Artikel-Schlagworte: „Tiere“

Es begann damit, dass Carla ein paar Pusteln am Ohr hatte, die uns aber nicht wirlkich störten, ebensowenig wie die kaputten Stellen an den Gelenken, da wir wissen, dass Carla beim Spielen ab und zu gegen die Heizung, den Tisch, den Stühlen etc. knallt, wenn sie nicht aufpasst und mal wieder zu viel Energie mit ins Spiel bringt.
Carla begann irgendwann zu humpeln.
Weil es schlimmer wurde, besuchten wir den Tierarzt und Carla bekam Medikamente, weil der Verdacht bestand, dass irgendetwas am Gelenk nicht in Ordnung sei.
Carla hatte auch Durchfall.
Irgendwann erkannte dann der Tierarzt den kausalen Zusammenhang, dass Carla aus Kalabrien/Italien stammt, Pusteln an den Ohren hatte, unter Gelenkschmerzen litt und Durchfall an der Tagesordnung stand.
Ein Anfangsverdacht war da.
Der Durchfall ging wieder weg, wie er gekommen war.
Wir dachten, es sei eine Allergie gegen Lebensmittel gewesen. Wir hatten ein anderes Hundefutter gekauft und anscheinend hörte der Durchfall auf.
Nach mehreren Blutuntersuchungen war die erschreckende Diagnose gestellt.
Leishmaniose!
Eine bei Menschen heilbare Krankheit, bei Hunden jedoch nur behandelbar, nicht heilbar!
Leishmaniose ist so heimtückisch, dass die Erreger nicht vom Immunsystem angegriffen werden können, sondern diese wuchern dort, wo es nicht hinkommt.
Allupurinol – bei Menschen gegen Gicht eingesetzt – hilft Carla, jedoch kann die Krankheit immer wieder ausbrechen, zwar nicht so stark wie unbehandelt, aber sie macht sich stellenweise arg bemerkbar.
An Leishmaniose erkrankte Hunde können allerdings sehr alt werden.
Unser Mäuschen sehr krank!
Wir gaben nicht auf, obwohl es einen Moment gab, in dem wir uns sagten: „Wenn sie weiter so leiden muss, sollten wir ihr Leiden verkürzen.“
Das war an dem Tag, an dem Herzbeben mit Carla Gassi gegangen war und Carla kraftlos von der Treppe gerutscht und in sich zusammengesackt war.
Herzbeben trug Carla in die Wohnung hinein und streichelte sie liebevoll. Carla zitterte und hatte Angst.
Unser Mäuschen erholte sich wieder etwas.
Als Glühwürmchen nach Hause kam, wollte Carla zu ihr und brach wieder zusammen, bekam den Popo nicht hoch, so sehr sie sich auch bemühte.
Ein Bild des Elends!
Uns standen die Tränen in den Augen.
In diesem Moment hatten wir den Gedanken, aber zum Wohl von Carla!
Doch wir gaben nicht auf!
Carla spürte dies und fasste neuen Mut und neue Kraft.
Solange sie noch so schlapp war, trugen wir sie nach draußen, damit sie ihrer Notdurft nachgehen konnte.
Carla spürt(e) die endlose Liebe, die wir ihr entgegen brachten und bringen und schöpft(e) neuen Mut.
Es ging und geht ihr stetig besser und besser.
Sie tobt wieder herum, als wäre nie etwas gewesen.
Ab und zu hängt sie daneben, aber wir sind bei ihr und stehen ihr zur Seite, zeigen ihr, dass sie nicht alleine ist.
Wir geben nie auf.
Wenn man nicht richtig aufpasst …
… kann es durchaus passieren, …

… dass sich im Kühlschrank Dramen abspielen.
Carla hat nun ein Halstuch, das Glühwürmchen genäht hat.

So sieht Carla mit Halstuch aus.

Carla fühlt sich sehr wohl damit.

