Warnungen

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Standpunkt Comic Die Nachrichten AfD ZDM

Wenn Gesetz und Politik sowie Glauben kollidieren, kann es zu glaubensbehaftete Verwirrungen kommen.

Heute hat ein Gespräch zwischen der „Alternative für “ (AfD) und dem „Zentralrat der Muslime“ (ZMD) stattgefunden. Dieses wurde nach knapp einer Stunde vonseiten der AfD beendet.

Die Vertreter der AfD hatten vergeblich versucht, dass Aiman Mazyek (ZMD) damit aufhören solle, die AfD als eine Partei aus dem ‚Dritten Reich‘ zu bezeichnen bzw. dort hinzustellen.
Da dies nicht gelang, arbeiteten die AfD-ler daraufhin, dass man zumindest diese Anschuldigungen unterlassen sollte. Da auch dies misslang, verließ die AfD das Treffen.

Wir haben das Gespräch nach einer knappen Stunde beendet, weil wir es leider nicht erreicht haben, was für uns Ziel dieses Diskurses war, zu den Sachfragen und vorallem zu der Frage, wie man mit unterschiedlichen Wertvorstellungen eines nach wie vor politisch motivierten Islam in seinen wesentlichen Ausprägungen und einer säkularen Gesellschaft umgeht.
Stattdessen mussten wir uns – Das berüht uns persönlich in der Tat. – vorwerfen lassen, eine Partei aus dem ‚Dritten Reich‘ zu sein. Vergleiche, die AfD immer wieder in die Nähe des ‚Dritten Reiches‘ führen, wurden nicht zurückgenommen. Darum haben wir mehrmals  höflich gebeten, ohne wohlgemerkt, ohne eine Entschuldigung von Herrn Mazyek und seinen Vertretern, weil  uns schon klar ist, dass es emotionale Hürden in einem solchen Gespräch gibt. Dazu war man aber nicht bereit. 
Und man hat von uns verlangt, ein demokratisch beschlossenes Parteiprogramm hier in diesem Gespräch zurückzunehmen, indem man eine schlichte Verfassungswidrigkeit dem Programm und damit auch der ‚Alternative für Deutschland‘ unterstellt hat.
(Dr. Frauke Petry, AfD)

Herr Mazyek bestätigte kurz darauf, was Dr. Petry ihm und dem ZMD vorgeworfen hatte.
Er sagte, dass er das islamische Wertesystem nicht ankratzen lasse und kam mit absurden Sachen, dass das Aufsetzen des Kopftuches ein Zeichen der Freiheit sei. Ebenso sagte er, dass er auch nicht über das (grausame) Schächten von Tieren verhandeln bzw. sprechen gewollt habe.

Wir haben gesagt, dass das Grundgesetz für uns nicht verhandelbar ist und dass das die Grundlage unseres Gesprächs ist.
Ich stelle mit Bedauern fest, dass die AfD das Gespräch abgebrochen und es nicht fortgeführt hat.
Und dass sie nicht bereit war, auf die einzelnen, umstrittenen Punkte in ihrem Parteiprogramm einzugehen, das da wäre:
Uns vorzuschreiben, wie wir unsere heiligen Stätten, die Moscheen, zu bauen haben.
Uns vorzuschreiben, wie wir das Schächten und andere Themen behandeln.
Uns vorzuschreiben, dass das Selbstbestimmungsrecht der Frau ein Kopftuch zu tragen, welches oder keines, dass das vorgeschrieben wird.
Und das vorallem durch den Duktus „Islam gehört nicht zu Deutschland“ klar gemacht wird, dass man den Weg des Populismus, der Diffamierung und des Vorurteileschürens weitergeht.
Wir sehen, dass das eine große Gefahr für unser Land ist, weil es letztendlich den gesellschaftlichen Frieden stört.
(Aiman Mazyek, ZMD)

Es ist sehr schade, was Herr Mazyek gesagt hatte. Er zeigte eindeutig, dass er nicht ernst meinte, dass das Grundgesetz oder das Tierschutzgesetz für ihn gelte.

