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Besonders in diesem Jahr wird viel darüber diskutiert, ob in unserem Land die Meinungsfreiheit leidet. „Amnesty International”sagt, dass die Meinungsfreiheit bedingt durch die sogenannten „Querdenker“ oder durch Populisten gefährdet sei.

Ist dies haltbar?

„Man kann nichts mehr eine kritische Meinung haben, ohne dass man als Rechter gilt“, hört man oft.
Dies liest man wie gesagt sehr oft, die Frage ist aber, ob es sich wirklich so darstellt.

Man muss unterscheiden zwischen Meinung und Widerspruch – These und Antithese, eventuell mit Synthese – und Meinung, die man nicht äußern darf.
Wenn man seine Meinung äußert, zum Beispiel bezugnehmend auf oben und man sagt, dass man nicht möchte, dass mehr Flüchtlinge ins Land kommen, muss man damit rechnen, dass jemand widerspricht und einen möglicherweise als „Rechter“ bezeichnet.
Das ist sein recht, denn er kann ja der Meinung sein, dass jemand, der sowas denkt, ein „Rechter“ ist.

Genauso ist es mit dem sogenannten „Genderismus“ und dem „Gendersternchen“.
Nur, weil man das gutheißt, muss man kein „Linker“ oder „Grüner“ sein Ebenso muss man kein „Rechter“ sein oder „Anti-Demokrat“, wenn man dagegen ist.
Man kann aber die Meinung vertreten, dass jemand, der gegen „Gendersimus“ ist, ein „Rechter“ ist, auch wenn dies eine Pauschalisierung darstellt.

Wenn nun jemand sagt, er akzeptiert nicht, dass sich jemand gegen das „Gendersternchen“ ausspricht, ist dies mangelnder Respekt und fehlende Toleranz.
Dies hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Artikel 5, Absatz 1, Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Das sieht schon etwas anders aus als gefühlte Einschränkung.

Es scheint so zu sein, dass der gegenseitige Respekt fehlt oder auch nur die nötige Reife, die Meinung des anderen anzuerkennen.

In der DDR durfte niemand seine Meinung gegen das SED-Regime erheben.
Dies konnte massive Konsequenzen wie Berufsverbot oder Gefängnisstrafen nach sich ziehen.
Aber auch in vielen selbst-deklarierten „Demokratien“ ist es leider immer noch so.
Das aktuell bekannte Beispiel ist Alexej Nawalny, der die Regierung von Putin kritisierte und fast einem Attentat zum Opfer fiel und nach seiner Rückkehr nach Russland auch gefoltert wurde.

Die Meinungsfreiheit ist bei uns nicht eingeschränkt. Man kann es daran sehen, dass man für seine kritische Meinung zum Beispiel gegenüber der Regierung nicht bestraft wird.

Etwas anderes ist auch die sogenannte „Meinungspolizei“.
Manche angehörigen von mehr oder weniger radikalen oder extremistischen Gruppen lassen gegenteilige Meinungen zu ihren nicht so und werfen dann Moral-Schein-Argumente in die Diskussion, mit denen sie versuchen, die Meinung anderer zu „korrigieren“.
Dazu gehört auch die „politische Korrektheit“. Manche sind beispielsweise davon überzeugt, dass man in Anreden auf bestimmte Floskeln verzichten solle, um niemanden zu benachteiligen oder zu ignorieren.
Statt „Sehr geehrte Damen und Herren“ solle man „Sehr geehrte Anwesende“ sagen, da es ja sein könne, dass sich transsexuelle und andere benachteiligt fühlen könnten.
Sie „korrigieren“ einen laufend, wenn man sich in deren Augen nicht „korrekt“ verhält und versuchen so, auf penetrante Weise ihre Meinung oder Weltansicht durchzusetzen, ohne Rücksicht auf Verluste durchzusetzen.

Dies hat aber auch nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, denn der „Staat“ hat dies nicht unter Strafandrohung von oben angeordnet.

