Widersprüche


Sie klicken und tippen den ganzen Tag auf ihren Handys, Smartphones und Tablets herum.
Nichts verpassen, was passiert! Vor allem zu jedem und allem den eigenen Sermon abgeben!
Es könnte ja sein, dass jemand beleidigt ist, wenn man kein „Like“ setzt, keinen Kommentar schreibt oder keine „Story“ (für andere, auch von sich) veröffentlicht.
Morgens nach dem Weckerklingeln und vor dem Aufstehen schaut man erstmal, was die „Freunde“ online gemacht haben, wenn man nicht sowieso während der Nacht zwischenzeitig nachgeschaut hat.

Stress pur!

Bloß keine „Freunde“ durch Nicht-Beachtung verlieren!

Was den ganzen Tag und die ganze Nacht passiert, ist keine wirkliche .
Es geht nur darum, zu zeigen, dass man online ist. Zuhören und für andere da sein, ist dies nicht, sondern nur die Bestätigung, dass man auch da ist, damit niemand meinen könnte, man hätte nichts für die anderen übrig oder beachte sie nicht. Was man „schreibt“ bzw. „von sich gibt“, ist egal, Hauptsache irgendwas.
Die Hiergenannten erleben ihren Alltag anders, nicht wie er real ist. Zu viele lassen nichts kleben, was wirklich passiert ist. Sie konzentrieren sich nur auf ihre Mitteilungs-Apps, auf die sog. „sozialen “, die keine sind, sondern zum Dogma „Ich-mülle-alle-voll-mit-meinen-Wahrnehmungen“ degeneriert sind.

Wenn es mal so sein sollte, dass man sich im realen Leben – außerhalb des Online-Circus‘ – persönlich trifft, kommt es zu kuriosen Verhaltensweisen.
„Eigentlich wollte ich mich mit Sarah alleine treffen“, heißt es dann, „aber wir haben alle von der Gruppe eingeladen. Nicht dass jemand sauer ist. Wir gehören ja alle zur Gruppe.“
Privatsphäre war ja online schon nicht mehr durch das Mitteilungsbedürfnis bzw. den –zwang gegeben, nun ist es auch im realen Leben so. Jeder gehört dazu und muss teilhaben.
Die Online-Community wird auf die Realität abgebildet, nicht umgekehrt, denn in der realen Welt agiert man kaum noch. Der Online-Circus bestimmt die Realität. Auch sitzt man irgendwo mit „Freunden“ in der Realität und tippt auf den „Mitteilungsgeräten“ herum, damit die, die nicht kamen, teilhaben können.
Einen großen Teil nehmen dann „Gespräche“ ein, bei denen darauf hingewiesen wird, wer was wann online mitgeteilt hat.
Das gemeinsame Staunen – „Boah!“ – ist sehr wichtig, denn es ist das „Liken“ in der Realität.

Es kommt nicht mehr darauf an, die Realität wahrzunehmen, sondern man artikuliert sich irgendwie, damit man von anderen wahrgenommen wird. Man wirft sich in Pose, um anderen zu gefallen. Laufend werden Fotos von sich verteilt, mal mit aufgesetzten , mal „neutral“.
Man muss eben dranbleiben, online bleiben und man muss reagieren.
Es reicht ein „Like“ („Gefällt mir“).
Alle schwimmen mit dem Mainstream, alle agieren und reagieren gleich, nicht sich abheben.
Tote Fische schwimmen massenhaft mit dem Strom. Eigene Meinungen sind irrelevasnt und auch nicht erwünscht, denn man könnte ja andere verärgern.

Wenn man aber konkret wird und wissen will, was sie den ganzen Tag „diskutieren“, wird es still.
Mehr als „Der und der war gerade online und hat etwas gelikt“ kommt dann nicht aus den Mündern der Onliner. Sie behalten nicht, worum es geht oder ging, sondern nur, dass sie online waren. 

Degeneration par excellence!