Aus der islamischen Rechtslehre geht hervor, dass sich Muslime, die sich in einem nicht-islamischen Rechtsstaat befinden, an dessen Rechtsnormen halten müssen, solange diese nicht im Widerspruch zum Islam stehen.
(Von: Islam.de)

Genau dies ist nämlich ein wichtiger Punkt, weswegen die AfD den Islam kritisiert. 
Eine Umfrage hat ergeben, dass Moslems (im Zweifel) eher die Scharia – „Rechtsprechung“ im Islam – befürworten als die Rechtsprechung in unserem Deutschen Lande.
In einem laizistischen Staat sind und Staat streng voneinander getrennt.
Dies konterkariert den obigen Ausspruch.

Was mich persönlich gestört hat, war die Hetze von Herrn Mazyek im „Morgenmagazin“.
Warum muss er permanent die AfD anklagen, anstatt einfach mal zu sagen: „Das werden wir heute erörtern.“?

Mit seinem und dem Gehabe seiner Vertreter hat Herr Mazyek gezeigt, dass er das Grundgesetz nur vorgeschoben hatte. Einen Konsenz wollte er nicht.
Ansonsten wären er und seine Vertreter auf die Bitte der AfD eingegangen, die „Nähe zum ‚Dritten Reich‘“ zu unterlassen.

Auffallend ist die Ignoranz Mazyeks, was Negatives im Islam angeht.
Er kontert dumm und dreist oft: „Das gehört nicht zum Islam.“ und ingnoriert jeden weiteren Einwand, so z.B. wenn man auf den islamistischen Terrorismus zu sprechen kommt.
Er verweigert sich jegliche am Islam.

Der AfD muss man zugute halten, dass sie sich hat nicht einlullen lassen!

Schreiben  Nachtrag (Ⅰ) – Dienstag, den 24.5.2016
Aiman Mazyek hat noch einen nachgelegt, indem er sagte, er wolle mit der AfD zwar in Kontakt bzw. Gepräch bleiben, doch dies nur mit den „Gemäßigten“.
Er verkennt, dass die AfD Anforderungen an ihn und seine Mannen gestellt hat, was Nazi-Vergleiche angeht.
Ohne die Revision dieser Vergleiche wird sich die AfD ihm verweigern.
Schade, dass ihn nichts interessiert, außer seine eigene Meinung.

Schreiben  Nachtrag (Ⅱ) – Dienstag, den 24.5.2016
Wie bekannt wurde, haben sich „prominente“ Moslems in einen offenen Brief an die Deutschen gewandt.
Inhalt dieses Briefs ist, dass man sich von der AfD distanzieren solle, da diese verfassungsfeindliche Ziele verfolge, z.B. die Ausgrenzung der Moslems.
Keine Rede – nicht mit einem Wort – ist von den Nazi-Vergleichen!
Dies zeigt leider wieder das getrübte Bild der Protagonisten der deutschen Moslems, denn sie reagieren nur, um andere zu diffamieren.
Sie zeigen, dass sie sich wie Kinder verhalten nach dem Motto: „Bekomme ich meinen Willen nicht, mache ich alles kaputt.“.
Die „Prominenten“ sind übrigens ein Islamwissenschasftler und ein Anwalt.
Und die Aktion ist mitnichten auf den Eklat zwischen afD und ZMD zurückzuführen, sondern dieser Aufruf ist von vorigem Freitag.

Weiterführendes

Bild: © Syntronica.net & einige Recht Pixelio.de/_Rookie_3D_

Roll over Beethoven

„Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“

Johann Wolfgang von Goethe

Roll over Beethoven

„Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt, verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.“

Ernst Moritz Arndt

Nachrichten Comic Standpunkt Weltpolitik Welt International Internationales  Politik Dietmar Syntronica Herzbeben Anfia linke Linksautonom

Am Rande des Bundesparteitags der „Alternative für Deutschland“ – AfD – ist es zu harten Auseinandersetzungen der sog. „Antifa“ und der Polizei gekommen. Im Laufe der angeblichen „Friedlichen Protestaktion gegen das Erstarken einer faschistischen Partei“, bei der Linksautonome mit Eisenstangen auf Polizisten losgingen und verantwortungslose Idioten vom Bosch-Parkhaus aus brennende Autoreifen auf die Autobahn warfen, wurden ca. 400 (!!!) Linksautonome in Gewahrsam genommen, nachdem die Polizei auch Wasserwerfer eingesetzt hatte.