In einer bekannten Buchhandlung in Stuttgart sind wir gerngesehene Kunden.
Wir waren auch dort schon auf Autorenlesungen.
Da vor kurzem eine Lesung eines Krimi-Autors dort stattfand, fragten wir, als wir die Eintrittskarten buchen wollten, ob wir Carla mitnehmen dürften.
Die Verkäuferin, die uns kannte, bejahte dies und sah ebenso wie ihre Kollegin, die neben ihr stand, kein Problem.
Carla verhält sich immer sehr ruhig und legt sich, während wir Bücher anschauen, hin und döst etwas.
Die Verkäuferin verwies uns aber vorsichtshalber auf eine Frau aus der Verwaltung.
Wir versuchten diese, ans Telefon zu bekommen. Dies klappte aber nicht.
Obwohl wir auf dem Anrufbeantworter sprachen und ein Rückruf versprochen wurde, tat sich nichts.
Irgendwann erreichten wir die Frau dann doch.
Sie hörte sich gerne an, dass wir begeistert von den Lesungen waren, doch in dem Moment, in dem wir Carla erwähnten, wollte sie nicht mehr zuhören und unterbrach uns barsch mit: „Nein, der Hund darf nicht herein.“
Wir hakten nach, erzählten von Carla und auch, dass wir sehr häufig dort einkaufen, doch man unterbrach uns und es blieb beim unreflektierten „Nein!“.
So schrieben wir dem Geschäftsleiter der Buchhandlung am 27.04.2009, doch eine Antwort erhielten wir nicht.
Deswegen veröffentlichen wir unseren Brief hier etwas weiter unten.
Für uns steht fest, dass wir bei dieser Buchhandlung nichts mehr kaufen und dass wir auch keine diesbezüglichen Berichte von Lesungen oder Ankündigungen dergleichen mehr hier veröffentlichen.
Am Samstag, den 2.5.2009, hielten wir uns wieder mit Carla in Stuttgart auf.
Wir kamen zufällig an der Buchhandlung vorbei. Dort war ein „Gewinnspiel“ zugange.
„Intelligente Fragen wie
„Im Jahre 47, also 1947, wurde eine Schriftstellergruppe gegründet.
Wie hieß sie?
- Gruppe 2000
- Gruppe 47
- Gruppe 30
- Gruppe 68“
wurden dort gestellt.
Auf diesem Niveau – Fragen, die die Antwort schon enthielten – ging es weiter.
Der „Entertainer“ machte flache Witze, wie: „Ja, die Gruppe 47 erfand auch ein Deo – 4711.“, über die jedoch niemand lachen wollte.
Irgendwann lud er uns ein, an dem Gewinnspiel teilzunehmen.
„Das geht nicht, weil unser Hund nicht mit hinein darf“, sagten wir.
Er interventierte, dass ja einer von uns hereinkommen könnte.
Wir würden auch ein „Hundebuch“ gewinnen.
Witz komm‘ raus, du bist umzingelt!
Wir widersprachen, dass wir dies nicht täten, denn wenn einer von uns eine persona non grata sei, seien wir alle eine.
Einige Passanten wurden hellhörig.
Der „Entertainer“ schwenkte plötzlich um und ignorierte uns.
Carla spielt gerne mit uns.

Nicht nur mit Glühwürmchen …

… sondern auch mit Herzbeben.
Carla fletscht „vor Freude“ während des Spielens ihr Gebiss wie eine reißende Bestie.

Ob Carla wohl weiß, wie gefährlich sie aussieht?

