Artikel-Schlagworte: „Zynik“
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Wenn du …
- wusstest das Twix mal Raider hieß,
- mit Mamas Essen groß geworden bist,
- Fahrrad ohne Helm gefahren bist,
- Fernseher mit drei Kanälen hattest und zum Umschalten aufstehen musstest,
- Kassetten mit Bleistiften auf gespult hast,
- Geschäfte sonntags zu hatten,
- du nie am Telefon gefragt wurdest „Wo bist Du gerade?“, weils kein Handy gab,
- mit den Dreirad fuhrst und umunwunden den PKW-Führerschein gemacht hast,
- nicht mal Zahnpasta mit Fluor hattest,
- mit Sommer barfuß, mit kurzer Hose und T-Shirt durchs Gras gelaufen bist, ohne den ganzen Körper voller Zecken zu haben,
- beim Baden im Baggersee keine Angst vorm schwarzen Hautkrebs hattest,
- den Kinderarzt kanntest, dann nur von den Pflichtuntersuchungen,
- gesund aufgewachsen bist ohne antibakteriellen Allzweckreiniger,
- in einem Bett geschlafen hast, das mit Farbe voller Blei und Cadmium gestrichen war,
- Fahhradfahren konntest mit defekten Bremsen,
- bei blauen Flecken selbst schuld warst und nicht die „verletzte Aufsichtspflicht Deiner Eltern“,
- mit Deinen Freunden aus EINER Flasche getrunken hast, ohne krank zu werden,
… dann verteile diesen Text um zu beweisen, dass du trotz allem überlebt hast!
Wir waren Helden.

Syntronica intoniert einge bekannte Songs für Stuttgart 21 (S21).
- Ala Pugatschova und Udo Lindenberg:
„Sag mir, wo die Gegner sind, wo sind sie geblieben,
Bagger vertrieben sie geschwind, wieder weht ein frischer Wind.
Das kann man gut verstehn, jeder wird es verstehn.“ - Peter Alexander:
„Der kleine Bahnhof unter unserer Straße“ - Drafi Deutscher:
„Marmor Stein und Südflügel bricht …“ - Marianne Rosenberg:
„Er gehört zu mir, wie der Keintologe in den Park“ - Wolfgang Petri:
„Das ist Wahnsinn. Ich gehe mit dir durch den Tunnel …
Tunnel … Tunnel … Tunnel“ - Vader Abraham feat. die Parkschlümpfe:
„Sagt mal, von wo kommt ihr denn her?“
„Aus der Zeltstadt bitte sehr!“
„Stinken alle da so wie ihr?“
„Ja, alle stinken wir!“
„Gibt es von Euch viele Parkschlümpfe?“
„Soviel wie Kretschmanns Strümpfe“ - Andreas Martin:
„Es fährt ein Zug nach Stuttgart Tief“ - Jürgen Markus:
„Ein Zug fährt hinaus in die Welt“ - Jürgen Drews:
„Ein Bett in der Zeltstadt, zwischen Keintologen und Gestank:
Und es war Sommer, ich geh da nie mehr entlang.“ - Status Quo:
„You’re in SlumCity now …“
… to be continued.
Schreibt uns Eure Ideen und wir werden sie in der Stuttgart-21-Hitparade Teil 2 mit Euren Namen veröffentlichen.


Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen:
die Schwerkraft und der Papierkrieg.
Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.
Wernher von Braun

Am Samstag, 1.10.2011, fand in Stuttgart an der Königstraße, Ecke Bolzstraße die „Vorführung“ des sog. „Engpass 21“ der Gegner des Projekts Stuttgart 21 – S21 – statt.
„Zufälligerweise“ in der Nähe des Informationsstands der „Interessengemeinschaft Bürger für Baden-Württemberg“!
Dort war ein Weg mit einer Breite von einem Meter zwanzig – 1,20 ⅿ – und einer Länge von ungefähr zehn Metern abgesteckt.
Durch diese Schneise fuhren zwei Frauen mit ihren Rollstühlen hindurch, und Männer liefen etwas holperig mit Koffern und Trollies – rollbare Koffer – dort entlang.
