Carla kraftlos von der Treppe gerutscht und in sich zusammengesackt war.
Herzbeben trug Carla in die Wohnung hinein und streichelte sie liebevoll. Carla zitterte und hatte Angst.
Unser Mäuschen erholte sich wieder etwas.
Als Glühwürmchen nach Hause kam, wollte Carla zu ihr und brach wieder zusammen, bekam den Popo nicht hoch, so sehr sie sich auch bemühte.
Ein Bild des Elends!
Uns standen die Tränen in den Augen.
In diesem Moment hatten wir den , aber zum Wohl von Carla!

Doch wir gaben nicht auf!

Carla spürte dies und fasste neuen Mut und neue Kraft.
Solange sie noch so schlapp war, trugen wir sie nach draußen, damit sie ihrer Notdurft nachgehen konnte.
Carla spürt(e) die endlose Liebe, die wir ihr entgegen brachten und bringen und schöpft(e) neuen Mut.

Es ging und geht ihr stetig besser und besser.

Sie tobt wieder herum, als wäre nie etwas gewesen.

Ab und zu hängt sie daneben, aber wir sind bei ihr und stehen ihr zur Seite, zeigen ihr, dass sie nicht alleine ist.

Wir geben nie auf.

Wenn man nicht richtig aufpasst …

Dramatisches!

… kann es durchaus passieren, …

Maus im Kühlschrank

… dass sich im Kühlschrank Dramen abspielen.

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