Artikel-Schlagworte: „Wirtschaft“

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An diesem Wochenende ist Parteitag der Piratenpartei.

Nach dem Einzug der Piraten in Berlin genießen sie hohe Sympathien.

Wir als autarke und sachkundige Bürger, die in verschiedenen Sektoren agieren, waren Piratenmitglieder, sind aber ausgetreten, weil die Piraten zwar groß herumgetönt haben, dass sie alles besser machen wollen, doch es hakte an einfachen Dingen, wie z.B. Präsenz bei den Bürgern vor Ort zu zeigen.
Ein Beispiel gilt immer noch als Paradebeispiel.
Es war uns eine Herzensangelegenheit, im Landkreis Böblingen den gelben Sack bzw. die gelbe Tonne einzuführen.
Es ist so, dass man Plastikmüll (Verpackungen aus Kunststoffen) zur Sammelstelle bringen muss, was natürlich die belastet, weil man dort erstmal hinkommen muss.
Die Piraten haben zwischen Abendessen und während viele direkt im recherchiert hatten, wahrgenommen, dass wir etwas vorgeschlagen hatten, versprachen auch, darüber eine Präsentation zu machen, doch das wurde nichts.
Auch das Thema Streetview – Foto-Kartographierung durch Google (Maps) – war ein heißen Eisen, was wir als einzige durchgezogen hatten.
Mehrere Themen wurden behandelt, doch keins durchgezogen, alles nur angekratzt, und auf später verlegt.
Bei den Treffen war es wichtiger in den Restaurants, in denen wir uns trafen, lecker zu speisen und Musik zu hören, nebenher im Internet zu surfen, als über (tages)politische Themen zu sprechen und vor allem Lösungen zu finden.
So sind wir bei den Piraten wieder ausgetreten.

Der Parteitag an diesem Wochenende soll endlich Antworten auf Fragen der Zeit geben.
Wir sind sehr skeptisch, denn wir sprechen aus Erfahrung.
Die Piraten kratzen heikle Themen an – z.B. Stuttgart 21 (S21), Netzsperren begl. Kinderpornographie, Freiheit der Wissenschaft – doch es wird nur drüber reflektiert anstatt Lösungen zu finden und diese auch zu verfolgen.
Bei den Netzsperren haben die Piraten im Nachhinein „schöne“ Pressemitteilungen herausgebracht, dass es gut sei, dass das Thema durch die Bundesregierung nun verabschiedet sei.

Wenn das Politik sein soll …

Das Thema S21 war sehr heikel, weil es wie sehr oft keine offizielle Linie der Partei dazu gab.
Die Piraten aus waren ein bisschen gegen S21, sprachen in dem Kontext aber nur von Volksentscheiden und verwässerten ihre eigene Meinung so stark, dass sie zwar gegen S21 waren und sind, aber nicht begründen können, warum. Sie ziehen ihre „Überzeugung“ der „Basisdemokratie“ heran und sag(t)en, man hätte die Bürger schon vorher miteinbeziehen müssen – was auch geschehen ist, aber wohl niemand mitbekommen hat – es hätte einen Volksentscheid schon vor Jahren zu S21 geben müssen etc.
So haben sie sich selbst unglaubwürdig gemacht.

Beim Thema „Occupy“ stiegen sie ein und wandten sich gegen die Macht der Banken, doch wie immer gab es keinen Konsens, was sie tun woll(t)en.
Nur in Zelten zu übernachten und mit einem Haltung „Die Macht der Banken zerschlagen“ kann man nichts ändern.

So zieht sich der orange Piratenfaden weiter durch deren (blasses) Politikverständnis.

Bei Jungwählern mag das Wort „Pirat“ Abenteuerlust wecken, um es „denen da oben“ zu zeigen, doch das Schiff ist schon Leck geschlagen und sinkt, die Euphorie ist verblasst.
Die Piraten sind keine Alternative zu den Etablierten, auch wenn es in Bezug zur FDP oder den Grünen so dargestellt wird.
Eine Ein-Themen-Partei, die das „Sozialprogramm“ größtenteils von den Linken übernommen hat, aber nicht belegen kann, warum, ist unglaubwürdig.

