Wünsche

Wir beide haben bekanntlich auch Profile bei Facebook.

Wir hatten in unserem Blog einen Artikel über „Erotik‑ und Pornowerbung in sozialen Netzen“ geschrieben.

Einträge unseres Blogs werden mittels Synchronisation auch bei Facebook in der Pinnwand veröffentlicht.

Bei Herzbeben taucht dieser Artikel auf, bei Glühwürmchen nicht, der Artikel davor und der danach schon , der o.g. allerdings nicht.

Zufall?

Wir hatten ja berichtet, was die Antworten von Politikern und Parteien waren, als wir diese fragten, wie sie dazu stehen, dass wir nicht an der Kommunalwahl Anfang Juni 2009 teilnehmen durften.

Am Donnerstag voriger Woche bekamen wir „endlich“ eine E-Mail von der Bundes‑FDP zurück, in der man uns auf die FDP in Stuttgart verwies.
Ich rief also dort an und sprach mit Herrn Havlik.
Wie das Gespräch verlief, möchte ich kurz widergeben.

Als Erstes schilderte ich, worum es ging und welches unser Anliegen sei. Ich sagte auch, dass wir schon mit einigen Leuten diskutiert hätten, diese uns aber auf §12 Abs. 1 der Gemeindeordnung von Baden-Württemberg verwiesen hätten.
Der Mann von der FPD hakte nach, um zu prüfen, ob er alles richtig verstanden hatte.
Dann kam er auf die zwei Seiten zu sprechen, warum es die Dreimonatssperrfrist gebe.
Erstens sollen Bürger genügend Zeit gegeben werden, sich über die politischen Begebenheiten vor Ort zu informieren.
Zweitens könne es passieren, dass sich radikale Gruppen in kleineren Gemeinden „etablieren“ könnten, in dem Anhänger vor der Wahl dorthin ziehen könnten, um diese Gruppen zu stärken.
Er sah aber ein, dass gerade wir nicht glücklich wären mit der Sperrfrist.
Er sagte aber auch, wir könnten uns an die Gemeinderatsmitglieder wenden, wenn wir ein Anliegen hätten. Dies könnten wir ja unabhängig von der Wahl machen.
In Bezug auf das Ummelden von Wählern zu anderen Gemeinden, um (radikale) Gruppen zu unterstützen, fragte ich nach, inwieweit es denn Erhebungen o. Ä. gäbe. Schließlich hätte es ja einen Grund für den Paragraphen §12 Abs 1 gegeben.
Dies verneinte er und sagte, der Paragraph sei kurz nach dem Krieg, also um die Zeit der Gründung der Bundesrepublik erfunden worden, weil sich „schlaue Köpfe“ gedacht hätten, es könne zu Wahlverfälschungen wegen Umzügen vor der Wahl kommen.
Ich verwies darauf, dass es die Sperrfrist nur in Nordrhein-Westfalen, Niedersachen, Sachsen-Anhalt, Mecklemburg-Vorpommern und eben in Baden-Württemberg gebe, worauf der FDP-Mann mir eine Antwort schuldig blieb, und abzulenken versuchte, indem er lobte, dass wir uns so engagierten.
Ein In-Frage-Stellen gab es nicht von ihm.

Zwischen 1945 und 1949 denken sich „schlaue Köpfe“ aus, dass es „Wahltourismus“ geben könne und erlassen einen Paragraphen dagegen, obwohl es keine Erhebungen gab, ob so etwas schon mal passiert war.
Ferner gibt es die Sperrfrist nur in fünf Bundesländern.

Man fragt sich zurecht, ob denn in den Bundesländern, in denen es sie nicht gibt, permanent Wahlmanipulationen geschehen.

Hand aufs Herz!

Wenn eine Gruppierung einen Gemeinderat unterwandern will, wird sie sich auch schon auf die Sperrfrist konzentrieren und Unterstützer würden so umziehen, dass sie auch pünktlich das Bürgerrecht zu wählen erhielten.

europarl-infinity

Demokratie über alles!