Carla wurde uns – Glühwürmchen und Herzbeben – über „Tierpate Stuttgart“ vermittelt bzw. wir haben sie von dort übernommen.
„Tierpate Stuttgart“ vermittelt herrenlose Tiere aus Kalabrien, Italien, nach Deutschland.
Maßgeblich ist Gabriele Schwaderer in Kalabrien diejenige, die sich mit weiteren Tierfreuden um herrenlose, verwilderte und geschundene Hunde kümmert.
Bedingt dadurch, dass in Italien die meisten Hunde nicht kastriert werden, vermehren sich diese unweigerlich sehr stark.
Der Nachwuchs wird dann, weil er als lästig empfunden wird, einfach weggeworfen, getötet, an Labors weitergegeben oder landet in sog. Tötungsstationen, in denen diese unabhängig ihrer (physischen) Verfassung nach zwei Wochen systematisch getötet werden.
Gabriele Schwaderer und ihre Freunde kümmern sich um solche Hunde und vermitteln diese.
Die Hunde werden vor der Überführung Impfungen unterzogen.
Desweiteren sind die Hunde mit einem Chip versehen, durch den jeder Hund individuell identifizierbar ist.
Wer einen Hund von „Tierpate Stuttgart“ übernehmen möchte, wird mit 250 Euro für die angefallenen Kosten zur Kasse gebeten.
Dieses Geld fließt allerdings sofort wieder vor Ort nach Kalabrien, um weitere Hunde zu retten.
In Deutschland unterstützt Gabriele Jost deren Arbeit in Deutschland.
Weitere Informationen:
Gabriele Schwaderer
Feldhausener Str. 14
72501 Gammertingen-Kettenacker
Tel.: 0157 75809926
http://www.tierpate-stuttgart.de


Wie fotografiere ich meinen Hund?
- Nehmen Sie einen neuen Film aus der Schachtel und legen Sie ihn in Ihre Kamera!
- Nehmen Sie die Filmschachtel aus der Schnauze des Hundes und werfen Sie diese in den Abfalleimer!
- Nehmen Sie den Hund aus dem Abfalleimer und bürsten Sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze!
- Wählen Sie einen passenden Hintergrund für das Foto!
- Montieren Sie die Kamera und machen Sie diese aufnahmebereit!
- Suchen Sie Ihren Hund und nehmen Sie ihm den schmutzigen Socken aus der Schnauze!
- Platzieren Sie den Hund auf dem vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera!
- Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Hund auf allen Vieren nach!
- Stellen Sie die Kamera mit einer Hand wieder ein und locken Sie Ihren Hund mit einem Leckerchen!
- Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie das Objektiv vom Abdruck der Schnauze!
- Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Hundes und werfen Sie den Blitzwürfel weg!
- Legen Sie die Zeitschriften zurück auf den Couchtisch!
- Versuchen Sie, Ihrem Hund einen interessanten Ausdruck zu entlocken, indem Sie ein quietschendes Spielzeug über Ihren Kopf halten!
- Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen sie Ihre Kamera unter dem Sofa hervor!
- Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie Ihren Hund am Nacken und sagen Sie zu ihm: „Nein – das machst du draußen!“
- Machen Sie sich einen Earl Grey und meditieren Sie danach eine Stunde lang!
- Rufen Sie Jemanden, um Ihnen beim Aufräumen zu helfen!
- Setzen Sie sich in einen bequemen Lehnstuhl und nehmen Sie sich vor, gleich morgen früh mit dem Hund „Sitz“ und „Platz“ zu üben!
„Ich stellte mir nebenbeibemerkt eine wilde Kakophonie der Farben und Formen vor, zu dem das Hundehirn die olfaktorischen Eindrücken hinzufügt.
Oder zeichnete es eine Topographie der Geruchslandschaft?“- Aus „Mord am Hellweg“ –
Wie man eine Maus fängt
Bei Mausefallen hatte ich immer das Problem, dass man sich selbst die Finger zerquetschen konnte, wenn man nicht aufpasst.
Und die Mäuse fallen auch nicht (mehr wirklich) darauf herein.
Nun zu meiner Erfindung!
Das Geniale dabei – die Maus bringt sich selber um.
Das funktioniert übrigens auch bei Ratten!!!
Man lege ein Stück Käse auf ein Bett.
Nun um den Käse vier Rasierklingen stellen.
Wenn nun die Maus kommt, begreift sie natürlich noch nicht, worum es geht …
Sie kommt also und siehkt den Käse und schaut dabei über die Rasierklinge.
Noch passiert nichts!
Aber …
Die Maus denkt sich kopfschüttelnd : „Ei, ei, ei, was für schöner Käse!“ und schüttelt den Kopf weiter …

Durch das Bewegen des Kopfes, schneidet sie sich selber die Gurgel durch.
Wenn man nun zwischen den Rasierklingen noch Silikon zum Abdichten hätte, müsste man nicht mal die „Schweinerei“ mit dem Blut wegwischen.


