Die Piraten werden auch auf diesem Parteitag das Ruder nicht herumreißen in Richtung Realpolitik.

Das Schiff wird versinken.

Roll over Beethoven

 

„Es gehört Größe dazu, auch mal sagen zu können: ‚NEIN, ich bin nicht mehr meiner Meinung.‘.“

 

 

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Als Stuttgart-21-Befürworter undercover, mal wieder!

So habe ich es schon öfter gemacht, obwohl wir – Das Syntronische Paar – hinlänglich bekannt sind bei den (Hardcore‑) S21-Gegnern.

Heute war ich kurz in -Vaihingen in der Schwabengalerie.
An der Straße Richtung Tiefgarage „Vaihinger Markt“ standen die S21-Gegner und verteilten neben Desinformations-Material und Ja-Schmier-Blättern, Heiße-Luft-Ballons.

Ich klappte meine Jacke so unter meine Umhängetasche, dass man meine Pro-S21-Buttons nicht sehen konnte und ließ mich, wie schon öfters bei Undercover-Aktionen „informieren“.

Die „Argumente“ waren nicht neu und strotzten von Lügen, Unwahrheiten und Halbwahrheiten gepaart mit Panikmache und Emotionsschürerei.

Also nichts Neues!

Mir wurde erklärt, wie teuer doch S21 wird, nämlich mindestens acht Milliarden Euro müsste man rechnen bis 2019, weil die Preissteigerungsrate enorm sei.
Ferner sei S21 ein Fass ohne Boden, weil ja alles passieren könne.

So ging es weiter und weiter, Gerüchte, Gerüchte, Gerüchte …

Angesprochen, wo man das denn nachlesen könne, wurde darauf verwiesen, es seien „unabhängige Gutachter“ gewesen, die etwas herausgefunden hätten und auf Nachhaken wurde mir gesagt, ich solle doch mal im suchen.

Dieses Gehabe kennen wir schon zur Genüge!

Man erfindet etwas und untermauert es mit Aussagen wie „Das haben unabhängige herausgefunden“ und verweist dann auf Suchergebnisse z.B. von Google, Yahoo etc.
So kann man sich schön herausreden, denn wenn man nun etwas nicht findet, kann der S21-Gegner sagen: „Sie haben falsch gesucht.“

Irgendwann wurde es mir zu blöd und ich meinte, während ich meine Jacke  vernünftig zurechtrückte und meine Pro-S21-Buttons zum Vorschein kamen: „Sie konnten mich mit ihren sog. Argumenten nicht überzeugen. Ich bleibe beim NEIN.“

Meinem Gegenüber blieb das Gesicht im Standby-Modus stehen.

Sowas habe ich übrigens schon öfters gemacht, wenn ich S21-Gegner gesehen habe, bei Flyer-Aktionen etc.

Jedes Mal ist es gleich.

Am 27.11.2011 NEIN zum S21-Kündigungsgesetz sagen!

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Appell an die wahlberechtigten Baden-Württemberger und Baden-Württembergerinnen:

Gehen Sie bitte zur Volksabstimmung!

Stimmen Sie bitte mit „N E Ⅰ N“ gegen das sog.  Stuttgart-21-Kündigungsgesetz.

  • N E Ⅰ N zum Vertragsbruch!
  • N E Ⅰ N zum Schadenersatz in Milliardenhöhe!
  • N E Ⅰ N zum Kündigungsgesetz!
  • N E Ⅰ N zum Verlust des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg!

Sollte das S21-Kündigungsgesetz durchkommen, wird niemand mehr langfristig – und kurzfristig – bei (Groß-) Projekten in Baden-Württemberg investieren (wollen).

Besonders schwer beschädigt wird durch derartiges Handeln der Ruf unseres Bundeslandes.
Wer will mit diesem Land Verträge schließen oder Vereinbarungen treffen, wenn diese nicht einmal das Papier wert sind, auf das sie gedruckt wurden?