Am heutigen Karfreitag warfen sich gegen 17 Uhr die sog. „Auto-Poser“ wieder in Schale und fuhren wie wild auf dem Festplatz des Flugfelds Böblingen mit ihren Autos einige schnelle Runden.
Auch diesmal riefen die Pächter von gastronomischen Betrieben der MotorWorld die Polizei.
Als diese nach einigen Minuten eintraf, versuchten zwei Fahrer mit ihren Autos zu türmen, was ihnen aber misslang.
Wir – Syntronica.Net – wurden benachrichtigt, stießen dazu und konnten die Gespräche zwischen der Polizei und den erwischten „Auto-Posern“ mitverfolgen.
Es war in dem Sinne „amüsant“, dass die „Auto-Poser“ sich in keinster Weise bewusst waren, dass ihr Verhalten gefährend war.

Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz im Kabinett Merkel III., ist mächtig sauer, denn im kursieren böse, böse Beiträge und Kommentare.
Er nennt dies „Hate-Speech“ – „Hasssprache“.
Laut Heiiko Maas gibt es sie erst seit Kurzem, weswegen er jetzt einschreiten will, soll, muss – wie auch immer!

Was Ursula von der Leine Leyen mit ihrer sog. „Internetsperre“ nicht hinbekommen hat, will Maas nun mit einem Gesetz gegen „Hasssprache“ schaffen.

Das Problem ist aber, dass es die Problematik schon lange gibt und dies lange Zeit als irrelavant angesehen wurde. Wir wurden bei Twitter und Facebook schon vor Jahren arg beschimpft und denunziert.
Anzeigen bei der Polizei?
Diese verblassten irgendwann nach ein paar Wochen im Nirvana mit der Ausrede, dass Twitter  ein ausländischer Unternehmen sei und nicht auf die Anfragen der deutschen Justiz reagiere. Morddrohungen und Behauptungen aufs Übelste – bis hin in die Kinderschänder-Ecke – seien ja auch nicht sooo schlimm, denn man könnte ja selbst dagegen halten. Und dass Idioten unsere urheberrechtlich geschützten Bilder und unsere eingetragenen Markennamen (z.T. gegen uns) benutzten, sei zwar schlimm, aber wir sollten die Verbrecher immer wieder auffordern, das zu unterlassen. Dann würden die schon aufhören, vor allem, wenn wir uns nicht einschüchtern und beeinflussen ließen. Dann würde es sich eben irgendwann von selbst totlaufen und aufhören. Nachwirkungen gibt es übrigens immer noch.

Nun hat also Heiko Maas gemerkt, dass es im Internet „Hasskommentare“ gibt.
Das will er nicht hinnehmen, weil diese ja angeblich rechtsradikale Inhalte hätten.

Heko Maas bezieht sich nämlich nur auf „Hasssprache“, die aus der rechten politischen Ecke kommt. Linksradikalismus sei laut Heiko Maas nicht schlimm und werde überbewertet.
Wenn Linksradikale und –extremisten – u.a. die sog. „Antifa“ – Autos von nicht genehmen Politikern demolieren oder deren Häuser beschmieren, ignoriert man das ebenso, als wenn die Linken am Stuttgarter Flughafen bzw. auf dem Messegeläde mit Eisenstangen gegen Polizisten vorgehen, die einen Parteitag der „politischen Gegner“ schützen. Dass diese Idioten auch noch brennende Reifen auf die Autobahn geworfen haben, verdrängt man und schweigt darüber.
Auch wenn ausländische Politiker auftreten, ist es nicht schlimm, wenn Linke Steine werfen und die Besucher anpöbeln. 

Aber die „Hasssprache“ muss bekämpft werden, laut Heiko Maas.
Er will die sozialen Onlinenetzwerke dazu bringen, „Hasskommentare“ und „Hassbeiträge“ von sich aus zu löschen gegen Androhung von hohen Geldstrafen.
Er untergräbt damit allerdings die Meinungsfreiheit. Wenn nämlich jemand zum Beispiel sagt, er möge keine Moslems, sollen laut Maas die diesen Beitrag löschen, weil es ja „Hassprache“ ist. Wenn Martin Schulz sagt, er empfinde die AfD – Alternative für  – als Schande für , ist dies keine „Hasssprache“, weil es sich ja gegen angeblich „Rechte“ richtet.

Heko Maas weiß anscheinend nicht, was er tut.

Er will die Präsenz der „Altparteien“ sichern mit Hilfe eínes kuriosen Gesetzes.

