Artikel-Schlagworte: „Zynik“

Als Deutschland im Halbfinale gegen Spanien stand, bekamen wir – Glühwürmchen und Herzbeben – etwas mit, was eine Frau lautstark am Handy sagte:
„Deutschland muss einfach das Spiel gewinnen, denn die meisten Mannschaften sind schon nicht mehr dabei.“

Sophie hat geträumt, sie sei ein Toastbrot gewesen.
Man nahm sie aus der Tüte, und Sophie war allein.
Dann steckte man sie in den tiefen Brotschlitz.
Von allen Seiten Flammen!
„Ich will hier raus“, schrie sie, „Es ist zu heiß. Überall Flammen!“
Doch unerschütterlich und unbarmherzig zerrten die Flammen an ihrer Kruste.
Nach langer Zeit spuckte sie der Toaster aus.
Sophie schrie und wachte schweißgebadet auf, ohne Bräune und Brandverletzungen.
Bei diesem Traum handelt es sich eindeutig um einen diabolisch-intruierten Inhalt.
Wie käme ein Kind auf so einen Traum?
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Es kann nicht jeder gewinnen.
Bei einem sitzt der Teufel im Fußballschuh.
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Wir gehören nicht zu der „Gattung“ Mensch, die nun euophorisch „Deutschland ist Drittmeister.“ oder „Deutschland ist Weltmeister der Herzen.“ ausruft.
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| Landet Deutschland gleich auf den dritten Platz? | ||
Wird Deutschland auf Platz 3 landen?
Was glaubt Ihr?
Schreibt es uns!

Man ärgert sich, dass Andere Geld haben, man selbst aber knausern – streng haushalten – muss.
Man regt sich auch darüber auf, dass Andere sich eine Eigentumswohnung kaufen und man selber finanziell nicht hochkommt, weil man manisch am „Erhalt“ einer zerfallenen Ruine festhält.
Man kann es nicht leiden, dass Andere sich ein Auto leisten und bar bezahlen, während man selbst keins mehr hat und es auch nicht fahren dürfte.
Dass die Anderen kulturelle Veranstaltungen besuchen, nervt einen auch.
Die Liste ist lang, sehr lang.
Die Liste des Neids!
In seiner kleinen Welt regt man sich darüber auf, dass man sich trotz gutem Verdienst – wohl genauso viel wie die Anderen – nichts leisten kann, aber Andere Geld wie Heu haben und dies auch noch mit vollen Händen freudestrahlend aus dem Fenster werfen.
Anstatt sich und sein Leben zu ändern, hadert man lieber mit sich selbst, jedem, der Welt und allem.
Man könnte ein schön(er)es Leben führen, doch man hält sich lieber narzisstisch an maroden materialistischen Besitztümern fest.

Mittwoch gibt es Paella.
Sonntag ist der Käse gegessen.

Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht, denn alles, was entsteht,
ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär’s, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
mein eigentliches Element.



