Die Interessengemeinschaft Bürger für Baden-Württemberg ist davon überzeugt, dass es zum geplanten und bereits im Bau befindlichen Durchgangsbahnhof 21 mit seiner Anbindung an den Flughafen und die Neubaustrecke Ulm-Wendlingen keine Alternative gibt.
Sie fordert einen zügigen Weiterbau und eine fristgerechte Fertigstellung des neuen Bahnknotens Stuttgart.

Wer dieses Land liebt, muss diesmal N E Ⅰ N sagen.

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Am Samstag, 1.10.2011, fand in an der Königstraße, Ecke Bolzstraße die „Vorführung“ des sog. „Engpass 21“ der Gegner des Projekts Stuttgart 21 – S21 – statt.

„Zufälligerweise“ in der Nähe des Informationsstands der „Interessengemeinschaft Bürger für Baden-Württemberg“!

Dort war ein Weg mit einer Breite von einem Meter zwanzig – 1,20 ⅿ – und einer Länge von ungefähr zehn Metern abgesteckt.
Durch diese Schneise fuhren zwei Frauen mit ihren Rollstühlen hindurch, und Männer liefen etwas holperig mit Koffern und Trollies – rollbare Koffer – dort entlang.
Die Rollstuhlfahrerinnen erzählten den Passanten – und besonders uns als Inhaber des Presseausweises – dass ein Bahnsteig bei S21 nur 1,20 ⅿ breit sei.
Dies sei ein Manko, denn wenn es mal brenne, käme man als Behinderter nicht hinaus.

Dies, was uns die Gehbehinderten und die mit den Koffern uns weismachen wollten, ist eine Lüge!

Lauf Eisenbahnbundesamt – EBA – und der Eisenbahnbau‑ und Betriebsordnung – EBO – muss ein Fluchtweg mindestens 80 Zentimeter – cm – breit sein.
Bei S21 sind die Fluchtwege 1,20 ⅿ breit, weil die Planer von S21 schon frühzeitig mit Behindertenverbänden zusammengearbeitet haben.

Nicht die Bahnsteigbreite ist 1,20 m, sondern die Fluchtwegbreite.
Ein Bahnsteig hat bei S21 normkonform eine Breite von 2,86 ⅿ.
Gleichzeitig sind pro Doppelbahnsteig jeweils drei Aufzüge vorhanden, die im Brandfall mindestens noch eine halbe Stunde fahren dürfen, was uns die beiden Rollstuhlfahrerinnen kleinlaut nach mehreren Hinweisen bestätigten.

In der Diskussion um die Barrierefreiheit sagten uns die Frauen, dass die Aufzüge eigentlich nicht von Behinderten zu gebrauchen sind, weil alle Nicht-Behinderten im Brandfall sofort auf die Aufzüge stürmten und die Behinderten nicht hineinkönnten und sogar noch weggeschubst würden.
Die Bemerkung eines Passanten, der den „Engpasslerinnen“ und uns zugehört hatte, dass er als Nicht-Behinderter definitiv nicht den Aufzug nähme, wenn es brenne, sondern die Beine unter die Arme nähme und die Treppe hochrenne, nahmen die Frauen auch bei der Wiederholung nicht wahr oder wollten es nicht wahrnehmen.

Das „Highlight“ war aber ein anderes:
Irgendwann gegen 15 Uhr meinten welche von der Piratenpartei, sie müssten sich direkt schräg vor den Stand der „IG Bürger für BW“ stellen.
Wir redeten mit ihnen und fragten, ob sie unbedingt ihren Sonneschirm auf die Aufsteller der S21-Befürworter stellen müssten. Da sie stur blieben, wurde die Polizei eingeschaltet, um die Standgenehmigungen zu prüfen.
Das Ordnungsamt hatte leider die Standgenehmigung für zwei Stände am gleichen Platz vergeben.

Das Kuriose kommt aber jetzt.
Der Polizei wurde gesteckt, sie solle doch mal schauen, ob die „Engpassler“ eine Standgenehmigung hätten.

Einige Minuten später räumten die „Engpassler“ ihre „Installation“, weil sie keine hatten.