Silvana Koch-Mehrin, Mitglied des Europaparlament, fällt mehr durch Präsenz in Hochglanzmagazinen und anderen Medien als im Europaparlament auf.
Während des Wahlkampfes zur Europawahl wurde sie deswegen scharf kritisiert.

An 14.7.2009 wurde sie zu einem der 14 Stellverteter des Präsidenten des Europaparlaments gewählt.

Von 15 Kandidaten!

Sie wurde allerdings erst im dritten Wahlgang gewählt. Bis dahin lag der rechtspopulistische Pole Kaminski vor ihr.
Dieser wurde aber im dritten Wahlgang nicht wieder gewählt, weil die Grünen für Koch-Mehrin als „kleineres Übel“ gestimmt hatten. Angeblich sei Koch-Mehrin mit den beiden ersten Wahlrunden ein Denkzettel verpasst worden.

Ob Koch-Mehrin wirklich den Denkzettel verstanden hat, bleibt fraglich.

wahl2009

Wir hatten ja an der Kommunalwahl 2009 in Baden-Württemberg nicht teilnehmen dürfen und hatten daraufhin einige Politiker, aber auch Parteien angemailt und mehr oder weniger sinnvolle bzw. sinnfreie Antworten bekommen.

Pinki hatte darauf hin die Piraten-Partei angemailt („Sehr geehrte Damen und Herren, zwei meiner Bekannten haben ein Problem mit dem Wahlrecht. Sie haben dazu einigen folgendes geschrieben: ‚Wir hätten ja gewählt …'“) und gefragt, was sie zu dem Sachverhalt sagten.

Hier die Antwort von Fabio Reinhardt, Piratenpartei:

meine dazu lauten wie folgt:
Man kann zum Amt gehen und eine Wahlberechtigung beantragen. Man darf immer wählen (auch wenn das Amt einen Fehler macht), solange man sich nichts zu schulden kommen hat lassen. (Also zum Beispiel das aktive Wahlrecht durch eine rechtskräftige Verurteilung verloren). Auf jeden Fall beim zuständigen Einwohnermeldeamt anrufen. Die sollten dazu auch mehr wissen.

Unsere Informationen dazu lauten völlig anders.

Man sollte sich wirklich überlegen, ob man eine Partei, die sich mit dem Wahlrecht nicht auskennt, wählen kann.

Wir hatten vor einem Monat darüber berichtet, dass wir nicht an den Kommunalwahl am 7.6.2009 teilnehmen durften, weil wir noch keine drei Monate in Böblingen gemeldet waren.

Wir hatten einige angemailt, was sie davon hielten.
Wir hatten aber auch Kommentare in Blogs von Parteien und Politikern hinterlassen.

Hier sind die Antworten … Weiterlesen

Wir waren vor kurzem auf einem Mittelalter-Spektakel.
Dort trugen die Schausteller Kleidung und Uniformen wie vor hunderten von Jahren und zeigten dort auch, wie im Mittelalter, das ungefähr vom Jahr 500 bis zum Jahr 1500 ging, gelebt wurde.

Dort musizierten auch Musici, und Gruppen führten etwas auf.

Einige Musici sind völlig aus dem Ruder geschlagen.

mittelalter-fehler1-350

Diese Musici benutzen moderne Musikinstrumente wie (von links nach rechts)

  • eine Steel-Drum
  • ein Cajon
  • eine akustische Gitarre
  • und einen (elektrisch betriebenenen) Verstärker für die Gitarre.

Im Mittelalter gab natürlich auch keine Turnschuhe.

mittelalter-schuhe-350

Und diese „Marke“ mit den drei Streifen, die der Musicus auf dem oberen Foto trägt, auch nicht!

fahrrad-heul-doch

Gesehen in Tübingen

Bei einem Lebensmitteldiskounter, bei dem wir regelmäßig einkaufen, steht:

Unsere Mitarbeiter sind angehalten, sofort eine weitere Kasse zu öffnen, wenn vor Ihnen mehr als fünf Personen an der Kasse stehen.