Etwas später erschien auf der Webseite des SWR die Meldung, die „Deutsche Journalisten-Union“ – DJU – und die Dienstleistungsgewerkschaft „ver.di“ hätten die Polizei gerügt, weil auch Journalisten festgesetzt worden seien.

Als wir die Szene beobachtet hstten, waren uns keine unvermummten Leute aufgefallen, die Journalisten hätten sein können. Auch das Palaver der DJU, man könne doch nicht Journalisten in Gewahrsam nehmen, stieß uns auf.

Die DJU ist eine Unterordnung der „ver.di“, in der sich teils freie und selbstständige Journalisten organisiert haben. Presseausweise werden nur an „Hauptberufliche“ ausgegeben, mit der Ausnahme, auch Studenten in bestimmten Fächern, die angehende Journalisten seien, hätten ein Recht darauf.

Nach Informstionen der Bereitschafts‑ und Bundespolizei konnten die „festgenommenen“ Journalisten sich nicht ausweisen. 
Wir gehen davon aus, dass Mitgleider der sog. „Antifa“ und Linkautonome sich als Journalisten deklariert hatten.
Als sie in Gewahrsam genommen wurden, haben sie behauptet, man dürfe sie nicht festnehmen, aus o.g. Grunde.

Wenn Journaliasten Straftaten begehen, können sie auch festgenommen (o.ä.) werden – wie jeder andere auch!

Auch das Mitleid-Schinden, einer der „Fotografen“ habe einen Kreislaufzusammenbruch erlitten, passt in des „linke Denkmuster“ vom „brutalen Staat gegenüber seinem eigenen Volk“. Es fehlte nur, dass die Polizei ihm angeblich die medizinische Fürsorge verweigert hätte.

Es wird aber auch einiges an dieser vermeintlichen „Rüge“ klar, wenn man bedenkt, dass die „ver.di“ diese sog. „Protestaktion“ unterstützt hat.

Wir sehen also, dass es sich um Hetze der sog. „Antifa“ handelt, um sich selbst als Opfer darzustellen.

Dass sie, um den Parteitag der AfD zu verhindern, brennende Reifen auf de Autobahn geworfen haben, verschweigen sie genauso wie dass sie mit Knüppeln auf die Polizei losgegangen sind.

„Antifa(schismus) bezeichnet vor allem im antifaschistischen Spektrum linke, linksradikale und autonome Gruppen und Organisationen, die sich in ihrem Verständnis von Antifaschismus das Ziel gesetzt haben, Nationalismus, Neonazismus und Rassismus zu bekämpfen. Dies geschieht häufig mit besonders betonter Ablehnung von Antisemitismus und völkischer Ideologie. Dabei spielt oft auch der Widerstand gegen den Nationalsozialismus relativierende oder rechtfertigende geschichtsrevisionistische Tendenzen eine bedeutende Rolle.“
© Wikipedia 

 

Standpunkt Comic Die Nachrichten Deutschland deutsch

Was in einer schlimmen Zeit gelbe Sterne waren, sind in unserer Zeit schwarze Listen.
Das Stigma ist das gleiche, die treibende Vehemenz auch, aber von der anderen Seite ausgehend.

Bei einer rechtspopulistischen Demonstration tummelten sich einige sog. „Antifaschisten“ auf den Parkplätzen der Stadt, die bekannt sind, dass dort Demo-Teilnehmer stehen. Sie schrieben sich die Nummernschilder von Autos auf, die von Autovermietern ausgeliehen wurden.
Sie wandten sich über Facebook an die Autovermietungen.

KEINEN CENT FÜR BUCHBINDER! Damit Konservative und aufrichtige Deutsche dort KEIN KFZ mehr mieten!!!

