Artikel-Schlagworte: „Weltraum“

Roll over Beethoven

 

„Das Unverständlichste am Universum ist im Grunde, dass wir es verstehen können.“

Albert Einstein

 

teleskop1

Vor einigen Wochen waren wir in der Volkssternwarte Tübingen.
Nach relativ kurzer Wartezeit vor dem Sternwartengebäude wurden wir von einem älteren Herrn freundlich begrüßt; und noch bevor es in die Sternwarte hineinging, zeigte er uns einige frühe Sterne am Firmament und betonte mehrmals, dass wir an diesem Abend vor allem den Saturn als Event sehen konnten.

Kurz danach wurden wir in die Sternwarte eingelassen und ohne großartige Bürokratie daran erinnert, dass wir für die Führung einen kleinen Obulus zu zahlen hatten.
Das einsammeln des Geldes verlief völlig unkompliziert, und es zeigte sich, dass die anwesenenden Astronomen (inzwischen drei Stück) sich grundsätzlich für ihre Arbeit und nicht für das Geld interressierten.

Nachdem uns die beeindruckende Technik der Sternnenwartenplattform, die man mittels Hydraulik auf‑ und niederfahren konnte, erklärt wurden, konnten wir in den Kuppelsaal eintreten und die eigentliche Sternenschau begann.

Die Astronomen hatten sich ihre Arbeit so aufgeteilt, dass jeweils zwei die Besuchergruppe informierten und ein Dritter das Teleskop einstellte.
Diese Verteilung gefiel uns sehr gut, weil dadurch gewährleistet wurde, dass jeder die erhielt und dass die Objekte schnell eingestellt werden konnten.

teleskop2

Der Abend wurde jedoch noch verbessert, als wir erfuhren, dass die Internationale Raumstation ISS über die Sternwarte flöge.
Also gingen wir alle heinaus; und eindrucksvoll bewegte sich die Raumstation über unsere Köpfe hinweg, bis sie schließlich wieder im Erdschatten verschwand.
Im folgenden wurde uns dann noch der Sternenhimmel mit seinen vielen Sternbilder ein wenig verständlicher gemacht, und man erhielt Informationen über Größe, Form und Leuchtkraft, wofür man sonst über Stunden in dicken Büchern „hängen“ musste.

saturn-nasa

Der Abend wurde schließlich beendet mit der Saturn-Schau, der wie ein Computer-Icon auf dem Teleskop zu hängen schien und jeden Besucher mehrmals ans Teleskop lockte. Wer danach noch guter Laune war, konnte sich mit den fachlich qualifitierten Astronomen noch über weitere Himmelsobjekte unterhalten und so seinen eigenen Horizont praktisch erweiteren.

Ein sehr gelungener Abend, den wir gerne wiederholen möchten.

Die Sternwarte Tübingen kann man jedem nur empfehlen.

the-sabine-und-dietmar-daily-rahmen-schatten

Unsere www- ist online.
Hier berichten wir über aktuelle Themen, die wir auf Twitter oder Facebook diskutieren.

Die Adresse ist http://www.paper.li/Syntronica

In der Regel wird die Zeitung ein‑ bis zweimal am Tag aktualisiert.

Realisiert wird sie über http://www.paper.li/

 

drei-haus-d-geschichte-bonn

Vorigen Samstag, den 8. Januar 2011, waren wir am Haus der Geschichte in Bonn. Um 19 Uhr ist folgendes passiert.

Wir waren noch Eislaufen und gerade damit nahe dem Kunstmuseum fertig.
Neben dem Kunstmuseum, Kulturmeile Bonn, ist eine Eisbahn aufgebaut.

Vor dem Haus der Geschichte sahen wir Leute aufmarschieren, nicht viel, vielleicht zehn, zwölf. Sie waren bewaffnet mit grünen K21-Buttons und Trillerpfeifen.
Sie wollten den sog. Schwabenstreich machen, also in Bonn pfeifen, damit in der neue Tiefbahnhof nicht weitergebaut werden soll.

Die Schwabenstreicher wollten gerade loslegen.

Wir hatten das Videoequipment bei, weil wir ja in Bonn Videos aufgenommen hatten.

Wir packten die Megaphone, die wir in Bonn für ein paar Euro erstanden hatten, aus dem Rucksack heraus.
„Meine Damen und Herren, hier versuchen sich in ein paar Sekunden ein paar Leute lächerlich zu machen, indem sie meinen, man könnte pfeiffen u.ä. damit der Stuttgarter Bahnhof nicht zu Ende gebaut wird.“

Die Schwabenstreicher hielten inne.

Wir sprachen mehrmals das gleiche in die Flüstertüten, und holten anschließend die Videokamera heraus und haben die Leute zum Interview aufgefordert.

Die Argumente „Stuttgart 21 – S21 – bzw. Kopfbahnhof 21 – K21 – „ kamen auswendig gelernt, automatisch, gebetsmühlenartig in Pawlowscher Manier von ihren Lippen.

