Artikel-Schlagworte: „Tränen“

Für diejenigen, die es immer noch nicht wissen oder wahrhaben wollen!

Dieses Internet-Tagebuch ist das von Glühwürmchen und Herzbeben, nicht von Glühwürmchen allein und auch nicht von Herzbeben allein.

Unsere Webseite ist unsere Webseite, weil sie die von uns beiden ist.

Der Shop ist auch unser gemeinsamer Shop, weil er von uns zusammen betrieben wird.

Dies gilt übrigens für alle unsere gemeinsame -Präsenzen,
wie z.B. auch das Fotoalbum.

golf-letztes-foto

Nun ist es leider geschehen …

Das rote Piraten-Auto hat Sonntag Nachmittag seinen Geist ausgehaucht.

Auf der Fahrt von zurück nach Hause, Böblingen, hatte er auf der Autobahn einen Motorschaden.
Eine Reparatur ist nicht möglich.
So mussten wir – auch aufgrund des Alters – einer Verschrottung zustimmen.

Stichwort: Stoßdämpfer

Schreiben Denkscheiben
Wir haben Ende Juli in den neuen Song „Irgendwo“ von Pur – erscheint vorrausichtlich am 21.08.2009 – hereingehört und uns darüber gemacht.

Irgendwo

Sie reden auf Dich ein
Schauen in Dich rein
Sie geben Dir nen guten Rat
Ein wirklich gutgemeintes Attentat
Auf Deine Seele, die Gequälte
Die mit sich selbst nicht ins Reine kommt
Und prompt macht sie zu
Weil sie keiner versteht
Bis sie im Nebel versinkt
Und sich alles dreht
Völlig ausgeklinkt
Völlig überfüllt und doch so leer
So schwer

Refraim:
Irgendwo in dieser Welt
Liegt ein bisschen Glück versteckt
Irgendwo
Irgendwo in dieser Welt
Liegt ein bisschen Glück versteckt
Und ich wünsch mir so
Ich hätts für mich entdeckt

Du bist auf der Flucht
Versteckt in der Sucht
Süchtig nach dem Leben
Anstatt es wieder selbst zu leben
Du willst weg hier
Durch die Hintertür
Doch sie lassen Dich nicht
Sie haben Recht damit
Wie ein Tritt wirkt das
Weil Du nicht mehr verstehst
Dass man Dir helfen will
Bevor Du durchdrehst
Du bist Dir zuviel
Du bist überfüllt
Und doch so leer
So schwer

Refraim: Irgendwo …

Unsere Gedanken dazu:

„Die Philosophen haben die Welt verschieden interpretiert, doch es kommt darauf an zu verändern.“, hat ein großer Denker und Soziologe gesagt.

In dem Song von Pur sieht man nur das Interpretieren.
Eine Person wird gequält, getreten und man nötigt sie, ihr Leben so zu leben, wie andere es wollen.
Drüber singt Pur.
Diese Person weiß, dass sie die Hölle durchmacht, doch sie findet sich damit ab, in dem sie meint, es reiche zu wissen, dass es irgendwo Glück gibt. Sie ist nicht auf den Weg dahin, sondern träumt – „macht die Seele dicht“ – wie es in dem Song heißt. Sie erkennt ihre Situation, beklagt sich darüber – interpretiert ihre Welt – wie gesungen wird.
Sie gibt sich aber damit zufrieden, dass irgendwo draußen das Glück ist.
Dann schwenkt der Text um.
Die Person will raus, will nicht länger zwischen den Mahlsteinen leben.
Doch andere raten ihr, sie solle nicht gehen, weil irgendwo da draußen das Glück ist.
Sie wünscht sich so, sie hätte es entdeckt.
Außer den Träumen und Wünschen bewegt sich die Person aber nicht.

Sie wird ihr Glück niemals finden.

Sie muss die Mühlsteine verlassen und nicht hoffen, dass sie von alleine aufhören zu mahlen.

Wir haben den Song – wie oben erwähnt – schon Ende Juli probegehört und waren enttäuscht.
Wir hofften, dass vielleicht es etwas anders gemeint gewesen wäre, doch wir lagen mit unserer Einschätzung richtig, was ein Interview mit Pur bestätigte.

Hartmut Engler, Sänger von Pur, der vor kurzem in einer psychiatrischen Klinik eine (Alkohol‑)Entziehungskur gemacht hatte, beschrieb die Bedeutung des Songs.
Es sei manchmal so, dass man ausbrechen wolle, weil man es nicht mehr aushalte und weil man von allen Seiten Druck bekäme. Es sei auch so, dass man einen Schnitt machen wolle, um sein Leben zu ändern – Betonung auf „sein Leben“!
Dann müssten eben die, mit denen man zusammen durch die Zeit geht, die Handbremse ziehen und sagen: „Du hast zu funktionieren und Du machst gefälligst das, was man von Dir verlangt! Alle Andere hat Dich nicht zu interessieren. Du hast eine Aufgabe! Mehr nicht!“

Stellen wir uns eine Ehe vor, in der sich die Ehepartner nur noch angiften!