Dies veröffentlichten die linksradikalen selbst ernannten „Antifaschisten“ mehrmals, auch mir noch anderen Zusatzbemerkungen, die wegen des tiefen Verbalniveaus nicht zitiert werden sollten.
Die Autovermietung Buchbinder ließ sich nach den penetranten Querelen darauf ein:

Da es schwer für uns nachvollziehbar ist, wer für welche Organisation reserviert, sind wir da auf eure Hilfe angewiesen. Wer ein Fahrzeug unserer Marke auf solch einer Veranstaltung sieht, schickt uns gerne das Kennzeichen. Wir können dann den Mieter ermitteln und sperren.

Die „Antifaschisten“ lieferten daraufhin Nummernschilder und Namen von Mitgliedern der Pegida, Legida, AfD etc., damit Buchbinder diese auf „Schwarze Listen“ eintragen konnte.
Auf einer Wahlkampfveranstaltung der „Alternative für “ – AfD – randalierten die „Antifaschisten“ und blockierten die Ausgänge der Liederhalle , sodass die Polizei AfD-Mitglieder, Reporter u. a. hinausbegleiten musste.
Die „Antifaschisten“ machten Fotos von den Parteimitgliedern und Reportern. Sie erschienen als „Faschisten“ auf Webseiten der sog. „antifaschistischen Aktion“.
Faschisten sind in diesem Kontext alle, die nicht in das linke bzw. linksradikale Schema der „Antifaschisten“ passen.
Es reicht schon, wenn man Patriot ist.

Als wir uns vor Jahren positiv zu Stuttgart 21 – S21 – äußerten, wurden wir ebenfalls als „Faschisten“ denunziert und unsere Fotos erschienen und erscheinen immer noch trotz Einwände auf o. g. Webseiten der linksradikalen Krawallbrüder.
Es reicht schon aus, wenn man nur ein Thema anders behandelt.
Andererseits wird man hart von den „Antifaschisten“ angegangen, wenn man nur eine Kamera bei sich führt. Sie brüllen einen sofort an, man dürfe keine Bilder von Ihnen machen und bedrohen einen sofort.
Auch bei der Veranstaltung „Demo für Alle“ in Stuttgart marschierten die „Antifaschisten“ wieder auf und beschimpften wüst Polizisten, Demoteilnehmer und Reporter.
Auf einer Gegendemonstration wurde gegen die Redner der „Demo für Alle“ gewettert und diese arg beleidigt.
Die Polizei musste mit massivem Einsatz die Gegendemonstranten abdrängen.
Auch hier filmten die „Antifaschisten“ wieder alles und jeden.
Wir machten Bilder von der Randale der „Gegner“, was über die sog. „Bild-Freiheit von Aufzügen“ gewährleistet ist, wurden jedoch permanent mit Sprechchören wie „Sie dürfen nicht – Recht am eignen Bild“ versucht niederzuringen, was allerdings nicht gelang.
Man kann also festhalten…
Die „Antifaschisten“ dürfen alles, die Nicht-Antifaschisten müssen sich an das geltende Recht halten.
Die „Antifaschisten“ haben auch sog. „Watch-Blogs“ bzw. „Watch-Folder“ von ihnen nicht genehmen Leuten angefertigt, in denen sie Screenshots von deren Webseiten, Beiträgen bei Facebook etc. festhalten und online stellen.
Ebenso beharren sie darauf, dass sie ihre Aliase in Foren, bei Facebook, Twitter usw. schützen, veröffentlichen aber alles, was sie von selbst deklarierten „Feinden“ in die Hände bekommen. So zuletzt geschehen mit Privatadresse von unliebsamen Parteimitgliedern wie CDU, FDP oder der AfD. Bei der AfD wurden sogar Computer der AfD illegal geknackt, um an die Listen zu kommen.
Darauf angesprochen hieß es, man müsse schließlich alles gegen „Faschisten“ tun.
Ebenso werden Veranstaltungen blockiert, die der Meinung bzw. der „Weltansicht“ der „Antifaschisten“ entgegen läuft.
Wenn man eine Veranstaltung dieser Gruppe stört, wird man verscheucht und angeschrien.
Die sog. „Antifaschisten“, die sich selbst als „Kämpfer gegen den Nationalismus und Faschismus“ sehen, sind verblendete Realitätsverweigerer, die nur randalieren und denunzieren wollen.
Was früher die „Gelben Sterne“ im Kontext der Nazis waren, sind nun die „Schwarzen Listen“ der „Antifaschisten“, die eigentlich die Nazis und deren Methoden bekämpfen wollen, diese aber genauso benutzen.

