Warnungen

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Roll over Beethoven

„Wehe dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.“

Christian Morgenstern

Brexit - Sternschnuppen über Europa

Gestern stand der Ausgang des Referendums „Austritt aus der EU – Ja oder Nein?“ in Großbritannien fest.

51.9 Prozent der Briten stimmten für einen Austritt – Brexit = British exit – aus der Europäischen Union.

Politiker fast aller Couleur mussten ihren Unmut über den Ausgang des Referendums kundtun.

Was mich erst sehr überraschte, aber irgendwann ziemlich genervt hat, war das Palaver um die wirtschaftlichen Folgen sowohl für Großbritannien als auch die der Europäischen Union.
Der Tenor aller Politiker war einhellig, dass alle nur verlieren könnten, besonders Großbritannien. Endzeit-Szenarien einer verarmten Insel wurden gemalt. Bilder von Unternehmen, die den Bach heruntergingen, wurden in dunklen Fsrben gemalt. Die armen Unternehmen, die Geschäfte mit britischen Firmen machen, sollten nun  pleite gehen etc.

Die Firmen werden auf weiterhin Geschäfte mit Firmen in Großbritannien machen, nur unter anderen Prämissen, z.B. (höhere) Einfuhrzölle, andere Direktiven beim Im‑ und Export.
Warum sollte man alles abbrechen?

Universitäten, allen voran die Uni Tübingen, krakeelten laut heraus, es könne nun keine Kooperationen mehr mit Unis über dem Teich geben. Irgendwann kam heraus, dass die Uni Tübingen im überdurchschnittlichen Maße von EU-Geldern aus Fördertöpfen profitiert hatte. Es wird auch weiterhin Möglichkeiten geben, mit internatinalen Unis zusammen zuarbeiten.

Man sollte das Augenmerk weg von der nehmen.

Die Bevölkerung von Großbritannien hat über lange Zeit diesen Abspaltungsprozess von der EU abgewickelt. Großbritannien war nie ein wirkliches Vollmitglied, sondern hatte einen Sonderstatus.
Den Briten gingen die EU-Regularien auf die Nerven, da es anscheinend für alles eine EU-Vorschrift geben musste.

Ein kurioses Beispiel bezüglich Feinstaubs hat es in Stuttgart, , gegeben.
Der EU--Kommissar, Karmenu Vella, erklärte, Stuttgart müsse Fahrverbote verhängen, weil am Stuttgarter Neckar-Tor eine überdurchnittliche Belastung stattfände. Ansonsten drohten Bußgelder.

Gegen solche Bevormundungen ging es u.a. auch in Großbritannien, nämlich sprach man sich dagegen aus, dass die EU sowas vorschriebe und nicht die lokalen Parlamente. Das Wort Gängelung, Repressionen und „Diktatur“ fielen.

Ebenso missfiel den Briten der EU-Mitgliedsbeitrag, der laufend stieg, aber nicht für die Ziele der EU benutz wurde.
Man sprach sich auch gegen die Flüchtlingspolitik der EU aus, stieß aber auf taube Ohren.
Auch wollten sie die zunehmende Zentralisierung von Entscheidungen nach Brüssel – von den Hauptstädten der Mitgliedesstaaten – in Bezug auf Angelegenheiten der Mitgliedesstaaten nicht mehr mittragen.

Man sollte sich mit den Pro‑ und Kontra-Argumenten des Brexits befassen, und nicht nur auf Großbritannien einprügeln, denn vieles, was von britischer Seite angemakelt wird, ist richtig.

Martin Schulz, Feudalherrscher der EU Präsident des Europäischen Parlamentes, hat nun gefordert, man müsse  EU-Reformen durchsetzen.

Dies hört sich eher nach Hohn an, als nach Verstehen.

Verstehen, warum Großbritannien aus der EU austreten wird, täte vielen Politikern gut!

oxi-d-sch-2

Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen

„Brexit – eine Sternschnuppe fiel“

Talkshow Sabine Dietmar Superfliege Syntronica Glühwürmchen Herzbeben

Wenn man wie ich als Journalist arbeitet, ist man der Wahrheit und der Objektivität verpflichtet.