Die Rollstuhlfahrerinnen erzählten den Passanten – und besonders uns als Inhaber des Presseausweises – dass ein Bahnsteig bei S21 nur 1,20 ⅿ breit sei.
Dies sei ein Manko, denn wenn es mal brenne, käme man als Behinderter nicht hinaus.
Dies, was uns die Gehbehinderten und die mit den Koffern uns weismachen wollten, ist eine Lüge!
Lauf Eisenbahnbundesamt – EBA – und der Eisenbahnbau‑ und Betriebsordnung – EBO – muss ein Fluchtweg mindestens 80 Zentimeter – cm – breit sein.
Bei S21 sind die Fluchtwege 1,20 ⅿ breit, weil die Planer von S21 schon frühzeitig mit Behindertenverbänden zusammengearbeitet haben.
Nicht die Bahnsteigbreite ist 1,20 m, sondern die Fluchtwegbreite.
Ein Bahnsteig hat bei S21 normkonform eine Breite von 2,86 ⅿ.
Gleichzeitig sind pro Doppelbahnsteig jeweils drei Aufzüge vorhanden, die im Brandfall mindestens noch eine halbe Stunde fahren dürfen, was uns die beiden Rollstuhlfahrerinnen kleinlaut nach mehreren Hinweisen bestätigten.
In der Diskussion um die Barrierefreiheit sagten uns die Frauen, dass die Aufzüge eigentlich nicht von Behinderten zu gebrauchen sind, weil alle Nicht-Behinderten im Brandfall sofort auf die Aufzüge stürmten und die Behinderten nicht hineinkönnten und sogar noch weggeschubst würden.
Die Bemerkung eines Passanten, der den „Engpasslerinnen“ und uns zugehört hatte, dass er als Nicht-Behinderter definitiv nicht den Aufzug nähme, wenn es brenne, sondern die Beine unter die Arme nähme und die Treppe hochrenne, nahmen die Frauen auch bei der Wiederholung nicht wahr oder wollten es nicht wahrnehmen.
Das „Highlight“ war aber ein anderes:
Irgendwann gegen 15 Uhr meinten welche von der Piratenpartei, sie müssten sich direkt schräg vor den Stand der „IG Bürger für BW“ stellen.
Wir redeten mit ihnen und fragten, ob sie unbedingt ihren Sonneschirm auf die Aufsteller der S21-Befürworter stellen müssten. Da sie stur blieben, wurde die Polizei eingeschaltet, um die Standgenehmigungen zu prüfen.
Das Ordnungsamt hatte leider die Standgenehmigung für zwei Stände am gleichen Platz vergeben.
Das Kuriose kommt aber jetzt.
Der Polizei wurde gesteckt, sie solle doch mal schauen, ob die „Engpassler“ eine Standgenehmigung hätten.
Einige Minuten später räumten die „Engpassler“ ihre „Installation“, weil sie keine hatten.
Aber das war bestimmt wieder nur eine Repressalie der Polizei, die ja laut S21-Gegnern für die Bahn arbeite!
Oft von den Gegnern kritisiert aber mit den Fluchtwegen verwechselt:
Die Bahnsteige des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs bzw. der Abstand zwischen Bahnsteigkannte und Fahrtreppe sei zu gering. Dieser Abstand entspricht jedoch der Norm. Auch der neue Berliner HBF hat selbige Platzverhältnisse an diesen Stellen, da auch dieser nach der Norm geplant und gebaut wurde.Auch heute und bei K21 herrschen auf den Bahnsteigen die gleichen Verhältnisse.
Nur bei den Bahnsteigen des jetzigen Kopfbahnhofes gibt es solch einen Engpass direkt kurz vor dem Querbahnsteig, welcher momentan die Verbindung zwischen den einzelnen Bahnsteigen herstellt, abgesehen von einer nicht barrierefreien
Unterführung der Bahnsteige in östlicher Richtung.Bei normalem Fahrgastaufkommen ist heute in genau diesem Bereich des Kopfbahnhofs ein erheblicher Engpass festzustellen. Und obwohl mehr als 90 % der aus‑/umsteigenden Fahrgäste an diesen Engpässen vorbei müssen, ist bis heute nichts passier.