Was momentan als „Meinungsfreiheit“ angefochten wird, ist die „Argumentation“ vieler, dass sie Widerspruch nicht akzeptieren und tolerieren können.

Jeder kennt die weißen Streifen, die Düsenflugzeuge hinter sich herziehen. Diese entstehen dadurch, dass der Treibstoff verbrannt wird und die Abfallprodukte Wasser und Ruß entstehen. Das Wasser kondensiert – gefriert – in der kalten Atmosphäre und es entstehen Streifen am Himmel

Um diese Kondensstreifen ranken sich Gerüchte und Verschwörungstheorien.
Anhänger davon glauben, dass die Kondensstreifen gar nicht aus Wasser (und Ruß) bestehen, sondern dass Geheimorganisationen Gifte und Chemikalien versprühen, um die Bevölkerung zu dezimieren, das Wetter zu manipulieren oder die Menschen zu manipulieren.

Diese Verschwörung ist unter dem Namen „Chem Trails“ bekannt.

„Chem Trails“ kann man als „Chemikalienstreifen“ übersetzen, denn die Weltverschwörungsgläubigen glauben, dass es keine wasserhaltigen, sondern chemikalienhaltige Streifen sind. Beweise gibt es von deren Seite allerdings nicht, sondern wie es bei jedem Dogma so ist, benötigte man diese nicht, da das „reine Wissen“ reicht.

Ausgangspunkt dieser Theorie ist die Verschiedenheit der sogenannten „Chem Trails“. Da manche sich länger, manche sich kürzer halten, manche breite sind und manche schmaler, werden diese „Unregelmäßigkeiten“ als Schwadronierargument genommen.
Besonders wichtig sind dabei „gitterförmige“ Streifen. Das sind Streifen, die sich überkreuzen und zum Beispiel ein Muster wie ein Maschendrahtzaun bilden.
Ob sich dieser Streifen wirklich überlappen oder überschneiden, kann man nicht sagen.
Man stelle sich vor, man sehe in 50 Meter Entfernung einen Garten in der Nachbarschaft.
Dort stehe eine Holzlatte aufrecht und daran eine schrägverlaufende.
Dies kann ein „schräges Kreuz“ sein.
Wenn man nun näherkommt und vielleicht auch noch die Betrachtungsrichtung etwas ändert, sieht man, dass die Latte, die schräg verläuft, ein paar Zentimeter hinter der aufrechten steht und diese sich nicht berühren. Man ist einer Täuschung aufgesessen.

Mit Düsen betriebene Flugzeuge fliegen meist in einer Höhe von fünfzig Kilometern.
Dort kondensieren die Abgase und gefrieren. Es bilden sich kleine Wasserkristalle, aus denen die Kondensstreifen bestehen.
Je nachdem, wie feucht es dort oben ist und wie viel Wind dort weht, verflüchtigen sich die Streifen mal schneller, mal langsamer. Diese Faktoren, zu denen auch die Temperatur gehört, haben einen Einfluss auf die Größe und die „Haltbarkeit“.
Bei den sogenannten „Gittern“ können auch Kondensstreifen von Flugzeugen, die von Osten nach Westen fliegen, ein paar Kilometer hinten denen der Flugzeuge, die von Norden nach Süden fliegen, liegen.

Unabhängige Messungen und Interviews sowie Fragebögen haben ergeben, dass man in lufitger Höhe in den Kondensstreifen keine sonstigen Stoffe nachweisen konnte, die nicht zu den Abgasen gehören.
Dies interessiert aber nicht die „Chem-Trail-Gläubigen“, denn sie brauchen keine Beweise und Gegenbeweise zu ihrer „Theorie“. Der reine Glaube reicht.