Aber das war bestimmt wieder nur eine Repressalie der Polizei, die ja laut S21-Gegnern für die Bahn arbeite!

Oft von den Gegnern kritisiert aber mit den Fluchtwegen verwechselt:
Die Bahnsteige des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs bzw. der Abstand zwischen Bahnsteigkannte und Fahrtreppe sei zu gering. Dieser Abstand entspricht jedoch der Norm. Auch der neue Berliner HBF hat selbige Platzverhältnisse an diesen Stellen, da auch dieser nach der Norm geplant und gebaut wurde.

Auch heute und bei K21 herrschen auf den Bahnsteigen die gleichen Verhältnisse.
Nur bei den Bahnsteigen des jetzigen Kopfbahnhofes gibt es solch einen Engpass direkt kurz vor dem Querbahnsteig, welcher momentan die Verbindung zwischen den einzelnen Bahnsteigen herstellt, abgesehen von einer nicht barrierefreien
Unterführung der Bahnsteige in östlicher Richtung.

Bei normalem Fahrgastaufkommen ist heute in genau diesem Bereich des Kopfbahnhofs ein erheblicher Engpass festzustellen. Und obwohl mehr als 90 % der aus‑/umsteigenden Fahrgäste an diesen Engpässen vorbei müssen, ist bis heute nichts passier.
Zuweilen sich die Situation im neuen Hauptbahnhof auf die fünf Aufgänge je Bahnsteig ,zur Verteilerebene hin, entspannt.

die Erschließung der Bahnsteige über Fahrtreppen und Aufzüge wurde unter Berücksichtigung der aktualisierten und erweiterten Personenstromanalyse und des Evakuierungskonzepts vom Architekturbüro Ingenhoven technisch weiterentwickelt.

„Der Stand der Planfeststellung sah für den Verteilersteg A (am Kurt-Georg-Kiesinger-Platz) je Bahnsteig einen Aufzug, zwei Fahrtreppen und eine Festtreppe vor. Damit ergab sich eine Durchgangsbreite von 2,05 ⅿ zwischen Treppenanlagen und Bahnsteigkanten.

Die überarbeitete Planung sieht die Positionierung je einer Fahrtreppe und einer zusätzlichen Festtreppe beidseits am Steg A vor – pro Bahnsteig also zwei Fahrtreppen, zwei Festtreppen und ein Personenaufzug. Dadurch ergibt sich eine neue Durchgangsbreite von 2,86 ⅿ.

Für die Treppen‑ und Aufzugsanlagen an Steg B waren gemäß der Analyse keine Veränderungen erforderlich. Jeder Bahnsteig wird mit vier Fahrtreppen, zwei Festtreppen und einem Aufzug erschlossen.

Die Erschließung der Bahnsteige über Steg Ⅽ (an der Haltestelle Staatsgalerie) erfolgt wie bisher über je eine Fahrtreppe, eine Festtreppe und einen Personenaufzug für jeden Bahnsteig. Die Durchgangsbreite zwischen Treppenanlagen und Bahnsteigkante beträgt hier jeweils 2,86 m.“

(Dr. Volker Kefer, Technikvorstand Deutsche Bahn AG)

Weitere Infos auf „Direkt zu Stuttgart 21“

 

stimmzettel-nein-rotes-kreuz

Um am 27. November beim Volksentscheid für Stuttgart 21 – S21 – zu stimmen, muss man

„N E Ⅰ N zum Kündigungsgesetz“

sagen.

Bitte nicht vergessen!

InfoDie Informationsseite der „Interessengemeinschaft Bürger für Baden-Württemberg“
zum „Kündigungsgesetz“

 

Ränkelspiel und Kasperle-Theater

Am 30.9.2010 wurden im Zuge des Projekts Stuttgart 21 – S21 – die ersten Bäume im Schlossgarten nahe dem noch bestehenden Südflügel des Bahnhofs gefällt.