Die Frau sagt sich irgendwann, dass es keinen Sinn mehr habe, einfach so weiterzumachen und so zu tun, als sei alles im Lot.
Sie akzeptiert z. B. nicht mehr die Alkoholsucht des Mannes und hat ihn immer und immer wieder daraufhingewiesen, in Therapie zu gehen. Da der Mann nicht aufhört, Alkohol zu trinken, hat sie sich entschieden, ihn zu verlassen.

Laut „Irgendwo“ von Pur hat sie allerdings die Aufgabe, weiter zu funktionieren. Sie soll funktionieren, weiter funktionieren. Einfach ihren Teil in der Ehe weiter ausfüllen und die Alkoholsucht ihres Mannes weiter akzeptieren.

Weiter die Hölle durchmachen!

„Irgendwo in dieser Welt liegt ein bisschen Glück versteckt.“

Die Frau kann sich laut Pur glücklich schätzen, zu wissen, dass es irgendwo Glück gibt, es muss ja nicht ihres sein.

Das ist zynisch und entbiert jedem realistischem Denken!

Setzen – Sechs!

Es kann nur eine Lösung geben:

Blauer Lippenstift und eine Zigarette im Mundwinkel

In Gedenken

Werner Kleber, der Vater von Glühwürmchen

Ein Grab, ein Kreuz, eine Zahl,
das einzige, was noch an Dich erinnert!

Du warst mein Held, mein Hero aus den Kindertagen,
doch was wusste ich von Dir?

Lass ich alles Revue passieren,
so muss ich eingestehen, es ist nicht viel,
was ich über Dich kann.

Nie hast Du geschimpft,
nie ein böses Wort verloren,
egal, was wir angestellt haben.

Doch was wusstest Du über uns,
nicht viel!

Weißt Du, wie sehr ich Dich für Deinen unerschrockenen Optimismus bewundert habe?
Für Dich gab es immer einen Morgen danach,
egal, was für ein Schicksalsschlag kam.

Warum hast Du mir nicht ein klein wenig davon beigebracht,
und ihn mir auf meinen Lebensweg mitgegeben?

Du warst mit Mama verheiratet,
doch lebtet Ihr beiden Euer eigenes Leben!

Warst Du zufrieden mit Deiner Ehe?
Diese Frage hätte ich Dir noch so gerne gestellt!

Doch wie ich Dich kenne, hättest Du das bejaht!

Manchmal denke ich bei mir,
Du hast in Deiner Traumwelt gelebt,
eine, die es nie gab!

Die wüsten Beschimpfungen Deiner Frau,
uns gegenüber, hast Du es gewusst?

Warum hast Du immer geschwiegen?
Warum hast Du die Augen verschlossen?

Was war es, was Dich so sehr an diese Frau band,
welches Geheimnis gibt es?

Wenn Du glücklich mit ihr gewesen wärest,
warum die vielen Freundinnen nebenbei?

Fragen, die Du mir nicht mehr beantworten kannst!

Was ist in unserer Kindheit nur geschehen,
dass alle Deine Töchtern es nicht schaffen,
ihr Leben zu meistern?

Sowie Mama immer betonte, hast Du uns über alles geliebt,
doch gezeigt hast Du es uns nie!

Als ich damals rausgeflogen bin,
warst Du damit einverstanden?

Warum hast Du nichts unternommen?
All die Jahre, die wir kein Kontakt haben durften, wegen Mama, warum?

Du hast immer so geduckt, warum?
Was war bei Dir passiert?

Warum bist Du so geworden?
Wie war Deine Kindheit, war sie glücklich?

Nie haben wir darüber sprechen können,
und nie hast Du etwas erzählt!

Warum …

Warum wurde es totgeschwiegen,
dass Dein Vater noch ein zweites Mal geheiratet hat,
warum wurde uns erzählt, er sei tot,
obwohl er noch lebte?

Papa, was war so schlimm daran …

Manches Mal denke ich mir,
Du warst ein sehr einsamer kleiner Mann,
der in seiner Traumwelt lebte!

Wo immer Du auch nun bist,
von wo aus Du immer mich siehst,
ich wünsche mir so sehr,
dass Du nun das gefunden hast,
was Du Dir hier immer erträumt hast!

Papa, ich behalte Dich lieb,
auch wenn ich über meinen Erzeuger,
einen kleinen sympathischen, liebenswerten Mann, gar nichts weiß!