Zu dem Thema ist übrigens etwas Aktuelles vorgefallen.
Einer meiner Facebookfreunde veröffentlichte als Erster gestern, dass in Stockholm ein Verrückter mit einem LKW in Menschen gerast ist. Er wurde von Facebook ermahnt, keine „Falschnachrichten“ zu veröffentlichen.

Das resultiert aus dem dumm-dreisten Gehabe von Heiko Maas, nämlich alles, was irgendwie nicht in ein bestimmtes Raster passt, und unter Umständen „rechtes Gedankengut“ enthalten könnte,  als „Hasssprache“ zu deklarieren.

Eine Zensur findet natürlich nicht statt !

 

Gestern fand im Saarland die Landtagswahl statt.
Die CDU gewann mit 40,7 Prozent die Wahl, bei der sie noch knapp fünf Prozent dazugetwinnen konnte.

Das ganze Prozedere wurde von den Massen(mainstream)medien beobachtet, analysiert und darüber berichtet.
Wichtige Personen von , die gar nicht oder noch gar nicht im Landtag vertreten waren, wurden interviewt. Man unterhielt sich u. a. mit FDP-Vertretern, die nicht im vorigen Landtag vertreten sind und die auch diesmal nicht den Einzug schafften.
Vertreter der AfD – Alternative für – wurden kurz genannt, doch mehr auch nicht, obwohl die AfD aus dem Stand 6.2 Prozent geholt hatte und in den Landtag einzieht.
So geht dies Ränkespiel weiter. Vertreter von „Altparteien“ dürfen vor laufender Kamera in Diskussionsrunden verbal auf die AfD einprügeln, obwohl niemand von der AfD da ist, der sich wehren oder etwas richtigstellen könnte.
Ebenso durften die „Politiker“ ungeschminkt ihren Sermon von Gründen der „Gewinne“ gerade ihrer Partei heraus philosophieren. Niemand kritisierte sie oder stellte kritische Fragen, ferner hakte niemand nach oder sagte ihnen, sie sollten einfach klar auf die Fragen antworten.

Wahlberichterstattung par excellence!

Das negative Highlight war der Kommentar des ZDF-Chefredakteurs Peter Frey im „Heute Journal“.
Frey lobte den Erfolg der CDU unter Annegret Kamp-Karrenbauer und lästerte in leisen Tönen über die Verluste der SPD von knapp einem Prozent. Auch sprach er in einem Nebensatz davon, dass die „Piratenpartei“ nicht mehr in Landtag vertreten sei. Die Grünen wurden ebenso knapp wie die FDP erwähnt. Zur SED-Nachfolgerin „Die Linke“ sagte er nur, dass die SPD und sie die Regierung nicht stellen könnten.
Frey behauptete, die Wahl von Kramp-Karrenbauer sei der Beweis dafür, dass die Bürger gegen die sog. „Populisten“ seien. Das war eine sehr „interessante“ These.
Die FDP hatte knapp zwei Prozent dazu gewonnen und die CDU knapp fünf.
Dies zeige, sagte Frey, dass die Wähler sich eben gegen „Populismus“ aussprächen.
Die AfD sei ja sowieso „für ein anderes System“, behauptete er. Dass die AfD von null auf knapp sechs Prozent kam, zeige allerdings nichts, sondern die AfD habe ja verloren, weil sie selbst mit mehr gerechnet hätte.
Diese Schlussfolgerung versteht nur er selbst.
Es folgte der ewige Sermon gegen die AfD mit Fingerzeig, keiner wolle sie und so weiter.
Anscheinend hatte er irgendetwas gegessen, was ihn nicht bekommen war.
Von einem Chefredakteur des ZDFs hatte ich mehr Objektivität erwartet!

Ich halte mich an die journalistischen Grundsätze, doch der Kommentar Freys war gespickt mit unbeweisbaren Gerüchten, Unwahrheiten, Möchtegern-Belehrungen und vielem mehr.

Sehr, sehr schade, Ihr als Kommentar deklarierter Sermon, Herr Frey!

Von gestern auf heute fand die „Lange Nacht der Museen“ in Stuttgart statt.
Wir sind mit einem befreundeten Ehepaar unterwegs gewesen.

Unsere Eindrücke haben wir als Foto-Album zusammengestellt.