Wir Journalisten werden ja immer in einen Topf geworfen, und man schimpft uns die „Kampfpresse“ oder schlimmer noch die „Lügenpresse“.
Ich möchte ein Beispiel geben, was guter und was schlechter ist.

Vor ein paar Wochen bekam ich etwas „gesteckt“.
Es ging um ein Thema, das nicht wirklich mein Bereich ist – Biologie und Tierversuche.
Problem – Ich schreibe im Metier Astrophysik, „ von Pseudo-Wissenschaften“ sowie Evolution.

Ein Student, nennen wir ihn Mike*, erzählte mir, dass er im Rahmen seiner Nebentätigkeit mit Mikroplastik arbeite.
Die chinesische Regierung ist an dem Projekt beteiligt und sein Mentor Jing* lässt ihn Versuche mit Fischen machen.
Die Fische werden ausgebrütet und kommen dann in ein Verhaltensbecken, in dem sich Chemikalien befinden. Nach 120 Stunden werden die Fische dann getötet, sesziert, untersucht und das Ergebnis dokumentiert.
Die Versuche werden mit verschiedenen Chemikalien wiederholt.

Mike arbeitet auch sonntags, weil laut ihm die Fischen nach 120 Stunden getötet werden müssen, weil es sonst als Tierversuch gelte.

Das stieß mir auf und ich recherchierte im , fand aber nichts mit 120 Stunden in den Gesetzen wie Tierversuchsgesetze, Tierschutzgesetze etc. pp.

Diskussionen mit Tierschützern, Tierärzten etc. brachten auch nichts.
Mir schwebten die Bilder der armen vor Augen und diese Aussage: „Wenn wir die Fische innerhalb 120 Stunden töten, gilt es de jura nicht als Tierversuch.“

Es hört sich also erstmal so an:
„Die Chinesen umgehen das Tierschutzgesetz.“

Das wäre ein Hammer!

Die Recherche brachte wie gesagt nichts und mir kam in den Sinn, dass Jing Mike’s Gutgläubigkeit und Naivität ausnutzte.
Mir taten auch die Fische leid.
Laut TierSchuG müssen Versuche angemeldet und genehmigt werden, bei denen Tieren Leid, Schmerz u.ä. zugefügt wird.

Ich schrieb daraufhin nochmals mehrere offizielle Stellen an, Tierschutzbeauftragte, Tierärzte usw.
Keiner konnte etwas bestätigen, niemand kannte irgendwas mit 120 Stunden.
Ich begann daraufhin, das TierSchuG näher anzuschauen.
Die ganze Sache galt für Wirbeltier, Kopffüssler und Weichtiere. Fische waren also drin.
Dann fiel mir eine Stelle auf, dass Tiere fähig sein mussten, sich selbstständig zu ernähren.
Das könnte der Punkt sein.

Ich wandte mich nochmals an eine Ärztin, die mir zweimall zurückgemailt hatte und wissen wollte, wie es weiter ginge.
Wir diskutierten über Stadien von Fischen, wann ein Fisch selbstständig essen könne.
Dann stolperte ich über das sog. „Tierversuchsanordnungsgesetz“ und einige EU-Richtlinien.
In einer Beurteilung der Rasse Zebra-Bärblingen in Tierversuchen stand:

“As per Article 1(3)(a)(i) of Directive 2010⁄63/EU (EU 2010) on the protection of animals used for scientific purposes, live nonuman vertebrate animals including independently feeding larval forms are covered by its scope. According to the description of OECD TG236, the zebrafish embryos are used until 96 h post-rtilisation. Zebrafish is generally not considered as being capable of independent feeding until five days post-fertilisation. This is confirmed by the Commission Implementing Decision 2012⁄707/EU (EU 2012b) on a common format on collection of information on the use of animals for scientific purposes in the EU states that „Fish should be counted from the stage of being capable of independent feeding onward. Zebrafish kept in optimal breeding conditions (approximately + 28°C) should be counted 5 days post fertilisation“.
Considering the foregoing, the embryos in question should not be considered as „independently feeding larval forms“within the meaning of the Directive and therefore the procedure, as far as the embryos are concerned, does not fall within its scope.”