Doch das Geheimnis, der Grund, warum Du ein Leben lang mit Mama zusammengeblieben bist, werde ich nie erfahren!

Das ist etwas, was Du am 22.02.08 mit auf auf Deine Reise genommen hast.

Du wärest heute 81 Jahre alt geworden.

Zyn war – Betonung auf: war – das bedeutendste Satire-Magazin im .
Die Autoren kannten keine (verbale) Gnade. Sie schlugen auch schon mal über alle Stränge.

Es hieß immer, man mache keine Werbung, was sich allerdings änderte, als sie einen Cartoon-Verlag gründeten und diesen bewarben.
In den Augen der Autoren war dies ja nicht wirklich Werbung, weil die Seite und auch der Verlag ja ihnen gehörte.
„Fremdwerbung“ gab es allerdings nicht. Das muss man ihnen lassen.

In den Querelen des Krieges in Jugoslawien wurde einer der Autoren – ein deutscher Soldat, der im Zuge des Bundewehrmandats dort hin beordert wurde, – getötet.
Die Webseite blieb geschlossen und ein Nachruf erschien.
Dieser blieb aber jahrelang stehen, ohne dass sich bei Zyn etwas getan hatte.

Nachdem man dann irgendwann doch den Nachruf von der Seite genommen hatte, blieb außer einer lapidaren Meldung, dass die Redaktion die neue Putzfrau einarbeiten müsse, nichts von Zyn übrig.

Was für Weicheier!

Einer ist nicht mehr dabei, und alle haben Permanent-Depressionen!

Die sind es nicht wert, Zyniker genannt zu werden!

Musik Gruppe Tanz bunt

Beim „European Song Contest“ haben die Teilnehmer für Deutschland Platz 20 geholt.

Von 25 Teilnehmern!

Der Produzent der deutschen Teilnehmer, deren Name wohl in der Versenkung verschwinden wird, meinte: „Wir haben alles gegeben, mehr ging nicht. Das war eine Weltklasse-Show!“

Wenn das eine Weltklasse-Show war …

Foto-Golf-350

Auch wenn es nur ein seelenloses Stück Metall ist, es ist nicht leicht, es einfach abzumelden und hinzustellen, doch es ist „notwendig“.

Ein Auto, wie man es sich wünscht!
Robust, bequeme Sitze, großer Kofferraum, gute Straßenlage, wendig, wenig Verbrauch, leiser Motor, kaum Reparaturen.
Das ist nur die technische seelenlose Seite.

Viele Erinnerungen

Niemals hat der rote VW Golf mich im Stich gelassen, hat mich von hier nach da gebracht. Wenn er erzählen könnte, wo er alles war, man könnte Bücher damit füllen.
Mehrmals Urlaub auf der Ostseeinsel Fehmarn, bei großer Hitze ging es voll mit Koffern dort hin, Devil war dabei. Zwischendurch immer wieder Pause, weil es Devil zu heiß wurde.
Nach Halle an die Saale mit meinen Eltern, vier bis fünf Stunden Fahrt zu Verwandten. Stellenweise fuhren wir im Harz über Eis. Keine Ausrutscher, keine Unfälle, keine Schäden.
Es ging durch Wald und Flur, durch Tag und Nacht hindurch.
Von Norden nach Süden, von Osten nach Westen.
Urlaub in Norden an der Nordsee, wieder Devil dabei, das Auto wieder vollgepackt, ging es los. Kein Schwächenanfall. Alles erkundigt.
Auch der Unzug nach Schwaben hat hervorragend geklappt mit meinem Golf.
Nur Devil konnte nicht mit.
Vollgepackt mit Koffern und Utensilien ging es dorthin zu neuen Ufern.

Zu meiner Herzallerliebsten

Er brachte mich am 28.6.2008 nach Köln, wo das Treffen der Herzen stattfand und ein niemals-endendes Kapitel meines Lebens begann.
Nach über vierzig Jahren wusste ich endlich, was es bedeutet, glücklich zu sein …

… nach „einem halben Leben“!

Er brachte mich zu Glühwürmchen, damit sie von mir unendliche Liebe empfangen konnte und ich von ihr.
Er half uns beim Umzug, als wir – Glühwürmchen und Herzbeben – uns entschlossen, zusammenzuziehen. Er wurde nie müde.
Er half uns auch, als wir zusammen berufsbedingt vom Dorf in die Großstadt zogen, und stand „brav“ in der Tiefgarage, wurde wach, wenn wir los wollten und versah einfach seinen Dienst, vor allem, wenn er uns nach Nordrhein-Westfalen bringen sollte.
Fünf bis sechs Stunden Fahrt bis dorthin, im Winter im Schnee.

