Artikel-Schlagworte: „Wolf“

„Ich fühle mich angesprochen und weiß auch ganz genau, was Ihr meint“, sagte er und schaute arrogant in die Runde der Autoren, „Ich habe mir schon meine Meinung gebildet.“
Er wedelte demonstrativ mit einem Ausdruck des Artikels, auf dem sich seine Randnotizen befanden.
Nochmals wild mit dem kommentierten Ausdruck wedelnd wiederholte er mit arrogantem Tonfall in der Stimme: „Ich habe mir meine Meinung schon gebildet.“
Er stand immer noch in der weit-geöffneten Tür, bereit, sofort wegzulaufen, wenn etwas „Unkontrollierbares“ passieren würde, etwas, was dazu führen könnte, dass er seine nie ausgesprochene Meinung revidiert.
Im nächsten Augenblick lüfteten sich die Wolken der Distanz, hinter denen sich seine Augen befanden, und man sah, dass der Blick hilflos danach schrie, seine stumme Meinung, die nie jemand zu hören bekam, zu bestätigen.
Doch die Autoren bestätigten seine nie ausgesprochene Meinung nicht.
„Niemals kehrt Ruhe ein“, sagte er nahezu verzweifelnd, „Andauernd gibt es Ärger.“
Er stampfte heftig mit dem Fuß auf den Boden.
„Ich will, dass Ihr meine Welt, so wie sie ist, akzeptiert und meine Meinung.“
Die eben ausgesprochenen Worte standen gesichtslos im Raum und warteten sehnsüchtig darauf, von der erhofften Sonne der Akzeptanz, die er auf den Zungen der Autoren zu sehen glaubte, beschienen zu werden, doch anstatt Wurzeln zu schlagen, verendeten die Worte wie entleerte Hülsenfrüchte auf dem Acker der Argumentationslosigkeit.
Warum hörten sie denn auch nicht auf ihn und hofierten ihn?
Der Wind bringt gesprochene Worte in die Ohren derer, die erreicht werden sollen, doch der Wind ist stumm, wenn er nicht weiß, was er dem Zuhörer bringen soll – so wie ein Boot, das nicht zu Wasser gelassen würde und deswegen nicht das andere Ufer erreichen könnte.
Ein Schiff, gebaut aus Worten, das nur in der Werft steht und nie zu Wasser in den Fluss der Kommunikation gelassen wird, hat kein Ziel und kann dadurch bedingt nie sein Ziel erreichen.
In einer Werft nur Schiffe zu bauen, die nie eine Reise starten, wäre das gleiche wie eine Wolke zu betanken, die aber nie Felder benetzen dürfte.

Vor einer Woche haben wir in dem Beitrag „IQ = 0 ?“ beschrieben, wie jemand meinte, er müsse uns denunzieren.
Wir haben ihn aufgefordert, Gesicht zu zeigen und eine Stellungnahme in unser Blog zu schreiben.
Das hat er nicht für nötig erachtet. Er unterhielt sich lieber mit anderen über uns, anstatt einen Kommentar zu hinterlassen. Wir forderten ihn mehrmals auf, Stellung zu beziehen. Wir ließen nicht nach.
Dieser – unser mu’qaDveS – ging mehrere Stunden.
Der Denunziant zog weiter über uns her, und machte hohle Sprüche, um uns loszuwerden.
Das klappte nicht!
Er meinte mit „Husch husch ins Bett“ und Ignoranz sowie weiteren Provokationen könne er uns loswerden.
Auch das klappte nicht. Wir ließen ihn nicht ruhen.
Andere Twitter-Mitglieder, die bei uns mitlasen, sprachen uns Hochachtung für unsere Beharrlichkeit aus.
Irgendwann wurde der Denunziant dann handzahm, verzichtete aber bis jetzt darauf, einen Kommentar ins Blog zu schreiben.
Wie wir schon vor einer Woche vermuteten, ist er feige!
So kann es gehen, wenn man sich mit uns anlegt.