Das war also die Lösung.

Die 120 Stunden, die Mike als „de jura“ deklariert hatte bzw. man ihm so mitgeteilt hatte, waren also falsch. Vielleicht hatte man es ihm einfasch so gesagt, um ihn ruhig zu stellen.

Also Entwarnung.

Ich dachte drüber nach. Mir taten die Fische-Embryos leid.
De jura und de scienta wurden Regeln festgesetzt.

Die „Kampfpresse“ hätte wohl etwas anderes daraus gemacht.
Illegale Tierversuche
Chinesische Regierung unterläuft Tierschutz.

Ich hoffe, ich konnte an einem Beispiel klar machen, was gute Pressearbeit (inklusive Sorgfalt) und was schlechte ist.

oxi-d-sch-2

Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen

„Der Wahrheit und der Sorgfalt verpflichtet“

dietmar-fussball-96

„Wer das Lied der Deutschen nicht singen will, hat in der Nationalmannschaft nichts zu suchen.“

sabine-fussball-96

royals2

Sie nennen es „Wettbewerb“ – Wir nennen es „Schiebung“.

Bei den „“ der Mercaden Böblingen sind wir leider schon in der ersten Runde ausgeschieden.

Wir sind keine schlechten Verlierer, doch wir möchten einige Kuriositäten zu bedenken geben.
Deswegen melden wir uns auch nach einiger Zeit des Abstands erst zu Wort.

Bei der Besprechung kurz vor dem Beginn wurden einige zu beachtende Dinge festgehalten.
Uns wurde eindringlich gesagt, worum es genau ginge bei den „Fashion Royals“.
Man legte uns besonders ans Herz, dass man sich verändere und dass das Outfit beider Personen harmonieren müsse.
Darauf haben wir uns in hohem Maße konzentriert.

Die Anweisung, wir müssten harmonisch und freundlich miteinander umgehen, war für uns eine Selbstverständlichkeit, denn so gehen wir immer miteinander um. Das impliziert unser Glück.

Vom sportlichen Outfit zum legeren Business-Look war eine große Veränderung.
Die Hosen sind im Trend – Dreiviertel für Frauen und helle Hosen für Herren, auch die Schuhe sind in.

Sabine trug eine blaue Jeanshose, Dietmar deswegen ein blaues Polohemd.
Gegengleich dazu Sabine ein helles Oberteil zu Dietmars (heller) Hose.
Dazu schwarze Schuhe mit weißen akzentuierenden Sohlen zum schwarzen Blazer und schwarzem Jacket.
Sabine änderte auch das Make-up und die Frisur war nachher anders.

Vorher trugen wir Jeanshosen, dazu T-Shirts und Kapuzenjacken.

Wir haben uns beim Präsentationsvideo einmal versprochen, was die anderen – „unsere Gegner“ – aber auch getan haben.
„Unsere Gegner“ haben sich – s. o. – nicht verändert, der Jeanslook bei ihnen blieb (Vorher/Nachher).
Was uns aber am meisten gestört hatte, war die Tatsache, dass im Vorfeld schon ein großer Fauxpas passiert ist. Sie traten nicht zu zweit, sondern zu dritt an. Ihre Tochter war nämlich die Modeberaterin und war fast nur auf dem Video zu sehen, anstatt ihre Eltern, die eigentlichen Kandidaten. Im Video sah man immer wieder, wie die Tochter die Kleidung aussuchte und bezahlte.

Sollte hier jemand gepusht werden?!

Von einem unserer sind wir darauf gestoßen worden, dass man mehrmals abstimmen konnte.
Dies haben wir beim vierten Durchlauf ausprobiert. Wir konnten dies innerhalb kürzester Zeit mehrmals tun. Aus Fairness haben wir sechsmal gevotet, zweimal für jedes Paar.
Wir haben dies sowohl jeweils vom Tablet, vom Handy und vom Computer aus probiert und es gelang, ohne irgendwelche löschen zu müssem. Es funktionierte nach einigen Stunden wieder.