Antifa, setzen – Sechs!

Roll over Beethoven

„Der wahre Grund der Klimaerwärmung ist, dass die heutige Jugend nicht mehr so cool ist wie wir.“

Roll over Beethoven

„Was ist rund und schmeckt nach nichts?“

„Die Oblate.“

Dietmar Glühbirne Lampchen Licht im Oberstübchen

Als meine Herzallerliebste mich von der Arbeit abholte, erzählte sie mir, sie habe einen Mann mit zwei Hunden getroffen, der ihr gesagt habe, einer seiner Hunde sei durch einen „Chiropraktiker“ geheilt worden. Der Hund hätte einen Wirbel ausgerenkt gehabt, und man wäre von Tierarzt zu Tierarzt gelaufen, bis eben dieser „Chiropraktiker“ als Einziger erkannt hätte, was dem Hund gefehlt habe, und dies behoben habe.
Meine Herzallerliebste sagte, dass der geheilte Hund allerdings zittere, was der Mann aber wegwischte mit dem Argument, dass es bald verschwinden würde.
Er schimpfte auch auf die „Pfuscher“. So nannte er die Tierärzte.

Ein paar Wochen später traf ich den Mann beim Gassigehen mit Cora auch.
Unaufgefordert vermittelte er mir seine von dem „Chiropraktiker“ und den „Pfuschern“. Ich hörte mir seine erst mal an, während ich sah, dass der „geheilte Hund“ zitterte.
Als er fertig war, fragte ich neugierig: „Warum zittert Ihr Hund denn, wenn er geheilt ist?“.
Er meinte, dies käme davon, dass der Hund jahrelang nicht richtig von den „Pfuschern“ (alias Tierärzten) therapiert worden wäre, und es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis sich dies gelegt habe.
Ich konterte, dass ich nicht beurteilen könne, wie es dem Hund vorher gegangen sei, doch ich sähe, dass der Hund litte. Der Hundebesitzer winkte lapidar ab, dass dies schnell verschwände.
„Ihr Hund leidet aber“, intervenierte ich, doch ich erntete Widerspruch, dass es seinem Hund besser ginge, seitdem er bei dem „Knochenbrecher“ gewesen sei, und dass die „Pfuscher“ es nicht hinbekommen hätten.

Mir tat nur der Hund leid, der zitterte und auch den Schwanz zwischen den Beinen verschränkt hatte, und ich ging fassungslos weiter.

Meine Herzallerliebste bestätigte mir, dass der Hund schon bei ihrer ersten Begegnung mit dem Mann gezittert hatte.

Einige Wochen später traf ich den Mann und den Hund wieder. Und man sollte es nicht meinen, er erzählte mir wieder (unaufgefordert) „seine Geschichte“.
Ich hörte sie mir an, um vielleicht Einzelheiten zu erhaschen.

Ich hatte mich, weil mir der arme Hund nicht aus dem Sinn ging, erkundigt, worum es bei dieser Methode ging. Mir klang nämlich „Man nennt ihn auch Knochenbrecher“ nach.
Es ging wohl um den Fernseh-Tier-Guru Tamme Hanken, der medienwirksam bzw. fernsehwirksam Pferde von ihren Leiden befreite. Dieser Mann nennt sich „Knochenbrecher“, was der ostfriesische Ausdruck für „alternativer Heiler“ ist.
Hanken hatte anfangs seine „Methoden“ auf Menschen angewandt, hatte dies aber aufgegeben, weil er keine Erlaubnis bzw. Approbation hatte. Nun wendet er seine unter Medizinern sehr umstrittene Methoden an Pferde an.
Wissenschaftlich und empirisch ist seine Methode nicht belegt; auch Langzeitbeobachtungen, die die Heilerfolge bestätigen könnten, gibt es nicht.