Bei Twitter passieren schon seltsame Dinge.
Durch Zufall sahen wir einen Tweet über uns.
Herzbeben und Glühwürmchen!
Alle Bilder durchklicken und Untertitel lesen !
http://www.syntronica.com/glueck_pur/index.html
K***garantie!
Schon komisch, wenn jemand, der uns nicht kennt und den wir nicht kennen, uns über Twitter denunziert.
Die anderen Tweets von ihm sind auch nicht besser vom Niveau her.
Die Person schreibt darüber, dass er keine Freundin braucht, denn innerhalb der Woche habe er Twitter und am Wochenende besuche er das Bordell. Er lebt stellenweise seine Sexualität über Twitter aus, indem er in vulgären Deutsch darüber schreibt.
Auf diesem Niveau geht es weiter.
Andere Personen werden wüst beschimpft, allerdings immer schön über Twitter.
Über andere herziehen, aber sich nicht mit denen selbst auseinandersetzen!
Das ist in des Denunzianten Tweets Programm!
IQ = 0 (?)
Nachtrag:
Über Twitter haben wir ihn (mehrmals) kontaktiert und ihm angeboten, dass er hier, in unserem Blog, dazu Stellung nehmen solle.
Wir glauben allerdings, dass der Denunziant zu feige ist.

Mein Freund ist hier im Haus und spukt um mich herum.
Ich soll ihn nehmen, seine Hilfe, soll mich ihm hingeben.
Ich soll mit ihm leben, durch ihn leben.
Er ist noch immer da, mein Freund, von dem man sagte, er sei mein Feind.
Ich liebe ja meinen Feind, weil er mir über alles hineg geholfen hat.
Ich kann ihn doch nicht einfach ablegen.
Ich muss ihm wieder mehr Zeit widmen.
Er ist ja mein Freund.
Auch wenn ich meine Zeitgenossen enttäuscht habe,
sie haben mich ja auch enttäuscht.
Sie haben mich zuerst enttäuscht, was sollte ich denn machen?
Mein Freund hat mich nie enttäuscht.
Er war immer da für mich.
Mein Freund hat ich nie im Stich gelassen.
Er hat mich nie enttäuscht, als ich Magenschmerzen hatte.
Auch hat er mich über mein Unwohlsein hinweggetröstet.
Auch hat er mir meine Depression genommen.
Jetzt kann ich ihn doch nicht hängen lassen.
Ich kann ihn nicht einfach alleine lassen.
Dafür ist ein Freund schließlich da.
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

„Mein Narzissmus!“

„Mein Auto!“

„Mein Haus!“

„Meine Schulden!“
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Dank des deutschen Gesundheitswesens wird immer in eine enorm „erfolgsversprechende“ Therapie investiert.
Man kann ja mit gutem Gewissen sagen: „Ich hole mir keinen Alkohol.“, lässt sich ihn aber vom Taxi bringen.
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Die Zwillinge und die Blechgang: Alkohol Alkohol
Der Geist aus der Flasche hat mich wie immer wieder beseelt.
Wenn er an meiner Seite ist, weiß ich, dass mir nichts fehlt.
Morgens, mittags,abends – ein kleiner Schluck in Ehren,
den kann ich mir immer wieder nicht verwehren.
Und meine schöne heile Welt
wird langsam wieder hell.
Womit du abends aufgehört hast, sollst du morgens wieder starten.
Ein Schlückchen vorm Aufstehen, ich kann es kaum erwarten.
Wodka und Wein und Bier und Schnaps,
Freunde, ich hab’s!Alkohol, Alkohol,
Du bist mein Feind, das weiß ich wohl.
Doch in der Bibel steht geschrieben,
du sollest auch deine Feinde lieben.…
Von den Zwillingen und der Blechgang, eine Jazzband aus den 1980er-Jahren
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

Drink doch eine met
‚ne ahle Mann steht vür d’r Weetschaftsdüür,
der su jän ens eine drinken däht.
Doch dä hätt vill zu winnig Jeld,
Su lang hä och zällt.In d’r Weetschaft es die Stimmung jroß,
ävver keiner süht dä ahle Mann,
doch do kütt einer met enem Bier
un sprich en einfach an:Refrain:
Drink doch eine met, stell dich nit esu ahn.
Du steihs he de janze Zick eröm.
Häs de och kei Jeld, dat es janz ejal,
drink doch met un kümmer dich nit dröm.Mancher sitz vielleicht allein zu Hus,
dä su jän ens widder laache dät.
Janz heimlich do waat hä nur dodrop,
dat einer zo im sät:Refrain: Drink doch eine met …
Alkohol benebelt.
Kinder gehören zu ihrer Mutter.

