Während des Tages fanden Demonstrationen der sog. Parkschützer und ähnlichen S21-Gegner statt.
Vonseiten der Demonstranten eskalierte es und die Polizei war gezwungen Wasserwerfer einzusetzen, um die Lage in den Griff zu bekommen.

Im Verlauf dieser „Auseinandersetzungen“ gab es auf beiden Seiten – den teilweise gewaltbereiten und –tätigen Demonstranten und der Polizei – Verletzte.

Die S21-Gegner stilisieren diesen Tag ja gern als „Schwarzen Donnerstag“ hoch und feiern ihn in revolutionärer Andacht.

Die Verletzten kann niemand verhehlen und so etwas sollte sich nicht wiederholen.

Die S21-Gegner sehen ja die Polizei als Schuldigen in der Eskalation, und stilisieren jede einzelne „Tat der Staatsgewalt gegen das Volk“ zu einer schwarzen Fackel am dunklen Firmament hoch.

Wir haben die Abläufe am besagten Tag wie viele andere anders in Erinnerung als die S21-Gegner es uns gerne wahrmachen wollen.

Die S21-Gegnerschaft – allen voran die sog. Parkschützer – sind nämlich nicht schuldlos an der Eskalation der Ereignisse.

Folgendes sollte jeder vor seinem inneren Auge reflektieren.

Es war eine Demonstration von Schülern durch die Stadt geplant, allerdings nicht für den besagten Tag.
Diese Schülerdemo(nstration) wurde nämlich an dem Tag, an dem das Datum für die geplante Baumfällung veröffentlicht wurde, auf besagtem Donnerstag verlegt.
Die Schülerdemo sollte immer noch durch die Stadt führen.
An besagtem Tage wurde die Demo allerdings umgeleitet in den Schlossgarten, obwohl die Route schon länger feststand und genehmigt war.
Warum schritten die Lehrer nicht ein, als die Route – ad hoc (?) – verändert wurde?

Ein weiteres Faktum ist, dass viele von den Schülern, die an der Demo teilnahmen, für diesen Tag von den Eltern als krankgemeldet wurden.
Warum nehmen kranke Schüler an einer Demo teil?

Woher hatten die Schüler, die angeblich „völlig unbeabsichtigt“ in den Schlossgarten gelangten, plötzlich große gelbe Anti-S21-Poster?

Wie gelangten völlig unschuldige Schüler durch die Masse der „großen Demonstration“ der S21-Gegner und konnten Polizeifahrzeuge besetzen?

Warum ist wieder kein Lehrer und keiner von den Verantwortlichen eingeschritten und hat versucht, die Schüler aus dem „Gefahrenbereich“ in einen neutralen zu drängen oder zumindest dazu zu bewegen?

Warum hat niemand von den Lehrern, den Eltern oder den Verantwortlichen versucht, zu befrieden?

Des weiteren muss man nicht nur über die Schülerdemo nachdenken, sondern sollte sich auf noch vertiefend andere „Kuriositäten“ vor Augen halten.

Unter den Teilnehmern der „großen Demonstration“ sah man unzählige Familien und auch einzelne Mütter mit kleinen Kindern.
Auch wurden viele Kinder mit z.T. schweren Behinderungen gesehen, die neben ihren Eltern standen.

Was haben Kinder noch auf einer eskalierten Demo zu suchen?
Was haben Kinder auf einer Demonstration zu suchen?

Die Antwort zeigt uns ein Aufruf von vorigem Jahr auf der Webseite der sog. Parkschützer.
Dort wurde neben dem Demo-Aufruf auch gesagt, man solle möglichst Kinder mitbringen bzw. mitnehmen, „damit die Polizei nichts macht.“

Wenn man nun die Taktik der Schuld-von-sich-Weisung in Hinblick auf den sog. „Grünen Montag“ reflektiert, sieht man, ohne lange nachzudenken, dass die S21-Gegner nicht bereit sind, eigene Fehler einzugestehen.

Am sog. „Grünen Montag“ – 21.6.2011 – haben nach der sog. Montagsdemo Personen die Absperrgitter zum Grundwassermanagement eingerissen und einen Schaden an Rohren und technischem Gerät von ca. 1.5 Millionen Euro verursacht.