  • „Stuttgart 21 ist zu teuer.“
  • „Stuttgart 21 wird nicht gebaut.“
  • „Der Kopfbahnhof ist besser, billiger …“

Wenn wir die Argumenten widerlegten bzw. hinterfragten, hatten wir nur heiße Luft in den Gesichtern.
Sie wollten die Fakten aus dem Schlichterspruch nicht anerkennen, sprachen von der „Prügelpolizei“, vom Dikatator Mappus etc.
Ihr Realitätsverlust bzw. Realitätsverweigerung wurde sichtbar.

Die Argumente waren nur stakkatohafte Parolen.

Wenn sie skandierten „Lügenpack!“, hielten wir sofort wieder mit den Megaphonen dagegen.

„Die S21-Gegner stellen alle Fakten als Lügen dar. Bitte nicht ernstnehmen! Argumente haben sie nicht, nur nicht-beweisbare Parolen! Sie hängen einem Phantom nach!“

Die Passanten haben sich abgerollt vor Lachen, fanden die Schwabenstreicher komisch und hakten deren Schwabenstreich ab.
Die Passanten versuchten nämlich auch stellenweise mit ihnen zu reden, aber merkten sehr schnell, dass die Argumente für K21 nur die Negation von S21 waren und null und nichtig waren.

So kann es gehen!

Dann sind die Schwabenstreicher frustriert abgezogen!
Wir riefen hinterher: „So macht man keine Politik mit Abhauen!“ und bekamen Applaus von den Passanten.

Wir sahen Stinkefinger von den Schwabenstreichern, hörten aber keine Trillerpfeifen mehr.

Wir diskutierten noch einige Zeit mit den Passanten und spürten, was das Volk wirklich über S21 denkt.

drei-fuer-s21

K21 ist und bleibt ein Phantom.
S21 wird zu Ende gebaut.

board-ro-ri

Für alle, die meinen, ein roter Riese sei ein Waschmittel.

Wir hatten bereits am 4.7.2010 in Böblingen nahe unserem Haus ein Ufo gesichtet.

Heute schon wieder!

Am Sommerhofen-Park sahen wir dies.

ufo-sifi-1

Von Weitem unscheinbar …

ufo-sifi-2

… aber von Nahem eindeutig.

planetarium1

Gestern, den 03.08.2010, waren wir im Planetarium .

(Nicht zu verwechseln mit der Sternwarte Stuttgart, die durch Konzeptlosigkeit „glänzte“.)

Wir hatten zwar nicht vorher reserviert, aber wir haben noch Plätze bekommen, weil man uns freundlicherweise auf die Nachzüglerliste gesetzt hatte, und zu unserem Glück ein paar Leute nicht erschienen waren.

planetarium2

Die Vorstellung bzw. Projektion war sehr gut gelungen.

Mit den Gestirnen und Sternzeichen ging es zum Anfang des Universums, dem Urknall, über Sternen‑ und Planetenentstehungen auch mit einem kurzen Abstecher, wie das Ende des Universums aussehen könnte.

Die Stunde war wirklich sehr informativ, und die Vorführung war diaktisch sehr gut aufgebaut.

Hierhin kommen wir gerne wieder, denn wir sind/waren sehr begeistert.

sternwarte-refraktor-sw
Am Samstag, den 31.07.2010, waren wir in der Sternwarte .
Gegen 22 Uhr, nachdem der Eintritt kassiert wurde, füllte sich der Beobachtungsraum unter der Kuppel, unter der sich das Teleskop befindet.

Während die „Astronomen“ am Teleskop herumkurbelten und von Webseiten Positionen ablasen, dümpelten die Minuten vor sich hin.

Irgendwann wurde kurz darauf eingegangen, dass man nun die Venus anschaute.
Jeder durfte mal durch das „Rohr“ schauen.
Die Venus war spektralbunt, was durch die Fehler der Linsen – Das Teleskop wurde 1911 erbaut, und die Optik ist 100 Jahre alt. – resultierte und durch die atmosphärischen Störungen.

Der „Dozent“ erzählte Dinge, die nicht immer nachvollziehbar waren.
Damit ist nicht gemeint, das Thema, sondern die Zusammenhänge zwischen Themen wie „Automatisches Nachziehen des Teleskops“, „Vergrößerung des Teleskops“, „Nicht in die Sonne schauen ohne bestimmte Schutzgläser“, „Baujahr des Teleskops“ etc., zwischen denen auch hin‑ und hergehüpft wurde.