Wochenenden der Freude in Nordrhein-Westfalen!

Aber eben nur ein Stück Metall!

Kreatves Schreiben

Superfliege: „Ein vergilbtes und weißes Blatt Papier“

Zwischen zwei Zeiten verbrachte ich eine Weile mit Dir.

„Ich will mein Leben mit Dir teilen“

geschrieben auf einem weißen Blatt Papier, das nun  vergilbt ist.

Wir teilten den Raum, wir teilten den Atem.
Teilten den Tag und teilten die Nacht.
Der Klang der Stimmen war wie in den Ohren.
Kein Weg war zu weit, um ihn gemeinsam zu beschreiten.
Kein Berg zu hoch um nach oben zu gelangen.
Unsere Hände ließen keinen los und fallen.

Zeit ließ weiß verblassen.

Farblosigkeit brachte der Alltag mit sich.
Liebe wurde zum alltäglichen und wurde nicht mehr geschätzt.
Der Alltag brachte die Stille mit sich.
Die Klänge der Stimmen wurde nicht mehr wahrgenommen.
Keine Decke konnte mich mehr erwärmen, wie Du mich einst erwärmt hast.
Der einst gemeinsame Weg verlief parallel.
Der Blick nach vorne ging in unterschiedliche Richtungen.

Zweisamkeit wurde zu Einsamkeit.

„Es ist vorbei“ geschrieben auf einem weißen Blatt Papier.

Syntronica: „Ein vergilbtes und ein weißes Blatt“

Beim Aufräumen fand er das vergilbte Blatt, irgendwo ganz unten in einer Schublade.
Er hielt inne, denn das vergilbte Blatt erzählte von ihm, einem, der aufrecht ging und stand und lächelte, seine Augen strahlten voller Freude, er fühlte sich wohl.
Das war schon einige Zeit her.
Er dachte daran, wie es war. Kurz strahlten seine Augen und er lächelte mal wieder, doch kurz darauf wurden seine Gesichtszüge wieder schlaff und seine Mundwinkel bewegten sich ein Stückchen nach unten, die Augen wurde ausdruckslos und dunkel.
Neben ihm lag ein weißes, unbeschriebenes Blatt Papier.
Er dachte darüber nach, was wohl darauf stünde, ein paar Jahre später …

krieg-hamas-israel

Wenn hinten in Arabien die Völker aufeinanderschlagen …

Die Medien sind mal wieder voll mit Horrormeldungen des Krieges zwischen Israel und Palästina.

Lohnt es sich überhaupt noch, über dieses „ach so grausame“ Thema zu berichten?
Die Medien meinen schon … Diesen Beitrag weiterlesen »

Traurig

Kalter Stern

Ein Stern hoch am Zenit stand
Der Sonne fröhlich zugewandt
Höhenflüge immer wieder
Hoffnung höher, niemals nieder
Eisiger Atem hat ihn gestriffen
Die knöcherne Hand hat brutal zugegriffen
Weggenommen alles, nie mehr streben
Zu Ende abrupt sein junges Leben
Das Licht ist zerronnen
Das Strahlen weggeschwommen
Einfach von der Erde verschluckt
Auf das Leuchten gespuckt
, Kollegen fassungslos
Schock saß bei uns riesengroß
Traurigkeit umnachtet aller Herz
Tief sitzt unser Trauer und Schmerz

Kalender
Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  
Suchen und Finden
Aktuelle Kommentare
Der Syntronische Bote
Schlagworte
Archiv(e)
Privat
  • Aktuelle Fotos – Unser Fotoalbum
  • Böblingen
  • Das war ein Mega-Spaß
  • Der Syntronische Bote
  • Dietmar Schneidewind
  • Glück pur
  • Glühwürmchen bei Facebook
  • Herzbeben bei Facebook
  • Nordrhein-Westfalen
  • Stadt Beckum
  • Stadt Stolberg
  • Syn Tube
  • The Working Brain
  • Unser Foto-Album
  • Unser Foto-Album 2008 bis Mitte 2011
  • Unser Gästebuch
  • Unser Geocaching-Profil
  • Unser T-Shirt- und Accessoire-Shop
  • Unsere Webseite (Syntronica.com)
  • Wir bei Formspring
  • Wir bei Twitter
Feeds (RSS 2.0)
Feed der neuesten Artikel
Feed der neuesten Kommentare


© Glühwürmchen & Herzbeben
Diese Feeds dürfen nur für den privaten, nicht-kommerziellen, Gebrauch benutzt werden, z.B. in privaten Feed-Readern oder E-Mail-Programmen.
Die Benutzung und das Einfügen auf Webseiten u.ä. außerhalb von www.gluehwuermchen-herzbeben.eu und www.syntronica.net verstößt gegen das Urheberrecht.