Nach langer Diskussion wurde nun die Richtline 12.1 des Deutschen Pressecodex‘ geändert.

In der Richtlinie wurde beschrieben, wie laut Pressecodex Ziffer 12 – Diskriminierungen – verfahren werden sollte.

Die neue Version vom 22.3.2017 revidiert die Nichtnennung von Ethnien, Religionen etc. dahingehend, dass dem Redakteur bzw. Journalisten obliegt, dies zu nennen oder nicht.
Wörtlich heißt es nun:

In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt. Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

Dies ist eine kleine, aber immerhin wichtige Änderung, da es sehr viel von der „Öffentlichkeit“ bezüglich des Verschweigens gab.

Nachrichten Weltpolitik Welt International Internationales Politik Dietmar Syntronica Herzbeben

Die „Volkspartei für Freiheit und Demokratie“ von Mark Rutte hat bei der Wahl in den Niederlanden vor ein paar Tagen knapp ein Viertel der Stimmen und somit acht Sitze im Parlament verloren.
Geert Wilders „Partei für Freiheit“ gewann etwa 25 Prozent im Gegensatz zur vorigen Wahl dazu und bekam noch fünf Sitze mehr als beim vorigen Mal.
Die sozialdemokratische „Partei der Arbeit“ mit Spitzenkandidat Lodewijk Asscher verlor 19 Prozentpunkte, ist jetzt bei 5,7 Prozent gelandet und hat nur noch neun Sitze.
Martin Schulz, abgehalfterter EU-Parlamentspräsident, lobte den „Gewinn“ der „Partei für Arbeit“ als einen Sieg gegen den Populismus und für die Sozialdemokratie.
Vermessener geht es nicht mehr.

Die Mainstreammedien loben in vermessener Art und Weise den Gewinn von Mark Rutte und werteten, dass seine rechtsliberale Partei auf Platz Eins ist, als Überlegenheit der demokratischen Kräfte gegen Geert Wilders.

Die „Partei für Freiheit und Demokratie“ hat gegenüber der vorigen Wahl drastisch an Stimmen verloren, doch es zählt nur, dass sie oben steht. Dass die „Partei für Freiheit“ es vom dritten Platz auf den zweiten geschafft hat, spielt keine Rolle. Man erwähnt nur, dass ihr Abschneiden hinter den eigenen Erwartungen zurückblieb.
Der Vergleich hinkt ohne Ende, entspricht aber der Rhetorik der Mainstreammedien.
Die Mainstreammedien geben nur weiter, was die Politiker der „Altparteien“ meinen und lassen sich von ihnen vorschreiben, was sie von sich geben bzw. .

Das ist kein , sondern nur meinungsloses Abnicken.

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„Boing bumm tschack … boing bumm tschack …“  geht es in den „poliitischen Parlamenten“ Unseres Deutschen Landes zu.

Argumente? Fehlanzeige! 

Hauptsache auf den poliitischen Feind einprügeln, ob es stimmt, was man sagt,  oder nicht.
Er kann dann mal rechtsradikal sein oder auch linksradikal.
„Geistige Brandstifter“, was auch immer!
„Eine Schande für Deutschand“ ist ebenso aussagelos wie reaiitätsverweigernd.

Es geht nur darum, dass sich sich die selbstdeklarierten „etablierten “ gegenseitig die Türen aufhalten und sich Plätze auf den Sesseln in den Plenen freihalten.
Was neu ist, ist doof, hirnlos, „gegen den gesunden Menschenverstand“ etc.
Dass man selbst seit Jahren  opportun und nichtssagend durch die politische Landschaft läuft, spielt dabei keine Rolle.
Jede „etablierte Partei“ stellt sich als Heiland dar, sagt aber rein gar nichts oder wiederholt längst bekannte, abgedroschende Phrasen, die bei den Wählern ins eine Ohr rein und durchs andere „unverarbeitet“ sofort herausströmen oder schon im Gehörgang verpuffen.
Wegducken vor den Problemen hat bei ihnen ja immer geklappt, schönreden auch! 
Immer schön „politisch korrekt“ niemanden mit seiner „eigenen (Schein‑) Meinung“ belästigen!