Die Schuld schoben die Randalierer der Polizei in die Schuhe, in dem sie sagten: „Es wäre nichts passiert, wenn die Polizei das Grundwassermanagement vernünftig bewacht hätte.“

In diesem Kontext betrachtet wundert es niemandem mehr, dass am sog. „Grünen Montag“ auch Kinder auf dem Gelände gesehen wurden, die „in ausgelassener Feierabendstimmung“ – Original-Ton der sog. Parkschützer – Verwüstungen betrieben.

Die Schuldzuweisung der S21-Gegner an die von ihnen deklarierten „Prügel-Polizei“ vom sog. „Schwarzen Donnerstag“ ist ebenso aus der Luft gegriffen, wie die permanente eigene Gewaltfreiheit in Angesicht von Zerstörungen bzw. Sachbschädigungen zu nennen, anstatt sich von den Randalieren zu distanzieren.

Am „Grünen Montag“ wurden  Polizisten von den Randalieren verletzt.

In naher Vergangenheit skandierten Teilnehmer der sog. Montagdemo Parolen gegen die Staatsanwalt als „Sklaven der Bahn“ u.s.w. während sie zum x-ten Mal nach dem offiziellen Ende der Demos unangemeldet mit – je nach Tag 200 bis 700 – Personen umherzogen, stellenweise den stark behinderten und auch auf Zivilpolizisten losgingen, welche sich aber retten konnten.

Der „Schwarze Donnerstag“ war vom harten Kern der S21-Gegnerschaft geplant und die Eskalation wurde ebenso geplant.

Wie sagte der Ober‑”Parkschützer“ zu den Ereignissen des sog. „Schwarzen  Donnerstag“?

„Solche Bilder brauchen wir.“

Die Fragen, die noch nicht gelöst sind, sprechen eine deutliche Sprache.

Wenn eine Person, die mehrmals aufgefordert wurde, an die Seite zu gehen, ihr Augenlicht so gut wie verlor, so kann man nicht der Polizei die Schuld in die Schuhe schieben.

Die Polizei ist kein Terrorverein, wie vor allem der harten S21-Gegner-Kern es darzustellen versucht.

Wer nun behauptet, einen „Mahntag“ zum sog. „Schwarzen Donnerstag“ durchführen zu müssen bzw. auch noch daran und / oder an der „Mahn-Demonstration“ – so called „Schweigemarsch“ – teilnehmen zu müssen, hat die Wahrheit nie erkannt und bewegt sich nicht in ihr.

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Man muss nicht (wirklich) alle Folgen gesehen haben …

In der Fernsehreihe „Undercover-Boss“ wollten Manager „ganz unten“ in der Firmenhierarchie arbeiten, um zu sehen, wie es dort zugeht und ob man Prozesse optimieren kann.

Das wollte man uns zumindest Glauben machen!

Die „Undercover-Bosse“ arbeiten ingonito als Lagerarbeiter, Küchenhelfer und Zimmermädchen bzw. Roomboy.
Niemand wusste, wer die Neuen wirklich sind und so konnten sie sich umschauen, wie es „ganz unten“ aussah.

Die „Undercover-Bosse“ hatten nach ein paar Tagen alles gesehen und riefen die „Kollegen“ zum Rapport.
Die „Kollegen“ erfuhren dann, mit wem sie gearbeitet hatten.
Es gab Lob, und die Mitarbeiter wurden geehrt.
Es gab einen Kochkurs, eine Reise, mehr Lohn und eine Beförderung, nicht zu vergessen der Lob!

Das war es auch schon!

Was sich so toll anghört hatte, entpuppte sich als heiße Luft.
Die „Undercover-Bosse“ redeten vor laufender Kamera davon, wieviel die Mitarbeiter leisteten.
Laut eigenem Bekunden hatten sie viel gelernt über die Arbeitsabläufe.
Was es aber genau war, blieben sie schuldig.
Sie übten sich in Standard-Floskeln, die jeder kennen sollte und schon zum Repertoire jedes Verantwortlichen gehören und die man schon unendlich oft gehört hatte.