Vergleichbar wäre es in der , wenn Mathematik auf dem Plan stünde und der Lehrer erst mal ein paar Zahlen an die Tafel schriebe. Danach schaute er sich die Zahlen an und entschiede dann, erst mal etwas Rechtschreibung zu machen. Nachdem er dann ein paar Worte angeschrieben hätte, ordnete er sie im Geiste alphabetisch und wischte sie wieder aus, weil er dann entschiede, zu machen. Dann sagte er: „Geht schon mal in die Sporthalle, dort warte der Kollege! Ich baue in der Zeit ein Experiment auf.“ Unten in der Sporthalle lägen Bälle aus und die Schüler kämen nach einer Viertelstunde Alleinunterhaltung nach oben und der Lehrer säße am Tisch, ohne aufgebautem Experiment und löste ein Kreuzworträtsel, das ihm Zehntklässler gegeben hatten, dass sie selbst nicht gelöst bekommen hätten. Die Kinder dürften dann wieder in die Sporthalle, kämen irgendwann hoch und der Lehrer machte mit ihnen schließlich etwas Religion.

So ähnlich war es in der Sternwarte, in der an jedem sternklaren Tag „Führungen“ stattfinden.

Zu unserem Beispiel wäre der Klassenraum oben in der Kuppel und die Sporthalle unten auf der Terrasse.

Nachdem jeder die Venus in 210-facher Vergrößerung gesehen hatte, war das kleine Teleskop unten auf irgendet was – nicht näher beschriebenes –gerichtet.
Wir schlenderten von oben nach unten, weil irgendwann Langeweile aufkam, und wir bald überdrüssig waren, von schlecht vorbereiteten „Astronomen“ und „Dozenten“ veralbert zu werden.

Unten schauten wir uns „Epsilon“ an, einen Doppelstern, der aber ein Vierfachstern war!
Mit 150-facher Vergrößerung haben alle „Interessierten“ geheuchelt, gesehen zu haben, wie die vier Sterne umeinander rotierten!

So viel also auch zu den anderen Besuchern!

Oben passierte nichts, denn das Teleskop war eingefahren. Die „Astronomen“ recherierten im , was man denn wohl machen könnte bzw. welcher Stern oder Planet wohl zu der Zeit zu sehen wäre.

Irgendwelche Leute in „schicken“ Anzügen standen oben.
Der „Dozent“ schickte uns Andere erst mal nach unten, weil er schließlich Privatunterricht für die „Besseren“ machte.

Nach knapp einer Stunde entschieden wir uns dann, nach Hause zu gehen, obwohl wir Lust gehabt haben, den schlecht vorbereiteten „Astronomen“ den Marsch zu blasen.

Tagelang haben wir – Glühwürmchen und Herzbeben – herumgerätselt, welche seltsamen Erscheinungen sich am Himmel über Böblingen zeigen …

ufo1-bb

Wir hatten auch etwas entdeckt und dies auch fotografiert, doch man kann auf dem Foto leider nichts erkennen.

Doch gestern abend beim Gassigehen mit Carla.
Wir hörten ein seltsames Geräusch, irgendetwas zwischen leisem Zischem und leisem Brummen.
Es kam näher und näher …
Carla schlug an, knurrte erst und bellte dann aggressiv.

Irgendwann konnten wir das Objekt erkennen.
Da wir immer unsere Kameras dabei haben, konnten wir ein Foto machen.

ufo2-bb

Zugegeben, es ist etwas unscharf, aber in Anbetracht der Lage ist es uns schon gut gelungen.
Das Herz schlug uns bis in den Hals, bestimmt über 150 Puls.

Wir wissen zwar nicht, wo es herkommt, aber es ist eindeutig ein Raumschiff o.ä.

uhr-zodiac

Die „Volksmedizin“ wird durch den Mond bedingt.

Weil der Mond ja enorme Auswirkungen auf die Erde hat – Ebbe und Flut – manipuliert er auch die Menschen.
Das alles funktioniert durch die Gezeitenkräfte, die der Mond auf die Erde ausübt.

Wenn man sein Leben nach den Mondphasen ausrichtet, geht es einem sehr gut. Man muss nur das „alte Wissen aus der Volksmedizin“ anwenden.

Vollmond
Bei Vollmond ist der Energiegipfel erreicht. Jetzt lohnt es sich, das Leben zu verändern, neue Energie zu inverstieren.

Abnehmender Mond
Er steht für Entspannung. Die Energie nimmt ab. Am besten macht man nun z.B. einen Winterschlaf.

Neumond
Dieser steht für einen Neuanfang, wieder mal! Wer jetzt eingeschult wird oder seinen ersten Arbeitstag beginnt, dem ist das Glück hold.

Mondfinsternis
Seltsamerweise sagt die „Volksmedizin“ nichts darüber.
Man kann es an nichts festmachen.
Es ist dunkel, keine Werwölfe ziehen umher.
Wenn aber Vollmond mit Mondfinsternis zusammentrifft, dann werden die Werwölfe allerdings gegen alles immun.
Bei Mondfinsternis finden wegen der Dunkelheit viele Einbrüche statt.
Deswegen auch anschließende Neumond – neues einkaufen!

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