„Aber Ihr Hund zittert und humpelt immer noch wie vor ein paar Wochen“, wandte ich ein, doch als Erklärung bekam ich: „Die Nerven müssen sich erst beruhigen.“
Dann musste ich mir wieder anhören, dass die Tierärzte allesamt Pfuscher seien und keine Ahnung hätten. Er lobte den „Chiropraktiker“ alias „Knochenbrecher“ in den Himmel und spart natürlich nicht mit Lob für ihn.
Ich machte ihn aufmerksam, dass ich keinen Fortschritt bei seinem Hund sähe und dass meine Herzallerliebste auch davon berichtet, hätte, dass der Hund gezittert hätte.
Der Mann wiederholte noch mal, dass die Nerven sich erst erholen müssten.
„Ich mache mir eher Sorgen, dass Ihr Hund einen bleibenden Schaden hat“, erklärte ich, doch er winkte ab: „Das können Sie nicht beurteilen, weil Sie ihn ja nicht kennen.“
„Sie sagten, dass Sie bei Tamme Hanken gewesen seien“, preschte ich nach vorn, „dieser zieht an den Beinen der und lässt diese dann zurückschnellen. Die Pferde, die ich sah, waren alles Andere als begeistert. Sie humpelten danach stellenweise noch mehr und sahen nicht glücklich aus. Man konnte Schmerz in den Gesichtern sehen.“
Dies wischte der Mann mit „Papperlapapp“ weg und lobte noch mal den „Knochenbrecher“.
Ich konterte, dass ich die ganze Sache für Tierquälerei hielte und es für sehr bedenklich ansähe, wie die Tiere behandelt würden.
Ich bemerkte, dass man genauso gut den Hund hätte in Alufolie anpacken können, um ihn gegen Einflüsse von außen schützen zu können, und kniff ein Auge zu, während ich sagte: „Dann ist ihr Hund gegen Erdstrahlung geschützt und zittert vielleicht nicht mehr.“.
Der Mann warf mir vor, ich hätte keine Ahnung und wäre verbohrt.

Was ich erlebte, war ein typisches Beispiel von .
Der Mann glaubt, dass die fragwürdige Behandlung geholfen habe und ignoriert jegliche Bedenken.

Liebe Leser, lassen Sie sich nicht auf solche Praktiken ein, denn nur einer kann gewinnen.

Der Geldbeutel des „Knochenbrechers“.

Roll over Beethoven

Ziel der deutschen Sozialpolitik muß es sein, alle sozialen Gruppen vor einer Entwicklung zu bewahren, in der sie zunehmend bloß Objekte staatlicher Fürsorge sind..“

Ludwig Erhard

Nachrichten Deutschland Politik Dietmar Syntronica Herzbeben

Jan Böhmermann hat bekanntermaßen ein „Schmähgedicht“ mit Ankündigung gegen den türkischen Präsidenten Erdogan verlesen. Dieser hat daraufhin Anzeige in erstattet.

Es geht dabei um den Strafbestand „Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten“ laut StGB §103.

Ganz Deutschland scheint in Aufruhr zu sein, wenn man den Künstler und Medienleuten glaubt.

Haupttenor ist, dass Satire alles dürfe und die Bundesregierung diese Anzeige nicht durchgehen lassen dürfe bzw. dies abschmettern müsse.

Doch!

Um die Meinungs‑ und Pressefreiheit zu verteidigen, muss dieser Strafantrag zugelassen werden.

Dies kann von mir aus auch durch alles Instanzen gefochten werden.

Wenn wir in Deutschland so ein starkes Empfinden für Freiheit haben, werden die Richter darüber befinden, dass Böhmermann freigesprochen werden muss.

Die Zulassung des Strafantrags und die Verhandlung darüber ist notwendig, um Erdogan zu zeigen, dass wir in Deutschland in einer Welt des Freien Geistes leben.

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