Auch bemerkten wir, wie stellenweise die Abstimmung der vorigen Paare ausfiel.
Wirklich gute Paare waren eher auf dem absteigenden Ast, auch bei der Abstimmung durch die Jurys der „Kreiszeitung“ und der „Mercaden“. Dies wurde auch unterschwellig geschrieben.

Etwas möchten wir zitieren aus der Kreiszeitung.

Man beachte den Vorspann bzw. die Einleitung!

Sabine und Dietmar Schneidewind hatten gegen Birgit und Ralf Wintrup wenig zu melden.
Sowohl in der Online-Wertung, die ein Drittel für das Gesamtergebnis ausmacht, als auch bei den Jurys hatten das Sindelfinger Ehepaar die Nase vorn. Birgit und Ralf versammelten 63,9 Prozent der Stimmen auf sich, für Sabine und Dietmar blieben nach Adam Riese noch 36,1 Prozent übrig.

Das Rundherum war auch alles andere als angenehm.

Bilder von uns wurden anstatt mit einer Digital-Kamera von einem Handy mit einer Hand gemacht.
Auch wenn es Handys mit sog. „UltraPixeln“ gibt, kommt die Qualität nicht an die riner Kamera ran.

Der Videograf war nicht wirklich bei der Sache, Motivation ist etwas Anderes.
Das negative Highlight war zwischen der Shoppingtour und dem Foto-Shooting.
Wir zogen uns um, räumten etwas auf und sprachen den Videografen an.
Dieser schlief vorn übergebeugt auf dem Tisch.

Was uns erst später klarwurde, war ein Spruch der Frau vom Management : „Vielleicht gewinnen sie ja.“ 

Im Nachhinein – nach zwei Wochen Abstand – kommen uns die „Fashion Royals“ eher wie ein abgekartetes Spiel bzw. Inszenierung vor,  als ein gerechter Wettbewerb.

 Nach unseren Recherchen werden Kathrin und Alexander  gewinnen.

Roll over Beethoven

„Der Schiedsrichter macht genau einen Pfiff richtig – das ist der Anpfiff.“

Holger Stanislawski

Kein Netz Handy schwarz

Bei der Deutschen Telekom ist momentan das Mobilfunknetz großräumig defekt.

Kunden können nur warten, bis es wieder funktioniert.

In diversen Diskussionsforen, aber auch auf den Störungsseiten der Deutschen Telekom beschweren sich Kunden, ebenso wie bei der Hotline, bei der schon mindestens eine halbe Stunde Wartezeit angesagt ist, weil so viele Personen dort anrufen. Die automatischen Anrufannahmesysteme bitten darum, sich später wieder zu melden, weil die Hotline vollkommen überlastet ist.

Es ist schlimm, dass soviele Menschen momentan nichts mit ihren Mobilfelefonen machen können.

Persönlich bin ich auch betroffen, da ich heute mein neues Handy in Betrieb nehmen wollte.

Die „Internetgemeinde“ – allen voran die 12‑ bis 25-Jährigen – kommen überhaupt nicht damit klar, dass im Moment leider nur Warten angesagt ist. Mehr ist nicht drin. Sie benutzen ihre Computer oder Laptops und gehen damit online, oder verbinden ihre Handys mit dem WLAN.

Im ganzen Wust der harschen sind viele Meldungen mit Texten „Kein Netz Postleitzahl XYZ“ zu finden mit stellenweise Aufforderungen, die Störung zu beheben.
Aber sehr viele schimpfen nur herum, prügeln auf die Deutsche Telekom ein und beleidigen ohne Rücksicht auf Verluste. 
Kommentare wie „Ihr seid der letzte Dreck.“ sind noch harmlos. Der Leser möchte in ganz tief das Niveau senken, um seiner boshaften Phantasie freien Lauf zu lassen.
Auch Beledigungen, dass die Telekom-Iechniker „Voll-Idioten“ seien, die überhaupt nichts könnten, sind auch noch eher harmloser .

Die „-Gemeinde“ ist sauer und tut ihren Unmut kund.