Wie immer bei Weltverschwörungsjüngern gibt es „geheime Organisationen“, die dafür sorgen, dass nichts an die Öffentlichkeit gelangt.
Die Frage ist, warum dann die „Geheimorganisationen“ nicht auch die „”Chem-Trail-Gläubigen“ unter Druck setzen und deren Nachrichten zum Beispiel im Internet löschen. Warum gerade die „Chem-Trail-Jünger“ nicht dazu genötigt werden, zu schweigen, beantworten diese damit, dass diese sich bei ihnen eben nicht trauten.

Kurios wird es bei Agrarflugzeugen oder bei sogenannten „Hagel-Fliegern“.
Um Hagel zu vermeiden, gibt es zum Beispiel am Flughafen Stuttgart Piloten die losfliegen, wenn Hagel über dem Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen oder in den Werken in Stuttgart und Umgebung gemeldet wurde. Diese versprühen Silber-Iodid-Aceton-Mischungen, um Hagel zu vermeiden. Sinn und Zweck dahinter ist, dass viele fabrikneue Autos im Freien stehen und bei Hagel beschädigt werden können.
Agrarflugzeuge versprühen Dünger oder Mineralien über große Flächen.

Diese Flugzeuge sich nicht in der Betrachtung der „Chem-Trail-Gläubigen“.
Auch scheint niemand von den „Chem-Trail-Gläubigen“ wirklich zu wissen, welche Chemikalien oder Mittel sich in den „Chem Trails“ befinden. Ab und zu hört man von Aluminium oder Barium, aber das schwankt von Gruppe zu Gruppe.
Man könnte einen Wetterballon starten und sich die Daten der Messung während des Aufsteigens übermitteln lassen.
Diese Apparaturen gibt es schon für 500 Euro, aber das würde ja Beweise schaffen, dass ihre „Lehre“ nicht stimmt.

Die Weltverschwörungstheorie „Chem Trails“ passt genau in die Kategorie: „Wir wissen, dass es so ist, aber wir wissen nicht, was es ist und wir brauchen keinen Beweis für unseren Glauben liefern, weil wir recht haben.“

Die Diskussion, ob Geimpfte mehr Rechte bekommen sollen, geht schon einige Zeit und schafft leider Querelen. Der Slogan „Zweiklassengesellschaft“ kursiert.
Dies stimmt aber definitiv nicht.

Es geht überhaupt nicht darum, dass vollständig geimpfte Menschen mehr Rechte als andere bekommen sollen und es stimmt auch nicht, dass dadurch eine Zweiklassengesellschaft geschaffen werden soll. Ebenso wenig soll auch kein Druck ausgeübt werden, dass möglichst viele sich impfen lassen.

Beim Museums‑ oder auch beim Friseurbesuch und vielem mehr muss man einen tagesaktuellen „negativen“
Schnelltest vorweisen, bei dem „negativ“ bedeutet, dass man nicht mit dem Corona-Virus infiziert ist (zumindest nicht zum Zeitpunkt der Testabnahme).

Diese Testpflicht fällt bei vollständig geimpfte Personen weg, was bedeutet, dass diese Personen mit den zu Testenden gleichgestellt werden.

Das Robert-Koch-Institut hat deklariert, dass laut Forschungsexpertisen von vollständig geimpften Personen keine Transmission des Coronavirus ausgeht und diese auch nicht an Covid-19 (die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit) erkranken können.
Dies heißt im Fachjargon „sterile Immunisierung“.

Von „mehr Rechte für Geimpfte“ kann keine Rede sein.

Man kann es eher so sehen, dass man als geimpfte Person Rechte einfordern kann, die wegen der Verminderung und Bekämpfung der Pandemie zum Teil beschnitten sind.

In den sozialen Onlinenetzwerken verteilt sich im Moment eine Aussage des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, indem er davon spricht, dass Betten geschlossen würden.
Dies wird so gewertet, dass die Corona-Infizierten sinken.


Dass Betten geschlossen werden, stimmt.
Dass es weniger Corona-Infizierte gibt, stimmt nicht.