Zuweilen sich die Situation im neuen Hauptbahnhof auf die fünf Aufgänge je Bahnsteig ,zur Verteilerebene hin, entspannt.die Erschließung der Bahnsteige über Fahrtreppen und Aufzüge wurde unter Berücksichtigung der aktualisierten und erweiterten Personenstromanalyse und des Evakuierungskonzepts vom Architekturbüro Ingenhoven technisch weiterentwickelt.
„Der Stand der Planfeststellung sah für den Verteilersteg A (am Kurt-Georg-Kiesinger-Platz) je Bahnsteig einen Aufzug, zwei Fahrtreppen und eine Festtreppe vor. Damit ergab sich eine Durchgangsbreite von 2,05 ⅿ zwischen Treppenanlagen und Bahnsteigkanten.
Die überarbeitete Planung sieht die Positionierung je einer Fahrtreppe und einer zusätzlichen Festtreppe beidseits am Steg A vor – pro Bahnsteig also zwei Fahrtreppen, zwei Festtreppen und ein Personenaufzug. Dadurch ergibt sich eine neue Durchgangsbreite von 2,86 ⅿ.
Für die Treppen‑ und Aufzugsanlagen an Steg B waren gemäß der Analyse keine Veränderungen erforderlich. Jeder Bahnsteig wird mit vier Fahrtreppen, zwei Festtreppen und einem Aufzug erschlossen.
Die Erschließung der Bahnsteige über Steg Ⅽ (an der Haltestelle Staatsgalerie) erfolgt wie bisher über je eine Fahrtreppe, eine Festtreppe und einen Personenaufzug für jeden Bahnsteig. Die Durchgangsbreite zwischen Treppenanlagen und Bahnsteigkante beträgt hier jeweils 2,86 m.“
(Dr. Volker Kefer, Technikvorstand Deutsche Bahn AG)
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Wenn Du zunimmst, bist du fresssüchtig.
Wenn Du abnimmst, besteht Verdacht auf Magersucht.
Wenn Du Dich schön kleidest, bist Du eingebildet.
Ziehst Du Dich einfach an, vernachlässigst Du Dich.
Wenn Du weinst, bemitleiden Dich alle.
Wenn Du aber sagst, was Du denkst, bist Du arrogant.
Wenn Du Dich wehrst, bist Du ein Problemmensch.
Egal was Du tust, man wird Dich immer kritisieren.
Wenn Du stolz auf Dich bist, so wie Du bist, verbreite dies.
Sollen die Leute doch reden!!!
Nach einer Idee von Rainer Salzer

Die Ameise war jeden Tag sehr fließig , hat gemacht und getan.
Sie hat sich für alle aufgeopfert und hat Vorräte gesammelt.
Im Herbst kam die Grille, die sie immer beobachtet hatte, auf sie zu.
„Es ist bald Winter“, sagte die Grille zur Ameise, „du musst mir etwas abgehalten, damit ich über den Winter komme.“
Dies hörte die Ameistenkönigin – nennen wir sie Angela Ⅿ. oder A. Meise oder so – und sagte zur Grille:
„Wir Ameisen haben das ganze Jahr über emsig gearbeitet und unser Lager für den Winter gefüllt.
Das war sehr harte Arbeit und alle haben ausnahmslos mit angepackt.
Du bekommst nichts ab, denn anstatt zu arbeiten und etwas zu leisten, hast du die ganze Zeit nur Sirtaki getanzt.“
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Moderne Zeiten,
endlich hat Baden-Württemberg und insbesondere auch Stuttgart hier den Anschluss gefunden.
Es werden Autos angezündet, es wird demonstriert und randaliert.
Es wird wild in Parks gecampt, Abfall und Unrat liegen gelassen oder einfach weg geworfen.