Am Vormittag war ich dann bei besagtem Diskounter und kaufte ein.

Als ich Richtung der Kassen ging, standen dort an zwei Kassen jeweils mehr als zehn Personen an.
Ich schaute nochmals auf das Schild, auf dem das mit der neu zu öffenenden Kasse bei mehr als fünf Kunden stand, und rief dann: „Könnten Sie eine neue Kasse öffnen?“
Die Kassiererinnen ignorierten dies beflissentlich.
Die  – Sie sind ja nicht Leute des klaren, direkten Wortes. – in den beiden Reihen taten so, als hätten sie nichts gehört.
Einige schauten weg, andere mich so an, als wollten sie das von mir Gesagte im Nachhinein zurücknehmen. In ihren Augen stand: „Sag nichts!“

Ich wiederholte mein Anliegen. Nun schauten mich die anderen an der Kasse schon „bohrender“ an. Ihnen behagte mein Nachhaken nicht.
Die Kassiererinnen reagierten immer noch nicht.
Ich startete einen weiteren – etwas  lauteren – Versuch: „Bitte öffnen Sie eine weitere Kasse. Hier stehen mehr als fünf Personen.“
„Wir haben kein Personal“, keifte mich plötzlich eine der Kassiererinnen an.
Ich antwortete: „Das, was hier auf dem Schild steht, ist eindeutig. Dort steht nicht, dass dies vom Personal abhängig ist.“
Die Kassiererin verdrehte die Augen und wiederholte, dass sie kein Personal hätten.
Ein alter Mann, der in der Reihe stand, meinte: „Sie hören doch, dass die hier kein Personal haben. Mehr als arbeiten können die auch nicht.“
„Das ist mir egal“, antwortete ich, „Hier steht etwas Eindeutiges.“
Der Mann wurde etwas böser und erklärte mir auf schwäbisch, dass ich mich gefälligst zurückhalten solle, denn so etwas, wie ich es machte, gehöre sich nicht.

Moral und Anstand eben!

Ich ignorierte den Mann und rief etwas lauter: „Was ist denn jetzt mit der Kasse? Als Alternative könnten sie das Schild abhängen. Bei anderen Diskountern bekommt man übrigens einen Gutschein über € 2.50, wenn nicht alle Kasse geöffnet sind und man länger als fünf Minuten warten muss.“

Eine der Kassiererinnen klingelte, was bedeutet, dass eine neue Kasse zu besetzen ist.
Von hinten – aus dem Aufenthaltsraum ? – kam jemand und öffnete eine neue Kasse.
Der alte Mann, der mich zurechtweisen wollte, versuchte, sich an mich vorbei zur neueröffneten Kasse zu drängeln, schaffte es aber nicht.

„Mooomeeent!“, machte ich langgezogen und überholte ihn, so dass ich der erste an der Kasse war, „ich habe für diese Kasse gekämpft. Sie haben sich verbal gegen mich gestellt. Sie hätten noch Stunden gewartet.“
Er schaute mich pikiert an, sagte nichts.
Ich kam als erster dran, bezahlte und ging.

So habe ich – wie wir aus Nordrhein-Westfalen es immer machen – wieder Entwicklungshilfe geleistet.

gluehwuermchen-strauss-baer-worte-2009-07-01

Mein Glühwürmchen!

Alles Liebe zum Deinem Geburtstag!

Ich liebe Dich unendlich, meine Herzallerallerliebste!

Dein Herzbeben

schauma-rucola

Seitdem ich Schauma-Shampoo für meine Hände benutze,
sieht der Rucola schon viel kräftiger aus.

Herzbeben beim Salat-anrichten

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