Wie es bei Fake-News immer der Fall ist, werden Informationen verheimlicht oder weggelassen, oder es werden wichtige Kontexte nicht genannt. Es gestaltet sich anders, wie oben schon angekündigt.

Jens Spahn hat gesagt, dass Betten geschlossen werden, aber es wurde verheimlicht, was er genau damit meinte und es wurde auch nicht erklärt, was eine „Bettenschließung“ bedeutet.

Aufgrund der steigenden Anzahl an COVID-Patienten sind weitere Bettenschließungen erforderlich.
Dies wird mit den jeweiligen klinischen Bereichen gesondert besprochen. Seit dem 19.04.2021 ist daher Station … wieder für COVID-Patienten als Normalstation in Betrieb.

(In einem internen Statement eines nicht namentlich genannten, aber bekannten Krankenhauses)

Damit Betten bereitgestellt werden können, müssen diese erstmal geschlossen werden. Erst dann kann man diese nun geschlossenen, aber freigewordenen, Betten für etwas anderes benutzen.
Betten müssen also freigegeben (geschlossen) werden. Dann kann man sie zum Beispiel erst anstatt auf einer Station einer Hautklinik in einer Intensivstation benutzen.

Das ist so ähnlich wie bei einer Vereinssitzung. Der Vorstand muss erst entlastet und entlassen werden, um ihn dann wieder einsetzen zu können.

Nun dürfte klar sein, was Jens Spahn damit gemeint hat.

Er hätte sagen können: „Betten von Normalstation werden jetzt als Betten in der Intensivstation benutzt.“, doch dann hätten sich die Fake-News-Verbreiter bestimmt etwas anderes einfallen lassen.

Etwa fünfzig Schaupieler sind angetreten und haben in Videobotschaften ihren Unmut über die Corona-Politik des Bundes kundgetan. Es sollte überspitzt und satirisch sein, was sie sagten, doch sie haben das Gegenteil erreicht.

Die Intention ihrer Botschaft sollte sein, dass die Bundesregierung die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie völlig überziehe und viele ihren Job und ihre Existenzgrundlage verlören.
Das ist zwar faktisch richtig, doch die Art der Darstellung und der Umgang mit der pandemischen Lage in den möchte-gern-lustigen Clips ging daneben und führte die gut gemeinte Aktion selbst ad absurdum.

Richy Müller atmete aus einem Müllbeutel ein und atmete in einen andere aus und meinte, dies wäre die Lösung, um die Pandemie zu besiegen.
Dies war die zynische Ausuferung der Kritik schlechthin.

Viele Corona-Infizierte werden fremdbeatmet, weil deren Lungen stark in Mitleidenschaft gezogen sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Menschen überleben, ist sehr gering.

Richy Müller meint jedoch mit seiner Müllbeutel-Atmung, dies wäre lustig.

Mitgefühl scheint manchen der Protagonisten der sogenannten Aktion „allesdichtmachen“ sehr zu fehlen, denn alle Videos sind gleichgestrickt. Nirgends wird ein Krankenpfleger oder eine Krankenschwester gelobt für deren uneingeschränkten Einsatz, Schwerst-Covid-Erkrankten das Leben retten zu wollen.

Der „Mitleid“ bezieht sich eher darauf, dass man selbst zwar über die Runde kommt, aber eigentlich alles andere den Bach heruntergeht.
Auch die Forderung, man sollte „alles dicht machen“, kommt in den vermeintlichen „Botschaften“ der Akteure nicht an, wenn man bedenkt, dass auf höchsten Niveau zwar geklagt, andererseits aber offen gelassen wird, welche Alternativen sie vorschlagen.
Zudem kommt, dass andere Schauspieler und Kulturschaffende sich von der Aktion distanzieren und den Akteuren von „allesdichtmachen“ vorwerfen, billigen Populismus zu machen. Auch sagten die Kritiker, dass die Aktion nach hinten losgegangen sei.