Bei manchen Kommentaren glaubt man, dass dort Handy-Süchtige sitzen und auf Entzug sind, weil sie ihre Drogen nicht bekommen.

Die gleichen, die hier verbal auf unterstem Niveau austeilen, sind aber die, die sonst jedes bisschen mitnehmen, was die Deutsche Telekom anbietet.

Diese Erwartungshaltung „Ich will alles und jetzt sofort“ ist nicht normal.

Alle sollten ihren Unmut etwas drosseln und einfach abwarten, bis alles wieder funktioniert.

Roll over Beethoven

„Ein Deutscher, der sein Vaterland abstreift wie einen alten Rock, ist für mich kein Deutscher mehr.“

Otto von Bismarck

Roll over Beethoven

„Wer gegen grausam ist, kann kein guter Mensch sein.“

Arthur Schoppenhauer

Standpunkt Comic Die Nachrichten AfD ZDM

Wenn Gesetz und Politik sowie Glauben kollidieren, kann es zu glaubensbehaftete Verwirrungen kommen.

Heute hat ein Gespräch zwischen der „Alternative für “ (AfD) und dem „Zentralrat der Muslime“ (ZMD) stattgefunden. Dieses wurde nach knapp einer Stunde vonseiten der AfD beendet.

Die Vertreter der AfD hatten vergeblich versucht, dass Aiman Mazyek (ZMD) damit aufhören solle, die AfD als eine Partei aus dem ‚Dritten Reich‘ zu bezeichnen bzw. dort hinzustellen.
Da dies nicht gelang, arbeiteten die AfD-ler daraufhin, dass man zumindest diese Anschuldigungen unterlassen sollte. Da auch dies misslang, verließ die AfD das Treffen.

Wir haben das Gespräch nach einer knappen Stunde beendet, weil wir es leider nicht erreicht haben, was für uns Ziel dieses Diskurses war, zu den Sachfragen und vorallem zu der Frage, wie man mit unterschiedlichen Wertvorstellungen eines nach wie vor politisch motivierten Islam in seinen wesentlichen Ausprägungen und einer säkularen Gesellschaft umgeht.
Stattdessen mussten wir uns – Das berüht uns persönlich in der Tat. – vorwerfen lassen, eine Partei aus dem ‚Dritten Reich‘ zu sein. Vergleiche, die AfD immer wieder in die Nähe des ‚Dritten Reiches‘ führen, wurden nicht zurückgenommen. Darum haben wir mehrmals  höflich gebeten, ohne wohlgemerkt, ohne eine Entschuldigung von Herrn Mazyek und seinen Vertretern, weil  uns schon klar ist, dass es emotionale Hürden in einem solchen Gespräch gibt. Dazu war man aber nicht bereit. 
Und man hat von uns verlangt, ein demokratisch beschlossenes Parteiprogramm hier in diesem Gespräch zurückzunehmen, indem man eine schlichte Verfassungswidrigkeit dem Programm und damit auch der ‚Alternative für Deutschland‘ unterstellt hat.
(Dr. Frauke Petry, AfD)

Herr Mazyek bestätigte kurz darauf, was Dr. Petry ihm und dem ZMD vorgeworfen hatte.
Er sagte, dass er das islamische Wertesystem nicht ankratzen lasse und kam mit absurden Sachen, dass das Aufsetzen des Kopftuches ein Zeichen der Freiheit sei. Ebenso sagte er, dass er auch nicht über das (grausame) Schächten von Tieren verhandeln bzw. sprechen gewollt habe.

Wir haben gesagt, dass das Grundgesetz für uns nicht verhandelbar ist und dass das die Grundlage unseres Gesprächs ist.
Ich stelle mit Bedauern fest, dass die AfD das Gespräch abgebrochen und es nicht fortgeführt hat.
Und dass sie nicht bereit war, auf die einzelnen, umstrittenen Punkte in ihrem Parteiprogramm einzugehen, das da wäre:
Uns vorzuschreiben, wie wir unsere heiligen Stätten, die Moscheen, zu bauen haben.
Uns vorzuschreiben, wie wir das Schächten und andere Themen behandeln.
Uns vorzuschreiben, dass das Selbstbestimmungsrecht der Frau ein Kopftuch zu tragen, welches oder keines, dass das vorgeschrieben wird.
Und das vorallem durch den Duktus „Islam gehört nicht zu Deutschland“ klar gemacht wird, dass man den Weg des Populismus, der Diffamierung und des Vorurteileschürens weitergeht.
Wir sehen, dass das eine große Gefahr für unser Land ist, weil es letztendlich den gesellschaftlichen Frieden stört.
(Aiman Mazyek, ZMD)