Es werden Gebäude besetzt und es werden sich Schlachten mit den Ordnungshütern geliefert.
Man spricht über uns – bundesweit und darüber hinaus, wir kommen in den Nachrichten, wir sind globalisiert!
Allerdings hat es mir hier vorher besser gefallen, Ihnen auch?
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Es ist ein regnerischer Tag in Athen.
Ein reicher Grieche fährt durch die Stadt und überlegt sich, was er tun soll.
Eigentlich wollte er sich Athen anschauen beim Spazierengehen dort, aber bei dem Regen sagt er sich, dass er sich erstmal in ein Hotel einnisten wolle.
Er kommt bei einem kleinen Hotel an und geht hinein.
Um sich die Zimmer anschauen zu dürfen, legt er dem Hotelbesitzer 100 Euro auf den Tresen, quasi als Kaution oder als „Good Will“, und schaut sich alle Zimmer an.
Der Hotelbesitzer nimmt das Geld und bezahlt seine Schulden beim Metzger.
Der Metzger läuft die Straße herunter und bezahlt seine Schulden beim Bauer, von dem er das Fleisch bezieht.
Der Bauer bezahlt daraufhin seine Schulden in der Kneipe, in der er jeden Abend erkehrt.
Der Wirt schiebt einer Prostituierten die 100 Euro über den Tresen, weil sie ihm ab und zu ein paar „Gefälligkeiten“ erwiesen hat.
Die Prostituierte geht zum Hotel und bezahlt die Rechnungen, wenn sie dort mit jemanden eingekehrt war.
Der reiche Grieche hat seine Besichtigungstour im Hotel beendet.
Da er unzufrieden ist, geht er zum Tresen und nimmt sich wieder die 100 Euro, die die Prostituierte dort hin gelegt hat, und fährt weiter.
Niemand hat etwas produziert, sondern nur Schulden bezahlt, weil plötzlich irgendwo Geld herkam.
Niemand hat etwas verdient.
Aber jeder ist seine Schulden los.
So funktioinert der Euro-Rettungsschirm.
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Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen. Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen, indem ihr Klassenhass schürt. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient. |

Nassgeschwitzt wälzt er sich von links nach rechts in seinem Bett.
Der Stresstest war so super verlaufen und nun das …
Stuttgart 21 (s21) wurde gestoppt.
Kopfbahnhof 21 (K21) muss gebaut werden.
Welch Graus, welch Graus!
Warum nur, warum nur?
Das Feindbild, das Feindbild … Wo ist es nun?
Der VerkehrTminister weiß nicht mehr, was er tun soll.
Er war immer ein Dagegen-Bürger und was nun?
Nun ist eingetreten, wogegen er war, wogegen er gekämpft hat!
S21 wird nicht gebaut, auch nicht der Kombibahnhof!
Erstmal so tun, als jubiliere man mit den fünf S21-Gegnern, die sich als Mehrheit des Volkes feierten.
Er hätte jubeln sollen, der VerkehrTminister, aber er kann es nicht.
Jetzt hat er nichts mehr, wogegen er sein kann.
Atomwende – kommt!
Umweltschonende Autos – kommen!
S21 – kommt nicht!
Kombibahnhof – kommt nicht!
K21 – muss nun kommen!
War er nicht der VerkehrTminster auf Abruf?
Ja! Das ist es.
Er kündigt seinen Posten und gibt ihn an andere, denn er will kein Dafür-Bürger sein.
Tage später, nachdem dem „Volk“ verlautbart wurde, dass S21 gestoppt und K21 wohl aber übel gebaut werden muss, sieht man einen ehemaligen VerkehrTminister ein Zelt im Schlossgarten aufbauen.
Neben ihm stehen fünf Traktoren, von fünf Bauern, die sich finden ließen und gegen K21 bzw. für S21 sind.
Neben dem Zelt und auf den Traktoren stehen Schilder.
„Wir sind das Volk – Kein K21“
Dann wacht er schweißgebadet auf.

