Einige von den Akteuren zeigten nach der Kritik vordergründig Reue, doch dies ist nur ein Armutszeugnis ihres fehlenden Selbstbewusstseins.
Wenn man von manchen hört, sie hätten sich keine Gedanken gemacht, was sie anrichten hätten können oder dass man einfach mitgemacht hätte aus „Solidarität“, kann man sich schon vor die Stirn klatschen und schlussfolgern, ob einige nur tote Fische sind, die gerne mit den anderen mitschwimmen, anstatt sich umzudrehen und gegen den Strom zu schwimmen.

Es geht hierbei um Meinungsfreiheit und Kulturfreiheit, aber wer erst mitmacht, weil er oder sie es „cool“ findet und beim ersten Gegenwind die Segel neu anstreicht, beweist nur, ein Massenschwimmer zu sein.

Die Forderung nach „Platz für Medienvielfalt in den Medien“ kursiert momentan in Flugblättern und auf Webseiten.
Geht es denen, die es explizit fordern, wirklich darum?


Die oben genannte Forderung flammt in Flyern der Gegner der Corona-Maßnahmen auf.

Sie soll darauf hinweisen, dass es bei uns keine freie Berichterstattung gibt.
Besonders agieren die Autoren der Flugblätter gegen die öffentlich-rechtlichen Medien, respektive ARD und ZDF.
Sie glauben nicht nur – nein, sie sind davon überzeugt, dass die Medien gleichgeschaltet sind und in Deutschland Zensur herrscht. Zudem beklagen sie, dass generell einseitig berichtet und vieles ignoriert würde.

Im Singsang hört man immer wieder den Begriff „Alternative Fakten“.

Fakten sind bewiesene Tatsachen, also kann es keine „alternativen Fakten“ geben.
Wenn man einen Sachverhalt bewiesen, also verifiziert, hat, wird dieser zum Faktum.
Ist dem nicht so, stimmt der Sachverhalt nicht.

Als Beispiel mögen Fotos aus einem Krankenhaus dienen, die leere Flure und leere Zimmer zeigen.

In „Postings“ in sozialen Online-Netzwerken wird behauptet, die Corona-Lage sei gar nicht so schlimm wie berichtet, sondern man sehe ja, dass in den Krankenhäusern Kapazitäten frei seien.
Das Fazit ist, man werde über die In Krankenhäusern behandelten Corona-Kranken belogen. Wo niemand liege, werde niemand behandelt.

Die oben erwähnten Fotos zeigen leere Gänge und auch leere Krankenzimmer. Sie zeigen keine Fotos von Intensivstationen und auch keine Krankenzimmer von dort, allerhöchstens Fotos von den Gängen dorthin.

Diese Fotos sagen nichts über die Anzahl der Kranken auf Intensivstationen aus.

Dies sind dahingehend Fakten, dass diese Foto (un)bestimmte leere Gänge zeigen, mehr nicht.
Die Fotos sind es nicht wert, dass man sowas an die große Glocke hängt.
Doch das wollen diejenigen, die diese Fotos gemacht haben.

Sie nennen es dann „Vielfalt in der Berichterstattung“.

Ein anderes Beispiel ist die sogenannte „Germanische Neue Medizin“, in der davon ausgegangen wird, dass es keine Viren und Bakterien gibt, sondern dass Krankheiten Ungleichgewichte im seelischen Befinden sind.
Wenn die Medien über solchen Unsinn nicht berichten, kommt es davon, dass dies schlicht und ergreifend Falschinformationen oder irrige Annahmen sind.
Es kommt dann ein Anhänger dieser Irrlehre und sagt, man müsse darüber berichten, wegen der „Vielfalt“.
Man kann darüber berichten, aber wenn man wissenschaftliche Maßstäbe anlegt und die These verwirft, wird einem vorgeworfen, Zensur zu üben oder wenn es „harmlose Kritik“ ist, dass man nur einseitig berichte.