Es ist sehr schade, was Herr Mazyek gesagt hatte. Er zeigte eindeutig, dass er nicht ernst meinte, dass das Grundgesetz oder das Tierschutzgesetz für ihn gelte.

Aus der islamischen Rechtslehre geht hervor, dass sich Muslime, die sich in einem nicht-islamischen Rechtsstaat befinden, an dessen Rechtsnormen halten müssen, solange diese nicht im Widerspruch zum Islam stehen.
(Von: Islam.de)

Genau dies ist nämlich ein wichtiger Punkt, weswegen die AfD den Islam kritisiert. 
Eine Umfrage hat ergeben, dass Moslems (im Zweifel) eher die Scharia – „Rechtsprechung“ im Islam – befürworten als die Rechtsprechung in unserem Deutschen Lande.
In einem laizistischen Staat sind und Staat streng voneinander getrennt.
Dies konterkariert den obigen Ausspruch.

Was mich persönlich gestört hat, war die Hetze von Herrn Mazyek im „Morgenmagazin“.
Warum muss er permanent die AfD anklagen, anstatt einfach mal zu sagen: „Das werden wir heute erörtern.“?

Mit seinem und dem Gehabe seiner Vertreter hat Herr Mazyek gezeigt, dass er das Grundgesetz nur vorgeschoben hatte. Einen Konsenz wollte er nicht.
Ansonsten wären er und seine Vertreter auf die Bitte der AfD eingegangen, die „Nähe zum ‚Dritten Reich‘“ zu unterlassen.

Auffallend ist die Ignoranz Mazyeks, was Negatives im Islam angeht.
Er kontert dumm und dreist oft: „Das gehört nicht zum Islam.“ und ingnoriert jeden weiteren Einwand, so z.B. wenn man auf den islamistischen Terrorismus zu sprechen kommt.
Er verweigert sich jegliche am Islam.

Der AfD muss man zugute halten, dass sie sich hat nicht einlullen lassen!

Schreiben  Nachtrag (Ⅰ) – Dienstag, den 24.5.2016
Aiman Mazyek hat noch einen nachgelegt, indem er sagte, er wolle mit der AfD zwar in Kontakt bzw. Gepräch bleiben, doch dies nur mit den „Gemäßigten“.
Er verkennt, dass die AfD Anforderungen an ihn und seine Mannen gestellt hat, was Nazi-Vergleiche angeht.
Ohne die Revision dieser Vergleiche wird sich die AfD ihm verweigern.
Schade, dass ihn nichts interessiert, außer seine eigene Meinung.

Schreiben  Nachtrag (Ⅱ) – Dienstag, den 24.5.2016
Wie bekannt wurde, haben sich „prominente“ Moslems in einen offenen Brief an die Deutschen gewandt.
Inhalt dieses Briefs ist, dass man sich von der AfD distanzieren solle, da diese verfassungsfeindliche Ziele verfolge, z.B. die Ausgrenzung der Moslems.
Keine Rede – nicht mit einem Wort – ist von den Nazi-Vergleichen!
Dies zeigt leider wieder das getrübte Bild der Protagonisten der deutschen Moslems, denn sie reagieren nur, um andere zu diffamieren.
Sie zeigen, dass sie sich wie Kinder verhalten nach dem Motto: „Bekomme ich meinen Willen nicht, mache ich alles kaputt.“.
Die „Prominenten“ sind übrigens ein Islamwissenschasftler und ein Anwalt.
Und die Aktion ist mitnichten auf den Eklat zwischen afD und ZMD zurückzuführen, sondern dieser Aufruf ist von vorigem Freitag.

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