Die naiven Mitarbeiter waren beeindruckt von den „tollen Chefs“, die extra zu ihnen gekommen waren und von denen sie unabhängig voneinander sagten, dass es schön wäre, dass sie nicht kontrolliert worden seien, um dann bestraft zu werden, sondern genossen es laut eigener Aussagen, in gepflegter Runde zu reden.

Die angespannten Gesichter, als sie in den Foyers der Chefs warteten, und dann das Aufatmen, als sie erfuhren, worum es „wirklich“ ging, war schon von vornherein klar.
Man kann es sich schnell klarmachen.
Ein „kleines Licht“ wird nach „ganz oben“ zitiert und hat erstmal Angst.
Die Anpannung ist sichtbar, und die Erleichterung ist einer Erlösung gleichzusetzen.

Was an der Resummèe-Folge schade war, ist, dass die Chefs nur abgedroschene Phrasen von sich gaben und in keinster Weise konkret wurden, was sie denn nun gelernt hatten und was sie nun ändern wollten.
Es kam keine Bemerkung wie z.B.: „Das Zimmermädchen bekommt mehr Zeit, um die Zimmer auf Vordermann zu bringen.“ oder : „Wir werden mehr Personal einstellen.“.

Sehr schade!

Die Intention der Serie wurde nicht deutlich, ebenso wenig wurden Versprechen eingehalten.

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Die Ameise war jeden Tag sehr fließig , hat gemacht und getan.
Sie hat sich für alle aufgeopfert und hat Vorräte gesammelt.

Im Herbst kam die Grille, die sie immer beobachtet hatte, auf sie zu.

„Es ist bald Winter“, sagte die Grille zur Ameise, „du musst mir etwas abgehalten, damit ich über den Winter komme.“

Dies hörte die Ameistenkönigin – nennen wir sie Angela Ⅿ. oder A. Meise oder so – und sagte zur Grille:

„Wir Ameisen haben das ganze Jahr über emsig gearbeitet und unser Lager für den Winter gefüllt.
Das war sehr harte Arbeit und alle haben ausnahmslos mit angepackt.
Du bekommst nichts ab, denn anstatt zu arbeiten und etwas zu leisten, hast du die ganze Zeit nur Sirtaki getanzt.“

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Es ist ein regnerischer Tag in Athen.
Ein reicher Grieche fährt durch die Stadt und überlegt sich, was er tun soll.
Eigentlich wollte er sich Athen anschauen beim Spazierengehen dort, aber bei dem Regen sagt er sich, dass er sich erstmal in ein Hotel einnisten wolle.
Er kommt bei einem kleinen Hotel an und geht hinein.
Um sich die Zimmer anschauen zu dürfen, legt er dem Hotelbesitzer 100 Euro auf den Tresen, quasi als Kaution oder als „Good Will“, und schaut sich alle Zimmer an.

Der Hotelbesitzer nimmt das Geld und bezahlt seine Schulden beim Metzger.
Der Metzger läuft die Straße herunter und bezahlt seine Schulden beim Bauer, von dem er das Fleisch bezieht.
Der Bauer bezahlt daraufhin seine Schulden in der Kneipe, in der er jeden Abend erkehrt.
Der Wirt schiebt einer Prostituierten die 100 Euro über den Tresen, weil sie ihm ab und zu ein paar „Gefälligkeiten“ erwiesen hat.
Die Prostituierte geht zum Hotel und bezahlt die Rechnungen, wenn sie dort mit jemanden eingekehrt war.

Der reiche Grieche hat seine Besichtigungstour im Hotel beendet.
Da er unzufrieden ist, geht er zum Tresen und nimmt sich wieder die 100 Euro, die die Prostituierte dort hin gelegt hat, und fährt weiter.

Niemand hat etwas produziert, sondern nur Schulden bezahlt, weil plötzlich  irgendwo Geld herkam.
Niemand hat etwas verdient.

Aber jeder ist seine Schulden los.

So funktioinert der Euro-Rettungsschirm.

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