In den Medien wird ein Bild durch die Bevölkerung in (abstrahierter Form) gezeigt, über alles und jeden wird berichtet, doch manche irrigen Annahmen werden nicht korrekt, wenn man sie wiederholt oder wenn man den Medien vorwirft, einseitig zu sein.

Vielen, insbesondere den Corona-Leugnern, geht es nur darum, die Medien als „gekauft“ und „gleichgeschaltet“ zu denunzieren, weil sie nicht deren Unsinn als Wahrheit akzeptieren.

Das Grundrecht, dass alle gleich sind, ist unumstritten.
Momentan wird es aber leider ad absurdum geführt.
Momentan müssen vollständig gegen Corona/Covid-19 Geimpfte nicht mehr in Quarantäne

Darüber regen sich viele auf.

Sie argumentieren, dass viele noch gar kein Impfangebot bekommen hätten.
Andere sagen, dass gar nicht genug Impfstoff vorhanden sei.

Das Robert-Koch-Institut hat Studien ausgewertet und klargestellt, dass von vollständig geimpften Personen keine Gefahr ausgehe. Bei aktuellen Impfstoffen gibt es – außer bei „Johnson and Johnson“ – zwei Impfdosen, die verabreicht werden müssen, um eine vollständige Immunisierung zu erlangen. Die vollständige Immunisierung tritt dann ungefähr nach spätesten zwei Wochen nach der zweiten Dosis ein.

Als noch nicht so viele Daten vorlagen, hat das Robert-Koch-Institut vorsichtig formuliert, dass man noch nicht sagen könne, ob vollständig Immunisierte das Virus nicht an andere weitergeben könnten. Es sagte aber auch, dass Geimpfte keiner Gefahr bei Kontakt ausgesetzt seien.
Wenn jemand eine Krankheit nicht selbst bekommen, diese aber an andere weitergeben kann, nennt man es „klinische Immunität“.
Wenn er diese Krankheit zudem auch nicht weitergeben kann, nennt man es „sterile Immunität“.

Und darum ging es bei der ersten Begutachtung des Robert-Koch-Instituts.
Man wusste nicht, ob die Geimpften „steril immunisiert“ sind und wollte vorsichtig sein.

Bei der Argumentation, dass Geimpfte beziehungsweise vollständig Immunisierte nicht mehr in Quarantäne gehen müssen, wenn sie Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, hört man immer wieder, dass man das Virus weitergeben könne. Diese „Argumentation“ nervt immer wieder, da sie zeigt, dass die Personen, die sie benutzen nicht up to date sind.

Nun aber ein anderer Aspekt…

Da von Geimpften keine Ansteckungsgefahr ausgeht, haben nun Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beschlossen, dass diese Personen zum Beispiel auch in die sogenannte Außen-Gastronomie gehen dürften, ohne vorher einen Schnelltest zu machen. Es reicht, das Impfbuch oder die –bescheinigung zu zeigen.

Das bringt die Neider auf den Plan und sie rufen nach Gerechtigkeit.
Diese beziehen sie auf das Grundgesetz, dass alle gleich sind und gleich behandelt werden müssen.
Es geht aber nicht um die Beschneidung, sondern darum, dass für manche wieder etwas „bequemer“ wird und alles etwas leichter.
Das hat mit der „Gleichheit“ im Grundgesetz nichts zu tun.

Man könnte den anderen Menschen einfach mal etwas gönnen, anstatt neidisch zu sein und alles kaputtzureden!

Eine Gruppe stellt den sogenannten „Hochadel“ um Olga Nikolajewna Romanowa (1822–1892) dar und flaniert gerne um die Villa Berg in Stuttgart.
Die obengenannte Frau war ab 1864 als Königin Olga von Württemberg bekannt.