Doch der Wind dreht sich.
Es gibt nämlich welche, die ihre Ziele und Forderungen formulieren und damit anecken, weil die „Etablierten“ es nicht gewohnt sind, sich mit Klartext auseinander zu setzen.
Und geht sowieso nicht!

Die „Etablierten“ tönen laut, sie würden innerhalb kürzester Zeit die Argumente zerstoben, doch bei „Diskussionsrunden“ wartet man vergeblich noch nach Sendeschluss darauf.
Nichts verpuffte, allerhöchsten die aalglatte Rhetorik a la „Ich habe zwar keine Meinung und keine Ahnung, aber ich rede die Zuschauer mit Stumpfsinn voll.“

Das interessiert aber niemanden mehr!

Das Zeigen mit den Fingern auf die „Neuen“ und das Igitt-Schreien ist das einzige Argument, doch dass alte Schema funktioniert nicht mehr.
Anstatt dies selbstkritisch zu hinterfragen, redet man lieber über Hassbotschaften, beleidigt die „Neuen“ als hirnlos, dumm und schwachsinnig, was aber in dem Kontext eben der „Etablierten“ keine Hassbotschaften sind, sondern „Argumente, um wachzurütteln“.

Wachrütteln sollte man eher die Schnarchnasen bzw. „Etablierten“.

Die Wähler – das „Stimmvieh“ – sind wach und beobachten mit offenen Augen, wie sich die „Etablierten“ weiter ihr eigenes Grab schaufeln, ohne es zu merken.

 

Roll over Beethoven

„Ehepartner, die rechtzeitig erkennen, dass man sich nicht erziehen kann, ersparen sich den halben Kummer ihres Ehelebens.“

Michèle Morgane

„Joeline heißt jetzt Joe“, erzählte mir das achtzehnjährige Mädchen aus dem Fußballverein.
Auf mein Nachfragen erklärte es mir, dass Joeline zwar biologisch ein Mädchen sei, sich aber in ihrem Körper nicht wohlfühle und sich nun „umoperieren“ lassen wolle.
„Aber die Sache ist doch schon lange aktuell“, antwortete ich, „Ich wusste eben nicht, wer Joe ist. Aber Joe ist doch erst 17 und kann beziehungsweise darf das gar nicht entscheiden – noch nicht!“
Ich durfte mir anhören, dass Joe alias Joeline sich absolut sicher sei, ein Junge zu werden und die Eltern ihn oder sie unterstützten in der Sache.
So weit so gut.

Transsexuelle wie Joeline bzw. Joe gibt es einige, um mal nicht „viel“ zu benutzten. Umwandlungen Frau zum Mann gibt es wesentlich mehr als vom Mann zur Frau.

Transsexuelle, die sich einer „anpassenden Operation“ unterziehen wollen, müssen allerdings durch einen Psychologen begleitet werden, der u. a. auch beobachtet, ob Transsexuelle das Bewährungsjahr einhalten. Eine Frau, wie zum Beispiel Joeline, die ein Mann – Joe – werden will, muss sich mindestens ein Jahr in der neuen Rolle bewähren. Joeline muss dann mindestens ein Jahr lang als Junge durch die Welt gehen, sich so kleiden, auf Make-up verzichten und darf logischerweise nicht mehr bei der Damenfußballlmannschaft mitspielen.
Auf sowas und noch mehr wird geachtet. Die Krankenkassen übernehmen, wenn dann in der Regel die Operation, bei der der Körper „angepasst“ wird. Aus einem Teil des Oberarms von Joeline wird u. a. ein Penis für Joe geformt und „angenäht“. Die Brüste werden entfernt etc. Dazu kommt auch noch die Hormonbehandlung.
Dies lief mir durch den Kopf als ich mit dem Mädchen über „Joeline“ bzw. „Joe“ sprach.
Ich sprach kurz das Bewährungsjahr an, aber Joeline sah ja irgendwie immer aus wie ein Junge aus und zog sich auch so an.

„Was mir prekär erscheint, ist, dass Joeline in ihrem Bewährungsjahr bei Euch in der Mannschaft spielt“, sagte ich kritisch, bekam aber als Antwort: „Das ist nicht schlimm, weil wir sonst nicht die Mannschaft vollbekommen.“

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Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

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