Heute waren wir als Zeitreisende im Park um die Villa Berg in Stuttgart unterwegs und trafen zufällig auf den sogenannten „Hochadel“.
Wir grüßten höflich, doch bekamen im wahrsten Sinne des Wortes nur ein Naserümpfen als Antwort von ihnen.

Uns kam eine Erinnerung, als wir mit ihnen Kontakt aufnahmen.
Wir fragten vor einem Jahr nach, ob wir bei ihren Flaniergängen als „Zeitreisende in viktorianischen Kleidung“ dazukommen könnten. Dies war eine sehr höfliche Anfrage, denn die Zeitepoche der Herrschaft von Olga und das viktorianische Zeitalter passten historisch zusammen.
Als Antwort kam eine arrogante, schroffe Ablehnung, dass wir sowas zu unterlassen hätten und sdies in keinster Weise gewünscht noch toleriert würde.
Arroganter wurde es noch, als man uns schrieb, wir könnten ja abseits stehen und Fotos machen, aber dann generell nur mit Zivilkleidung.

Heute kamen wir durch Zufall zu ihnen. Zwei von ihnen erwiderten unseren Gruß, doch die Protagonistinnen rümpften die Nase, im wahrsten Sinne des Wortes. Das Gesicht bewegte sich wirklich.

Unser „Schön, Sie zu treffen!“ erntete nur Missgunst.
Hinter unserem Rücken wurde negativ über uns hergezogen.
Wir haben es gehört, obwohl es leise war.

Wir sind als Botschafter unterwegs und haben viele verschiedene Gruppen bekannt gemacht und zusammengebracht, doch was wir heute erleben mussten, schlägt jeglicher Diplomatie vonseiten des sogenannten „Hochadels“ den Boden aus.

P.S.
Wie man auf dem Bild sieht, möchte die Edelfrau von Syntronica auch gar nicht mit auf das Bild mit dem sogenannten „Hochadel“.

By the way
Der sogenannte „Hochadel“ setzte sich aus mehr als zwei Haushalten zusammen.
Bei dem Gruppenfoto oben posierte man mit einem Passanten im Rollstuhl.
Niemand trug übrigens eine Maske und der Abstand wurde auch nicht gewahrt.

Laut Straßenverkehrsordnung müssen Autos vor Zebrastreifen anhalten und Fußgänger passieren lassen. Man sieht immer mehr Radfahrer, die sich dieses Recht herausnehmen, obwohl sie vor dem Betreten abstiegen müssen, um ihn zu Fuß mit dem Rad schiebend zu überqueren.

Wenn ein Radfahrer fahrend den Zebrastreifen „betritt“, hat er in dem Moment sein Vorfahrtsrecht verwirkt.
So steht es in der Straßenverkehrsordnung, in der Zebrastreifen bezeichnend „Fußgängerüberwege“ heißen.

Radfahrer scheinen Sonderrechte zu haben, was den Verkehr angeht.

Um sie zu schützen, muss man zwischen Auto und Fahrrad mindesten ein Meter fünfzig Abstand halten, mit dem Hintergedanken, dem Radfahrer keinen Schaden zuzufügen.
Wenn man die ein Meter fünfzig nicht einhalten kann, muss man hinter dem Radfahrer blieben und darf ihn auch nicht überholen oder sich an der Ampel neben ihn stellen.

Von der Sichtweise der Radfahrer ist dies trotz eindeutiger Rechtslage anders.

Wenn ein Kolonne von Autos vor einer roten Ampel steht oder es zu Staus kommt, schmuggeln sich die Radfahrer dadurch und bis nach vorne. Plötzlich gilt bei ihnen nicht mehr der Abstand von einem Meter fünfzig, denn sie denken nur daran möglichst schnell von hier nach da zu kommen.

Wenn dann ein Unfall passiert ist. heißt es, der Autofahrer hätte den Radfahrer übersehen oder nicht aufgepasst oder den Abstand nicht eingehalten, doch die Schuldigen sind die Radfahrer.

An Zebrastreifen reden sich Radfahrer, die nicht abgestiegen sind und in einen Unfall verwickelt werden, damit das die Autofahrer zu schnell gefahren seien.
Dass Zeugen eindeutig gesehen haben, dass der Radfahrer vor dem Zebrastreifen nicht abgestiegen ist, spielt in diesem Zusammenhang für den verunfallten Radfahrer keine Rolle, denn bestimmt sagt dieser, dass der Autofahrer zu schnell gefahren sei. Dies werden auch ein paar zeugen bestätigen, doch dies spielt keine Rolle, denn die Geschwindigkeit des Autos ist nicht „amtlich ermittelt“ worden. Es dauert nicht lange und das Argument „Der Autofahrer hat nicht aufgepasst“ kommt oder „Man kann auch Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen“.

Dabei vergisst man zu leicht, dass der Radfahrer den Unfall verursacht hat, weil er sich nicht an Regeln gehalten hat..


„Über Laschets Brücke musst Du geh’n, sieben Monate Lockdown übersteh’n …“
So könnte man die neue Idee des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten verstehen.
Wenn es nicht so traurig wäre!

Armin Laschet hat wie üblich wieder Fähnchen im Wind gespielt und präsentiert eine „geniale Idee“, wie man seiner Ansicht nach die Corona-Pandemie endlich besiegen kann.

Der Brücken-Lockdown!

Es hieß schon „harter Lockdown“ oder auch „Notbremse“, aber gemeint ist damit das Gleiche.
Durch Herunterfahren des öffentlichen Lebens soll die erneute Infektionswelle gebrochen werden.

Und nicht nur das!

Armin Laschet meint allen Ernstes, in dieser Zeit könnte man die Leute so schnell impfen, dass das Corona-Virus nach dem „Brücken-Lockdown“ die nicht-vorhandenen Flügel streckt.
Er lobt das Impfen der Bevölkerung und sagt, die Impfquote liege in Deutschland bei zwanzig Prozent und könne sehr schnell 30 oder 40 Prozent erreichen, wenn man den „Brücken-Lockdown“ dafür nutze.

Man nennt Armin Laschet nicht umsonst den „Tünnes aus Aachen“, wobei „Tünnes“ aus dem Rheinländischen kommt und für „einfältiger Mensch“ steht.

Bei der „immensen“ Geschwindigkeit der Impfungen in Deutschland mit dem Rekord von 12,68 Prozent seit Ende Dezember 2020 und immerwährenden Engpässen werden 40 ruckzuck erreicht werden können.

Zumindest in Utopia, aber nicht in Deutschland!

Wenn Deutschland seit knapp drei Monaten nicht mal 15 Prozent Impfquote erreicht hat, wird es erfahrungsgemäß einige Monate dauern, bis diese 20 Prozent erreicht sind.
Die 12,68 Prozent bezieht sich nebenbei bemerkt auf die Erstimpfungen. Bei denjenigen die ihre Zweitimpfung bekommen haben, liegt diese Zahl bei etwa sechs. Das bedeutet, dass gerade mal sechs Prozent vollimmunisiert sind.
Erstmal müssen noch circa sieben millionen Bürger die Zweitimpfung bekommen.

Dies ist dem „Tünnes aus Aachen“ wohl entgangen!

Man rufe sich auch in Erinnerung, dass Laschet immer wieder darauf hinweist, dass vollimmunisierte Menschen die Krankheit weiter verbreiten können.
Was er von sich gibt, ist nur unüberlegtes Gerede um über die Versäumnisse bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie hinwegzutäuschen.

Erst möchte er wieder Öffnungen wie die Aufhebung des Beherbergungsverbot und vieles mehr, jetzt appelliert er ohne Sinn und Verstand für Utopien, von denen er eigentlich wissen sollte, dass sie nicht funktionieren.

Opportunismus pur!


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